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EPiC: Elvis Presley in Concert (2025 - Review, Kritiken, Infos ...)
- Taniolo
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Gypsy, wenn das für mich als Antwort zu den Reels war, ich habe das leider nicht rausgehört !
Lieber Ronny,
mit meinem 32000. Posting in diesem Forum (ja tatsächlich - so oft habe euch euch, liebe Leser, schon beschenkt) möchte ich jetzt dich beschenken.
Ich glaube (!!), selbst Baz Luhrmann weiß das nicht mehr so ganz genau. Ich meine sogar, dass er mittlerweile selbst ganz unterschiedliche Zahlen in die Welt gesetzt hat, oder sagen wir einmal, leicht voneinander abweichende Zahlen. Vielleicht gehört das irgendwie auch zur Legendenbildung dazu, dass man die Zahlen immer wieder ein klein wenig anders wiederholt. (Genau deshalb warne ich an solchen Stellen gerne davor, mit so etwas die KI zu nerven. Die sucht sich nämlich nicht zwangsläufig die Originalzitate heraus, sondern gerne auch das, was bereits 100-fach falsch wiederholt wurde.)
Aber um nochmal auf den Punkt zu kommen, auch Baz Luhrmann nimmt es nicht immer so 100%ig genau mit den Zahlen und Fakten. Ich bin jetzt zu faul, alle seine Interviews der letzten Jahre zu diesem Thema zu suchen und zu sichten, aber hier sind einmal 3 Beispiele.
1. Rolling Stone Uncut: Baz Luhrmann
Ab 1:55 min: 64 boxes, 57 hours
2. Legendary Aussie director Baz Luhrmann chats about Elvis documentary | Today Show Australia
Ab 1:05: 64 boxes
3. Baz Luhrmann brings Elvis back to the cinemas by unearthing and restoring old footage | Sunrise
Ab 1:05: 69 reels
Ich bin mir recht sicher, dass es weitere Interviews mit ihm gibt, in denen noch andere Zahlen (ich meine, ich hörte auch mal was von 59 Stunden) auftauchen, und auch mit den Begriffen "boxes", "hours" und "reels" jongliert der gute Baz immer mal wieder herum.
Wenn also er schon bei seinen Interviews doch recht unpräzise ist, wird es nicht einfacher, so eine Frage eindeutig zu beantworten.
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- Taniolo
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Eine Sache noch. Schon bei den offiziellen Trailern und auch im Kino hatte ich immer den Eindruck, dass die TTWII-Szenen von den Seitenverhältnissen nicht 100 %ig korrekt sind, Elvis zu schmal und langgezogen aussieht. Die Farben sind etwas überzogen farbig und der Ton war unglaublich intensiv. Das hat alles nichts mehr mit der Technik und der Qualität der 1970er zu tun.
Vielen Dank erst einmal für deine Eindrücke, Gunnar!
Das mit dem Seitenverhältnis erschreckt mich etwas, da ich bei den Trailern auch mehrmals den Eindruck hatte, der Elvis der TTWII-Aufnahmen wäre verzerrt.
Aber gut, ich hoffe, ich kann mir selbst bald (im Stream oder via BluRay) ein Bild davon machen. (Bzgl. Kinobesuch habe ich lange mit mir gerungen und mich aus aktuellen gesundheitlichen Gründen doch dagegen entschieden. Danke aber an jenen Elvis-Freund und Philanthropen, der mir sogar mehrfach angeboten hat, mich zu Hause abzuholen und auch wieder abzusetzen. Wenn ich die Zuversicht gehabt hätte, dass alles glatt geht, hätte ich das Angebot gerne angenommen. Nun warte ich gespannt auf das, was kommt.)
Das ist Elvis und sein Film auf Speed – sehr modern, für ein neues Publikum interpretiert.
Und aus reiner Neugierde: Sollte es hier tatsächlich "Das ist Elvis und sein Film auf Speed ..." oder "Das ist Baz und sein Film auf Speed ..." heißen?
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- fronk
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Was kratzt es die Eiche, wenn sich die Sau daran reibt?
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- Rider
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Ich muss ihn am Donnerstag erst ein zweites Mal sehen. Bisher ist das für mich eher ein Abend vor Tiktok als ein Film. Ein paar neue Szenen und Einstellungen ergänzt um die This is Elvis-Idee, ihn seine Geschichte erzählen zu lassen; Aber einen echten Mehrwert, was die Erzählung betrifft, sehe ich ggü. der Special Edition jetzt nicht.Ich hoffe Rider begründet noch seine Bewertung
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- Harty
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Proben, bissl was erzählen, Elvis im Aufzug, hinter der Bühne etc. Man muss sich auf diese Ebene einlassen. Ich bin weder auf TikTok oder auf Insta. Facebook mache ich noch , ansonsten meide ich diese Social Media Kanäle. Dieser Film hat aber wohl diesen Stil. Das Original Hampton Konzert würde gegen diesen Film abstinken bei einer bestimmten Generation. Der Filmtitel EPIC bezogen auf episch ist nicht verkehrt. Elvis in Concert wiederum trifft es nicht, da hin und wieder Fragmente gezeigt werden. Es gibt von BL mittlerweile unzählige Kurzclips zu seinem Wirk. Er wirkt immer sehr agil alles wirkt hastig. So ist sein Leben und auch dieser Film. This ist Elvis wurde genannt mit Berechtigung. Die meisten Fans hier haben damals auch den Film im Kino gesehen. Ich bin offen und neugierig , auch auf diesen Film. Ich muss verinnerlichen das EPiC nicht die Elvis Realität ist. Der Film ist ein Kunstprojekt. "Elvis klang nie besser"....Ja, aber wir hören nicht die Originalmusik, Es ist bearbeitet und getrickst. Das funktoniert für diesen Film, es wird aber in dieser Form nicht für ein Hampton Konzert funktionieren. Zumindest ich möchte dann schon das Original erleben. Für ein Kunstprojekt mag oder ist der Film gut - sehr gut. Obwohl ich nun auch schon gelesen habe, die ersten 15 Minuten ziehen sich eher bevor Tempo aufkommt. Ziehe ich aber diese 15 Minuten von 96 Minuten ab, bleibt nicht viel.
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- Gypsy
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Da ist überhaupt nix wie Tik Tok oder MTV auf Steroiden. So ein völliger Quatsch. Der einzige der sich gelegentlich mal ein paar Steroide knallt, bin ich. Lol
Der Film hat sicher seine Schwächen, o ja, das bestreitet niemand. Aber mal die Kirche im Dorf lassen, mit solchen Zuspitzungen (geht an Rider).
Das wird dem Streifen nämlich nicht gerecht. Man kann Kritik auch sachlich formulieren, mach ich auch.
Und das ist auch nicht irgendein fiktiver Elvis, den es so nicht gab, der da gezeigt wird. Da fängst du immer wieder mit an.
Schnelle Schnitte und Songs die aus mehreren Auftritten zusammen geschnitten wurden, das gab es auch schon in der Special Edition oder Elvis On Tour. War das auch ein fiktiver Elvis dann, weil die Songs in On Tour und TTWII nicht der richtigen Reihenfolge eines Elvis Konzertes entsprachen, sondern der Reihenfolge die die Filmemacher für am besten hielten?
Ernst gemeinte Frage!
Der Film macht nix anderes, als das was Filme dieser Art schon immer gemacht haben. Den Künstler im bestmöglichen Licht strahlen zu lassen.
Aber scheinbar, wenn man sich bei Elvis zu weit von der Mottenkiste entfernt, bzw eine zeitgemäße Umsetzung macht, ist es auf einmal ein verfälschter Elvis. Ist es NICHT!
Das ist Elvis pur, so wie er war. Nur der Film bringt das auf den Punkt, wir kein anderer vor ihm.
Und warum vergleichst du EPiC mit einem kompletten Hampton Konzert und schlussfolgerst jeder der EPiC gesehen hat, müsse Hampton komplett dann langweilig finden? Diese Argumentation kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es sei denn deine Erwartungshaltung an dem Film ist auch so übermäßig hoch.
Ist genau so als würde man sagen, jeder der On Tour gesehen hat, muss ein komplettes Konzert aus dem Film langweilig finden.
Du kannst doch nen Konzert nicht mit ner Doku vergleichen. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe.
Epic ist vom Wesen her nix anderes als On Tour oder besser gesagt This IS Elvis mit einem besseren Bild und Sound. Und ein paar kleinen Spielereien, die dem Zeitgeist geschuldet sind.
Unter Berücksichtigung der Zeit und Technik wo die genannten Filme entstanden sind, ist Epic auch nicht besser. Er ist nur im direkten Vergleich besser, wegen Sound und Bild.
Elvis On Tour und This IS Elvis sind Giganten.
EPiC reiht sich da zweifelsohne ein.
Einzig der Sound ist ein berechtigter Streitpunkt. Der klingt jetzt endlich so druckvoll wie damals im Hotel. Das ist das ganz große Plus an dem Film.
Da wurde aber massiv nachgeholfen, um das hörbar zu machen.
Kann man mögen oder nicht. Puristen werden sich schwer damit tun, andere werden sich freuen. Es allen Recht zu machen, ist eh nicht möglich.
Vor zwanzig Jahren, hätte sich jeder von uns wie ein Kleinkind über dieses Werk gefreut. Die Freude wäre mindestens so groß gewesen, wie bei der Special Edition.
Aber heute nachdem das ganze Material auf Bootlegs oder YouTube sichtbar war und die Erwartungen an diesen Film so extrem überhöht waren, geht man vielleicht etwas enttäuscht aus dem Kino. Daran ist aber nicht der Film schuld. Deshalb sollte man ihn sich ein zweites Mal ansehen, mit einer neutralen Erwartungshaltung.
Das werde ich am Donnerstag machen.
Mich stören an dem Film im Prinzip nur die ersten 15 Minuten. Der Rest ist perfekt.
Ich werde gucken, ob ich mir die nach dem nächsten Schauen irgendwie schön reden kann, oder ob sie mich dann noch mehr stören. Deshalb ist aber dann nicht der ganze Film Mist. Dann werden die ersten 15 Minuten auf der Blu-ray eben geskippt.
Beim Biopic war es bei mir übrigens genau so. Erst beim zweiten Mal hat der mich wirklich abgeholt. Weil auch da die Erwartungshaltung bei mir so gigantisch war, dass ich mich erstmal in die Realität eines normalen Kinogängers zurück holen musste.
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- Harty
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Aber dank der Kommentare hier von den Personen die im Film gewesen und en zig Ausschnitten auf Facebook kann man sich durchaus ein Bild machen. Und dann kommst du mit den Vorwürfen und diesem Satz:
Einzig der Sound, der klingt jetzt endlich so druckvoll wie damals im Hotel. Das ist das ganz große Plus an dem Film.
Da wurde massiv nachgeholfen, um das hörbar zu machen."
Warst du damals in Vegas dabei ? Der Sound in Vegas entsprach dem damaligen technischen Standard für Konzerte. Wir haben diese Aufnhamen fast komplett in der TTWII CD Box. Der BL Sound entspricht dem IMAX Standard mit aufepumnpten Druck. BL fährt das komplette hochwertige technische Programm auf inkl. Dolby Atmos.
Ich bleibe dabei, da kannst du dich aufregen wie du willst, es ist ein Best of Elvis. Daran ist nichts verwerflich. Narürlich ist es fiktiv wenn Men with broken hearts mit In the ghetto gemixt wird. Beides hat eigentlich nichts miteinander zu tun. Es ist geil gemacht, es gefällt mir sehr, aber es bleibt fiktiv.
"War das auch ein fiktiver Elvis dann, weil die Songs in On Tour und TTWII nicht der richtigen Reihenfolge eines Elvis Konzertes entsprachen, sondern der Reihenfolge die die Filmemacher für am besten hielten?
Ernst gemeinte Frage!"
TTWII ist eine Doku der August 1970 Season, On tour ist ebenfalls ein Doku, EPIC ist keine Doku, das sagt selbst der Meister BL. Diese Filme sind von der Machart zu EPIC nicht vergleichbar. Und wenn @Rider diese Meinung hat ist es okay. Es ist sein Eindruck, warum sollte ich dem widersprechen wollen oder gar müssen ? Wenn ich aber schreibe, der Film ist gut bis sehr gut, dann überliest du und zitierst Sätze aus dem Zusammenhang und wirst provokant. BL zeigt Sequenzen aus der Glanzzeit von Elvis. Ich bin sicher, gäbe es Material von 1976 oder andere Jahre er würde es meiden. Und wenn ich den Film komplett gesehen habe brennt es hier
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- Gypsy
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Ich war natürlich in Vegas nicht dabei. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das der Sound im Showroom damals so dünn und flach war wie auf sämtlichen CDs von RCA Sony. Vielleicht in ner großen Halle wie im Garden, aber sicher nicht im Casino.
Von daher empfinde ich den Epic Sound am realistischsten. Nicht den Sound, wenn du den Soundtrack in deine Anlage legst, das meine ich nicht. So hat sich das in Vegas sicher nicht angehört. Sondern so wie er im Kino zu hören war. Weniger Tiefenbass wie auf der CD, dafür unglaublich Druck in den Mitten und fast ausschließlich nur von vorne. Ein bisschen von den Seiten. Dolby Surround maximal Publikumsreaktionen.
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- Rider
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Wie Quatsch? DU meinst, es ist Quatsch, also ist es das? Jeder mit zwei Cent Medienkompetenz wird das erkennen. Sobald man sich einmal mehr als 30 Sekunden auf irgednwas einlassen müsste, kommt der Schnitt und was Neues. Das totale TikTok-Prinzip ist das.Da ist überhaupt nix wie Tik Tok oder MTV auf Steroiden. So ein völliger Quatsch.
Da sah selbst meine Frau so, und die wusste bist Sonntagmittag überhaupt nicht, dass es den Film gibt, worum es sich handelt, und dass sie ihn sehen wird, Und die ist bald in die Luft gegangen neben mir, als HGTA durch einen weiteren Monolog unterbrochen wurde in der Sekunde, als es hätte losgehen sollen. Klassischer Cliffhanger, okay. Aber irgendwann nervt es einfach nur noch. Ihr gefielen auch PolkK Salad Annie und Bunring Love nicht wegen der ewigen Sprünge, hin, zurück, vor, Proben, Auftritt, Proben, irgendein anderes Material, Gelaber, Konzert, Probe...
Genau, deine "Kritik" an dem Film ist sachlich formuliert. Kann man auf den letzten 50 Seiten schön lesen, wie sachlich die ist, vor allem, wenn man einmal tatsächliche Kritik an dem Streifen oder seinem Macher übt.Der Film hat sicher seine Schwächen, o ja, das bestreitet niemand. Aber mal die Kirche im Dorf lassen, mit solchen Zuspitzungen (geht an Rider).
Das wird dem Streifen nämlich nicht gerecht. Man kann Kritik auch sachlich formulieren, mach ich auch.
Wie kommt man darauf? Der Film bringt absolut nichts Neues außer ein paar Schnipseln neuer Clips (und bei den 72er Saschen ist mir echt einer abgegangen). Aber als Film erzählt er keine neue Story oder ergänzt irgendwo etwas, das nicht in der Vergangenheit - speziell in der SE - schon erzählt worden wäre (Elvis, der Arbeiter im Studio, Elvis, wie er gewissenhaft probt, Elvis, der mit seinen Musikern kommuniziert, der Spaßmacher Elvis, der nervöse Elvis vor dem Auftritt, der charismatische Entertainer, der Elvis, der sich ins Publikum begibt usw.). Es gibt keinen Mehrwert.Das ist Elvis pur, so wie er war. Nur der Film bringt das auf den Punkt, wir kein anderer vor ihm.
Wenn er so wie im Hotel klingen würde, wäre es schlimm. Die hatten eine poplige PA, über die alles lief. Der Sound war grottig damals. Erst ab Ende 1970 übernahmen die Claire Brothers mit einer vernünftigen Anlage.Einzig der Sound ist ein berechtigter Streitpunkt. Der klingt jetzt endlich so druckvoll wie damals im Hotel.
Ich habe direkt mal die SE wieder eingeworfen, und war überrascht, was für ein guter Film das doch ist, wieviel man hier bereits von den Proben zu sehen bekommt, wieviele Songs und Momente, die in EPiC absolut fehlen. Ein wunderbarer, ruhiger Film, exzellent gemacht. Und man sieht in EPiC ja auch, dass Luhrman sich dran orientiert hat. Der Film enthält nicht nur echt lange Proben-Sequenzen mit teils kompletten bzw. sehr lange ausgespielten Liedern (That's All Right, Little Sister/Get Back), tolle Momente (Crying Time), Elvis fällt vom Stuhl, Elvis in einem magischen Moment am Piano mit How The Web Was Woven, Elvis in der Mittagspause, sondern komischerweise auch noch ein ganzes (fikitves) Konzert. Da fragt man sich doch: Wie war das damals möglich? Und jetzt gibt es nur noch verschiedene Clips, die aus der Distanz betrachtet zwar einen großen schönen Teppich ergeben, der aber eben auch nur genau daraus besteht. Aus kleinen Flicken. Wenn man nah ran geht, sieht man hier und da was besonderes, aber das ändert halt nichts am Wesen des Films.
Und eins muss gesagt werden: Es ist immer toll, Elvis im Kino zu sehen. Die Clips, die in EPiC gezeigt werden (hauptsächlich Bossa Nova Baby), sind auch Bombe. Da sieht man einfach, warum die Filme funktioniert haben. Der Mann ist einfach Wahnsinn auf der Leinwand. Man kann schlicht nicht anders als hingucken. Darauf beruht ein Großteil des Erfolgs seiner Filme und eben auch von EPiC.
2020 sah ich an einem wunderbaren Sommerabend die Special Edition im Kino in Neustadt an der Weinstraße zusammen mit unserem etp. Was für ein Erlebnis! Uns sind Dinge, die wir bisher immer übersehen hatten, aufgefallen, es war ein geiler Sound, ein Elvis-Konzert auf der Leinwand! Wir kamen beide total geflasht aus dem Kino. Am Sonntag bin ich aus dem Kino gekommen, und habe mich gefragt: Fühle ich mich jetzt besser als damals vor viereinhalb Jahren, nachdem ich einen 20 Jahre alten Film gesehen hatte? Antwort ganz klar: Nein. War es ein Erlebnis? Auf jeden Fall. War es unterhaltsam? Absolut. Hat der Film irgendetwas neues erzählt? Definitiv nicht.
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