Let it be vs. TTWII

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25.05.2010 14:06 #793029 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Let it be vs. TTWII

Kreativ ware die auch nur in den letzten 3 Jahren. Die ersten Jahre 1961-1965 sind ja nun auch nicht gerade musikalische Hammerteile.

Jetzt bin ich doch ein bisschen sprachlos.

Kreativ war Elvis 100 %

Und jetzt sogar noch sprachloser. Elvis war nicht einen Tag kreativ. Zumindest muskalisch nicht. Hast Du vielleicht zufällig den Thread verfolgt, in dem es darum geht, dass Elvis die Vorlagen für die von ihm nachgesungenen Songs in der Regel Note für Note nachgesungen hat? Was ist daran bitte kreativ? Abgesehen davon, dass jemand, der selber nicht komponiert, in meinen Augen eh nicht kreativ ist, es sei denn, er verändert das fremde Werk so grundlegend, dass eine neue Schöpfungshöhe entsteht, wie das juristisch ausgedrückt wird. Und das sehe ich bei Elvis in keinem einzigen Fall.

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25.05.2010 14:10 #793031 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Let it be vs. TTWII

Wobei die Beatles den guten Geschmack hatten, ihr Geschrammel offiziell nie zu veröffentlichen.

Wobei Elvis' Geschrammel gelegentlich virtuoser war als so manche offizielle Veröffentlichung der Beatles.

Ich verehre die Beatles wirklich, aber in einem Punkt mache ich mir nichts vor (so wie ich mir bei Elvis auch schon lange nichts mehr vormache): Sie waren mittelmäßige Sänger und sind als Instrumentalisten nie wirklich weit über das Niveau einer Schülerband hinausgekommen. Ohne George Martin wäre ihre erste LP auch gleichzeitig ihre letzte gewesen.

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25.05.2010 14:13 #793033 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Let it be vs. TTWII

Ohne George Martin wäre ihre erste LP auch gleichzeitig ihre letzte gewesen.

Ohne George Martin hätten sie nie eine Platte aufgenommen. Das ist richtig.

Jedoch lag der Erfolg der Beatles nicht in erster Linie an George Martin, der fraglos einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte, sondern an ihrer Fähigkeit wunderbare Popsongs zu komponieren.

Oder wie es John Lennon mal ganz treffend formulierte: "Mit Gerry and the pacemakers hätte George Martin nie Sgt. Pepper aufnehmen können."

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25.05.2010 14:15 #793034 von thetifcat
thetifcat antwortete auf Let it be vs. TTWII

Jetzt bin ich doch ein bisschen sprachlos.


Und jetzt sogar noch sprachloser. Elvis war nicht einen Tag kreativ. Zumindest muskalisch nicht. Hast Du vielleicht zufällig den Thread verfolgt, in dem es darum geht, dass Elvis die Vorlagen für die von ihm nachgesungenen Songs in der Regel Note für Note nachgesungen hat? Was ist daran bitte kreativ? Abgesehen davon, dass jemand, der selber nicht komponiert, in meinen Augen eh nicht kreativ ist, es sei denn, er verändert das fremde Werk so grundlegend, dass eine neue Schöpfungshöhe entsteht, wie das juristisch ausgedrückt wird. Und das sehe ich bei Elvis in keinem einzigen Fall.

Doch habe ich. Wollte und werde mich aber nicht mit Euch streiten.

Ich bin jedenfalls nicht Deiner Meinung.

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25.05.2010 14:20 #793036 von thetifcat
thetifcat antwortete auf Let it be vs. TTWII

Wobei Elvis' Geschrammel gelegentlich virtuoser war als so manche offizielle Veröffentlichung der Beatles.

Ich verehre die Beatles wirklich, aber in einem Punkt mache ich mir nichts vor (so wie ich mir bei Elvis auch schon lange nichts mehr vormache): Sie waren mittelmäßige Sänger und sind als Instrumentalisten nie wirklich weit über das Niveau einer Schülerband hinausgekommen. Ohne George Martin wäre ihre erste LP auch gleichzeitig ihre letzte gewesen.

Auf Grund dass ich gestern den Artikel gelesen habe - habe ich meine Japan Edition (Scheint bei den B- Fans genauso zu sein wie bei uns. Haben aber wirklich einen guten Klang) rausgeholt und gehört.

Deswegen gerade bei den ersten Stücken 62-64 wenn John versucht rockig zu singen---bohhhhhh nneeee ein Gekreische. Hingegen hat Paul eine wirklich sehr schöne Stimme. Bei Long Tall Sally allerdings passt Johns Gekreische. Ich finde dass Teil sogar besser als das Original von Little Richard.

Aber richtig bewegen, mich erreichen tun nur eine Handvoll Beatles Songs.

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25.05.2010 14:20 #793037 von User gelöscht
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Jedoch lag der Erfolg der Beatles nicht in erster Linie an George Martin, der fraglos einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte, sondern an ihrer Fähigkeit wunderbare Popsongs zu komponieren.

Das ist fast schon eine philosophische Frage. Du sagst, das Ei (= die Komposition) ist zuerst da, doch nützt das alles nichts, wenn die Henne (= George Martin) es nicht ausbrütet. Martin hat ihre Aufnahmen erst erträglich, später sogar gut anhörbar gemacht. Ohne das, was sie von ihm gelernt haben, hätten sie die tollen Songs auch nie komponieren können. Die konnten doch noch nicht mal mit Messer und Gabel essen, bevor George Martin sich ihrer annahm.

Ich ließ mich dieser Tage hier im Forum noch aus, dass ich Chuck Berry als Gitarrist völlig überbewertet finde. Das lag daran, dass ich ihn an Scotty Moore und James Burton gemessen habe. Wenn ich dagegen "Roll Over Beethoven" von den Beatles höre, muss ich zugeben, dass Chuck Berry an der Gitarre ein Gott ist. Meine Fresse, was Harrison sich da zusammenspielt, kriegt jeder Gitarrenschüler nach einer Woche besser hin, das ist doch die pure Arschhölle! Wie kann denn sowas sein? Die hatten doch auf dem Kiez 3 Jahre lang jeden Abend 10 Stunden Zeit zum Üben, da müsste man es doch fließend können!

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25.05.2010 14:23 #793039 von User gelöscht
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Ich bin jedenfalls nicht Deiner Meinung.

Das ist aber keine Frage von Meinungen, sondern von Tatsachen. Kann man auf den einschlägigen Aufnahmen zweifelsfrei nachhören, daher erübrigt sich jede Diskussion: Elvis war nicht kreativ, Punkt.

Es sei denn, man macht es wie im Blauen und definiert das Wort "kreativ" einfach so lange um, bis es auf Elvis passt. Das machen die da ja mit allem, nach der Methode Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die (Elvis-) Welt, widde widde, wie sie mir gefällt.

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25.05.2010 14:26 #793040 von thetifcat
thetifcat antwortete auf Let it be vs. TTWII

Ich ließ mich dieser Tage hier im Forum noch aus, dass ich Chuck Berry als Gitarrist völlig überbewertet finde. Das lag daran, dass ich ihn an Scotty Moore und James Burton gemessen habe.

Wenn ich dagegen "Roll Over Beethoven" von den Beatles höre, muss ich zugeben, dass Chuck Berry an der Gitarre ein Gott ist. Meine Fresse, was Harrison sich da zusammenspielt, kriegt jeder Gitarrenschüler nach einer Woche besser hin, das ist doch die pure Arschhölle! Wie kann denn sowas sein?

ha ... eine ähnliche Diskussion hatte ich wegen Chuck in meinem Forum auch letzte Woche. Hat der Geburtsag oder sowas ?

Ich habe ähnliches über Chuck geschrieben wie Du.
Allerdings habe ich Roll Over Beethoven von den Beatles u.a. zittiert weil mir es besser gefällt als Chucks ;)


Aber hey ich bin auch nur ein Otto-normal-Käufer wie 96 % andere auch. Was ihr Musiker daraus hört oder nicht, können wir gar nicht bemerken.


Für mich geht die Beatles Fassung richtig ab. Chuck ist mir zu lahm.

:smokin:

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25.05.2010 14:33 #793042 von thetifcat
thetifcat antwortete auf Let it be vs. TTWII

Das ist aber keine Frage von Meinungen, sondern von Tatsachen. Kann man auf den einschlägigen Aufnahmen zweifelsfrei nachhören, daher erübrigt sich jede Diskussion: Elvis war nicht kreativ, Punkt.

Es sei denn, man macht es wie im Blauen und definiert das Wort "kreativ" einfach so lange um, bis es auf Elvis passt. Das machen die da ja mit allem, nach der Methode Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die (Elvis-) Welt, widde widde, wie sie mir gefällt.

1) Habe mein eigenens Forum, deswegen BITTE nicht immer in Zusammenhang mit mir das blaue erwähnen - Danke.

2) Elvis war kreativ. Hätte er aus den Schnarchsong TAM nicht dass gemacht, was er damals da in Sun Studio getan hat - dann hätte es nie angefangen. Für mich ist das Kreativität!

Wenn Du es jetzt so siehst das Elvis deswegen nicht kreativ war WEIL es TAM schon gab. Nun denn--- dann ist niemand kreativ. Denn überall steckt Mozart, Beethoven, Haydn, Choplin ect. und manchmal auch Wagner drin.


Aber eigentlich habe ich kein Bock mich mit Dir damit auseinder zusetzten. Bin für Dich doch gar kein Gegener.
Nimm Cirkel oder Hunk, wenn die mal anderer Meinung sind.

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25.05.2010 14:36 #793044 von User gelöscht
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Für mich geht die Beatles Fassung richtig ab. Chuck ist mir zu lahm.

Das ist nicht der Punkt. Es geht ums Gitarrespiel. Dass Harrison sich da die letzte Grütze zusammenspielt, und das auch noch unsauber und stümperhaft, dürfte doch wohl auch ein Ottonormalhörer mitbekomen, oder? Ich bin auch kein Lead-Gitarrist und höre es trotzdem.

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