- Beiträge: 2906
- Dank erhalten: 107
Neue Kritik an der Politik von FTD
- Speedway
-
- Offline
- Forums Mafia
-
Hast da einen schlechten Dealer oder er ist bis Dezember im Urlaub.Mein Dealer hat mir gerade eine E-Mail geschickt, die Summer Festival kommt erst im Dezember
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Vincent-The-Falcon
-
- Offline
- ECB-Mitglied
-
- Beiträge: 56289
- Dank erhalten: 275
Hast da einen schlechten Dealer oder er ist bis Dezember im Urlaub.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
1. Für mich ist die Jungle Room Müll, in der Tat. Künstlerisch aus Sicht einiger Fans vielleicht sammelnswert, künstlerisch aus musikhistorischer Sicht - und ich meine die OBJEKTIVE Sicht, und nicht die des Elvis-Fans- war sie absolut unbedeutend, und gehört nicht veröffentlicht. Und bevor das Geschrei wieder losgeht: Du hast deine Meinung, ich hab meine Meinung.Die "Jungle Room Sessions" sind Müll? Schätze, mit der Meinung, dass FTD meistenteils Müll veröffentlicht diskreditierst du dich nun endgültig. Die Outtakes müssen deiner Einstellung zufolge wohl den Müll darstellen, da du ja einschränkst und sagst, dass Elvis Konzerte - legal/ illegal - irgendwie in Ordnung gehen.
Sicher kann man sich über die Qualität von Outtakes streiten - und sicher klingen nicht alle signifikant anders als die bekannten Mastertakes. Darum geht es letztlich auch nicht. Für "Joe Public" mögen die Mastertakes ausreichen - für mich als Sammler ist die Entstehungsgeschichte eines Songs besonders interessant. Ein wunderbares Beispiel für Outtakes der Güteklasse A findet man doch auf der Import-Doppel-CD "Finding The Way Home" und der FTD-CD "The Memphis Sessions", die beide die '69er Sessions repräsentieren. Es ist doch wohltuend zu hören, dass der Artist sozusagen "in die Spur zurückgefunden" hat, nachdem er sich in zahllosen - seinem Talent bei weitem nicht entsprechenden - Soundtrack-Sessions "verfangen" hatte. Ein anderes Beispiel wären die "How Great Thou Art"-Sessions. Aber was soll ich hier ein überzeugendes Beispiel nach dem anderen bringen?
Wenn deine Einstellung sich in deiner "Einkaufspolitik" wiederfindet, dann weisst du gar nicht, worüber ich hier spreche. Lasse ich es also bleiben. Bleib bei deiner Meinung, leg dir die Argumente so zu Recht wie du es brauchst und vielleicht findest du ja tatsächlich mal jemanden, der deine Meinung teilt.
Jörn
2. Zum Hundertsen Mal: Ob man Konzertmitschnitte nun als gut oder schlecht empfindet, spielt gar keine Rolle. Hier stellte sich Elvis bewusst der Öffentlichkeit, und musste damit rechnen, aufgenommen zu werden, insofern stellt sich die Frage der VÖ gegen seinen Willen gar nicht, weil er das in Kauf nahm. Das ist ein grundlegender Unterscieid zum systematischen VÖ von Studioouttakes, die in privater Arbeitsatmosphäre entstanden und niemals für eine VÖ vorgesehen waren. Wie oft soll ich das noch wiederholen? Manche WOLLEN bewusst FALSCH verstehen. Ob Elvis später seine Rechte verkaufte, spielt auch keine Rolle.
3. Zu den 69er Aufnahmen:
1. Fass es nicht persönlich und als Provokation auf, aber: Ob "du" als Fan die Entstehungsgeschichte des einen oder anderen Songs interessant findest - was legitim ist - hat die VÖ Politik einer Plattenfirma nicht zu beeinflussen. Sie hat andere Masstäbe für die Beurteilung einer VÖ anzulegen, als du das als Fan vielleicht als wünschenswert empfindest. Es ist auch eine Frage der Moral, und der Loyalität einem - wenn auch verstorbenen - Künstler gegenüber, und wirft auch ein entlarvendes Licht auf tatsächliche Motivationen, wenn fast alles aus dem Nachlaß eines Künstlers, an dem man bei Goot genug verdient hat, verramscht.
2. Wozu brauchst du denn diese 96er Outtakes, hm? Das was RCA geliefert hat, ist mehr als genug, und obendrein schlecht, wesentlich schlechter als das Master. Bis auf In The Ghetto, wo ein Alternate Take aus musikhistorischer Sicht macht, weil es ganz anders als das Master ist, bringen diese Outtakes nichts neues, außer die Gier nimmersatter Fans zu befriedigen, die es nicht lassen können, sich voyeuristisch und teilhabend in das Leben eines anderen fremden Menschen einzumischen. Diese Outtakes sind schlicht wertlos, und VOR ALLEM verwässern all diese Outtakes auf welchen Alben auch immer den künstlerischen Wert des Originalalbums. Man mag das als Fan anders sehen, aber so ist das leider. Oder kennt ihr zu Grönemeyers Album "Mensch"aauch zig Alben und verstreute Takes von Outtakes, und fändet ohr das gut, oder meint ihr, Grönemeyer fände das gut, wenn Arbeitsmaterial ausgeschlachtet würde? Ich erwähne das nicht im Sinne eines direkten vergleiches, sondern um einmal Relationen und Realitäten zu verdeutlichen. Und bitte fasse das mit dem "nimmersat"t nicht persönlich oder als beleidigend auf, es soll meine allgemeine Befindlichkeit ob dieser Dinge ausdrücken.
VOR ALLEM das 96er Outtake Material gehört nicht in die Öffentlichkeit. Gerade diese beiden LPs, die einen so großen Wert in Elvis' Einordnung seiner künstlerischen Leistungsfähigkeit seiner 2. Phase als Sänger und Küntsler darstellen, sollten ihren Eigenständigen Wert behalten, und nicht durch "Beipack-und-Werbe-Outtake Ramsch Alben" relativiert werden. Uns geht als Fans das Arbeitsleben eines Elvis Presleys nunmal nichts an, auch wenn unsere NeuGIER das Gegentei verlangt.
Die Einzigen, die das beurteilend unter die Lupe nehmen und hinterfragen dürfen, sind Musikhistoriker. Mir drängt sich da gerade ein Vergleich auf, wenn ich diese Metapher mal verwenden darf: Es ist das Gleiche, wie vor der Bundestagswahl Journalisten in einer Weise mit Stellungnahmen und Talkshows und Berichten versuchten in der aktiven Politik mitzumischen, so, als ob sie selber Politiker wären, und dabei übersahen, das sie nur Zaungäste sind, und eigentlich keinerlei Befugnisse haben, außer zu berichten.
So in etwa sehe ich manche Fans, die ihre Rolle als ganz privater Fan mit ihrer Meinung in der verfehlten Beurteilung Ihnen nicht zustehender Sachverhaltseinschätzungen deutlich überbewerten.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Ich habe hier lediglich deine widersprüchliche Argumentation auf den Arm genommen.
Denn Deine Argumentation ist doch die folgende:
Auf der einen Seite ist das Veröffentlichen von Outtakes gegen Elvis Wille, weil es in einem kleinem intimen Rahmen stattgefunden hat (=wenige Zeugen und nie zur Veröffentlichung bestimmt) und das Veröffentlichen von Konzerten ist es nicht, weil es vor 1000en von Menschen stattfand (=viele Zeugen und nie zur Veröffentlichung bestimmt).
Nein, genau DAS eben NICHT! Wir haben uns wieder völlig missverstanden. Studioouttakes zu veröffentlichen ist GEGEN den mutmasslichen Willen des Künstlers. Konzertmitschnitte zu "veröffentlichen" mag zwar gelegentlich gegen den Willen des Künstlers sein, aber man kann sie nicht eigentlich "veröffentlichen" weil er sie VON VORNHEREIN ÖFFENTLICH GAB, sie also von Anfang an öffentlich waren. Insofern muss er hier eben mit der Verbreitung von Kopien rechnen. Bei Studioouttakes geht man davon aber nicht aus, jedenfalls nicht, wenn ein Mindestmass an Vertrauen, und das braucht man bei so einer Arbeit, vorhanden ist.
und dann setzt Du jetzt noch einen drauf mit:
Bei der Veröffentlichung von Outtakes ist Elvis angenommener Wille die "heilige Kuh" und bei Live Konzerten spielt Elvis Wille auf einmal keine Rolle mehr? Erstaunlich, wie sich bei Dir die Prioritäten verschieben.
Schliesst an das e.g. an: Du hast mich missverstanden. Bei Studioaufnahmen gehe ich nicht davon aus, das meine Ex-Kollegen später alles vö, was dafür nicht vorgesehen war. Hier geht man EIGENTLICH davon aus, in einem Vertrauensverhältnis kontrollieren zu können, was später erscheinen soll, und was nicht. Wenn ich daraus etwas veröffentliche, so ist das GEGEN den mutmasslichen Willen des Künstlers, und ein eindeutiger Vertrauensbruch.
Bei Konzerten hingegen war Elvis' Auftritt von Anfang an öffentlich, und muss nicht erst "veröffentlicht" werden. Mitschnitte sind hier also gar nicht zu unterbinden, und das weiß jeder Künstler. WENN ich dann also ein Konzert gebe, so nehme ich zumindest die tontechnische Verbreitung in Kauf, auch wenn ich vielleicht etwas dagegen habe. Daher ist hier der mutmassliche Wille eines Künstlers die Öffentlichkeit für die gesamte Show, es wäre ja geradezu schizophren, wenn einer ein öffentliches Konzert gibt wenn er keine Öffentlichkeit für das was er zu singen oder zu sagen hat will, also das gesamte Material. Hier ist also Elvis' mutmasslicher Wille NICHT, das er die Verbreitung nicht wollte. Ganz generell. Im Einzelfall mag das anders sein. Bei den Studioaufnahmen ist es das genaue Gegenteil. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, was daran so schwer zu verstehen ist, und wieso ich das zum x-ten mal hier ausführen muss.
Bei dem Unterbinden illegaler Mitschnitte von Konzerten geht es also nicht um das Verhindern, das Aufnahmen "öffentlich" werden, sondern es geht um die Beschränkung der illegalen (kommerziellen) Verbreitung fremden geistigen Eigentums, um sich einen finanziellen Vorteil zu verschaffen, oder einen Anderen direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst finanziell zu schädigen.
Ganz simpel das alles.
Im übrigen würde mich mal interessieren, wieso denn eigentlich - weil ihr immer von "musikhistorisch wertvoll" redet um zu rechtfertigen das ihr einfach alles kaufen müsst - wieso dann immer nur das kommerziell nutzbare oder Elvis' Image stützende offiziell veröffentlicht wird. Ginge es wirklich um historischen Wert, müssten zuerst alle 77er Aufnahmen veröffentlicht werden, weil das der Nachwelt bei Klärung vieler Fragen helfen würde, und - gerade in Ermangelung ausreichenden Materiales - man hier viel eher Outtakes veröffentlichen müsste. Das macht man aber nicht. Weil man befürchtet, es schade Elvis' Image und letztlich - das ist das Hauptmotiv - die Einnahmen schmälern würde.
Das ganze Gequatsche um Gier, Neugier, Sensationsgeilheit, historisch oder nicht verschleiert das eigentliche Motiv: Profit! Und das durchbricht niemand, weil der Profit hier ausnahmsweise niemand schadet, sondern beide Seite bedient. Und der Künstler, der etwas dagegen haben könnte, kann sich ja nicht mehr wehren.
Ich wäre tief enttäuscht, wenn ich mit Kollegen unter Abwägung vieler schwieriger Sachfragen ein Album erarbeite, und diese dann plötzlich nach meinem Tod all das, was wir damals gemeinsam rausgeschnitten und verworfen haben, veröffentlichen, und Geld damit verdienen. Und das gilt nicht nur für Outtakes, sondern für tausende Interviews und Dokus, an denen einige aus Elvis' Nachlass immer wieder mitwirken. Natürlich halten sie somit den Mythos aufrecht, und tun so auch positives. Die Vordergründigkeit dessen kaufe ich denen aber nicht ab. Damit wären wir wieder beim Ursprungthema des Thread: Verarsche!
Am symphatischsten und überzeugendsten sind mir die, die sich all die Jahre nie oder selten äußerten.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Allen voran Colonel Tom Parker - bis zu seinem Lebensende, 20 Jahre nach Elvis' Tod, kein Buch, keine Talk-Show, kein Interview, nix.Am symphatischsten und überzeugendsten sind mir die, die sich all die Jahre nie oder selten äußerten.
Oder seine Musiker: Keiner hat je ein Buch geschrieben. Und wenn sie Interviews geben, dann reden sie nur von ihm als Künstler.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- User gelöscht
-
- Besucher
-
Ich kenne Künstler, die wollen tatsächlich nicht, dass Arbeitsmaterial, Outtakes, Workparts etc. veröffentlicht werden. Was machen die? Die nehmen den ganzen Kram nach der Session mit oder löschen ihn gleich im Studio. Die, die nach der Session heimgehen und alles stehen und liegen lassen, nehmen irgendwo auch in Kauf, dass es irgendwann mal zu hören sein wird.Wenn DU einen Song 10 mal aufnimmst, und sagst dann zur letzten "Die ist jetzt gut genug um sie zu veröffenlichen, die anderen sind schlecht", dann willst du auch nicht, das irgendjemand dann daher kommt, und einfach alle anderen auch veröffentlicht.
Du hast Recht, wer ein Konzert gibt, der findet damit öffentlich statt. Was auf der Bühne gesungen wird, nimmt die Öffentlichkeit zur Kenntnis. Dabei macht es nur einen rechtlichen (bzw. finanziellen) Unterschied, ob die live dargebotenen Titel dann noch auf Tonträgern weiter verbreitet werden oder nicht.
Aber wer eine Studio-Session abhält und die Outtakes nicht vernichtet, sondern das Eigentum daran aufgibt, der nimmt eine Veröffentlichung irgendwann auch in Kauf. Vielleicht hofft er ja innerlich still und heimlich nur darauf, dass er irgendwann einmal interessant genug wird, dass sich die Welt um seinen Schrott reißt...
Ich will jetzt nicht auch noch anfangen, Elvis einen mutmaßlichen Willen zu unterstellen, nur weiler mir in den Kram passt, aber es wäre nicht unwahrscheinlich, dass er sich sehr freuen würde, wenn er sähe, dass selbst 28 Jahre nach seinem Tod Unmengen von Menschen weltweit alle drei Monate einer CD entgegenfiebern, auf der nachzuhören ist, wie er im Studio einen Song entwickelt und ausgearbeitet hat. Und seine Fans hören sich das aufmerksam an, erfreuen sich daran und diskutieren das in einer Platform wie der diesen. Ich kenne keinen Künstler, den das nicht vor Stolz auf Übergröße anschwellen lassen würde...
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- etp
-
- Offline
- All The Kings Men
-
- Beiträge: 1565
- Dank erhalten: 37
sehr wortgewaltiger neuer (?) User - aber leider absolut auf "Anti" eingestellt - nicht ernstzunehmen.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- Ciscoking
-
- Offline
- All The Kings Men
-
- Beiträge: 2336
- Dank erhalten: 273
Rhetorisch geschickter - intelligenter user - der bewusst statements abgibt, die auf diesem board für Elvis Fans auf heftige Gegenwehr stossen....diese Gegenwehr erwiedert er mit grossem Bombast- verbunden mit dem Hang zur Profilierung....mir scheint, als giert er geradezu auf eine Antwort auf den Stuss, den er hier ablässt....um sich eben selbst darzustellen...@Myotis:
sehr wortgewaltiger neuer (?) User - aber leider absolut auf "Anti" eingestellt - nicht ernstzunehmen.
....so und nun...
Hau rein Kumpel....
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- etp
-
- Offline
- All The Kings Men
-
- Beiträge: 1565
- Dank erhalten: 37
Es ist ein Genuß, wenn man sich mal zuerst das FROM ELVIS IN MEMPHIS im Original anhört, und direkt danach die gleichen Songs in gleicher Reihenfolge als alternate takes, so wie sie auf MEMPHIS SESSIONS oder diversen Box-Sets zu hören sind ....
aber diese Diskussion mit jemandem zu führen, der gar nicht daran interessiert ist, sich auf Kompromisse und andere Meinungen einzulassen, ist unnötig und reine zeitverschwendung ..... deshalb höre ich jetzt auch auf ....
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.