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Elvis in Concert
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Ich sag mal, dass er speziell bei diesen Aufnahmen, aufgrund erhöhter "Medikamenteneinnahme" gar nicht mehr so richtig wußte was er da eigentlich macht.Nein, 1977 stand Elvis endlich zu dem, was er war: 42, übergewichtig, krank, ein Mann wie viele in seinem Alter mit oder ohne Drogen.
Aber menschlich einmalig, künstlerisch unverwechselbar. Unnachahmlich.
Die damals anwesenden Fans hätten ihn von der Bühne pfeifen sollen, vielleicht hätte er dann mal angefangen über gewisse Dinge nachzudenken.
Solange man ihn natürlich auch noch für den Mist den er da abgeliefert hat feiert...
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- Gypsy
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Aber nachdem ich beim "Dicken" angekommen war hab ich mir meinen Altar aufgebaut.
Keine Frage Elvis in Concert besitzt einen ganz besonderen, eigenartigen Charme, den vielleicht nicht alle Fans verstehen, oder etwas damit anfangen können.
Aber für die die es können, ist es eine echte Bereicherung. Ich möchte es nicht missen und weigere mich auch, mich in diesem Punkt kritisch über Elvis zu äußern. Man weiß nun zur Genüge was damals falsch gelaufen ist in seinem Leben und muß es nicht ständig wieder hervorheben wie knödelig er gesungen hat.
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Als Projektionsfläche für eigene Unzulänglichkeiten würde ich das nicht bezeichnen. Sondern er wird von diesen Menschen verstanden. Sie können das nachempfinden wie es ihm damals ging. Sie möchten es vielleicht auch nachempfinden und öffnen sich dafür. Wenn du dich nicht dafür öffnest und ihn nur an seinen Erfolgen messen tust, kannst du es nicht verstehen. Vielleicht wollte er zu diesem Zeitpunkt garnicht mehr als schillernder Rockstar erscheinen, sondern einfach so akzeptiert werden wie er jetzt war. Und das wurde er ja auch, wie man unschwehr an den Publikumsreaktionen erkennen kann. Man kann jetzt natürlich auch wieder behaupten, das seine Fans damals alle dumm und verblendet waren, aber das glaube ich nicht. Sie akzeptierten ihn so. Wie kann es sonst sein, daß jemand der so schlecht auf der Bühne ist, so gefeiert wird? Die Leute haben das doch damals auch schon registriert, daß irgendwas nicht in Ordnung ist und das es ihm nicht gut geht.
Vielleicht hast du recht, das ein großteil der eingefleischten Elvis-Fans ein Problem mit sich selbst haben. Solche Menschen gibt es auch und viele können wahrscheinlich nicht mal was dafür. Aber für sie ist Elvis wie geschaffen, King der verlorenen Herzen eben. Ich sehe daran aber nichts schlimmes, das ist ganz allein Elvis Verdienst. Es liegt an seiner Art.
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Er, der nicht mal ungestylt aus der oberern Etage von Graceland runter zu seinen Jungs ging. Und jetzt mußte er übergewichtig und aufgedunsen vor die Kameras treten. Das wird die Hölle für ihn gewesen sein.
@Gypsy: Deine Ansicht kann ich absolut nicht nachvollziehen. Dieser Schlag Fans saß 77 leider wohl auch vermehrt im Publikum.
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So gesehen, war er dann schon seit spätestens Ende ´74 das, was er immer sein wollte, und hätte eigentlich als glückliches Wrack uralt werden müssen. Ist er aber nicht.Ich sehe das anders. 1976 / 77 war Elvis in seiner Lebenseinstellung endlich das, was er im Prinzip immer sein wollte. Er hatte das Superstar und King-Image satt. Er fand endlich die Kraft, sich dagegen zu stemmen.
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Nein. Sie glauben das nur. Daher Projektionsfläche. Jeder backt sich seinen eigenen Elvis zur Ergänzung oder Erklärung seines eigenen Lebens.Als Projektionsfläche für eigene Unzulänglichkeiten würde ich das nicht bezeichnen. Sondern er wird von diesen Menschen verstanden. Sie können das nachempfinden wie es ihm damals ging. Sie möchten es vielleicht auch nachempfinden und öffnen sich dafür.
Nein, tue ich nicht.Wenn du dich nicht dafür öffnest und ihn nur an seinen Erfolgen messen tust, kannst du es nicht verstehen.
Er war allenfalls noch heilfroh und dankbar, dass er so akzeptiert wurde. Diese Dankbarkeit nennen wir heute "Liebe zu seinen Fans". Hätten seine Fans ihn auch geliebt, und zwar wirklich geliebt, hätten sie ihm durch Fernbleiben bei seinen Konzerten signalisiert, dass sie nicht mehr Teil seiner Selbstzerstörung sein wollten und ihn damit vielleicht zu einer Art Umkehr gezwungen. Aber wie gesagt, ging es den Fans nicht um Elvis, sondern um sich selber.Vielleicht wollte er zu diesem Zeitpunkt garnicht mehr als schillernder Rockstar erscheinen, sondern einfach so akzeptiert werden wie er jetzt war.
Genau. Projektionsfläche.Aber für sie ist Elvis wie geschaffen, King der verlorenen Herzen eben.
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Nur genügt es dort den meisten, einmal hingesehen zu haben.Elvis In Concert ist wie eine Massenkarambolage auf der Autobahn: Es ist grausam, aber man muss trotzdem hinschauen.
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