Elvis in Concert

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25.03.2009 11:11 #726759 von KingOfTheJungle
KingOfTheJungle antwortete auf Elvis in Concert

1976/77 hingegen war er bei sich angekommen. Er hatte es weder nötig noch hatte er Lust dazu, weiter dieses Zerrbild zu geben.

:huh: Inwiefern?

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25.03.2009 11:15 #726760 von Lonegan
Lonegan antwortete auf Elvis in Concert

:huh: Inwiefern?

Fragt man sich, ne?

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25.03.2009 12:34 #726762 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Elvis in Concert

1976/77 hingegen war er bei sich angekommen.

Bitte? 1976/77 war der Mann nur noch Gemüse im Hirn, seine Psyche war zerfressen von den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs. Interpretierst Du das als "bei sich angekommen"? Nicht zu fassen...

Er hatte es weder nötig noch hatte er Lust dazu, weiter dieses Zerrbild zu geben.

Sorry, aber am Ende war ein Zerrbild. Er mag die Jahre davor ein Image gewesen sein, doch was er am Ende war, war ganz sicher nicht er selber.

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25.03.2009 12:55 #726764 von Joe Spencer
Joe Spencer antwortete auf Elvis in Concert

.....von den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs.

wenn dann bitte "Medikamentenmissbrauchs"

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25.03.2009 12:59 #726766 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Elvis in Concert

wenn dann bitte "Medikamentenmissbrauchs"

Genau, MW. Kannst du dir das nicht bitte mal merken? <_< :rose:

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25.03.2009 13:01 #726767 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Elvis in Concert
Stimmt, wie konnte mir das nur passieren! Sorry! Elvis nahm natürlich nur Medikamente gegen seine zahlreiche Krankheiten, z.B. Krebs im Endstadium usw. Hat sich halt etwas in der Dosierung vertan, der Arme...

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25.03.2009 13:08 #726768 von Lonegan
Lonegan antwortete auf Elvis in Concert

Hat sich halt etwas in der Dosierung vertan, der Arme...

Er nicht! Sein Arzt! :adeal:

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25.03.2009 23:04 #726786 von Joe Spencer
Joe Spencer antwortete auf Elvis in Concert

Hat sich halt etwas in der Dosierung vertan.....

Medikamenten-Junkie :c032:

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25.03.2009 23:42 #726788 von Wisdomy
Wisdomy antwortete auf Elvis in Concert

Bitte? 1976/77 war der Mann nur noch Gemüse im Hirn, seine Psyche war zerfressen von den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs. Interpretierst Du das als "bei sich angekommen"? Nicht zu fassen...


Sorry, aber am Ende war ein Zerrbild. Er mag die Jahre davor ein Image gewesen sein, doch was er am Ende war, war ganz sicher nicht er selber.

Ich sehe das anders. 1976 / 77 war Elvis in seiner Lebenseinstellung endlich das, was er im Prinzip immer sein wollte. Er hatte das Superstar und King-Image satt. Er fand endlich die Kraft, sich dagegen zu stemmen. Er ging in kein Studio mehr. Er wollte es schon Jahre vorher nicht mehr, fand aber nie die Kraft dazu. Er träumte seit langem davon, Regiesseur zu werden. Er begann zagfhafte Versuche, ein eigenes Drehbuch zu schreiben.
Er verbrachte nicht mehr Wochen damit, sich runterzuhungern, um anschließend NICHT SICH in den Kameras zu präsentieren, sondern sein gehasstes Image. Er war dick, er zeigte sich so, und das war richtig so. Schließlich war er 42, da darf man dick sein. Die ewige Dikussion ob er es nur machte weil er das Geld nötig hatte - ich kanns nicht mehr hören. Diesen finanziellen Zwängen unterliegen wir alle, und trotzdem: Wenn wir etwas tun müssen, was wir aus tiefstem Herzen nicht tun wollen, dann tun wir es nicht. Das trifft auch auf Elvis zu. Ich glaube nicht an diesen Finanz-Quatsch. Sicher, er hätte sich vorteilhafter in der Kamera gesehen, aber stand dazu. Meine Hochachtung.
Er markierte auf der Bühne nicht mehr den King. Im Gegenteil, er machte sich darüber lustig. Nicht bitter, eher amüsiert, heiter, natürlich mit einem Schuss Wehmut, das diese wilde Zeit wohl nicht mehr widerkommt. Aber er akzeptierte das. Und seine Fans akzeptierten das. Das war das Wichtigste für ihn.
Elvis mag Drogen oder Medikamentenabhängig gewesen, aber das sind andere auch viele Jahre lang, und sie benehmen sich auch normal. Das sein Hirn oder seine Pyche von Drogen zerfressen war, kann ich bei weitem nicht erkennen. Das was bei Elvis unnormal war, sein Eßverhalten, sein Tag-Nacht-Rhythmus, sein Jähzorn, das war schon seit JEHER so, nicht erst seit er Drogen nahm.
Nein, 1977 stand Elvis endlich zu dem, was er war: 42, übergewichtig, krank, ein Mann wie viele in seinem Alter mit oder ohne Drogen.
Aber menschlich einmalig, künstlerisch unverwechselbar. Unnachahmlich.

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26.03.2009 00:37 #726790 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Elvis in Concert

1976 / 77 war Elvis in seiner Lebenseinstellung endlich das, was er im Prinzip immer sein wollte.

Ach ja? Ein krankes, übergewichtiges, aufgeschwemmtes Wrack, das stammelnd über die Bühne taumelt und seine alten Hits runterleiert? Ein Schatten seiner selbst? Das wollte er also immer schon sein? Glaube ich nicht.

Er hatte das Superstar und King-Image satt.

Er präsentierte sich auch 1977 noch wie ein King, mit Jumpsuits, Klunkern und Fanfaren zum Auftritt. Nur verkam es zu einer unfreiwilligen Parodie. Hätte er das King-Image satt gehabt, hätte er das auch anders zum Ausdruck bringen können als durch Selbstzertörung.

Er fand endlich die Kraft, sich dagegen zu stemmen.

Nein - er hatte nicht mehr die Kraft, er selber zu sein. Ich sehe das Ganze zwar auch als eine Rebellion, aber keine konsequente, keine positive.

Er ging in kein Studio mehr. Er wollte es schon Jahre vorher nicht mehr, fand aber nie die Kraft dazu.

Wie kommst Du darauf? Elvis liebte Musik, sie war ein Großteil seines Lebensinhalts. Seine Gleichgültigkeit bzw. Lustlosigkeit war die Folge seiner Medikamentenabhängigkeit.

Er träumte seit langem davon, Regiesseur zu werden. Er begann zagfhafte Versuche, ein eigenes Drehbuch zu schreiben.

Unsinn. Er fing bereits 1974 an, einen eigenen Film zu produzieren, was auch an mangelnder Disziplin und Lustlosigkeit scheiterte. Was sollte 1977 daran besser geworden sein?

Wenn wir etwas tun müssen, was wir aus tiefstem Herzen nicht tun wollen, dann tun wir es nicht. Das trifft auch auf Elvis zu.

Wenn das so gewesen wäre, hätte er es nicht getan. Hat er aber.

Ich glaube nicht an diesen Finanz-Quatsch. Sicher, er hätte sich vorteilhafter in der Kamera gesehen, aber stand dazu. Meine Hochachtung.

Er hatte keine andere Wahl, denn sein Verfall war bereits nicht mehr rückgängig zu machen, zumindest nicht ohne großen Aufwand; und zu diesem fehlte ihm die Kraft.

Er markierte auf der Bühne nicht mehr den King. Im Gegenteil, er machte sich darüber lustig. Nicht bitter, eher amüsiert, heiter, natürlich mit einem Schuss Wehmut, das diese wilde Zeit wohl nicht mehr widerkommt. Aber er akzeptierte das.

Nein, er resignierte. Das ist ein Unterschied.

Nein, 1977 stand Elvis endlich zu dem, was er war: 42, übergewichtig, krank, ein Mann wie viele in seinem Alter mit oder ohne Drogen.

Das ist doch Quatsch. Ein Mann ist mit 42 "in den besten Jahren", wie man so schön sagt, noch mitten auf dem Gipfel seiner Leistungsfähigkeit. Dieser Zustand ist doch nicht normal für dieses Alter. (Will ich selber mal stark hoffen...)

Aber menschlich einmalig, künstlerisch unverwechselbar.

Künstlerisch unverwechselbar war er vorher.

Unnachahmlich.

Absolut nicht. Wie wir alle wissen, kann den 42jährigen knödelnden, schnaufenden Omaha-Elvis jeder Dorf-Imi halbwegs glaubhaft nachahmen. Beim TTWII-Elvis sieht das schon anders aus...

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