"Memories Of Elvis" - Nr. 153

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18.06.2010 14:14 #798770 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153

Alter Knacker!

Du bist älter als ich, nicht nur vom Geburtsdatum her! :adeal:

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18.06.2010 14:34 #798777 von Jim Knopf
Jim Knopf antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153

Du bist älter als ich, aber nur vom Geburtsdatum her! :adeal:

Stimmt. :up:

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19.06.2010 09:26 #798817 von Charles
Charles antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153

Besonders gefallen hat mir die Story mit "It's Now Or Never" - soviel zur immer wieder aufgetischten Mär, Elvis hätte bei RCA nichts zu melden gehabt, was seine Veröffentlichungen anbetraf, und hätte die fertigen Master nicht vorher absegnen brauchen. Pustekuchen - er war der Boss, und wenn ihm der Sound nicht passte, dann musste der Colonel bei RCA auf den Tisch hauen, bis es so klang, wie Elvis das wollte. Damit kann man all die Storys, dass Elvis seine eigenen Platten erstmalig im Radio hörte und sich darüber aufregte, dass ohne sein Wissen daran rumgeschraubt wurde, getrost ins Reich der Legenden verfrachten. Mein Reden seit 1977! :adeal:

Is das nicht ne einfach Rechnung? Du liest das dies bei "It´s Now Or Never" und beziehst das auf alle Songs? Oder hast Du weitere Infos, die Deine Meinung untermauern?

„Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“ —  John Lennon

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19.06.2010 09:59 #798818 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153

Du liest das dies bei "It´s Now Or Never" und beziehst das auf alle Songs? Oder hast Du weitere Infos, die Deine Meinung untermauern?

Ich weiß, dass es grundsätzlich in der Branche so gehandhabt wird. Es geht auch gar nicht anders, denn es ist vor allem eine rechtliche Sache: Eine Plattenfirma kann nicht einfach etwas veröffentlichen, das der Künstler nicht freigegeben hat. Das dürfte auch jedem ohne weiteres einleuchten, der seinen Kopf nicht nur dafür hat, damit es ihm nicht in den Hals regnet. Ein Verlag kann schließlich auch kein Buch veröffentlichen ohne Zustimmung des Schriftstellers. Gleiche Rechtslage.

Ich brauche dafür auch keine solche Story wie "It's Now Or Never" zur Bestätigung, denn mir war immer völlig klar, dass Elvis jeden Master absegnen musste und dass alle anderslautenden Erzählungen blanker Unsinn sind. Nur habe ich diesbezüglich jahrelang gegen Wände geredet, weil viele Elvis-Fans halt lieber den ganzen Bullshit von Geller und anderen Schmarotzern ohne Ahnung von der Musikindustrie glauben, statt mal zwei Gehirnzellen auf dem kürzesten Weg miteinander zu verschalten. Dass diese Story hier ein feines Beispiel ist, freut mich. Es gibt davon auch genügend andere. So gab Elvis beispielsweise die overdubbten Master von "Separate Ways", "Always On My Mind" und "It's A Matter Of Time" nicht zur Veröffentlichung frei, ebenfalls musste auf sein Geheiß hin Duke Bardwells Bass auf dem "Today"-Album komplett neu eingespielt werden. Soweit ich mich erinnere, gab es bei "Guitar Man" ähnliche Probleme wie bei "It's Now Or Never".

Wie auch immer: Elvis war der Boss und hatte die absolute Kontrolle über seine Veröffentlichungen sowie das letztendliche Veto-Recht. Alles, was auf den Markt kam, war genau so von Elvis abgesegnet. Damit sollten sich langsam auch mal diejenigen abfinden, die gute Platten immer Elvis zurechnen und schlechte Platten RCA oder Colonel Parker.

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19.06.2010 14:21 #798829 von Circle G
Circle G antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153
Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Nachdruck auf alten Geschichten beharrt wird, nur weil sie sich seit Jahren in den Köpfen der Fans eingebrannt haben und zudem gerne mal als Entschuldigung für den ein oder anderen Fehltritt herhalten müssen. Da nützt es auch nichts, wenn man Gegenbeispiele bringt, wie die von Dir genannten Fälle. Ich erinnere auch gerade wieder an das Schriftstück von Parker, welches erst kürzlich im Booklet einer FTD abgedruckt war, aus dem eindeutig hervorging, dass Elvis die volle Entscheidungsgewalt über die Veröffentlichung der Titel auf der bevorstehenden Platte hatte. Dort war zu lesen, dass Parker die Trackliste erst weiterleiten könnte, wenn Elvis die von ihm gewünschten Songs ausgewählt hätte. Solche Fakten werden einfach zu gerne ignoriert, weil sie - gegebenenfalls - zu Elvis’ Nachteil gereichen und man somit nicht mehr Parker oder der Plattenfirma die Schuld in die Schuhe schieben kann, wenn etwas nicht optimal lief. Der Einsatz von (bestenfalls) Sachverstand oder einfach nur Logik bleiben da leider oftmals völlig außen vor.

Dein Beispiel bzgl. der Buchveröffentlichungen und der damit zusammenhängenden Rechtslage ist gut. Da bezweifelt sicher keiner, dass der Autor das letzte Wort hat. Auch kann sich sicher in diesem Fall jeder ausmalen, was passieren würde, würde sich ein Verlag den Wünschen des Schreiberlings widersetzen und gegen seinen Willen irgendwas veröffentlichen. Wenn es aber um Elvis geht, ticken die Uhren anscheinend anders. Da werden die simpelsten "Regeln" einfach ignoriert ... :null:

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19.06.2010 14:31 #798832 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153
Es wird ja immer wieder die Story erzählt, dass Elvis in späten Jahren mal eine Platte von sich zum Signieren unter die Nase gehalten bekam und dann ganz erstaunt ausrief: "Was ist das denn? Die kenne ich ja gar nicht!" Diese Geschichte muss immer herhalten als "Beweis", dass Elvis keinerlei Einfluss auf die Veröffentlichungen hatte.

Dazu folgendes:
1. Elvis' Ausspruch kann auch ein Gag gewesen sein, würde zu seinem typischen Humor passen.
2. Anfang 1973 verkaufte Elvis bekanntlich die Verwertungsrechte an all seinen bisherigen Aufnahmen an RCA. Logisch, dass er fortan über diese spezielle Aufnahmen keine Kontrolle mehr hatte. Die Entscheider bei RCA konnten damit also machen, was sie wollten.
3. Die Tatsache, dass Elvis das absolute Sagen hatte, bedeutet ja nicht, dass er von diesem Recht jedesmal Gebrauch gemacht hat. Er konnte die Freigabe von Veröffentlichungen auch delegieren oder etwas absegnen, ohne allzu genau hingeguckt zu haben.

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19.06.2010 16:58 #798836 von king77
king77 antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153
Dein Beispiel mit der Unterschrift war die Camden LP Elvis Sings Hits From His Movies 1972.Ein Sampler mit alten Songs.Ich glaube das Elvis nur die Neuveröff. abgesegnet hat u. nicht die diversen Sampler,Singles u. EP´s die von anderen bereits existierenden Tonträgern ausgekoppelt wurden.Wenn man sich einmal die verschiedenen Tonträger von Elvis weltweit ansieht,dann hätte Elvis den ganzen Tag nur mehr Veröff. abgesegnet.

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19.06.2010 17:03 #798838 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153
Das glaube ich auch. Er hat sich in solchen Fällen einfach nicht darum gekümmert und die Zustimmung zu solchen Veröffentlichungen einfach an seinen Musikverlag, den Colonel oder sonstwen delegiert. Ändert aber nichts an zwei simplen Tatsachen: RCA brauchte für jede Veröffentlichung (auch bei Compilations etc.) die Zustimmung von Elvis oder einer von ihm bevollmächtigten Person. Und Elvis hätte jederzeit das Recht gehabt, eine solche Veröffentlichung zu beeinflussen oder gar zu verhindern.

Dass er von diesem Recht in der Praxis kaum Gebrauch gemacht hat, mag ja zutreffend sein. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, wie Du das völlig richtig ausführst.

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20.06.2010 17:22 #798997 von Little Sister
Little Sister antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153

Nochmal zum Heft: Ich bin echt froh, dass die Serie, was Elvis vor 40 Jahren gemacht hat, nicht mit dem Ende der Army-Zeit eingestellt wurde, wie ursprünglich geplant. Ich lese das mit sehr viel Begeisterung. :up:

:austick: 50 Jahre ! :rose:

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20.06.2010 18:34 #799019 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Memories Of Elvis" - Nr. 153

:austick: 50 Jahre ! :rose:

Danke, das hat gerade mir auf brutale Weise vor Augen geführt, dass ich scheiße alt werde... <_<

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