- Beiträge: 4309
- Dank erhalten: 0
Elvis in Concert
- KingOfTheJungle
-
- Offline
- Forums Mafia
-
1976/77 hingegen war er bei sich angekommen. Er hatte es weder nötig noch hatte er Lust dazu, weiter dieses Zerrbild zu geben.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Lonegan
-
- Offline
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 8344
- Dank erhalten: 224
Fragt man sich, ne?
Inwiefern?
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Bitte? 1976/77 war der Mann nur noch Gemüse im Hirn, seine Psyche war zerfressen von den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs. Interpretierst Du das als "bei sich angekommen"? Nicht zu fassen...1976/77 hingegen war er bei sich angekommen.
Sorry, aber am Ende war ein Zerrbild. Er mag die Jahre davor ein Image gewesen sein, doch was er am Ende war, war ganz sicher nicht er selber.Er hatte es weder nötig noch hatte er Lust dazu, weiter dieses Zerrbild zu geben.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Joe Spencer
-
- Offline
- ECB-Mitglied
-
- Beiträge: 4506
- Dank erhalten: 13
wenn dann bitte "Medikamentenmissbrauchs".....von den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Genau, MW. Kannst du dir das nicht bitte mal merken?wenn dann bitte "Medikamentenmissbrauchs"
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Lonegan
-
- Offline
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 8344
- Dank erhalten: 224
Er nicht! Sein Arzt!Hat sich halt etwas in der Dosierung vertan, der Arme...
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Joe Spencer
-
- Offline
- ECB-Mitglied
-
- Beiträge: 4506
- Dank erhalten: 13
Medikamenten-Junkie :c032:Hat sich halt etwas in der Dosierung vertan.....
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Wisdomy
-
- Offline
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 6203
- Dank erhalten: 91
Ich sehe das anders. 1976 / 77 war Elvis in seiner Lebenseinstellung endlich das, was er im Prinzip immer sein wollte. Er hatte das Superstar und King-Image satt. Er fand endlich die Kraft, sich dagegen zu stemmen. Er ging in kein Studio mehr. Er wollte es schon Jahre vorher nicht mehr, fand aber nie die Kraft dazu. Er träumte seit langem davon, Regiesseur zu werden. Er begann zagfhafte Versuche, ein eigenes Drehbuch zu schreiben.Bitte? 1976/77 war der Mann nur noch Gemüse im Hirn, seine Psyche war zerfressen von den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs. Interpretierst Du das als "bei sich angekommen"? Nicht zu fassen...
Sorry, aber am Ende war ein Zerrbild. Er mag die Jahre davor ein Image gewesen sein, doch was er am Ende war, war ganz sicher nicht er selber.
Er verbrachte nicht mehr Wochen damit, sich runterzuhungern, um anschließend NICHT SICH in den Kameras zu präsentieren, sondern sein gehasstes Image. Er war dick, er zeigte sich so, und das war richtig so. Schließlich war er 42, da darf man dick sein. Die ewige Dikussion ob er es nur machte weil er das Geld nötig hatte - ich kanns nicht mehr hören. Diesen finanziellen Zwängen unterliegen wir alle, und trotzdem: Wenn wir etwas tun müssen, was wir aus tiefstem Herzen nicht tun wollen, dann tun wir es nicht. Das trifft auch auf Elvis zu. Ich glaube nicht an diesen Finanz-Quatsch. Sicher, er hätte sich vorteilhafter in der Kamera gesehen, aber stand dazu. Meine Hochachtung.
Er markierte auf der Bühne nicht mehr den King. Im Gegenteil, er machte sich darüber lustig. Nicht bitter, eher amüsiert, heiter, natürlich mit einem Schuss Wehmut, das diese wilde Zeit wohl nicht mehr widerkommt. Aber er akzeptierte das. Und seine Fans akzeptierten das. Das war das Wichtigste für ihn.
Elvis mag Drogen oder Medikamentenabhängig gewesen, aber das sind andere auch viele Jahre lang, und sie benehmen sich auch normal. Das sein Hirn oder seine Pyche von Drogen zerfressen war, kann ich bei weitem nicht erkennen. Das was bei Elvis unnormal war, sein Eßverhalten, sein Tag-Nacht-Rhythmus, sein Jähzorn, das war schon seit JEHER so, nicht erst seit er Drogen nahm.
Nein, 1977 stand Elvis endlich zu dem, was er war: 42, übergewichtig, krank, ein Mann wie viele in seinem Alter mit oder ohne Drogen.
Aber menschlich einmalig, künstlerisch unverwechselbar. Unnachahmlich.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Ach ja? Ein krankes, übergewichtiges, aufgeschwemmtes Wrack, das stammelnd über die Bühne taumelt und seine alten Hits runterleiert? Ein Schatten seiner selbst? Das wollte er also immer schon sein? Glaube ich nicht.1976 / 77 war Elvis in seiner Lebenseinstellung endlich das, was er im Prinzip immer sein wollte.
Er präsentierte sich auch 1977 noch wie ein King, mit Jumpsuits, Klunkern und Fanfaren zum Auftritt. Nur verkam es zu einer unfreiwilligen Parodie. Hätte er das King-Image satt gehabt, hätte er das auch anders zum Ausdruck bringen können als durch Selbstzertörung.Er hatte das Superstar und King-Image satt.
Nein - er hatte nicht mehr die Kraft, er selber zu sein. Ich sehe das Ganze zwar auch als eine Rebellion, aber keine konsequente, keine positive.Er fand endlich die Kraft, sich dagegen zu stemmen.
Wie kommst Du darauf? Elvis liebte Musik, sie war ein Großteil seines Lebensinhalts. Seine Gleichgültigkeit bzw. Lustlosigkeit war die Folge seiner Medikamentenabhängigkeit.Er ging in kein Studio mehr. Er wollte es schon Jahre vorher nicht mehr, fand aber nie die Kraft dazu.
Unsinn. Er fing bereits 1974 an, einen eigenen Film zu produzieren, was auch an mangelnder Disziplin und Lustlosigkeit scheiterte. Was sollte 1977 daran besser geworden sein?Er träumte seit langem davon, Regiesseur zu werden. Er begann zagfhafte Versuche, ein eigenes Drehbuch zu schreiben.
Wenn das so gewesen wäre, hätte er es nicht getan. Hat er aber.Wenn wir etwas tun müssen, was wir aus tiefstem Herzen nicht tun wollen, dann tun wir es nicht. Das trifft auch auf Elvis zu.
Er hatte keine andere Wahl, denn sein Verfall war bereits nicht mehr rückgängig zu machen, zumindest nicht ohne großen Aufwand; und zu diesem fehlte ihm die Kraft.Ich glaube nicht an diesen Finanz-Quatsch. Sicher, er hätte sich vorteilhafter in der Kamera gesehen, aber stand dazu. Meine Hochachtung.
Nein, er resignierte. Das ist ein Unterschied.Er markierte auf der Bühne nicht mehr den King. Im Gegenteil, er machte sich darüber lustig. Nicht bitter, eher amüsiert, heiter, natürlich mit einem Schuss Wehmut, das diese wilde Zeit wohl nicht mehr widerkommt. Aber er akzeptierte das.
Das ist doch Quatsch. Ein Mann ist mit 42 "in den besten Jahren", wie man so schön sagt, noch mitten auf dem Gipfel seiner Leistungsfähigkeit. Dieser Zustand ist doch nicht normal für dieses Alter. (Will ich selber mal stark hoffen...)Nein, 1977 stand Elvis endlich zu dem, was er war: 42, übergewichtig, krank, ein Mann wie viele in seinem Alter mit oder ohne Drogen.
Künstlerisch unverwechselbar war er vorher.Aber menschlich einmalig, künstlerisch unverwechselbar.
Absolut nicht. Wie wir alle wissen, kann den 42jährigen knödelnden, schnaufenden Omaha-Elvis jeder Dorf-Imi halbwegs glaubhaft nachahmen. Beim TTWII-Elvis sieht das schon anders aus...Unnachahmlich.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.