GRACELAND (das Magazin der EPG)

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19.07.2010 11:15 #802212 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)
@MW: Tja, so ist unser Freund Cisco nunmal. Auf einem andersfarbigen Forum habe ich zu hören bekommen, ich würde Dich/Circle G einfach nur nachplappern. Offenkundig kann er es sich nicht anders erklären, wenn man zu ähnlichen Resultaten kommt, die dann auch noch von seinen abweichen. :down:

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19.07.2010 13:18 #802227 von Pierre
Pierre antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

So empfiehlt er jetzt uneingeschränkt die aktuelle Nachpressung von "Our Memories Of Elvis" mit dem Hinweis, dass am Klang gefeilt wurde. NEIN! Die Bootlegger haben das Ding soundmäßig mit einer perversen Hallfahne absichtlich verhunzt. Das hat mit „am Klang feilen“ genauso wenig zu tun, wie den Geschmack einer Suppe zu verfeinern, indem man zwei Kilo Salz reinschmeißt.



m.E. ist dies letztlich eine Geschmacksangelegenheit, wie das Salz in der Suppe. Auf ein Gefäß entsprechender Größe machen zwei Kilo Salz halt nicht viel aus.
Mir gefällt der Klang der VÖ besser als die angesprochene frühere Scheibe. :up:
Allerdings betrachte ich die Angelegenheit nicht von der technischen Seite, sondern lasse mich da von meinen Ohren und dem damit Gehörten beeinflussen. :smokin:

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19.07.2010 13:39 #802232 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

@MW: Tja, so ist unser Freund Cisco nunmal.

Sein Problem ist, dass er sich als "Elvis-Experte" bezeichnet und sich von der sog. "Fachwelt" (die größtenteils leider aus stumpfsinnigen Vollspacken besteht) als solcher anbeten lässt - nur dass er von dem, was Elvis zu einem Großteil ausmacht, leider nicht den Schimmer einer Ahnung hat: Musik.

Er ist unschlagbar darin, in Sekundenschnelle jede winzige Info, die er in seiner sicherlich gut sortierten Datenbank hat, und jedes Zitat aus irgendeinem noch so seltenen Buch, von dem ich oft noch nicht mal was gehört habe, präzise abzurufen. Dummerweise hält er das aber alles für bare Münze und lässt noch nicht einmal den Gedanken zu, dass etwas, das in Büchern oder im Netz steht, deswegen noch lange nicht zutreffend sein muss. Papier ist geduldig, sagte mein Vater immer.

Ich hatte mich mit ihm schon oft in den Haaren, weil mich grundsätzlich nicht interessiert, was irgendwo steht, wenn man auf der Platte davon nichts hört. Für mich gibt es nur eine unumstößliche Wahrheit, und das ist die Aufnahme: Die kann sich nicht irren!

Da kam es mitunter zu aberwitzigen Diskussionen der folgenden Art, wenn er beispielsweise schrieb: "Beim Song Soundso spielt der Musiker XY das Akkordeon." Ich sage, das stimmt nicht. Er sagt, das stimmt wohl und listet als "Beweis" einen Auszug seiner Datenbank auf. Ich sage, das interessiert mich nicht, denn auf der Aufnahme spielt kein Akkordeon mit. Dann sagt er, das steht aber so in den Session-Unterlagen, also spielt da ein Akkordeon mit. Ich sage, hör Dir die Platte an, da ist nirgends ein Akkordeon. Daraufhin listet er 14 Bücher und 182 Internet-Seiten auf, die alle behaupten, dass XY dort ein Akkordeon spielt. Gut und schön, sage ich, dann irren die sich halt alle, denn auf der Aufnahme IST KEIN Akkordeon. Dann sagt er, ich könnte das doch nicht einfach behaupten, ich sei schließlich nicht dabei gewesen. Stimmt, ich war nicht dabei, aber ich brauche auch nicht dabei gewesen zu sein, denn ich habe ja den zuverlässigsten und todsichersten Zeitzeugen der Welt vorliegen, nämlich die Aufnahme, auf der definitiv kein Akkordeon mitspielt. Er fragt, wie ich mir denn einbilden könnte, es besser zu wissen als alle namhaften Autoren und sonstige Koryphäen. Ich sage, hör Dir endlich die verdammte Platte an und überzeuge Dich selber, dass da kein Akkordeon mitspielt. Er behauptet, er hätte ja jetzt anhand unzähliger Belege einwandfrei bewiesen, dass da ein Akkordeon mitspielt und ich könne das Gegenteil nicht beweisen. Ich fordere ihn auf, mir die exakte Stelle auf der Aufnahme zu nennen, wo er ein Akkordeon hört. Stattdessen nennt er mir wieder irgendein deppertes Buch oder beschimpft mich gleich persönlich.

So geht das dann stundenlang, ohne dass er sich die drei Minuten Zeit nimmt, die Aufnahme auch nur einmal anzuhören. Oder ich tue ihm Unrecht und er hat sich die Platte tatsächlich angehört, ist aber nur zu blöd, ein Akkordeon von einer Harfe zu unterscheiden. Ich weiß nicht, woran es liegt. Jedenfalls hat es keinen Sinn, mit ihm zu diskutieren. Es bleibt nur ein Fazit: Er hat keinerlei Ahnung von Elvis. Zumindest nicht, was die Musik anbetrifft.

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19.07.2010 13:57 #802234 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

m.E. ist dies letztlich eine Geschmacksangelegenheit, wie das Salz in der Suppe.

Nein, ist es nicht. Eine Audio-Produktion ist eine handwerkliche Angelegenheit, und wie in jedem anderem Handwerk auch, gibt es allgemein anerkannte Regeln der Kunst. Diese sind beim Erstellen der Originale von "Our Memories Of Elvis" vollumfänglich eingehalten worden. Immerhin war da mit Dick Bogert einer der fähigsten Toningenieure seiner Zunft am Werk. Wenn dann irgendwelche Vollspacken von Bootleggern an ihrem Computer eine Kölner-Dom-Hallfahne auf jeden Song legen, ist das ohne den Hauch eines Zweifels ein audiophiles Verbrechen. Auch dann, wenn es einem einzelnen Hörer gefallen mag. Genauere Ausführungen dazu kann man <a href=' www.elvisclub.de/forum/index.php?showtopic=24343&st=15 ' target='_top'>hier in Posting #22 lesen.

Wie auch immer, sollte man dann nicht in einer Rezension schreiben, dass "am Klang gefeilt" wurde, weil das impliziert, er sei verbessert worden. Da lachen ja die Hühner - welcher Hinterzimmer-Bootlegger will denn bitte die Arbeit eines Genies wie Dick Bogert verbessern können? Den will ich sehen! Ein seriöser Rezensent soll dann wenigstens die Wahrheit schreiben, nämlich dass einfach nur ein gleichermaßen langer Hall auf alle Aufnahmen gelegt wurde. Meinetwegen mit der Bemerkung "Wem das gefällt, der soll sich die Scheibe zulegen", um auch denen entgegenzukommen, die den Irrglauben vertreten, dass alles Geschmackssache sei.

Auf ein Gefäß entsprechender Größe machen zwei Kilo Salz halt nicht viel aus.

Ja, aber in diesem Fall sind die zwei Kilo Salz in eine Fünf-Minuten-Terrine gekippt worden.

Mir gefällt der Klang der VÖ besser als die angesprochene frühere Scheibe. :up:
Allerdings betrachte ich die Angelegenheit nicht von der technischen Seite, sondern lasse mich da von meinen Ohren und dem damit Gehörten beeinflussen. :smokin:

Das ist Dein gutes Recht, wenn Dir das gefällt, ist das Deine Sache. Ändert aber nichts daran, dass dieses Machwerk ein von völlig ahnungslosen Vollidioten unsäglich verhunzter Scheißdreck ist.

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19.07.2010 14:07 #802237 von Pierre
Pierre antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

Nein, ist es nicht. Eine Audio-Produktion ist eine handwerkliche Angelegenheit, und wie in jedem anderem Handwerk auch, gibt es allgemein anerkannte Regeln der Kunst. Diese sind beim Erstellen der Originale von "Our Memories Of Elvis" vollumfänglich eingehalten worden. Immerhin war da mit Dick Bogert einer der fähigsten Toningenieure seiner Zunft am Werk. Wenn dann irgendwelche Vollspacken von Bootleggern an ihrem Computer eine Kölner-Dom-Hallfahne auf jeden Song legen, ist das ohne den Hauch eines Zweifels ein audiophiles Verbrechen. Auch dann, wenn es einem einzelnen Hörer gefallen mag. Genauere Ausführungen dazu kann man <a href=' www.elvisclub.de/forum/index.php?showtopic=24343&st=15 ' target='_top'>hier in Posting #22 lesen.

Wie auch immer, sollte man dann nicht in einer Rezension schreiben, dass "am Klang gefeilt" wurde, weil das impliziert, er sei verbessert worden. Da lachen ja die Hühner - welcher Hinterzimmer-Bootlegger will denn bitte die Arbeit eines Genies wie Dick Bogert verbessern können? Den will ich sehen! Ein seriöser Rezensent soll dann wenigstens die Wahrheit schreiben, nämlich dass einfach nur ein gleichermaßen langer Hall auf alle Aufnahmen gelegt wurde. Meinetwegen mit der Bemerkung "Wem das gefällt, der soll sich die Scheibe zulegen", um auch denen entgegenzukommen, die den Irrglauben vertreten, dass alles Geschmackssache sei.


Ja, aber in diesem Fall sind die zwei Kilo Salz in eine Fünf-Minuten-Terrine gekippt worden.


Das ist Dein gutes Recht, wenn Dir das gefällt, ist das Deine Sache. Ändert aber nichts daran, dass dieses Machwerk ein von völlig ahnungslosen Vollidioten unsäglich verhunzter Scheißdreck ist.

Lieber MW,

nimm die Hasskappe wieder ab. ;)

Du siehst die Sache halt schwerpunktmäßig von der technischen Seite, dies wiederum ist dein gutes Recht, ebenso wie der Hinweis auf die entsprechende Bemerkung die seitens CKs angebracht wäre.
Sicherlich spielt die Technik der Aufnahme auch bei der musikalischen Bewertung eine große Rolle. :up:

Wie der Sound dem geneigten Hörer zusagt oder nicht ist jedoch reine Geschmackssache und darüber lässt sich ja bekanntlich........... :smokin:

By the way. Ich habe mir den gesamten Thread bezüglich der verschiedenen Techniken sehr genau, mit entsprechendem Zeitaufwand, zu Gemüte geführt und danke dir an dieser Stelle dafür.

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19.07.2010 14:16 #802240 von Donald
Donald antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)
Dieser Dr.-Nick-Artikel würde mich auch interessieren. Verdammt, was macht man da als Nicht-EPG-Mitglied?

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19.07.2010 14:17 #802241 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

Lieber MW,

nimm die Hasskappe wieder ab. ;)

Ich kann es halt nicht leiden, wenn irgendwelche Stümper großartige Aufnahmen von Elvis verhunzen. Da kriege ich 'nen Anfall! Und jeder, der sich Elvis-Fan schimpft, sollte das genauso sehen, sonst hat er den Knall nicht gehört.

Sicherlich spielt die Technik der Aufnahme auch bei der musikalischen Bewertung eine große Rolle. :up:

Nein, die Musik ist eine Sache, die Produktion eine andere. Das kann man ohne weiteres differenzieren. Es gibt tolle Songs, die leider scheiße produziert sind. Und es gibt jede Menge musikalischen Dreck, der top produziert ist. Ich hab's halt gern, wenn beides stimmt, weil ich an Musik einen gewissen Anspruch habe.

Wie der Sound dem geneigten Hörer zusagt oder nicht ist jedoch reine Geschmackssache und darüber lässt sich ja bekanntlich........... :smokin:

Wenn ein Installateur ein Rohr verlegt, das an einigen Stellen aus der Wand rausragt und sogar nicht ganz dicht ist, so dass der Scheiß, den man im Klo runterspült, in die Wohnung läuft, wird sich sicher irgendwo auf der Welt ein Geschmacksverirrter finden, der das toll findet, weil er auf sowas steht. Trotzdem hat der Installateur gegen alle Regeln seiner Zunft verstoßen. Und genau das ist hier der Fall.

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19.07.2010 14:23 #802242 von Pierre
Pierre antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

Ich kann es halt nicht leiden, wenn irgendwelche Stümper großartige Aufnahmen von Elvis verhunzen. Da kriege ich 'nen Anfall! Und jeder, der sich Elvis-Fan schimpft, sollte das genauso sehen, sonst hat er den Knall nicht gehört.


Nein, die Musik ist eine Sache, die Produktion eine andere. Das kann man ohne weiteres differenzieren. Es gibt tolle Songs, die leider scheiße produziert sind. Und es gibt jede Menge musikalischen Dreck, der top produziert ist. Ich hab's halt gern, wenn beides stimmt, weil ich an Musik einen gewissen Anspruch habe.


Wenn ein Installateur ein Rohr verlegt, das an einigen Stellen aus der Wand rausragt und sogar nicht ganz dicht ist, so dass der Scheiß, den man im Klo runterspült, in die Wohnung läuft, wird sich sicher irgendwo auf der Welt ein Geschmacksverirrter finden, der das toll findet, weil er auf sowas steht. Trotzdem hat der Installateur gegen alle Regeln seiner Zunft verstoßen. Und genau das ist hier der Fall.

Na, da bin ich ja froh, dass ich mich nicht Elvis-Fan schimpfe.

Was die Differenzierung betrifft, habe ich dir, so glaube ich zumindest, Recht gegeben.
Falls das nicht so rüber gekommen sein sollte, eben noch einmal auf diesem Weg.

Der drastische Vergleich mit dem Ingenieur für Gas, Wasser und Scheisse ist für mich nicht angebracht, da lasse ich deine Meinung einfach hier so stehen.
Es handelt sich eh wieder um einen Beitrag zur Technik, da es ja um einen handwerklichen Aspekt geht.

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19.07.2010 14:28 #802243 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

Der drastische Vergleich mit dem Ingenieur für Gas, Wasser und Scheisse ist für mich nicht angebracht, da lasse ich deine Meinung einfach hier so stehen.
Es handelt sich eh wieder um einen Beitrag zur Technik, da es ja um einen handwerklichen Aspekt geht.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber von einem sehr gut klingenden, ausgewogenen und in sich schlüssigen Mix von einem genialen Toningenieur wie Dick Bogert lässt man einfach die Finger, wenn man nicht gerade besser ist als er. Und ganz sicher legt man keine Mega-Hallfahne auf eine Uptempo Nummer. Geschmack hin, Geschmack her - das ist Fakt.

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19.07.2010 14:32 #802245 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf GRACELAND (das Magazin der EPG)

Er hat keinerlei Ahnung von Elvis. Zumindest nicht, was die Musik anbetrifft.

Zumindest hat er weit weniger Ahnung von Elvis als er glaubt. Aber unter den Blinden ist der Einäugige eben (Cisco)König.

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