- Beiträge: 21334
- Dank erhalten: 1478
"Golden Boy Elvis"
- Harty
-
- Abwesend
- Forums Mafia
-
gab es "Viva Las Vegas" als Single ?
- HELRADER
-
- Offline
- Flaming Star
-
- Beiträge: 566
- Dank erhalten: 76
- Lonegan
-
- Offline
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 8344
- Dank erhalten: 224
Stimmt, der Film-Erfolgszenit war bereits ´61 erreicht, danach ging es bereits abwärts. Schon da hätte eine andere Strategie erarbeitet werden müssen. Bevor Elvis´Karriere derart den Bach runterging. Schließlich, war ja hier schon absehbar, daß die Filmnummer nicht ewig laufen wird. Ohne seine Rentenverträge, hätte der Mann spätestens ab Mitte der Sechziger Stütze beantragen müssen. Denn die Filmverträge mussten ja auch seitens der Industrie eingehalten werden. Das geht immer ein wenig unter, finde ich.Zeiten, Geschmäcker und Moden ändern sich, ganz einfach. Anfang der 60er hatte Elvis doch trotz der Filme noch Hits, sogar Filmsongs wurden zu Klassikern. Er war einfach durch, vorerst.
Für diese ist es natürlich wirtschaftlicher, die Produktionskosten immer weiter zu senken, schlimmstenfalls plus-minus-Null rauszugehen, als Elvis den Stuhl vor die Tür zu setzen und hohe Konventionalstrafen zahlen zu müssen.
So einfach ist das auch.
- Harty
-
- Abwesend
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 21334
- Dank erhalten: 1478
in US oder nur in UK ?Ja, leider nur als B-Seite von "What'd I Say".
als B-Seite eher fahrlässig...
- Lonegan
-
- Offline
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 8344
- Dank erhalten: 224
In USA auch. Ist ja bekloppterweise der Opener auf der FTD, die ja eigentlich die EP sein soll, jedenfalls suggeriert dies das Cover.in US oder nur in UK ?
als B-Seite eher fahrlässig...
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Na komm, das ist nicht ganz korrekt. Sogar "Roustabout" hat 1964 noch ein Nummer-Eins-Album hervorgebracht.Stimmt, der Film-Erfolgszenit war bereits ´61 erreicht, danach ging es bereits abwärts.
Ich finde nicht, dass sie derart den Bach runterging. Mit solchen Begriffen sollte man vorsichtiger sein. Guck Dir mal Künstler an, deren Karriere den Bach runtergegangen ist, die tingeln durch Festzelte und flüchten vor der Taschenpfändung. Elvis verdiente Millionen. Wäre seine Karriere wirklich den Bach runtergegangen, hätte es das sog. "Comeback" (wobei ich persönlich diesen Ausdruck ablehne) nie gegeben, dann wäre er grundsätzlich erledigt gewesen. Man sollte die Filmjahre nicht ausschließlich aus dem Blickwinkel eines Rolling-Stone-Kritikers bewerten.Schon da hätte eine andere Strategie erarbeitet werden müssen. Bevor Elvis´Karriere derart den Bach runterging.
Nichts läuft ewig.Schließlich, war ja hier schon absehbar, daß die Filmnummer nicht ewig laufen wird.
Im Gegenteil - allein durch die hier viel kritisierten Beteiligungen an seinen Songs hätte er spätestens ab Anfang keinen Handschlag mehr tun brauchen und bis ans Lebensende im Luxus leben können. Vielleicht nicht auf dem Standard, den er dann pflegte, aber besser als jeder von uns immer noch.Ohne seine Rentenverträge, hätte der Mann spätestens Mitte der Sechziger Stütze beantragen müssen.
Sie haben doch auch Ende der 60er immer noch neue Verträge abgeschlossen.Denn die Filmverträge mussten ja auch seitens der Industrie eingehalten werden. Das geht immer ein wenig unter, finde ich.
Für diese ist es natürlich wirtschaftlicher, die Produktionskosten immer weiter zu senken, schlimmstenfalls plus-minus-Null rauszugehen, als Elvis den Stuhl vor die Tür zu setzen und hohe Konventionalstrafen zahlen zu müssen.
So einfach ist das auch.
- Lonegan
-
- Offline
- Forums Mafia
-
- Beiträge: 8344
- Dank erhalten: 224
Ich meinte tendenziell abwärts. Es war also schon ersichtlich, daß man, inabsehbarer Zeit, einen Plan B wird brauchen müssen. Den gab es aber nicht, so daß letztlich nur noch reagiert, statt agiert werden konnte. Klarer Fehler.Na komm, das ist nicht ganz korrekt. Sogar "Roustabout" hat 1964 noch ein Nummer-Eins-Album hervorgebracht.
Hal Wallis hatte bereits nach "Roustabout" keinen Bock mehr auf Elvis. Das war gerade vier Jahre später. Ende der Sechziger, musste man sich sogar die Vertragsbedingungen diktieren lassen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Was heißt Plan B? Elvis war Sänger und Schauspieler. Und was machen die so? Richtig: Filme drehen, Platten aufnehmen und Konzerte geben. All das hat Elvis gemacht, jeweils zur jeweiligen Zeit, in der er auf eins davon fokussiert war, mit großem Erfolg. Aber viel Platz für Plan B ist da nicht, wenn man in der Branche bleiben und nicht umsatteln will. Was sollte er sonst tun? Alternativen gab es nicht.Es war also schon ersichtlich, daß man, inabsehbarer Zeit, einen Plan B wird brauchen müssen. Den gab es aber nicht...
Gut, mit seinen Fachkenntnissen hätte Elvis allenfalls noch eine Apotheke aufmachen können...
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Apropos: Hat jemand die (CD-)Single, die vor ein paar Jahren rausgekommen ist? Das What'd I Say ist ja aus TTWII. Was sollte DAS denn?Ja, leider nur als B-Seite von "What'd I Say".
- michael grasberger
-
- Offline
- Flaming Star
-
- Beiträge: 640
- Dank erhalten: 0
die zumutung der halbartikel wurde ja schon oft und zurecht kritisiert (wer will schon monate später den zweiten teil einer rezension lesen?) und wird seitens der herausgeber mit platzmangel begründet. zugleich ist der platz offenbar nicht zu schade für einen mehrseiter (waren es 6?) über "kissin' cousins", der sich stilistisch auf schülerzeitungsniveau bewegt. eine ganze seite wird für die nacherzählung der handlung (!) aufgewendet, das hat fast schon wieder parodistische qualitäten. und die hintergrundinfos zu den schauspielern hat man auch mit ein paar mausklicks auf imdb.com.
nächste platzverschwendung: der artikel über den deutschlandbesuch larry gellers. als leser interessiert es mich nicht, wann geller gefrühstückt hat oder vom hotel abgeholt wurde, sondern was er zum thema elvis zu sagen hatte. dazu kein wort in besagtem artikel.
auch michael werner, sonst der rausreißer mit seinen fundierten & interessanten ausführungen zur musik des king, tritt diesmal gehörig ins fettnäpfchen. in seiner colonel parker-apologie nähert er sich formal und stilistisch stark seinem erzfeind reverend gerhard an: stereotype "vorurteile" zum thema parker werden mit subjektiven behauptungen "widerlegt", die sich lesen, als wären sie mittels copy/paste aus seinen diversen postings entnommen. mw als seitenverkehrter reverend, gut, darüber kann man sich wenigstens amüsieren.
bei mir verfestigt sich der eindruck: alles, was ein magazin wie gbe kann, kann das internet besser.