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Elvis - Aloha From Hawaii Via Satellite (Legacy Edition)
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Drei Überlegungen dazu:
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Das "billige Massenware" Vinyl läuft bei mir seit über 20 Jahren. Geneauer gesagt: "Elvis' Golden Records Vol. 4" höre ich mir immer mal wieder auf Vinyl an, ebenso "From Elvis in Memphis" oder "Aloha". Ich spiele es nicht oft, aber so 1 oder 2 mal im Monat doch. Eher mehr. Macht also 480 mal Nadelüberläufe über die Platte in 20 Jahren. Die Platten klingen, abgesehen von leichten Kratzern und Knistern an denen ich selbst schuld bin, so wie am ersten Tag, jedenfalls rein audiophil, ohne das ich "Davor/Danach" technisch vergleichen könnte.
Den ganzen Rotz mit dem 180 Gramm Vinyl und den HQ Pressungen kannst du vergessen - alles nur Geldschneiderei. Und niemand erkennt am Hören da einen Unterschied.
Wenn es also der Unterschied im Hören nicht sein kann, kann es ja nur die Haltbarkeit sein.
Und da sage ich dir: Lass mal eine der leichten und flexiblen "billige Massenware" Vinyl Scheiben fallen, oder setze sie Hitze oder Kälte aus, und mach das selbe mal mit einer 180 Gramm Platte.
In allen Fällen hat die leichte und flexible "billige Massenware" Vinyl die Nase vorn: Die "Massenware" Vinyl knallt nicht mit dieser Wucht auf den Boden wie eine 180 G Scheibe, und federt zudem wunderbar ab, was eine 180 G Scheibe nicht kann. Die bricht dir sofort weg.
In Hitze oder Kälte dehnt oder zieht sich die "Massenware"-Platte gleichmäßig, weil weniger Material vorhanden ist und das somit schneller Temperaturunterschiede annimmt, als dickes Vinyl, das Spannungen aufbaut. Das kann entweder die Platte zum Bruch bringen, oder Risse in den Rillen verursachen.
Sollte es so heiß werden, dass das Vinyl schmilzt, so betrifft das ohnehin beide Vinyl-Varianten, denn der Schmelzpunkt ist der gleiche, auch wenn die 180G Scheibe sicherlich ein paar Minuten länger braucht.
Nächster Punkt: Sind die Pressungen der Musik auf das Vinyl bei 180 G Vinyl tiefer besser oder haltbarer? Tiefer nicht, besser auch nicht, die Matrizen die verwendet werden, sind in beiden Fällen die gleichen. Haltbarer? Eventuell, das 180 G Vinyl wird in seiner Zusammensetzung härter sein und sich nicht so schnell abnutzen. Es kann aber auch das Gegenteil bedeuten: Das weiche Vinyl passt sich der Nadel an und rutscht besser drunter weg, das harte Vinyl nicht und kratzt sich daher im Laufe der Zeit ab. Wie gesagt: Meine "Massenware"-Vinyl läuft seit 20 Jahren ohne hörbare Abnnutzung, zur 180 G hab ich nur 3 Jahre Erfahrung.
Zweite Überlegung:
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Wer ist so ein Vollidiot, und kauft sich einen mehrere tausend Euro teuren Plattenspieler, mit dem dahinter stehenden Gedanken des audiophilen Genusses, wenn man weiß, das Vinyl teechnisch messbar nicht das natürliche Klangspektrum wiedergeben kann, und sich zudem mit jedem Abspielen zumindest technisch messbar der Hörgenuss verringert?
Geradezu absurd, Hörgenuss mit so einem finanziellen Aufwand erreichen zu wollen, anstatt auf die CD zurück zu greifen, die das in der Tat bieten kann, und zwar von Anfang bis zum Schluß besser, als Vinyl.
Wieso höre ich ab und zu Vinyl: Ich mag den Sound, wohlwissend, das es nicht der natürliche Sound ist. Aber es ist mir egal, denn ich hab die CDs ja auch. Ich liebe die großen Cover, den Geruch der Pappe der sich mit der Luftfeuchtigkeit ändert und anhand dem man erkennen kann, wie alt eine Platte ungefähr ist, Ich mag es sie in der Hand zu halten, das Ritual des Putzens, des Betrachtens, des auf den teller legens, das Knistern und schließlich den warmen, druckvollen Sound.
Dritte überlegung:
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Die fehlende Massenproduktion heute mache es teurer. Früher gab es zig Presswerke, alle produzierten zum selben ungefähr selben Abnahmepreis. Heute gibt es nur noch wenige, in der Hauotsache zwei Presswerke, die aber genauso ausgelastet sind, wie es die Presswerke früher auch waren. Theoretisch also kein Grund, wieso die Produktion, also das Verhältnis von Aufwand und Erlös, heute teruer sein soll, als früher. Selbst wenn man die technischen Produktionskosten, also Energiekosten usw. einrechnet, macht das mit Sicherheit höchstens Centbeträge, nicht aber eine Verdoppleung oder gar Verdreifuachung des Gesamtpreises einer Vinyl aus.
Fazit:
Dieses ganze Vinyl-Geseiere um 180G und/oder HQ Pressungen soll uns das Geld aus der Tasche ziehen, und verschleiern, das so eine Plaste Platte nicht mehr wie ein paar Euro wert ist.
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- Wisdomy
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Rockin´ron schrieb: www.vinyl-audiophil.de/presley-elvis-24-...hits-180g/45rpm.html
Das ist ein Schwachsinn hoch Zehn.
Da wird ein rein technischer Parameter, die schnellere Umdrehung und damit eine rein technisch messbare Klangverbesserung hergenommen, um dieses Album auf 3 LPs strecken zu können, und dann desweiteren natürlich auf 180 G Vinyl zu pressen, alles unter der Prämisse, den bestmöglichen Sound zu erzielen, obwohl dieser bestmögliche Vinyl Sound trotzdem nicht annähernd an den objektiv besten Sound heranreicht, den man mit viel weniger Aufwand erzielen kann: Die CD zu kaufen.
Im Original Vinyl Zeitalter hat man genau umgekehrt gehandelt und argumentiert: Von 78 Umdrehungen kam man auf 45, und schließlich zur höchsten technischen Errungenschaft, den 33rpm Platten, sodass man erstmals Langspielplatten genießen konnte, und ständig wurde angeblich das Vinyl verbessert, es wurde leichter und dünner und flexibler, mit dem Argument der geringeren Motorbelastung des Plattenspielers die zudem technisch immer ausgereifter wurden und mit dem Argument, dass das Vinyl handlicher und haltbarer und stressunanfälliger wurde. Und die LP wurde als Höchstgenuss gepriesen.
Heute, wieder aus Geldschneiderei, verdummt man die Leute neuerlich, und argumentiert plötzlich wieder genau anders rum, geht mit diesen Pressungen wieder zu höheren Umdrehungen zurück.
Wieso macht man nicht wieder 78 Umdrehungen, wie zu Vorkriegszeiten? Wenn doch eine höhere Umdrehung besseren Sound bringt? Und wieso nicht statt 180 Gramm Vinyl 200 Gramm? Wenn das so weitergeht hat man irgendwann ein rotierendes Geschoss in seiner Wohnung stehen für das man einen Waffenschein beantragen muss, oder mit dem man fliegen kann, wenn man Flügel dran baut.
Ich warte nur darauf, bis die erste 200 Gramm Vinyl um die Ecke kommt.
Zusätzlich wird dieser aufgeblasene Vinyl-Kasten den man damit erwirbt, auch noch überteuert angeboten. 85 Euro !!!! Ich erinnere wieder an frühere Vinylpreise: 13 DM, also ca. 7 Euro pro Platte. Auf normales Maß gebracht dürfte obiges 3LP-Album also nicht mehr wie 21 Euro kosten.
Sie kostet aber nicht ein paar Euro mehr wie früher, nein, auch nicht das Doppelte, was schon Abzocke wäre, NEIN, sie kostet mehr als das 3-fache.
Für was? Es ist und bleibt mangelhafter Vinylsound.
Das Zynische dabei ist ja vor allem in diesem speziellen Fall, dass die Bänder erst angeblich so hochaufwendig restauriert worden, um sie anschließend doch auf Vinyl zu kaufen.
Ich stelle folgende These auf:
Niemand kann im Blindversuch unterscheiden, ober er ein und das selbe Album von einer früheren "Billig" Vinyl hört, einer 180G Pressung, oder einer 180 G Pressung mit 45 rpm.
Dem Quatsch, das unterscheiden zu können, sitzen die selben Pappnasen auf, die meinen, DSD Remaster seien besser oder 24 bit Kodierung sei besser als herkömmliches 16 bit PCM. Niemand kann das rein von Hören unterscheiden, wenn er NICHT weiß, welche Quelle er gerade hört.
Und wenn das so ist: Was soll dann der ganze Scheiss? Abzocke.
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- Earth Boy
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Wisdomy schrieb: Und niemand erkennt am Hören da einen Unterschied.
Ich bin grundsätzlich bei Dir, aber genau das behaupten Menschen die riesen Vinyl-Fans sind. Ich halte das eher für Nostalgie, die auch durchaus beim Hören von LPs empfinde, bzw. der von MW so leidenschaftlich propagierten Psychoakustik.
Für letzteres kenne ich ein bezauberendes Beispiel. Einer Person, die gerne ihre Leidenschaft für audiophilen Genuss darstellt, Name tut nichts zur Sache
Wie es der Zufall so will, war von all den Liedern genau eines enthalten, das bereits eine kleine "Aufnahme-Odyssee" hinter sich hatte. Dieses Lied wurde dereinst von einer CD aus den 80ern auf einen CD-Rohling kopiert mit einem SA (
Nun, was soll ich sagen, jener audiophile Musikhörer lobte just von dieser Nummer den exzellenten Klang und meinte, dass das Lied doch sicherlich von der neuen Remaster Ausgabe des entsprechenden Albums sei.
Nachdem ich ihm den wahren Sachverhalt geschildert habe, hat er sich nie wieder bei mir gemeldet.
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- Donald
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Sehr schön!Earth Boy schrieb:
Wisdomy schrieb: Und niemand erkennt am Hören da einen Unterschied.
Ich bin grundsätzlich bei Dir, aber genau das behaupten Menschen die riesen Vinyl-Fans sind. Ich halte das eher für Nostalgie, die auch durchaus beim Hören von LPs empfinde, bzw. der von MW so leidenschaftlich propagierten Psychoakustik.
Für letzteres kenne ich ein bezauberendes Beispiel. Einer Person, die gerne ihre Leidenschaft für audiophilen Genuss darstellt, Name tut nichts zur Sache, habe ich dereinst eine CD gebrannt und zugeschickt.
Wie es der Zufall so will, war von all den Liedern genau eines enthalten, das bereits eine kleine "Aufnahme-Odyssee" hinter sich hatte. Dieses Lied wurde dereinst von einer CD aus den 80ern auf einen CD-Rohling kopiert mit einem SA () CD-Brenner , die es in den 90ern gab. Jahre später wurde von diesem Rohling eine mp3 Kopie angefertigt für den iPod und genau diese mp3 Datei diente als Quelle für das Brennen dieser von mir zusammengestellten Best of CD.
Nun, was soll ich sagen, jener audiophile Musikhörer lobte just von dieser Nummer den exzellenten Klang und meinte, dass das Lied doch sicherlich von der neuen Remaster Ausgabe des entsprechenden Albums sei.
Nachdem ich ihm den wahren Sachverhalt geschildert habe, hat er sich nie wieder bei mir gemeldet.
Auch ich bin der Meinung (und auch ein mit mir bekannter Vinyl-Fetischist, möchte fast sagen, Fachmann), dass diese 180g-Chose reine Geldschneiderei ist. Es fühlt sich halt geiler, hochwertiger, wertvoller an, wenn man so'n schweres Ding in Händen halten kann. Für eine Verbesserung des Klangs sorgt sowas aber nicht. Im Gegensatz aber zu einer höheren Umdrehungszahl, das glaube ich auf jeden Fall schon. Das gibt es ja nicht nur bei Schallplatten, sondern auch bei Tonbändern und auch bei visuellem Material. Höhere Frequenz, bessere Wiedergabequalität. Die Frage ist nur, ob man das tatsächlich auch hört.
Dass man vor Jahrzehnten 33u/min als Standard festgelegt hatte, hat nicht damit zu tun, dass die Wiedergabequalität so überragend wäre bei dieser relativ langsamen Geschwindigkeit, sondern dass man möglichst viele Minuten auf einer Scheibe unterbringen wollte/musste. Lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, wenn ich mutmaße, dass vielleicht genau diese 33u/min die Schmerzgrenze in Sachen Klangqualität darstellen? Es gab ja sogar mal Schallplatten mit 16u/min, die wegen ihrer eher geringen Tonqualität nur für Sprachaufnahmen genutzt worden sind, auch für Hörspiele. Hat sich aber nie durchgesetzt.
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- Harty
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- Earth Boy
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Donald schrieb: Es gab ja sogar mal Schallplatten mit 16u/min, die wegen ihrer eher geringen Tonqualität nur für Sprachaufnahmen genutzt worden sind, auch für Hörspiele. Hat sich aber nie durchgesetzt.
Echt?
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- Donald
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Ich hatte sogar mal so einen Apparillo und ärgere mich heute maßlos, ihn -seufz- weggeschmissen zu haben. Das Ding war der Hammer, von ELAC, eingebauter Verstärker, man konnte alle möglichen anderen Hifi-Geräte (via 5-polige DIN-Buchsen - die Älteren werden sich erinnern...Earth Boy schrieb:
Donald schrieb: Es gab ja sogar mal Schallplatten mit 16u/min, die wegen ihrer eher geringen Tonqualität nur für Sprachaufnahmen genutzt worden sind, auch für Hörspiele. Hat sich aber nie durchgesetzt.
Echt?Das habe ich ja noch nie gehört und ich habe auch noch nie einen Schallplattenspieler gesehen, der eine Einstellung aufwies, um 16 U/Min abzuspielen.
Ich Idiot.
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Wisdomy schrieb: Glaube ich dir alles. Trotzdem.
Drei Überlegungen dazu:
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Das "billige Massenware" Vinyl läuft bei mir seit über 20 Jahren. Geneauer gesagt: "Elvis' Golden Records Vol. 4" höre ich mir immer mal wieder auf Vinyl an, ebenso "From Elvis in Memphis" oder "Aloha". Ich spiele es nicht oft, aber so 1 oder 2 mal im Monat doch. Eher mehr. Macht also 480 mal Nadelüberläufe über die Platte in 20 Jahren. Die Platten klingen, abgesehen von leichten Kratzern und Knistern an denen ich selbst schuld bin, so wie am ersten Tag, jedenfalls rein audiophil, ohne das ich "Davor/Danach" technisch vergleichen könnte.
Den ganzen Rotz mit dem 180 Gramm Vinyl und den HQ Pressungen kannst du vergessen - alles nur Geldschneiderei. Und niemand erkennt am Hören da einen Unterschied.
Wenn es also der Unterschied im Hören nicht sein kann, kann es ja nur die Haltbarkeit sein.
Und da sage ich dir: Lass mal eine der leichten und flexiblen "billige Massenware" Vinyl Scheiben fallen, oder setze sie Hitze oder Kälte aus, und mach das selbe mal mit einer 180 Gramm Platte.
In allen Fällen hat die leichte und flexible "billige Massenware" Vinyl die Nase vorn: Die "Massenware" Vinyl knallt nicht mit dieser Wucht auf den Boden wie eine 180 G Scheibe, und federt zudem wunderbar ab, was eine 180 G Scheibe nicht kann. Die bricht dir sofort weg.
In Hitze oder Kälte dehnt oder zieht sich die "Massenware"-Platte gleichmäßig, weil weniger Material vorhanden ist und das somit schneller Temperaturunterschiede annimmt, als dickes Vinyl, das Spannungen aufbaut. Das kann entweder die Platte zum Bruch bringen, oder Risse in den Rillen verursachen.
Sollte es so heiß werden, dass das Vinyl schmilzt, so betrifft das ohnehin beide Vinyl-Varianten, denn der Schmelzpunkt ist der gleiche, auch wenn die 180G Scheibe sicherlich ein paar Minuten länger braucht.
Nächster Punkt: Sind die Pressungen der Musik auf das Vinyl bei 180 G Vinyl tiefer besser oder haltbarer? Tiefer nicht, besser auch nicht, die Matrizen die verwendet werden, sind in beiden Fällen die gleichen. Haltbarer? Eventuell, das 180 G Vinyl wird in seiner Zusammensetzung härter sein und sich nicht so schnell abnutzen. Es kann aber auch das Gegenteil bedeuten: Das weiche Vinyl passt sich der Nadel an und rutscht besser drunter weg, das harte Vinyl nicht und kratzt sich daher im Laufe der Zeit ab. Wie gesagt: Meine "Massenware"-Vinyl läuft seit 20 Jahren ohne hörbare Abnnutzung, zur 180 G hab ich nur 3 Jahre Erfahrung.
Zweite Überlegung:
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Wer ist so ein Vollidiot, und kauft sich einen mehrere tausend Euro teuren Plattenspieler, mit dem dahinter stehenden Gedanken des audiophilen Genusses, wenn man weiß, das Vinyl teechnisch messbar nicht das natürliche Klangspektrum wiedergeben kann, und sich zudem mit jedem Abspielen zumindest technisch messbar der Hörgenuss verringert?
Geradezu absurd, Hörgenuss mit so einem finanziellen Aufwand erreichen zu wollen, anstatt auf die CD zurück zu greifen, die das in der Tat bieten kann, und zwar von Anfang bis zum Schluß besser, als Vinyl.
Wieso höre ich ab und zu Vinyl: Ich mag den Sound, wohlwissend, das es nicht der natürliche Sound ist. Aber es ist mir egal, denn ich hab die CDs ja auch. Ich liebe die großen Cover, den Geruch der Pappe der sich mit der Luftfeuchtigkeit ändert und anhand dem man erkennen kann, wie alt eine Platte ungefähr ist, Ich mag es sie in der Hand zu halten, das Ritual des Putzens, des Betrachtens, des auf den teller legens, das Knistern und schließlich den warmen, druckvollen Sound.
Dritte überlegung:
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Die fehlende Massenproduktion heute mache es teurer. Früher gab es zig Presswerke, alle produzierten zum selben ungefähr selben Abnahmepreis. Heute gibt es nur noch wenige, in der Hauotsache zwei Presswerke, die aber genauso ausgelastet sind, wie es die Presswerke früher auch waren. Theoretisch also kein Grund, wieso die Produktion, also das Verhältnis von Aufwand und Erlös, heute teruer sein soll, als früher. Selbst wenn man die technischen Produktionskosten, also Energiekosten usw. einrechnet, macht das mit Sicherheit höchstens Centbeträge, nicht aber eine Verdoppleung oder gar Verdreifuachung des Gesamtpreises einer Vinyl aus.
Fazit:
Dieses ganze Vinyl-Geseiere um 180G und/oder HQ Pressungen soll uns das Geld aus der Tasche ziehen, und verschleiern, das so eine Plaste Platte nicht mehr wie ein paar Euro wert ist.
Herrje, was für ein Erguss von geistigem Schwachsinn.
Also, wenn Du kein Unterschied zwischen Deinem 80er Jahre Vinyl Plunder und audiophilem Vinyl hörst, so liegt es entweder daran, daß Deine Ohren rein akkustisch nichts mehr wahrnehmen, Du kein audiophiles Vinyl besitzt bzw. eine Anlage die dieses auch wieder geben kann, denn daß ist hierfür die Voraussetzung. Denn mir nützt die beste und teuerste Platte nichts, wenn ich über kein solides System verfüge, der den Klang herauskitzeln kann.
Für mich sind das echt Welten, wenn ich z.B. mal die Elvis is Back aus 80ern mit der von DCC Compact Classics oder von Speakers Corner Records vergleiche. Ich könnte das ewig weit fortsetzen mit Beispielen wie From Elvis in Memphis, Golden Records Vol. 3 etc., etc. Wer da keinen Unterschied hört, muß Kohlrabis in den Ohren haben.
Nun muß ich klarstellen, daß 180g Vinyl nicht bedeutet, daß es automatisch audiophill ist. Es gibt Billighersteller wie z.B. Cargo Records die Platten auf 180g herausbringen die sich einfach nur Scheiße anhören, weil sie nur alten Müll raufpressen und auf teures Mastering verzichten um das schnelle Geld zu machen. Und Typen wie Du wundern sich dann, daß sich das genauso anhört wie der Mist auf dem billigen Wabbelvinyl. Zu keiner Zeit hat sich Vinyl so grausam angehört wie in den 80er und 90er Jahren (audiophiles Vinyl wie z.B. von MFSL mal ausgeschlossen). Höre ich mir Scheiben aus den 50er und 60er Jahren von Capitol, Reprise, Verve, Columbia oder RCA an, so ist daß der beste Beweis dafür. Und die Platten wurden damals schon auf 180g gepresst.
Und Dein Argument von Haltbarkeit, ist so dämlich und lächerlich, daß einem die Worte fehlen. Ich kauf mir doch keine dünne Schallfolie, weil sie beim runterfallen ganz bleibt.
Für mich sind meine Platte Schätze, die ich pfleglich und fürsorglich behandel und nicht mit Frisbee spiele.
AUDIOPHILES Vinyl = überdurchschnittlich hohe Klangqualität, erreicht durch ein außergewöhnlich realistisches analoges Mastering der aufgenommenen Musikstücke !!!
Damit wir uns nicht mißverstehen. Wenn Du mit dem Klang Deiner Musik zufrieden bist, so ist das völlig legitim, jeder nach seiner Fasson, nur stell hier keine ernsthaften Musikliebhaber als Vollidioten hin, nur weil die akkustisch was wahrnehmen, was Du nie erleben wirst.
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