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Elvis By The Presleys
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Es gehört schon eine gehörige Portion Humor dazu, mit anzusehen, wie es ein angeblich (!!) erwachsener Mann ein ums andere Mal fertigbringt, jedesmal dann, wenn ihm die Argumente ausgehen, sich auf ein Niveau hinab zu begehen, welches eines pubertierenden Teenagers nicht würdig wäre.nein, ich gebe es ja zu, elvis hatte weder die durchsetzungskraft noch das musikalische potential, um ca. 1963 live auftreten zu können. er war ein nichts, ein niemand, den niemand hören wollte, weder in konzerthallen, noch in las vegas ... wie gnädig von hollywood, dass sie ihn wenigstens in c-filmchen mitmachen ließen, damit er nicht ganz verhungern mußte .... armer elvis.
Es kann doch nicht angehen, dass innerhalb ein völlig normalen Diskussion, in welcher im Regelfall nur Meinungen ausgetauscht und mit Argumenten unterlegt oder tatscahen begründet werden, man es sich gefallen lassen muss, dass ständig die gleiche Person wild um sich schlagend ausflippt und nur noch mit albernsten Unterstellungen arbeitet.
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tolle selbsterkenntnis! respekt!Es gehört schon eine gehörige Portion Humor dazu, mit anzusehen, wie es ein angeblich (!!) erwachsener Mann ein ums andere Mal fertigbringt, jedesmal dann, wenn ihm die Argumente ausgehen, sich auf ein Niveau hinab zu begehen, welches eines pubertierenden Teenagers nicht würdig wäre.
Es kann doch nicht angehen, dass innerhalb ein völlig normalen Diskussion, in welcher im Regelfall nur Meinungen ausgetauscht und mit Argumenten unterlegt oder tatscahen begründet werden, man es sich gefallen lassen muss, dass ständig die gleiche Person wild um sich schlagend ausflippt und nur noch mit albernsten Unterstellungen arbeitet.
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Das hat hier niemand behauptet.nein, ich gebe es ja zu, elvis hatte weder die durchsetzungskraft noch das musikalische potential, um ca. 1963 live auftreten zu können. er war ein nichts, ein niemand, den niemand hören wollte, weder in konzerthallen, noch in las vegas ... wie gnädig von hollywood, dass sie ihn wenigstens in c-filmchen mitmachen ließen, damit er nicht ganz verhungern mußte .... armer elvis.
Schade, dass Du nur Extreme kennst. Du bist doch wirklich ein gebildeter und gut informierter Mensch. Warum lässt Du Dich nicht auf eine sachliche Diskussion ein, in der wir die Geschehnisse von damals mit einer Prise gesundem Menschenverstand einmal erörtern und analysieren, gern auch kontrovers, statt ständig aus irgendwelchen mysteriösen Quellen irgendwelche Volksmärchen zu zitieren, an die niemand ernsthaft glauben kann, der sich mal eingehend mit den Gepflogenheiten der Unterhaltungsbranche und dem musikalischen Kontext der Zeit auseinandersetzt? Marco und Blues Boy sind ja auch in einigen Punkten anderer Ansicht als Taniolo und ich, aber sie warten wenigstens mit Argumenten und eigenen Gedanken auf und gehen auf andere Ansichten ein, statt dogmatisch an Wunschdenken festzuhalten und sich dann in der Ecke zu verkriechen wie ein trotziges Kind, dem man das Förmchen weggenommen hat.
Ich würde liebend gerne sachlich mit Dir diskutieren! Aber komm nicht immer damit, dass Du uns in die Ecke stellst, wir würden Elvis zum Vollversager abstempeln. Würden wir ihn so sehen, wären wir bestimmt nicht hier aktiv!
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Das halte ich für einen interessanten Aspekt. Hier wären mal ein paar Zahlen interessant. Kann jemand dazu etwas genaueres beitragen?Außerdem denke ich mal, dass Elvis 1963 mehr Schallplatten "verhökert" hat, als das ganze Rat-Pack zusammen.
Dean Martin z.B. hatte in dieser Zeit seine kommerziell erfolgreichste Phase ("Everybody loves somebody"), Sinatra ebenfalls ("My way", "Strangers in the night") und hat auf seinem Reprise-Label bahnbrechende Platten veröffentlicht. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Elvis da mit seinen Soundtracks und den paar halbherzigen Studio-Platten dieser Zeit mithalten konnte, lasse mich aber gerne eines besseren belehren!
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Das tun wir nicht!dieses forum ist echt der hammer ... in KEINEM anderen star-forum wird der jeweilige star von den eigenen fans so nieder- und lächerlich gemacht wie hier
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Wir versuchen doch bloß, Filära der 60er, die von vielen als Elvis' künstlerischer Tiefpunkt bezeichnet wird, unter den verschiedensten Aspekten sachlich zu beleuchten und uns dabei einem Verständnis dafür anzunähern, warum Elvis das gemacht hat und ob es vielleicht gar keine so unkluge Idee war, das zu tun - und genau das spricht nicht GEGEN unseren Lieblingsstar, sondern FÜR ihn!
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Der springende Punkt ist doch: Er hat es nicht getan. Nichts von Deinen hier geschilderten Träumen (!!!) ist während der beschriebenen Zeit auch nur annährend wahr geworden noch finde ich in der Historie den gringsten Hinweis darauf, dass ELvis das entsprechende Repertoire zur Hand gehabt hätte.Ich denke Elvis hat die Filme mehr aus Bequemlichkeit gedreht. Der Rubel rollte doch! Warum sollte er sich Abend für Abend abrackern?
Wie gut Elvis 1963 auf der Bühne gewesen wäre, läßt sich schwer feststellen, aber die "Show-Rooms" hätte er zu diesem Zeitpunkt locker gefüllt. 1967 ist das sicher ein bisschen fragwürdiger.
Außerdem denke ich mal, dass Elvis 1963 mehr Schallplatten "verhökert" hat, als das ganze Rat-Pack zusammen.
Was Du schilderst, entspricht Wunschdenken - meinem übrigens nicht minder als Deinem. Die Realität holt uns aber in diesen Punkten ein. Leider! Und diese Realität besagt nun einmal, dass all das nicht passiert ist!!
Interessant wird es übringens wieder, wenn in einer der nächsten Diskussionen ich diese Eure Argumente, dass Elvis bequem war, heranziehen werde, wenn genau die selben Leute behaupten werden, dass Elvis stets die Herausforderung des Neuen suchte und immer auf der Höhe der Zeit war, dass er nie etwas schleifen liess und immer voller Tatendrang steckte.
Nein, man kann es und man darf es sich nicht so einfach machen und Elvis einfach mal gedanklich auf die 1963er (oder 64er oder 65er ...) Vegas-Bühne beamen, denn genau so wie die Musik eine Voraussetzung dafür darstellt, so tut es auch der Anspruch des künstlers an sich selbst. Beides bedingt sich auch immer.
Kein Spitzensportler, der diese Ansprüche an sich stellt, würde nur noch Schaukäpfe bestreiten - selbst wenn er dabei viel viel mehr Geld verdienen würde, während selbst ein Top-Tennisspieler es riskiert in Wimbledon in der ersten Runde heraus zu fliegen.
Elvis fehlten 1965 einfach die Mittel um in Wimbledon ... äh Vegas anzutreten. Wie gesagt, das wäre vielleicht für ein paar Konzerte gutgegangen, aber das Brot des Künstlers ist neben dem Applaus eben auch die Presse. Die überschlug sich 1969 nach seinem sensationellem Bühnen-Comeback bekanntlich. Wir dürfen bei aller Gelassenheit berechtigte Zweifel daran hegen, dass es 1965 auch nur annährend so ausgesehen hätte.
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Den letzten Satz verstehe ich ehrlich gesagt gar nicht! Elvis hat sich doch auch ohne die Filme musikalisch verändert und Filme hat er auch schon in den 50ern gedreht.Bingo!
Zu dieser Zeit bot das Rat Pack nur noch eine ewig gleiche Wiederholungsshow, und Sinatra hatte bereits seinen (ersten) Abschied von der Bühne angekündigt, während sich auf der anderen Seite die experimentellen Supergruppen der 60er auf ihren Trips bereits meilenweit von ihrem Publikum entfernt hatten und ihre Über-Kreativität nur noch reiner Selbstzweck war. Sinatra hat den Weg bereitet, und die Beatles hatten die Bühne verlassen. So wie Elvis ihnen (genialer Schachzug des Colonel!) die frühen 60er freiwillig überlassen hatte, indem er das "Schlachtfeld" von Gesang zu Schauspielerei wechselte und so NIEMALS gegen sie verlor, erkannten der Colonel und er, dass Ende der 60er wieder ein Bedarf nach einem ehrlichen, schwitzenden Rock'n'Roll-Sänger bestand, der für Las Vegas nur noch den Spagat hinbekommen musste, den Rock'n'Roll gleichermaßen frisch und authentisch zu bringen, ohne zum Oldie-Star zu werden, und dabei sein Programm auch mit einer Reihe "erwachsenerer" Musik aufzufrischen. Dass Elvis das ohne Widersprüche oder sonstigen Verlust seiner Glaubwürdigkeit geschafft hat, und das auch noch mit lang anhaltendem Erfolg, beweist ja gerade sein Genie beim Gespür, das richtige zur richtigen Zeit zu tun. Und dabei waren Colonel Parker und er ein absolutes Dream Team.
Und dieser Zeitpunkt war keinen Tag vor 1969, und dafür musste auch erst das 68er Special gemacht werden, um die Richtung zu definieren.
Hätte Elvis die Filme nicht gemacht, sondern ab 1960 konsequent an 1958 angeknüpft, würde ihn heute kaum ein Mensch mehr kennen. Er wäre für uns alle einer der Oldie-Rocker der 50er, und man würde sagen "Ach, war das nicht der mit dem Teddy Bear?"
Nur noch Filme zu drehen hatte meiner Meinung nach mit den Beatles gar nichts zu tun. Die Taktik Elvis per Film in die ganze Welt zu verkaufen, um ihn so einem breiten Publikum anzubieten und obendrein noch mit dem Soundtrack ´ne Menge Kohle zu machen, fuhr er schon bevor er die Beatles kannte.
Parker hat schon in den 50er Jahren alles daran gesetzt Elvis "massentauglich" zu machen, da er in weiser Voraussicht die Popularität des Rock`n´Rolls schwinden sah. Er wollte ganz offensichtlich vom "Teenie-Geschäft" weg.
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hier wird ja sogar behauptet, dass elvis nicht nur nicht mehr "teenie-tauglich" war, nein, noch schlimmer .... er war zu fast gar nichts mehr tauglich, mit ausnahme vielleicht dieser c-filmchen, die er gemacht hatDen letzten Satz verstehe ich ehrlich gesagt gar nicht! Elvis hat sich doch auch ohne die Filme musikalisch verändert und Filme hat er auch schon in den 50ern gedreht.
Nur noch Filme zu drehen hatte meiner Meinung nach mit den Beatles gar nichts zu tun. Die Taktik Elvis per Film in die ganze Welt zu verkaufen, um ihn so einem breiten Publikum anzubieten und obendrein noch mit dem Soundtrack ´ne Menge Kohle zu machen, fuhr er schon bevor er die Beatles kannte.
Parker hat schon in den 50er Jahren alles daran gesetzt Elvis "massentauglich" zu machen, da er in weiser Voraussicht die Popularität des Rock`n´Rolls schwinden sah. Er wollte ganz offensichtlich vom "Teenie-Geschäft" weg.
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Richtig. Ich habe mich falsch bzw. nicht deutlich genug ausgedrückt.Die Taktik Elvis per Film in die ganze Welt zu verkaufen, um ihn so einem breiten Publikum anzubieten und obendrein noch mit dem Soundtrack ´ne Menge Kohle zu machen, fuhr er schon bevor er die Beatles kannte.
Ich wollte nicht sagen, dass Elvis wegen der Beatles (die wir hier mal als Synonym für die angesagte Musik der 60er nehmen) anfing, Filme zu machen. Ich meinte damit eher, dass er wegen der Beatles (Synonym!) anfing, NUR NOCH Filme zu machen und seine nicht-filmbezogenen musikalischen Aktivitäten quasi einstellte.
In den 50ern war die parallele Karriere auf Vinyl und Zelluloid ein genialer Schachzug, um auf allen zugänglichen Märkten ein Maximum abzugreifen, die volle Wertschöpfungskette optimal auszunutzen. So ging es auch Anfang der 60er weiter. Die Beatles (Synonym!) veränderten die Musiklandschaft dann in einer Form, in der für Elvis kein Platz mehr war - zumindest nicht ganz weit oben. Also stellte man seine Aktivitäten da ein, statt ihn sich auf dem 2. Platz oder gar noch tiefer als "Verlierer" präsentieren zu lassen. Ich finde das marketingtechnisch absolut großartig!
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Volltreffer!Parker hat schon in den 50er Jahren alles daran gesetzt Elvis "massentauglich" zu machen, da er in weiser Voraussicht die Popularität des Rock`n´Rolls schwinden sah. Er wollte ganz offensichtlich vom "Teenie-Geschäft" weg.
Und genau diese weise Voraussicht des Colonel, die ja in bis dahin nie dagewesener und auch danach nie wiederholter Weise aufgegangen ist, nehme ich ja gerade als Argument dafür, dass dieser Mann ein verdammt guter Manager war!
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