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Das Leben der Anderen
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Naja, meine Oma hatte auf der anderen Seite auch positive Stories.Da hat Deine Oma Glück gehabt. Meine Oma hatte da wesentlich schlimmere Storys auf Lager, und als eine feine Frau, die sie war, ließ sie das meiste sogar unausgesprochen. Was sie sagte, reichte allerdings.
Von einem Soldaten des selben Trupps, der das Haus besetzt hatte, bekam zB mein Vater damals mit 4 Jahren die erste Tafel Schokolade in seinem Leben geschenkt.
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- Jimmy Harper
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Wohl leider die Wahrheit.Ich habe in den letzten Wochen aufmerksam die Doku-Reihe "Damals in der DDR" im Fernsehen verfolgt. Das ist wirklich bitter. Man kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass die DDR und der NS-Staat ein und dieselbe Sache waren, nur halt ohne Holocaust und Weltkrieg (und das sicher auch nur mangels finanzieller Mittel) aber ansonsten eine 1:1-Kopie.
Allerdings würde ich eher sagen, ein behinderter Klon des 3. Reiches.
Übrigens: Der Nationalsozialismus hieß nicht umsonst Nationalsozialismus!
Goebbels soll ja auch mal gesagt haben, dass es leichter ist, einen Kommunisten zum glühenden Nazi zu machen als einen Sozialdemokraten.
Alles kein Zufall und in gewisser Weise auch dieselbe Wichse...
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- Jimmy Harper
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Habe genau zu diesem Thema einen geilen Clip gefunden:
<a href=' youtube.com/watch?v=DoYtlWTQM40 ' target='_blank'> youtube.com/watch?v=DoYtlWTQM40
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- Wisdomy
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1. Wieso stiftet der Kulturchef Bruno Hempf den Stasichef Anton Grubitz an, den Dreyman zu überwachen bzw. überwachen zu lassen? Der muss sich doch im klaren darüber gewesen sein, das dann rauskommt, das der mit seiner Frau, dieser Christa-Maria schläft. ??? Vor allem wenn er dann auch noch dauernd dorthin kutschiert.
Wieso wollte der den überhaupt überwachen lassen? Das Motiv habe ich nicht verstanden. Das von Ulrich Mühe alias Gerd Wiesler schon.
2. Der ansonsten sehr sauber recherchierte Film machte mich auch an anderen Stellen stutzig: Die haben da in einer Szene so ein ultramodernes Gerät, womit sie die Tür aufbrechen. Das gabs doch zu DDR Zeiten noch gar nicht. ???
3. Der Kulturchef/Minister Hempf fährt ständig mit dieser ultraseltenen, teuren Limousine rum. Sowas gabs doch auch nicht. Der Sinn einer Tarnung besteht doch darin, sich zu tarnen. Mit dieser Kiste aber fiel man doch überall auf, noch dazu wenn man ständig damit in eine bestimmte Straße fährt. Das soll allen Bewohnern dieser Straße nicht aufgefallen sein? Wer die DDR kennt, weiß doch, das sofort getuschelt und getratscht und zugetragen worden wäre. Außerdem hatten nur wenige Minister der Regierung überhaupt so ein monströses Gefährt. Es ist abenteuerlich, auch nur anzunehmen, das ein Minister sowas gefährliches auch nur überlegt hätte. Oder fuhr an eurer Haustür mal eben so öfter so eine halbe Staatslimousine vorbei? Auch, das alle diese Helferstypen immer im Sherlock Holmes Anzug rummrannten, mag das "Gut" und "Böse" zwar schön aufteilen, gabs aber so nie. Das sind platte Klischees. Auch, das keinem Hausbwohner aufgefallen sein will, das plötzlich auf dem Dachboden Leben war (diese Dielen knarren und knacksen doch bei jedem Schritt), und das es ein Unding ist, das niemand bemerkt haben will, wie die ganze Technik da hochgeschleppt wurde, will mir nicht recht einleuchten. Das auf Dachböden Steckdosen sind, bzw. damals waren, ist mir auch neu. Es sei denn, die habens verkabelt, und das ginge dann nur von der Wohung unten drunter.

4. Bis auf den Schriftsteller Albert Jerska (alias Volkmar Kleinert), der Selbstmord begeht, war keiner der Schauspieler ostdeutsch. Ich will das nicht werten, aber es fiel mir auf.
5. Eins gefiel mir überhaupt nicht: Das die Handelnden immer genau im richtigen Moment das Richtige sagten - nämlich entweder gerade bei der Übergabe im Observationsraum, oder wenn Ulrich Mühe/Wiesler selbst an den Kopfhörern saß. Bei dem Anderen passierte natürlich nie was besonderes. Das ist Hollywood.
6. In einem System, wo sich alle Beteiligten Stasioffiziere eigentlich auskannten, unterhielt sich z.B. dieser Ulrich Mühe / Wiesler, mit dieser Schauspielerin Christa-Maria in einem Cafe? Wo er doch wissen musste, das ihn das befangen macht, und das ihm genau das auf die Füße fallen könnte, wenn er selbst auch beobachtet worden wäre? Zu dem Zeitpunkt war er ja noch nicht umgeschwenkt, also auch nicht bereit, seine Karriere und sein Leben aufs Spiel zu setzen. Klaut gegen Ende die Schreibmaschine, und spaziert damit über die Straße? Hatte nichtmal Handschuhe an? Zu einem Zeitpunkt, wo er schon auf der Abschußliste stand, und damit rechnen musste, spätestens jetzt selbst überwacht zu werden? Die ganze Zeit hatte er damit rechnen müssen, er arbeitete doch IM System, und wusste, das keiner niemand traut. Sehr blauäugig. Auch das in der Wohnung bei der 2. Durchsuchung, wo man schon mit einem Maulwurf oder dem "Unbekannten" gerechnet hat, nicht ein einziger Fingerabdruck gesichert wurde, will mir nicht einleuchten. Man geht im Nebeneingang rein, durch den Keller, hinauf zur Wohnung. Das waren solche Häuser, denn diese Dachböden waren ebenso wie die Keller durchgehend für etwa 4 bis 5 Eingänge. Schon ist man unerkannt drin. Das sich die Beteiligten auch ohne Worte verständigten, und so insgesamt der Überwachung entgehen konnten, hat man ja gesehen. Ok, sie gingen davon aus, das die Wohnung sauber war, aber das wusste ja die Stasi nicht. Sie nahm ja sogar das ganze Gegenteil an. Die haben da sehr stümperhaft gearbeitet.
7. Und für den persönlichen Geschmack: In der Szene, als Ulrich Mühe diese Christa-Maria im Cafe traf, hört man die ganze Zeit Frank Schöbel, mit seinen beiden größten Hits. Die Idee fand ich hervorragend, aber lausig inszeniert. Man hätte diese Unterhaltung viel tiefer gestalten können, die sich zum Ende von Schöbels "Wie ein Stern" hätte zuspitzen können, und man hätte dann die Unterhaltung ausblenden können, das ganze nur mit Mimik inszenieren sollen was man ja sowieso sehr stark in dieser Szene tat, und vor allem dabei das Ende von Schöbels Lied in den Vordergrund holen können. DAS hätte der Szene den richtigen Abschluß gegeben, der Song ist nämlich hervorragend geeignet, besonders zum Schluß, Emotionen zu wecken. Stattdessen dümpelt DIESER Song da so im Hintergrund für sich hin, ohne eingebunden zu werden, wo doch jeder DDRler sofort die Melodie erkennt, sich erinnert, und das Lied lauter hören will. (Ich glaube auch, das hätte den Amerikanern noch mehr gefallen. ) Stellt euch mal vor, die Amis wollen Frank Schöbel hören. Wenn DAS der alte Erich noch erlebt hätte.
8. Die alltägliche Normalität kam mir viel zu kurz. Das Leben in der DDR hatte auch schöne und sehr freie Zeiten und Verhältnisse - nicht alle Menschen lebten so kritisch und gefährlich. Es gab und gibt Millionen, die sich nun gar nicht für Politik interssierten, und die hatten bis auf den täglichen Kleinkrieg ein - bezogen auf das System -glückliches Leben. Das ständig alles so grau und trostlos dargestellt wird, finde ich schlimm. Hier hätte erfahrene Ossi-Sicht beispielsweise geholfen.
Aber dem Film gelingt ein wie ich finde wunderbares und auch überraschendes und zutiefst menschliches Ende. Das differenziert die Sicht auf die Dinge ungemein, in nur wenigen Minuten. Das war es sicher auch, was das Ausland beeindruckt hat. Auch die stets authentische und sehr detailgetreue Audiokulisse hat mir gefallen.
Alles in allem ein hervorragender Film, bis auf die - meiner Meinung nach - Unstimmigkeiten, die ich eben erwähnte.
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Ja, glaubst Du denn, sonst hätte es den Oscar gegeben?Das ist Hollywood.
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- Mickey
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- Angel
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Das ist jetzt aber nicht besser oder?Super! Die Deutschen - endlich weg vom Nazi-Image, stattdessen jetzt die Stasi!
Angel
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