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"Golden Boy Elvis"
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Aber hallo.gehj.
- Jim Knopf
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- Schorni
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Auch ein bestimmt nicht unerheblicher Grund für seinen Erfolg in den 1950s.Wie ein Bahnhofsstricher
- Jim Knopf
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Das Outfit würde Dir sicher auch gut stehen.Auch ein bestimmt nicht unerheblicher Grund für seinen Erfolg in den 1950s.
Dieses extravagante Outfit, was ihn zu der Zeit von seinen Kollegen abhob. Hach
- User gelöscht
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Danke, Schorni.Hier noch 2 Bilder vom Gespann des Jahrtausends..
<!--aimg--><a href=' www.elvisclub.de/forum/uploads/post-14-1251352931.jpg ' target='_blank'><!--Resize_Images_Hint_Text--><!--/aimg-->Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
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Zu dem Foto gibt es eine nette Geschichte: Es stammt von der Geburtstagsparty von Steve Sholes aus dem Jahre 1957. Parker hat ihm als Geschenk die überdimensionierte Hundehütte bauen lassen, die wir im Hintergrund sehen. Der Spruch oben "The dog house that Frank helped build - Die Hundehütte, bei deren Bau Frank geholfen hat" bezieht sich auf Y. Frank Freeman, einen der großen Bosse von Paramount. Die Hundehütte ist eine Anspielung auf Nipper, den Hund, der das Markenzeichen von RCA war (kennt man, wie er vorm Grammophon steht und der Stimme seines Herren - His Master's Voice - lauscht). Parker will damit sagen, dass die Filme die Plattenverkäufe angekurbelt haben, so dass Nipper sich jetzt eine größere Hütte leisten kann. Typischer Parker-Humor, ebenso typisch wie der Elvis-Button, den Parker zum feinen Zwirn trägt. Der Alte hat wirklich keine Gelegenheit ausgelassen, für seinen Jungen Promotion zu machen.
Die Dame neben Elvis ist Parkers Ehefrau Marie.
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- Earth Boy
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Eben. Und da scheint es ja auch kein Problem mit dem Abdrücken gegeben zu haben, sonst wären die Nummern nie auf dem Album erschienen. Wie ich sagte: Wenn Elvis einen Song singen wollte, dann sang er ihn, egal ob abgedrückt wurde.
Du scheinst meinen Punkt nicht zu verstehen. Es geht nicht darum, dass Elvis ein Lied nicht aufgenommen hat, wenn er es gehört hat. es ihm gefiel, er aber die Rechte nicht hatte, sondern das solch erstklassiges Material bis 69 an ihm vorbei zog und er es erst hörte, wenn es jemand anderes vor ihm aufnahm. Meine These: solche Aufnahmen wurden ihm erst gar nicht mehr angeboten.
Laut "Writing For The King" haben sich bis zu 12 Autoren oder Teams um einen Song geprügelt. Das waren sicher nicht nur B-Autoren.
Trotzdem steuerte den Löwenanteil Giant/Baum/Kaye; Tepper/Bennett und Ben Weismann plus entsprechende Partner bei. Nicht gerade die A-Teams unter den Autoren der Mittsechziger. Offensichtlich war das, was die anderen Autorenteams anboten aber immer noch schlechter. Wie gesagt eine Lockerung der Zugangsmöglichkeiten für frische, kreative Teams wäre notwendig gewesen.
Das stimmt nicht. Es gab einen Durchhänger in der Mitte. Am Ende wurden die Songs wieder besser.
Der Abstieg begann 1964 (eigentlich schon 1963) und hielt bis 1967 an. Damals als man pro Jahr noch ein bis zwei Alben veröffentlichte eine Ewigkeit in der Musikwelt.
Es bringt aber auch nichts, sich immer nur an den Filmen aufzuhängen, wo die Musik einen ganz anderen Zweck hatte als auf einer Single oder einem Album.
Die Filmalben waren für die Käufer damals einfach das nächste Elvis Album, da ist es doch völlig unerheblich, ob diese Lieder vor allem einen bestimmten Zweck im Film erfüllen mussten. Die Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit (sofern sie ihn nicht schon abgehakt hatte) war sicher die, dass da ein neues Album von Elvis raus kam, das nicht im Entferntesten mit seinen früheren Glanztaten und auch nicht mit Alben aktueller Künstler konkurrieren konnte.
In erster Linie wurden die Filme immer schlechter. Dass die Platten immer schlechter wurden, war die logische Konsequenz.
Diesen Automatismus sehe ich nicht: Tickle me war ein mieser Film, aber die Musik war gut.
Das kommt darauf an, welche Käuferschicht angesprochen wurde. Die, die diese Art von Filmen und Elvis' "neues" Image gut fanden, waren von den Platten auch sicherlich nicht so enttäuscht, wie es gerne dargestellt wird.
Ok. Wer mies produzierte schlechte Musik mochte und ganz verzückt war, wenn Elvis Kinderlieder sang, war von Double Trouble wahrscheinlich gar nicht so enttäuscht. Allerdings scheint das dann doch eher die Minderheit gewesen zu sein, wenn man sich die Chartsplatzierung vor Augen hält.
Wenn das so wäre, hätte man 1969 Songs wie "In The Ghetto" und "Suspicious Minds" nicht auf den obersten Plätzen der Charts angetroffen. So verheerend kann also die Langzeitwirkung nicht gewesen sein.
siehe oben.
Das macht sie [Aufnahmen zu How great thou art] aber nicht zwingend schlechter.
Davon habe ich aber auch nicht gesprochen.
Deine Überlegung setzt voraus, dass es hauptsächlich am Material lag. Ich vertrete eher die Ansicht, dass es daran lag, dass Elvis zu dieser Zeit einfach nicht angesagt war, egal was er sang. Er kam 1969 genau zur rechten Zeit "zurück". Ich bin mir sicher, die Nummer hätte nicht funktioniert, wenn sie 1966 gelaufen wäre. Erfolg ist auch immer das Glück, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun.
Wenn Engelbert 1966 einen Hit haben konnte, dann hätte den Elvis sicher auch haben können - halbwegs vernünftiges Material vorausgesetzt. Sicher hätte Elvis nicht mehr der Teenagerstar sein können, der er in den 50ern war. Das Ausbleiben von Hits lag hingegen in der schwachen Musik begründet und nicht in dem unabänderlichen Schicksal, dass jenseits von Beatles und Co keiner mehr erfolgreich sein konnte.
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Am allerwenigsten findet man die ausführlichen Besprechungen der Alben und FTDs im Netz, oder gar die in die Tiefe gehenden Abhandlungen zu einzelnen Songs. Da googelt man stundenlang und hat noch lange nicht alles zusammen.
Genau so ist es!
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klar war elvis erfolgreich irgendwie und selbst ein schlechter song auf einem soundtrack brachte noch tantiemen....aber die top-schreiber waren nicht mehr bereit, elvis diesen löwenanteil oder überhaupt einen anteil abzudrücken....
weil es ja auch genügend andere künstler gab, die zu diesem zeitpunkt mindestens ebenso erfolgreich wie elvis waren oder sogar mehr.....
gut...parker sicherte sich durch diese art halt ein ständiges einkommen durch diese deals (clever und vorsorgend gedacht) ...aber irgendwie auch mistig, da langfristig gesehen nunmal die guten songs (ohne deal) durch die lappen gingen - da die guten songs gar nicht erst elvis vorgelegt wurden.....
das musst du mal akzeptieren, michael...und ich denke, DAS meine Earth boy....
nebnebei: denke mal an das desaster von "guitar man"...wo man erst in der session jerry reed erpressen wollte, dass dieser die rechte abdrückt...dieser hatte aber geblockt...und bienstock meinte"nun, dann wird der song nicht veröffentlicht"...DAS musst du dir mal vorstellen!
nur, weil el den song aufgenommen hatte und davon begeistert war liess man es so durchgehen...ABER NUR DESWEGEN.
hätte reed im vorfeld diesen song eingereicht und sich geweigert, was abzudrücken, wäre der song nie in die session genommen worden....
auch wenn "guitar man " nicht ein top 1 hit war..so solltest selbst du verstehen, dass durch diese methode des "geld als sicherheit durch tantiemen-sichern" eben nicht die bandbreite der besten songschreiber zur verfügung stand, wenn sie nichts an elvis abgeben wollten....und in den 60`s gab es bereits andere künstler, die auch einen song erfolgreich verkaufen konnten....
- Earth Boy
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Genau das meinte ich!und ich denke, DAS meine Earth boy....