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FTD Allgemein: Pro, Contra und vieles mehr
- Copperhead
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Mir ist es auch egal, was wer woran verdient, denn ich bin ja nicht zum Kauf gezwungen - bei FTD wünsche ich mir sogar, dass sie damit gut Kohle machen, damit die Serie uns noch lange erhalten bleibt.Nur bei FTD werden regelmäßig irrelevanteste Rechnungen aufgemacht und spekulativste Zahlen durch die Luft geschleudert. Verstehe ich nicht. Einmal - gern. Zweimal - meinetwegen. Ab dem dritten Mal - Verwunderung.
Aber ich möchte entschieden so Gerüchten entgegentreten, dass man einfach nur einen Outtake 1:1 auf eine CD packen kann, ohne dass da gemischt oder gemastert werden muss. Das stimmt einfach nicht!
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- Colonel
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Gut wußte nicht, daß Du darüber so detaillierte Quellen hast....Das stimmt nicht!
Die Outtakes, die wir auf der aktuellen FTD vorliegen haben, befinden sich noch im Archiv auf den Original-Mehrspurbändern aus der Session. Die müssen erst einmal nach neuestem Standard digitalisiert, entzerrt und von den vorhandenen 16 oder 24 Spuren zu einem Stereo-Mix zusammengemischt werden (1-2 Studiotage pro Song, wenn man es ordentlich machen will), und der muss dann gemastert werden (halber Studiotag pro Song, wenn's ordentlich werden soll). Du irrst also, wenn Du glaubst, da ist nix zu mischen und zu mastern.
Ich habe sie nicht:
Aber es ist bekannt (in eingen Interviews erwähnt), daß BMG vor einigen Jahren den Elvis Katalog vollständig digitalisiert hat (also Transfer von Magnetbändern auf digitale Tonträger). Aber nicht die "Orginal Session Bänder", denn die hat Bendeth und auch nur zum Teil) erst für die 30#1 Hits aus den Kellern geholt.
Wenn man die FTD anhört und vergleicht mit anderen BMG Produktionen, dann merkt man doch ganz deutlich, daß die FTD Quelle fast immer eine "ältere"/"schlechtere" Source ist. (Beispiel Frankie/Harum/Memphis 74 FTDs u.v.a.).
Für diese FTDs geht niemand in den Keller und holt "Original Bänder" (egal nun ob Session/Master tape) und remastered/remixed es. Daran glaube ich net....
Ernst wird ne CD oder zwei vollmachen (aus der digitalen Datenbank) und bei FTD steuern die noch ein wenig an Lautstärke/Treble/Filtern....hier und da ein Cut/Fade In/Out und das wars. WENNS mehr wäre als das, dann wärs ja noch trauriger, daß da NIX besseres dabei rauskommt....
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Richtig, Colonel, man hat den Elvis-Katalog digitalisiert. Das heißt: Die bereits vorhandenen Master, die offiziell veröffentlicht sind. Ich habe aber den Verdacht, Du hast nicht verstanden, was ich erklären wollte.Aber es ist bekannt (in eingen Interviews erwähnt), daß BMG vor einigen Jahren den Elvis Katalog vollständig digitalisiert hat (also Transfer von Magnetbändern auf digitale Tonträger). Aber nicht die "Orginal Session Bänder", denn die hat Bendeth und auch nur zum Teil) erst für die 30#1 Hits aus den Kellern geholt.
Dazu gehören nämlich nicht die Outtakes, Studiogespräche und unveröffentlichte professionelle Konzertmitschnitte. Die liegen im Archiv auf alten analogen Mehrspurbändern, auf die sie damals bei der Aufnahme aufgezeichnet wurden. Wenn man davon etwas veröffentlichen will, muss man es erst einmal mischen und mastern. Oder soll man Dir ein dickes 2-Zoll-Tonband zuschicken mit den ganzen unbearbeiteten Einzelspuren drauf?
Ebenfalls liegen die Privataufnahmen und Soundboards nicht digitalisiert, restauriert und gemastert vor. Das muss auch für jede FTD von neuem geschehen.
Für diese FTDs geht niemand in den Keller und holt "Original Bänder" (egal nun ob Session/Master tape) und remastered/remixed es. Daran glaube ich net....
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- Harty
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Aus Kosten- und Effizienzgründen mastern die Techniker mit Sicherheit komplette Tapes, und nicht pro FTD Auftrag.
Zudem: die unzähligen Imports/Boots mit den Sessionaufnahmen beweisen, dass es ohne grossen Aufwand möglich ist. Nach der Logik von Michael müsste es pro Song ein Megaufwand sein. Es gibt die Blue Hawaii Session, How great thou art session, Spinout, Frankie and Johnny, Harum Scarum …komplett auf Boot. Teilweise sogar klangtechnisch besser…Und diese Bootleger können nicht soeben in den Keller einsteigen…das bedeutet für mich , die Tapes sind alles bereits für Veröffentlichungen aufbereitet. Man bedient sich , je nach FTD Thema.
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Ein komplettes Tape zu mixen und mastern ist nicht genauso teuer wie ein einzelnes Lied. Je länger die Spieldauer einer Aufnahme, umso länger dauert die Bearbeitung.Aus Kosten- und Effizienzgründen mastern die Techniker mit Sicherheit komplette Tapes, und nicht pro FTD Auftrag.
An einem Lied von 2 Minuten Dauer arbeitet man daher auch nur halb so lang wie an einem Lied von 4 Minuten Dauer.
Hier können also keine Kosten gespart werden.
Falsch, Harty. Wir reden aneinander vorbei. Ich spreche von der aktuellen CD, wo fast nur Songs verwendet wurden, die als 16- oder 24-Spur vorliegen. Was Du anbringst, sind alles Aufnahmen aus den 60ern, die gleich auf 2-Spur (also bereits Stereo) aufgenommen wurden, also nicht mehr gemischt (was der eigentliche Aufwand ist), sondern nur noch gemastert werden müssen, und das haben die Bootlegger meistens nicht gemacht - auf jeden Fall nicht sorgfältig.Zudem: die unzähligen Imports/Boots mit den Sessionaufnahmen beweisen, dass es ohne grossen Aufwand möglich ist. Nach der Logik von Michael müsste es pro Song ein Megaufwand sein. Es gibt die Blue Hawaii Session, How great thou art session, Spinout, Frankie and Johnny, Harum Scarum …komplett auf Boot. Teilweise sogar klangtechnisch besser…Und diese Bootleger können nicht soeben in den Keller einsteigen…das bedeutet für mich , die Tapes sind alles bereits für Veröffentlichungen aufbereitet. Man bedient sich , je nach FTD Thema.
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Du brauchst gar nicht erst DCC-CD´s anzuführen. Nimm einfach Bear Family. Top-Sound, Top - Ausstattung und billiger als FTD´s, obwohl deren Sachen mit Sicherheit auch nicht multimillionenfach über die Ladentheken gereicht werden. Man sieht also, es geht.Michael. ich sage folgendes:
BMG/RCA wird sicherlich nichts produzieren, was sich unterm Strich (schon vorher) nicht rechnet! (Ich denke hier stimmst Du mit mir überein?!)
So:
BMG/RCA produziert(e) mit hohem technischen Aufwand und mit einem "teuer zu bezahlenden" Master-Mixer (Steve Hoffman) einst die Elvis is Back. Soundtechnisch ein Meisterwerk dank der teuren Produktion. Artwork, Druck und Jewel Case sehr hochwertig. Dann als Krönung vergoldeten Sie die CD noch mit 24 Karat.
Dieser Aufwand bei NUR geplanten 10.000 Stück Auflage und bei einem läppischen Verkaufspreis von gerade Mal 69.-DM (35.-Euro).
1. Die Dinger hätten sich auch für 70.-/100.- Euro verkauft, aber BMG "langte" wohl der Preis von 35.-Euro. Die Dinger waren binnen einiger Wochen und Monate ausverkauft.
2. (NUR MAL VON DER AUFLAGE JETZT AUSGEHEN!)
Wenn sich sowas schon rechnet bei gerade mal 10.-Tausend Auflage....mmmmh....Hätten die die Gold Legierung, das teure Jewel Case und die geniale Verpackung/Booklet weggelassen, dann hätte diese Scheibe sicherlich "nur" das gleiche gekostet wie ne FTD...wenn nicht gar weniger!
und
3.
FTD mixed/mastered nix. Entweder garnix (so hören sich die Scheiben dann auch an) oder es ist "einfach" ein Abfall-Produkt von BMG-Arbeiten. material, daß man bereits bearbeitete, aber nicht verwendete und dann für FTD nimmt (wie die Burbank 68, die wohl fast zeitgleich mit der "Memories" rauskam).
Somit entstehen keine großen Mastering/Produktionskosten. Dann noch schnell mit nem Heim PC ein Cover erstellen (die Bildqualität und/oder ganzen Rechtschreibfehler etc. zeigen ja, daß das irgendwo in nem Keller gemacht wird), pressen lassen und 10? (viel mehr wirds nicht sein) Kartons fertig machen und an die Clubs/Elvis Händler schicken....that´s it.
Mir war es nnicht wichtig die Diskussion anzuheizen WIEVIEL FTD unterm Strich bringt etc., nein ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß das Gerede (es liege an der kleinen Auflage usw.) in meinen Augen falsch ist, da man (siehe ober Elvis is Back DCC Gold Disk) genug Beispiele hat, wo 1A Qualität in limitierter Auflage nicht unbedingt auch heißen muß: TEURER Endpreis!
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- Harty
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Bitte glaubt es mir, auch wenn es für Laien nur schwer nachzuvollziehen ist: Um einen einzigen Song von einem unbearbeiteten Mehrspurband von 1973 nach heutigen Standards ordentlich zu mischen und zu mastern, braucht man locker 2-3 Tage!
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- Colonel
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Eben!Denke mit der Argumentation sollten wir vorsichtiger sein…
Aus Kosten- und Effizienzgründen mastern die Techniker mit Sicherheit komplette Tapes, und nicht pro FTD Auftrag.
Zudem: die unzähligen Imports/Boots mit den Sessionaufnahmen beweisen, dass es ohne grossen Aufwand möglich ist. Nach der Logik von Michael müsste es pro Song ein Megaufwand sein. Es gibt die Blue Hawaii Session, How great thou art session, Spinout, Frankie and Johnny, Harum Scarum …komplett auf Boot. Teilweise sogar klangtechnisch besser…Und diese Bootleger können nicht soeben in den Keller einsteigen…das bedeutet für mich , die Tapes sind alles bereits für Veröffentlichungen aufbereitet. Man bedient sich , je nach FTD Thema.
Kevan Budd hatte (bekanntlich!!!)nur sehr wenige TAGE Zeit von BMG zugestanden bekommen die DREI kompletten 50s Alben im DSD Verfahren zu remastern. (Also knapp 40 Songs in ner halben Woche!)
Zum Anderen tauchten schon Anfang der 90s komplette Sessions auf Bootlegs auf. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat sich da "jemand" Kopien gezogen, als BMG die ganzen Elvis Bänder digitalisierte. Ernst sagte bereits auch schon in mehreren Interviews, daß BMG dies (auch deshalb) machte, um die Bänder "digital zu sichern", weil man schon damals die gut begründete Angst hatte, daß die Magnetbänder vieleicht eines Tages futsch sein könnten.
Desweiteren hat BMG ja auch schon (VOR FTD) Alben mit Outtakes etc. rausgebracht (Essential Serie/Silver Box und andere) und schon damals werden die die Tapes "durchlaufen" gelassen haben. Macht ja auch Sinn, wenn man schon mal in den Keller geht, dann einfach die kompletten Bänder durchlaufen zu lassen. Und weil das damals wohl solange Zeit in Anspruch nahm (vieleicht auch hier und da nachts "laufen ließ" um tagsüber die Maschinen für das Mainstream Geschäft frei zu haben...wer weiß) ist/war man nicht stets auf der Hut und Leute zogen sich Kopien und Baxter & Co. hatten Stoff zum Veröffentlichen....
Was die Soundboards angeht:
In der Regel sollen die doch als "Kassetten Tape" vorliegen (nur sehr wenige als Tonbandaufnahmen)...naja und von Kassetten ne "Wav File" zu machen ist ja nun nicht gerade eine "Meisterarbeit" zumal die FTD SBs ja genug Drop-Outs und Klangschwankungen aufzeigen, die vermuten lassen, daß da nicht gerade viel "nachbearbeitet" wird....
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