"Golden Boy Elvis"

Mehr
13.08.2009 08:46 #746688 von crawfish
crawfish antwortete auf "Golden Boy Elvis"
Ich habe noch einige, wenige Restexemplare hier liegen. Einfach ne Mail an service@goldenboyelvis.de .

:up:
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
13.08.2009 08:53 #746690 von Copperhead
Copperhead antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Ich habe noch einige, wenige Restexemplare hier liegen. Einfach ne Mail an service@goldenboyelvis.de .

:up:

Tja, und welche Ausgabe war meine letzte? <_<

Mail ist raus. :up:
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
13.08.2009 12:03 #746718 von Lonegan
Lonegan antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Apropos Fortsetzungen: Eine häufig geäußerte Kritik an GBE. Nun ist es aber so, dass die Beiträge, die von der Teilung betroffen sind, allesamt so lang wären, dass es nicht anders geht. :

Das sehe ich nur zum Teil so. CD-Rezensionen sollten mit der jeweils nächsten erreichbaren Ausgabe komplett abgehandelt werden. Beispiel "Blue Hawaii". Hiervon gibt es jetzt Teil 1, der zweite folgt dann in drei Monaten. Bis dahin ist die VÖ fast ein Jahr alt. Geht nicht, finde ich.
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
13.08.2009 12:19 #746724 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Beispiel "Blue Hawaii". Hiervon gibt es jetzt Teil 1, der zweite folgt dann in drei Monaten. Bis dahin ist die VÖ fast ein Jahr alt. Geht nicht, finde ich.

Das ist natürlich ein richtiges Argument. Andererseits: FTDs sind keine tagesaktuellen Veröffentlichungen, sondern Klassiker, Sammlerstücke, die man immer wieder mal rauskramt. Allein die Review zu "Standing Room Only" von Helmut und mir ist 14 Seiten lang (ohne die Abhandlung zu "Always On My Mind", die an anderer Stelle separat untergebracht ist, die auch nochmal 5 Seiten lang ist), nur reiner Text, dazu kommen noch Fotos, die den Text auflockern sollen. Würde dann wohl etwa 24 Seiten machen. Das wäre dann weit über ein Drittel des Heftes nur über eine einzige VÖ.

Jetzt sag bloß nicht, ich soll mich gefälligst kürzer fassen! :austick:
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
13.08.2009 12:37 #746728 von Lonegan
Lonegan antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Das ist natürlich ein richtiges Argument. Andererseits: FTDs sind keine tagesaktuellen Veröffentlichungen, sondern Klassiker, Sammlerstücke, die man immer wieder mal rauskramt. Allein die Review zu "Standing Room Only" von Helmut und mir ist 14 Seiten lang (ohne die Abhandlung zu "Always On My Mind", die an anderer Stelle separat untergebracht ist, die auch nochmal 5 Seiten lang ist), nur reiner Text, dazu kommen noch Fotos, die den Text auflockern sollen. Würde dann wohl etwa 24 Seiten machen. Das wäre dann weit über ein Drittel des Heftes nur über eine einzige VÖ.

Jetzt sag bloß nicht, ich soll mich gefälligst kürzer fassen! :austick:

Man könnte aber zunächst eine kürzere, allgemeiner gefasste, in sich abgeschlossene Rezension schreiben und nur die Details als Fortzetzung bringen. So würde ich das jedenfalls machen.
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
13.08.2009 12:50 #746731 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Man könnte aber zunächst eine kürzere, allgemeiner gefasste, in sich abgeschlossene Rezension schreiben und nur die Details als Fortzetzung bringen. So würde ich das jedenfalls machen.

Das wäre dann in meinem Fall die Einleitung und das Fazit am Ende zusammengefasst, die Details zu den Songs dann separat und als Fortsetzung. Wäre einen Gedanken wert. Ich glaube sogar, dass Helmut das in einem der letzten Hefte sogar gemacht hat, mit "Elvis Country", wenn ich mich recht erinnere.
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
13.08.2009 13:06 #746736 von Lonegan
Lonegan antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Das wäre dann in meinem Fall die Einleitung und das Fazit am Ende zusammengefasst, die Details zu den Songs dann separat und als Fortsetzung. Wäre einen Gedanken wert. Ich glaube sogar, dass Helmut das in einem der letzten Hefte sogar gemacht hat, mit "Elvis Country", wenn ich mich recht erinnere.

Ich habe mir gerade nochmal ein Inhaltsverzeichnis angesehen. Dort ist wirklich jeder zweite Beitrag eine Serie. Das ist einfach too much. Gerade bei einem drei - Monats-Zyklus. Da weiß man ja bei Teil 4 gar nicht mehr, was in Teil 1 stand (überspitzt formuliert).
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • Vincent-The-Falcon
  • Vincent-The-Falcons Avatar Autor
  • Offline
  • ECB-Mitglied
  • ECB-Mitglied
Mehr
13.08.2009 20:48 #746802 von Vincent-The-Falcon
Vincent-The-Falcon antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Jetzt sag bloß nicht, ich soll mich gefälligst kürzer fassen! :austick:

Eigentlich lag mir das auf der Zunge.
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
23.08.2009 12:02 #748002 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf "Golden Boy Elvis"
Ich habe vor kurzem die neue Ausgabe von GBE im Briefkasten vorgefunden und was beim Auspacken als erstes positiv auffällt ist die gewohnt edel wirkende Glanzoptik. Um eines vorweg zu nehmen: 8 &#8364; (oder 7 &#8364; im Abo) sind wirklich nicht zu teuer für diese Qualität.

Zum Inhalt:

Wie von vielen hier schon angemerkt, finde auch ich die Aufteilung der Besprechungen etwas nervig, auch wenn ich die Argumente, die dafür sprechen nachvollziehen kann. Auf jeden Fall hoffe ich, dass die Reviews weiterhin so umfangreich bleiben, dafür nehme ich eine Zweiteilung gerne in Kauf. Kurze faktenlose Besprechungen findet man genügend im Internet.

Den ersten Artikel über Elvis Stammbaum habe ich überblättert, da mich das Thema nicht interessiert.

Danach kommt der Hauptgrund, weshalb ich mir GBE kaufe &#8211; die Besprechungen. Die Aufteilung ist immer so gehalten, dass zuerst die Original LP und dann die Alternativ-Versionen und Outtakes der FTD Ausgabe besprochen werden. Das Ganze angereichert mit vielen Informationen, so dass man auch als langjähriger Elvis Fan noch die eine oder andere Neuigkeit erfährt. So muss das sein!

Trotz aller Begeisterung möchte ich dennoch zwei kritische Anmerkungen machen:
Bei der Besprechung zur Blue Hawaii FTD CD behauptet der Autor, dass Elvis am Anfang von Can&#8217;t help falling in love (movie version) von einer Spieluhr begleitet wird. MW hat vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass es sich hierbei in Wirklichkeit um ein Instrument handelt, dessen Namen ich vergessen habe. Eine solche Information hätte ergänzend hier angemerkt werden müssen.

Darüber hinaus bemängelt MW, dass die Standing room only so keinesfalls ausgesehen hätte und führt den Titel und Joan Deary als Zeugen ins Feld. Beides ist zumindest diskussionswürdig. Dass Titel von Elvis Alben gerne mal nicht ganz das hielten, was sie suggerierten weiß man spätestens seit TTWII oder Elvis Country. Darüber hinaus hat Jorgensen schon Anfang der 90er die Behauptung aufgestellt, dass noch keine Entscheidung über die Titelauswahl gefällt wurde, so dass man ihm zumindest zugestehen muss, das er seine Meinung sich nicht erst jetzt für diese Veröffentlichung zurecht gelegt hat, um Konzeptlosigkeit zu bemänteln. Ich hätte mir hier gewünscht, dass man im Sinne eines vollständigen Bildes auch die Gegenargumente kurz anführt &#8211; vor allem dann, wenn man FTD recht heftig verbal angreift.

Der nächste Beitrag, den ich interessant finde, ist MWs Beleuchtung des Phänomens Colonel Parker. So mancher Vorwurf, wie etwa der, dass Parker ein Tierquäler gewesen sein soll, war mir neu. Nun ist MWs Begeisterung für Parker kein Geheimnis und insofern ist das Ergebnis nicht überraschend, aber er belegt (oder versucht dies zumindest) seine positiven Ansichten. Grundsätzlich teile ich seine positive Sichtweise, bin aber gespannt, ob und gegebenenfalls wie er auf die Problematik der teilweisen Abtretung von Tantiemen der Komponisten in den 60ern eingeht. Hier sehe ich die Rolle des Colonels durchaus kritisch. Hier zeigt sich meiner Meinung, dass die klare Trennung, dass das Finanzielle Aufgabe des Manager ist und die künstlerische Seite im Zuständigkeitsbereich des Sängers liegt, so klar sich nicht immer trennen lässt. Denn das eine kann Auswirkungen auf das andere haben, insofern muss ein Manager eben auch die künstlerischen Belange im Auge haben. Die Frage ist vielmehr, wie deutlich Elvis seine Wünsche gegenüber Parker kommuniziert hat.

Zurück zum Artikel. MW sieht als Beleg für Parkers Loyalität, dass dieser nie ein Enthüllungsbuch über Elvis geschrieben hat, in welchem aus dem "Nähkästchen plaudert". Ich will Parkers Loyalität gar nicht in Frage stellen, aber der Umstand, dass er nie ein Buch verfasste hat, würde ich nicht als Beleg dafür werten. Erstens hätte Parker ein Buch schreiben können, in welchem er vor allem über die geschäftliche Seite des Phänomens "Elvis" schreibt, ohne dabei auf die Privatperson Elvis einzugehen. Zweitens kann der Grund, dass er es nie getan hat auch ganz woanders liegen: vielleicht hatte er einfach keine Lust, die letzten Lebensjahre damit zu verbringen ein Buch zu schreiben; vielleicht war es im einfach auch kein Bedürfnis, die Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben wurden, klar zu stellen. In jedem Fall bedauere ich, dass weder er noch Tom Diskin dies getan haben.

Weiterhin wird die Behauptung aufgestellt, dass es Elvis wie Parker in erster Linie um&#8217;s Geld ging. Aussagen von Freunden und Ehefrau legen das Gegenteil Nahe. Diese lassen eher vermuten, dass Elvis nicht dem Mumm hatte, klare Ansagen zu machen, was er will &#8211; zumindest nicht außerhalb seines Freundeskreises bzw. seiner Familie. MW versucht seine Behauptung zu untermauern, indem er schreibt, dass &#8222;Elvis sich wohl kaum für Parker entschieden hätte, wenn ihm der finanzielle Erfolg nicht soviel bedeutet hätte, denn schließlich muss ein solch aufwendiger Lebensstil, wie Elvis pflegte auch bezahlt werden.&#8220; Zum einen glaube ich nicht, dass das Streben nach finanziellem Erfolg zwangsweise immer im Widerspruch zum künstlerischen Erfolg steht. Zum anderen kam der aufwendige Lebensstil erst nach der Verpflichtung von Parker und kann demnach nicht der Grund für die Verpflichtung von Parker gewesen sein.

Als nächstes wird über Elvis in Deutschland berichtet. Ein ehemaliger Taxifahrer in Grafenwöhr und damals jugendlicher Fan erzählen über ihre Begegnungen mit Elvis. Inhaltlich haut mich das nicht vom Hocker, aber immerhin gibt es drei Fotos zu sehen, die mir unbekannt waren.

Am Ende des Heftes gibt es noch in der Rubrik Songs A-Z ein sehr ausführlicher toller Beitrag von Radermacher über den Song Always on my mind, in welchem alles beleuchtet wird, was man über dieses Lied wissen kann und sollte.

Abschließend befindet sich die Fortsetzung der Rillen-Revue, über dich ich als Vinyl-Sammler mich sehr freue und von der ich hoffe, dass diese noch sehr lange fortgesetzt wird.

Fazit: ein tolles Heft, mit jeder Menge Informationen und vielen interessanten Beiträgen
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
23.08.2009 12:10 #748005 von HELRADER
HELRADER antwortete auf "Golden Boy Elvis"
Hallo Earth Boy.

Zuerst vielen Dank für das Kompliment, so sehe ich das.

Lies mal den Stammbaum, es lohnt sich.
Das Instrument, das Du meinst, heißt Celesta. Im Film ist es die Spieluhr, im Studio natürlich nicht.
Zu Parker wird MW sicher was sagen.
Gruß - Rader
Dieses Thema wurde gesperrt.
Moderatoren: Mike.S.
Wir benutzen Cookies
Die Internetseite verwendet an mehreren Stellen so genannte Cookies. Sie dienen dazu, das Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen.