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Elvis By The Presleys
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da fehlt dir einfach info...und glatt unterstellen tu ich dir das du es noch nie unbefangen geschaut hast!Ich bin auch noch wach und ich weiß nichts davon, daß das Special nochmal gefilmt werden sollte.
Dass die Aufnahmen nur deswegen so aussehen, wie sie aussehen, weil Elvis etwas indisponiert war, ist für mich ziemlich starker Tobak und realitätsfern!
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Ist das Deine Meinung oder ein offizielles Statement? Mit anderen Worten: Würde Priscilla hier und jetzt bestätigen, dass EBTP nur ihre persönliche Sichtweise beinhaltet? Würde sie einräumen, das ganze Werk sei nicht objektiv und keine neutrale Biographie? Kann ich mir nicht vorstellen...
Dafür ist EBTP zu umfangreich. Außerdem hat sie doch extra Patsy und Jerry Schilling dazugeholt, um genau diesen Eindruck zu erwecken, dass es eine neutrale und ausgewogene Biographie ist! Und dann noch ihre Eltern, die immer wieder betonen, dass es ganz alleine Elvis war, der Priscilla nach seiner Heimkehr aus Deutschland ja geradezu aufdringlich nachgestellt hat - das ist so auffällig, dass man es allein deshalb schon nicht glauben darf. Priscilla wollte nur von dem Image weg, sich gezielt den Megastar Elvis Presley gekrallt zu haben.
Für mich ist der Fall klar: Priscilla wollte um jeden Preis den großen Elvis Presley haben, und zwar ganz für sich alleine. Dafür hat sie jede Entbehrung, jede Erniedrigung in Kauf genommen: Jahrelang versteckt bei Vernon gelebt, brav die Klappe gehalten, sich von Elvis zum aufgedonnerten Püppchen stylen lassen, Elvis' ständige Liebeleien mit seinen Filmpartnerinnen widerspruchslos hingenommen, seine häufige Abwesenheit ertragen, den Vorrang akzeptiert, den Elvis' Beruf und seine Kumpels hatten, jeden möglichen Konflikt ausgesessen und dabei geduldig gewartet, bis er sie endlich heiratet. Natürlich nutzte sie dann die Gunst der Stunde und wurde sofort schwanger, damit er endgültig an sie gebunden ist, da sie der Heiratsurkunde alleine nicht traute. Als sie dann als "Mrs. Elvis Presley" aber einsehen musste, dass sie trotz alledem ihr Hauptziel niemals erreichen kann, nämlich diesen Mann ganz für sich alleine zu haben, hat sie ihn - das größte Sexsymbol seiner Zeit - durch ihre billige Affäre mit dem von Elvis bezahlten Karatelehrer vor der ganzen Welt auf die übelste Weise erniedrigt und entmannt.
Ich weiß, das ist meine selbst zusammengereimte Sichtweise, und die ist angreifbar, denn ich war damals nicht dabei und muss zugeben, die Frau nicht persönlich zu kennen und ihre Gedanken nicht lesen zu können. Aber die ganze Machart von EBTP, wo Priscilla von der ersten bis zu letzten Sekunde krampfhaft und durchschaubar versucht, durch die Flucht nach vorn genau diese Sichtweise zu widerlegen, überzeugt mich noch mehr davon, das ich nicht so falsch liegen kann.
Aber ganz abgesehen davon GIBT es keine objektiven Biographien, da es streng genommen keine Objektivität gibt. Wenn wir ehrlich sind, kann jeder Mensch nur subjektiv sein. Manche maßen sich nur selber Objektivität an, um andere als subjektiv zu disqualifizieren. Jeder Biograph ist auf die Informationen angewiesen, die er bekommt. Die werden nie 100%ig wahrheitsgemäß und vollständig sein. Bereits an dieser Stelle wird Objektivität eigentlich schon unmöglich. Dann entscheidet der Biograph, welche Informationen er einbezieht und welche nicht, und in welcher Gewichtung. Spätestens da ist Objektivität dann völlig ausgeschlossen.
Insofern hast Du Recht: Jede Elvis-Biographie ist anders. Aus allen Schilderungen zusammen kann man sich schon ein recht stimmiges Bild von Elvis' Persönlichkeit machen, weil da im Kern der Sache kaum Widersprüche vorliegen. Die Erinnerungen, Enthüllungen und Biographien unterscheiden sich im Falle von Elvis hauptsächlich in einem ganz anderen Aspekt: Der jeweilige "Zeitzeuge" versucht, sich und seine Rolle in Elvis' Leben in den Vordergrund zu stellen und ins rechte Licht zu rücken. Es geht meistens nur am Rande wirklich um Elvis. Vielmehr wird Elvis instrumentalisiert, um die Fans zu überzeugen, dass die erzählende Person der einzig wahre und enge Freund von Elvis war, und der einzige, dem er vertraut hat, und der einzige, der ihn verstanden hat, und der einzige, der kein Ja-Sager war und ihm seine ehrliche Meinung gesagt hat - und der einzige, der kurz davor war, ihm das Leben zu retten, wenn Elvis das nur gewollt hätte.
In dem Zusammenhang möchte ich mal einfließen lassen, dass es nur einen einzigen Menschen gibt, der das in den 20 Jahren, um die er Elvis überlebte, nie getan hat, ohne dass ihm dafür jemals der verdiente Respekt gezollt worden wäre: Colonel Tom Parker.
BRAVO Michael,
dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Das isst wieder so ein Punkt. Ob Elvis willensstark oder willensschwach war, läßt sich von uns wohl kaum erschöpfend und erst recht nicht definitiv beurteilen. Somit ist praytome's Einwand berechtigt.wie willst du das denn beurteilen...
ich fand ihn sogar ziemlich willensstark...
Wir können diese vermeintliche Willensschwäche doch immer nur an einzelnen Punkten fest machen. Elvis wwar mE alles andere alss willensstark, wenn es um das Thema seiner Medikaamentenssucht geht.
Aber ihn deshalb als willensschwachen Menschen zu bezeichnen (was ich explizit hier niemandem unterstelle!!), wäre im Angesicht der enormen physischen Belastung, derer er sich allein wegen seines immensen Tourprogramms (welches auch für einen gesunden Menschen eine Herausforderung gewesen wäre) mM nicht gerechtfertigt. [/quote]
Womit man die Diskussion in eine ganz andere (aber auch schon oft besprochene) Richtung lenken könnte: Ob Elvis nicht vielleicht besser mal hätte unterbrechen und sich seiner Gesundheit widmen sollen.
Natürlich kenne ich Elvis nicht persönlich und weiß nichts über dessen Willensstärke. Aber praytome auch nicht. Wir können alle nur mutmaßen. Aber dass Elvis die Kraft gefehlt hat, diesen ständigen Teufelskreis aus Tabletteneinnahme zu unterbrechen, ist für mich einigermaßen eindeutig. Die Gründe dafür liegen sicher auch im Tourstreß, keine Frage. Deswegen eben wäre eine Auszeit mehr als wünschenswert gewesen.
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Das isst wieder so ein Punkt. Ob Elvis willensstark oder willensschwach war, läßt sich von uns wohl kaum erschöpfend und erst recht nicht definitiv beurteilen. Somit ist praytome's Einwand berechtigt. [/quote]wie willst du das denn beurteilen...
ich fand ihn sogar ziemlich willensstark...
Der Einwand ist nicht berechtigt.
Schau ihn dir 76/77 an und vergleiche den Gockel mal mit Aufnahmen von früher.
Jemand , der immer so sehr auf sein Äußeres geachtet hatte, ließ es auf einmal so sehr schleifen, das einem schlecht werden kann.
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Absolut einleuchtend! Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass bei der nächsten Tour bessere Aufnahmen entstanden wären? Eher gering, oder? Wenn das wirklich geplant gewesen wäre und Elvis etwas daran gelegen wäre, bei der August-Tour besser in Form zu sein, hätte er ja etwas dafür getan. Die Tatsache, dass er - statt etwas für seine Gesundheit zu tun - am 16. August verstorben ist, und das Gewicht seines Leichnams sprechen sehr klar dagegen!Welchen Grund also sollte CBS gehabt haben, nochmals diesen Aufwand zu betreiben. Das, was Elvis während dieser zeit durchmachte, war LEIDER LEIDER kein temporärer und kurzzeitiger Zustand. Elvis starb auch nicht ohne Urscahe.
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- Donald
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Beim letzten Punkt kann ich frohen Mutes widersprechen. Erst jüngst zeigte ich mich im OT einigermaßen begeistert ob Elvis´ (streckenweisen) Gesangs und Zusammenspieles mit der Band während des Omaha-Konzertes. Dafür wurde ich dann sogar milde belächelt bzw. man interpretierte meine Ausführungen als ein Meisterwerk der Ironie...da fehlt dir einfach info...und glatt unterstellen tu ich dir das du es noch nie unbefangen geschaut hast!
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aufgedunsen war er vom CORTISON, das kann dir jeder mediziner bestätigen und cortison ist weder ein medikament, das irgendwie high macht, noch wird man abhängig davon. man bekommt es einfach bei schwerwiegenden erkrankungen. hätte er schlanker aussehen wollen, hätte er es absetzen müssen. die folgen davon erkläre ich jetzt nicht, das würde zu weit führen.Jemand , der immer so sehr auf sein Äußeres geachtet hatte, ließ es auf einmal so sehr schleifen, das einem schlecht werden kann.
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Wo gibt´s die?da fehlt dir einfach info
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Es gibt genug Situationen, in denen er sich eben NICHT schleifen ließ. Ich bestreite gewiss nicht, dass Elvis in dieser Zeit Phasen durchmachte, die er im Nachhinein selbst sicherlich auch als äussert peinlich empfunden haben mag bzw. empfinden würde. Nur fallen in diese Zeit eben auch genug Momente, in denen er sich am eigenen Schopf gepackt und noch einmal herausgezogen hat (dass das letztendlich nicht reichte, steht auf einem anderen Blatt). Man denke dabei nur an die Tournee im dezember 1976. Elvis wirkte zwar weiterhin recht dicklich, aber er war blendend in Forum und lieferte stimmlich und performance-technisch ein super Programm ab (auch wenn es mir fern liegt, das mit den jahreen 1969 und 1970 zu vergleichen). Ich denke, auch wenn ich Bilder aus anderen Abschnitten zwischen Anfang 1976 und Mitte 1977 sehe, dass es ihm egal war, wie er ausssah und rüberkam.Der Einwand ist nicht berechtigt.
Schau ihn dir 76/77 an und vergleiche den Gockel mal mit Aufnahmen von früher.
Jemand , der immer so sehr auf sein Äußeres geachtet hatte, ließ es auf einmal so sehr schleifen, das einem schlecht werden kann.
... with a barefoot ballad you just can't go wrong.
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- Taniolo
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Diese Info ist irgendwann mal in Sammlerhände gefallen.Wo gibt´s die?
... with a barefoot ballad you just can't go wrong.
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