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Das Leben der Anderen
- Vincent-The-Falcon
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kommt drauf an...Ärsche sind klasse.
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- Jimmy Harper
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Du bist auf jeden Fall klassekommt drauf an...
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- Vincent-The-Falcon
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ich weiss.Du bist auf jeden Fall klasse
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- Jimmy Harper
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Nein. Das ist Instrumentalmusik, die kann nicht propagandistisch sein. Und wenn, dann wird sie erst propagandistisch durch den Missbrauch. Aber da kann die Musik dann wirklich nichts dafür.Aber auch "propagandistischer".
Erstens weißt Du es nicht, was er im stillen Kämmerlein hört, und zweitens ist es unerheblich. Dylan würde sich auch keine 10 Auftritte der TCB-Band im Jahr anhören. Das macht ihn aber weder zu einem besseren noch zu einem schlechteren Menschen.Dylan würde keine Marschmusi hören!
Apropos: Wenn Du mal genau hinhören würdest, welchen Rhythmus Ronnie Tutt bei "An American Trilogy" im "Glory"-Teil spielt, müsstest Du Marschmusik eigentlich lieben!
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- edde
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Nein. Das ist Instrumentalmusik, die kann nicht propagandistisch sein. Und wenn, dann wird sie erst propagandistisch durch den Missbrauch. Aber da kann die Musik dann wirklich nichts dafür.
Erstens weißt Du es nicht, was er im stillen Kämmerlein hört, und zweitens ist es unerheblich. Dylan würde sich auch keine 10 Auftritte der TCB-Band im Jahr anhören. Das macht ihn aber weder zu einem besseren noch zu einem schlechteren Menschen.
Apropos: Wenn Du mal genau hinhören würdest, welchen Rhythmus Ronnie Tutt bei "An American Trilogy" im "Glory"-Teil spielt, müsstest Du Marschmusik eigentlich lieben!
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Dieses Gefühl kennt man nur bei uns in Deutschland, wo man ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland schon in die Wiege gelegt bekommt. Woanders in der Welt wird das als normal empfunden, größtenteils sogar als positiv.Und sowohl bei Trilogy als auch bei America the beautiful saß in den 70ern mit Sicherheit NIEMAND mehr auf seinem Stuhl. Sie standen alle aufrecht mit geschwollener Brust da und haben stolz die rechte Hand auf dieselbe gelegt mit dem Gefühl: we rule the world, wir sind mit Recht die Größten.
Und genau solche Gefühle, die die Marschmusik nährt, sind schlecht.
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- edde
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Ja, logisch.Dieses Gefühl kennt man nur bei uns in Deutschland, wo man ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland schon in die Wiege gelegt bekommt. Woanders in der Welt wird das als normal empfunden, größtenteils sogar als positiv.
Wenn man es selbst für negativ halten würde, würde sich ja auch keiner so verhalten.
Ich habe auch nie daran gezweifelt, dass die Elvis Fans damals in der Halle, wenn ihnen der Dicke einen ordentlichen Marsch hingeschmettert hat, dieses Gefühl für etwas schlechtes gehalten hätten! Im Gegenteil. <span style='font-size:8pt;line-height:100%'>(Märsche lassen die Menschen eben unkritisch werden )</span>
Aber nur weil Menschen oder eine Nation etwas subjektiv für positiv hält, wird es dadurch ja nicht besser.
Das Charakterisitikum des Marsches und der Gefühle, die er hervorbringt, als solches bleibt bestehen!
Und weil du vom gestörten Verhältnis zum Vaterland gesprochen hast:
ich glaube nicht, dass "Vaterlandsverherrlichung" nur in Deutschland einen Hitler hätte hervorbringen können. Das hätte in jedem Land der Erde passieren können, weil das Gefühl des Stolzes in anderen Ländern nicht minder stark ist als in Deutschland damals.
Und: ich persönlich habe - auch aus diesem Grund - kein gestörtes Verhältnis zu meinem Vaterland. Denn es sollte kein Land so überheblich sein zu sagen, dass die Deutschen schlechtere Menschen sind und deswegen nur SIE ein Nazireich züchten konnten. Und deswegen sehe ich nicht ein, wieso ich mich schämen sollte, ein Deutscher zu sein.
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- Colonel
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Langsam "trauen" sich die Deutschen anscheinend doch wieder aus der "Buckelhaltung" heraus und kritisieren doch schon mal hier und da auch die "Anderen".und Kriegsverbrechen weder eine deutsche Erfindung noch eine deutsche Meisterschaft sind.
Gestern nacht sah ich auf Spiegel TV eine Bericht (anläßlich des neuen Clooney Filmes "Der gute Deutsche".)
Darin kam auch u.a. Egon Bahr zu Wort, der seine Erinnerungen an das Nachkriegsdeutschland mitteilte. Er berichtete u.a. davon, daß ihn ein Aliierter in Berlin befragte, ob er etwas von Vergewaltigungen der Besatzer an deutschen Frauen (mach Kriegsende) mitbekommen habe etc. Als er mit "Ja" antwortete, habe sich der Offizier umgedreht und zu seinen Gefolgsleuten auf Bahr zeigend gesagt: "Nazi".
Interessant ohne Zweifel, haben sich doch die Deutschen aufgrund ihrer Verbrechen an den Juden all die vergangenen Jahre gescheut über "Vergehen" anderer zu sprechen....Ich war echt überrascht so eine Sendung mit solchen kommentaren im TV zu sehen. mal gespannt ob das eine "Ausnahme Sendung" bleibt, oder ob man künftig noch mehr in diese Richtung hören wird!
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- edde
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Wieso sollten auch alle anderen außer den Deutschen Gutmenschen sein?Langsam "trauen" sich die Deutschen anscheinend doch wieder aus der "Buckelhaltung" heraus und kritisieren doch schon mal hier und da auch die "Anderen".
Gestern nacht sah ich auf Spiegel TV eine Bericht (anläßlich des neuen Clooney Filmes "Der gute Deutsche".)
Darin kam auch u.a. Egon Bahr zu Wort, der seine Erinnerungen an das Nachkriegsdeutschland mitteilte. Er berichtete u.a. davon, daß ihn ein Aliierter in Berlin befragte, ob er etwas von Vergewaltigungen der Besatzer an deutschen Frauen (mach Kriegsende) mitbekommen habe etc. Als er mit "Ja" antwortete, habe sich der Offizier umgedreht und zu seinen Gefolgsleuten auf Bahr zeigend gesagt: "Nazi".
Interessant ohne Zweifel, haben sich doch die Deutschen aufgrund ihrer Verbrechen an den Juden all die vergangenen Jahre gescheut über "Vergehen" anderer zu sprechen....Ich war echt überrascht so eine Sendung mit solchen kommentaren im TV zu sehen. mal gespannt ob das eine "Ausnahme Sendung" bleibt, oder ob man künftig noch mehr in diese Richtung hören wird!
Natürlich haben auch andere Dreck am Stecken.
Nach Kriegsende wurde das Haus meiner Großeltern besetzt. Meine Großeltern und mein Vater (der damals 4 Jahre alt war und bis dahin ihr einziges Kind war) hausten also in dem Bunker gegenüber, der in den Fels hineingebaut war und in dem sie in den letzten Kriegstagen desöfteren Zuflucht gesucht hatten aufgrund von Bombardierungen.
Nach einer gewissen Zeit wollte meine Großmutter dann doch mal schauen, was die eigentlich in den Haus treiben und v.a. ob sie es sauber halten.
Das war natürlich nicht der Fall.
Das Ofenrohr hing sogar schon teilweise lose aus der Wand heraus und der Ruß bröckelte heraus.
Nachdem es keiner der Besatzer auf ihre Aufforderung hin wieder in die Wand hineinstecken wollte, stieg sie also selbst auf einen Stuhl, um es wieder oben in die Wand zu stecken.
In dem Moment fing einer der Soldaten an, an ihren Beinen rumzufummeln (damals trugen Frauen natürlich Röcke, keine Hosen).
Also holte meine Oma aus und scheuerte ihm eine mitten ins Gesicht.
Und im selben Moment hatte sie dann eigentlich auch schon innerlich mit ihrem Leben abgeschlossen, so erzählte sie immer.
Zum Glück passierte aber nichts weiter. Der junge Soldat zog sich verschämt in einen Sessel zurück. Und meine Oma in ihren Bunker.
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