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Alben voller Klassiker
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Es stellte sich in dem anderen Forum sehr schnell heraus, dass das ganze natürlich nicht so funktionierte wie es anfangs mal gedacht war. Zuerst einmal stellt sich natürlich die Frage - und sie bringt praktisch dann auch alle weiteren Fragen geradezu mit sich - was denn nun ein Klassiker sei? Bezieht sich das z. B. aufs Songwriting, obwohl derjenige Künstler vielleicht gar keine "klassische Performance" dieses Songs abgeliefert hat? Handelt es sich um eine (im Kreise von Fans und Experten) als besonders gelungene Performance, die aber beim Großteil der Menschheit vielleicht doch eher unbekannt ist? Oder geht es um solche Songs, die unglaublich erfolgreich waren, im Radio rauf und runter gespielt wurden/werden, aber nun wirklich nicht als die Creme de la Creme der Rock-/Pop-Musikgeschichte gelten kann, die Talente und Möglichkeiten des Künstlers/der Gruppe besonders forderte, nichts über ihre sonstige Musik aussagte und auch sonst wenig Einfluss auf die weitere Entwicklung der Musikgeschichte hatte?
Und so kamm die Diskussion dann relativ schnell bereits zum Erliegen: Der eine nannte Songs, die der andere (z. B. ich
Okay, wie auch immer, belassen wir es trotzdem einmal bei diesem Titel, denn was bedeutet schon "voller Klassiker". Eine PLatte kann ja auch voller Klassiker sein - und trotzdem noch andere Songs enthalten - kommt ja auch ein bisschen darauf an, wieviele Songs dort z. B: überhaupt enthalten sind. Letztendlich wurde man sich darüber einig, dass die folgenden Kriterien eingehalten werden sollten:
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• Nur Original-Alben
• Keine Greatest Hits oder sonstige Compilations
• Keine Live-Alben
• Die Songs müssen solche seien, die sich letztenedlich als stilgebend und -prägend und aussagekräftig für die Musik eines Künstlers/einer Künsterlin bzw. einer Gruppe erwiesen haben.
Bei all dem Gesagten: Was, würdet ihr sagen, sind die Elvis-Alben "full of classics" (im weiteren Sinne wie oben beschrieben)? Eure Meinungen sind gefragt und ich bin gespannt darauf!
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Aber ich sag mal das erste Album mit Blue suede shoes und Tutti frutti (Letzteres eher wegen der allgemeinen Meinung: Elvis = R'n'R, R'n'R = Tutti frutti). Vielleicht noch die erste LP-Seite der Loving you. Ansonsten gibt es zumeist doch maximal einen "klassischen" Track pro Album...
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Boah aber auch, weil ich das ziemlich schwierig finde. Zunächst hatte ich eine Ahnung, welche Scheiben ich unter "Full of Classics" einsortieren würde, dann entdeckte ich die Bedingungen, daß es keine Live- und keine Greatest-Hits-Alben sein sollten.
Hm, ist aber trotzdem kein Problem für mich: "The Joshua Tree"! Ist zwar nicht von Elvis, aber da sind alle Bedingungen erfüllt...
Nee, im Ernst: ich denke, daß "Elvis Presley", das Debüt-Album unseres Helden hier einigermaßen reinpaßt. Das sind Klassiker, sowohl im Songwriting als auch in der Interpretation. Ob sie allerdings nachhaltig stilbildend für Elvis selbst waren, da bin ich mir nicht so sicher.
"From Elvis In Memphis" könnte ich vielleicht auch noch in Erwägung ziehen. Denn hier läßt sich erahnen, daß der einstige King of Rock´n´Roll gereift ist und sich in eine andere Richtung bewegt, verbunden mit dem Elvis-Song schlechthin: "In The Ghetto". Allerdings sind weitere dem breiten Publikum bekannte Hits hierauf auch eher Mangelware. Eindeutiger könnte mein Votum ausfallen, wenn "Suspicious Minds" hier enthalten wäre.
Ich fürchte, streng genommen kann ich nur zu ersterem Album tendieren.
Bin schon auf weitere Meinungen gespannt!
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Mein Coppi antwortet als erster, so hatte ich mir das gedacht ...Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es kapiert habe. Aber Elvis' Klassiker sind doch insbesondere Single-Tracks...?
Aber ich sag mal das erste Album mit Blue suede shoes und Tutti frutti (Letzteres eher wegen der allgemeinen Meinung: Elvis = R'n'R, R'n'R = Tutti frutti). Vielleicht noch die erste LP-Seite der Loving you. Ansonsten gibt es zumeist doch maximal einen "klassischen" Track pro Album...
Okay, Elvis ist nicht der Album-King, sondern wird wohl immer mehr oder weniger als derjenige Künstler der Rockmusik gelten, der sich hauptsächlich durch Single-Releases hervorgetan hat. Tortzdem, das Thema in dem anderen Forum waren eben die Alben - und genau das wollte ich ganz gerne auch einmal hier hinein tragen. Ich dachte genauso wie du - und dann dachte ich mir aber auch: Warum eigentlich nicht? Wie schaut es denn aus mit Elvis-Alben?
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Und ähnlich wie du ist mir u. a. als erstes auch "Elvis Presley" in den Sinn gekommen, u. a. auch wegen Blue Suede Shoes und Tutti Frutti. Bei letzterem würde ich persönlich immer sagen, dass Little Richard definitiv die ultimative Version. Fakt.
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Auf jeden Fall tippt er sehr schnell...Mein Coppi antwortet als erster, so hatte ich mir das gedacht ...
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You're bettin' a thousand! :jamie: Und meinetwegen nenn auch ruhig Joshua Tree! Auch wenn ich keinen einzigen Song von diesem Album kenne, wenn es nötig ist, andere Künstlerinnen und Künstler zu nennen, um zu zeigen, worum es geht und was man in welchem Rahmen und unter welchen umständen meint: Immer her damit!Bin schon auf weitere Meinungen gespannt!
Bei From Elvis In Memphis allerdings bin ich mir nicht so sicher. Klar ist es - erst recht unter Elvis-Fans ein "klassisches Album". Aber ist es (auch nur annähernd) "full of classics"? Kennt ein großer Teil der Menschheit wirklich außer In The Ghetto irgendeinen anderen Song von dem Album bzw. sind diese Songs wirklich stilgebend und -prägend für Elvis Presley gewesen? Haben sie ihre nachhaltigen Spuren hinterlassen?
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Stimmt schon, deswegen war ich mir bei diesem Modell auch mehr als unsicher. Ein oder zwei Hits mehr auf dem Album, und es wäre ganz klar. Aber so?! Eher nein.Bei From Elvis In Memphis allerdings bin ich mir nicht so sicher. Klar ist es - erst recht unter Elvis-Fans ein "klassisches Album". Aber ist es (auch nur annähernd) "full of classics"? Kennt ein großer Teil der Menschheit wirklich außer In The Ghetto irgendeinen anderen Song von dem Album bzw. sind diese Songs wirklich stilgebend und -prägend für Elvis Presley gewesen? Haben sie ihre nachhaltigen Spuren hinterlassen?
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Gerne hätte ich noch ein Wort zu diesem sehr vielen Fans nicht so bekannten Elvis-Interpreten "Elvisö" gesagt, aber jetzt warst Du zu schnell...
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Und so kam die Diskussion dann relativ schnell bereits zum Erliegen: Der eine nannte Songs, die der andere (z. B. ich
) schon mal gar nicht erst kannte...
Aha! :jamie:Und meinetwegen nenn auch ruhig Joshua Tree! Auch wenn ich keinen einzigen Song von diesem Album kenne, wenn es nötig ist, andere Künstlerinnen und Künstler zu nennen, um zu zeigen, worum es geht und was man in welchem Rahmen und unter welchen umständen meint: Immer her damit!
"The Joshua Tree" steht für mich ebenso wie "Blood Sugar Sex Magik" von den Chili Peppers als eines der herausragenden Alben der End-Achtziger/Anfang-Neunziger da. Dieses, weil die jeweils darauf enthaltenen Songs allesamt nicht nur wahre Perlen bzw. Kracher sind, sondern auch weil diese Alben in sich dermaßen geschlossen sind, wie man es sich nur wünschen kann. Darüberhinaus können diese beiden Platten problemlos als stellvertretend für den Stil der jeweiligen Bands angesehen werden! Songwriting, Performing - alles paßt!
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Ich bin sehr froh, daß Bono bekennender Elvis-Freund ist. </span>
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Ob sie "herausragend" sind, ist wohl tatsächlich Geschmackssache. Auf jeden Fall sind es extrem erfolgreiche und eventuell auch prägende Alben. Bei "End-Achtziger/Anfang-Neunziger" kommt sicher noch einiges dazu. Spontan fällt mir grad Nirvanas "Nevermind", Pearl Jams "Ten", "Sign o' the times" von Prince oder auch noch REMs "Automatic for the people" ein..."The Joshua Tree" steht für mich ebenso wie "Blood Sugar Sex Magik" von den Chili Peppers als eines der herausragenden Alben der End-Achtziger/Anfang-Neunziger da.
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Bingo Dad, diese von Dir genannten Alben dürfte man getrost dazu zählen. Mir fielen eben nur diese beiden gerade ein. Geschmackssache ist das mit U2 etc. auch ganz sicher. Trotzdem sind es sicher Aushängeschilder für die jeweiligen Bands.Ob sie "herausragend" sind, ist wohl tatsächlich Geschmackssache. Auf jeden Fall sind es extrem erfolgreiche und eventuell auch prägende Alben. Bei "End-Achtziger/Anfang-Neunziger" kommt sicher noch einiges dazu. Spontan fällt mir grad Nirvanas "Nevermind", Pearl Jams "Ten", "Sign o' the times" von Prince oder auch noch REMs "Automatic for the people" ein...
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