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Elvis '77 - The Final Curtain
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Ich bin alles andere als ein Jacko Fan, aber Jackson war "nur populär und konnte gut tanzen"?aber mal im ernst:
die bedeutung eines musiker misst sich u.a. daran, wieviele andere musiker er inspiriert/beeinflusst hat. da rangieren elvis und bob dylan an der spitze. sie sind für mich jahrhundertkünstler, ähnlich wie sinatra, sam cooke oder hank williams. sie waren stilbildend, haben die populärmusik entscheidend geprägt und verändert.
michael jackson war zeitweise extrem populär, aber er hat nichts bleibendes hinterlassen. er konnte gut tanzen, aber seine musik ist durch und durch substanzlos und hat niemanden beeinflusst. im kollektiven gedächtnis wird er eher als grotesker psycho bleiben.
Eine Diskussion hierüber zu führen wäre genauso absurd wie zu erklären warum ein Dylan prägend war.
Auch sollte Dir bekannt sein wie viele (große) Künstler schon zu seinen lebzeiten sagten, dass sie durch ihn inspiriert waren/sind. Das Web ist voll mit solchen Zitaten. (Nur einmal einige, die ich in Erinnerung hbe: Shakira, Beyonce,Mariah Carey,Alica Keys, Madonna,Whitney Houston,Lady Gaga usw. Auch die Anzahl der Cover Songs, die Anzahl der verwendeten Samples in anderen Liedern. usw. Kann doch eigentich garnicht sein, dass Dir das entgangen ist...Dir nicht bekannt ist.
Man hat hier oft das Gefühl, dass die eigene Abneigung gegenüber dem ein oder anderen großen Ausnahmekünstlers gleichgesetzt wird mit dessen musikalischem Einfluß für die Nachwelt... naja, hier wurde ja auch gepostet, dass die Beatles nichts weiter wie ne mittelmäßige BoyGroup gewesen seien, die nur Kinder- und Drogenmusik gemacht hätten....
Gegenfrage:
Also jeder der "nur" populär ist, viele Platten verkauft und tanzen kann bekommt die folgenden Auszeichnungen und liefert solche Rekorde???
Michael Jackson erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen:
American Cinema Awards (1990)
American Dance Award (1989)
American Music Awards (1980, 1981, 1984, 1986, 1988, 1989, 1993, 1996, 2002)
2009 Posthum 4-mal in den Kategorien:[114]
Rock/Pop: Bester männlicher Künstler und Bestes Album (Number Ones)
Soul/Rhythm&Blues: Bester männlicher Künstler und Bestes Album (Number Ones)
American Video Awards (1984)
Bambi (2002)
Billboard Awards (1972, 1980, 1983, 1984, 1988, 1989)
Billboard Video Awards (1983)
Black Gold Awards (1983)
Blues & Soul (1988)
Boy Scouts of America (1990)
BMI Awards (1990, 1993)
Bravo Magazin (1987, 1988, 1989, 1992, 1993, 1998)
BRE Awards (1989)
BRIT Awards (1984, 1988, 1989, 1996)
British Academy of Music Awards (1989)
British Phonographic Industry Awards (1981, 1989)
Capital Children Museum (1990)
Cashbox (1980, 1983, 1989)
Congress (1972): Special Commendation for positive Role Models: The Jackson 5
Crenshaw Community Youth and Arts Foundation (1994)
Crystal Globe Awards (1984)
Ebony Magazine Awards (1984)
Ebony Magazine American Black Achievement Award (1988)
Echo (1993)
Emmy Nominee (1990)
Entertainment Tonight (1989)
Forbes Magazine (1988, 1989)
Friday Night Video (1989)
Gardener Street Elementary School (1989)
Golden Globe Awards (1972)
Grammy Awards (13-mal: 1971, 1979, 1983, 1984, 1985, 1986, 1989, 1990, 1993, 1995), posthum 2010: Lifetime Achievement Grammy Award
Guild Hall Party (1988)
Guinness Book of World Records (1984, 1986, 1993, 2006)
Hollywood Star (1984)
Hotel Royal Plaza (1984)
MTV Japan (2006)
MTV Awards (1984, 1989, 1991)
MTV Vanguard (1988)
Music Connection (1990)
NAACP Image Awards (1970, 1971, 1972, 1980, 1981, 1984, 1988, 1993)
National Urban Coalition (1989)
NARM (1984)
Operation One to One Award (1992)
Oscar-Nominierung für den Song „Ben“ 1973
People’s Choice Awards (1984, 1986, 1989)
Pop Rock Magazine (1994)
Rolling Stone (1983, 1989)
Australien (1983): Album of the Year, Single of the Year
Brasilien (1983): International Artist of the Year
Griechenland (1983): Record of the Year
Großbritannien (1983, 1984): Album of the Year, Artist of the Year
Italien (1983): Artist of the Year
Japan (1983): Artist of the Year, Male Vocalist, Album of the Year
Niederlande (1983): Album of the Year
Spanien (1983): Most Important Foreign Album
Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs (2010, posthum)
Sony Entertainment (CBS Records) (1990)
Soul Train Awards (1988, 1989, 1990, 1993)
UNCF (1988)
Vanity Fair (1989, 1990)
World Music Awards (1989 – u. a. Hall of Fame, 1993 – u. a. World’s Best Selling Artist of the Era, 2000 – Best-Selling Pop Male Artist of the Millennium, 2006 – Diamond Award)
Gabon, Africa (1992): National Honor of Merit Award
Wembley-Stadion (1988): For Seven Sell Out Record Breaking Shows
World Award (Wien, 2002): World Arts Award
President of U.S. George Bush (1992): Point of Light Ambassador
World Award (2002)
Save the World Award (2009, posthum im Kernkraftwerk Zwentendorf)
und hält folgende Rekorde:
Rekorde [Bearbeiten]Michael Jackson hält eine ganze Reihe von Rekorden der Musikindustrie, unter anderem:[115][116]
Nach Tonträgerverkäufen innerhalb eines Jahres „Erfolgreichster Künstler aller Zeiten“ (Most Successful Entertainer of all Time, Auszeichnung der Guinness World Records), da er 1989 alleine durch den Verkauf von Tonträgern 125 Millionen US-Dollar verdiente.[117]
Das meistverkaufte Musikalbum der Welt – Thriller von 1982 mit ca. 109 Millionen verkauften Exemplaren.[60][118]
Der erste Künstler, der offiziell mehr als 100 Millionen Musikalben außerhalb der USA verkaufte.[119]
Männlicher Solokünstler mit den meisten Nr.-1-Singles in den US-amerikanischen Charts (14).
Die meisten Hit-Singles in den UK-Charts innerhalb eines Jahres.
Künstler mit den meisten Alben, die von Null auf Eins in die US-Charts eingestiegen sind – Bad, Dangerous, HIStory und Invincible.[120]
Erster Sänger, der von Null auf Platz 1 der US-Singles Charts einstieg (You Are Not Alone, 1995).[120]
Erfolgreichste Konzertserie, im Sommer 1988 waren seine Konzerte für sieben Nächte im Wembley-Stadion in London ausverkauft, insgesamt besuchten 504.000 Menschen diese sieben Konzerte.
Künstler, der die meisten Grammy Awards bei einer Verleihung gewann (8 Stück, 1984).[120]
Die meisten Nummer-eins-Hits eines Albums in den USA (Bad – fünf Singles dieses Albums erreichten die Spitzenposition).
Das meistverkaufte Musikvideo der Welt, die Videokassette Making Michael Jackson’s Thriller von 1983.
Höchstdotierter Plattenvertrag aller Zeiten (890 Millionen Dollar)[121]
Die meisten Zuschauer bei einem Musikvideo: Black or White wurde am 14. November 1991 simultan in 27 Ländern ausgestrahlt und von etwa 500 Millionen Menschen gesehen.
Höchstbezahlter Prominenter für Werbespots, Pepsi zahlte ihm 12 Millionen US-Dollar, damit er für sie vier Werbespots dreht.
Künstler mit den teuersten Videoclips: Scream (bis heute), Black or White sowie You Rock My World, die jeweils mehrere Millionen Dollar verschlangen. Ebenfalls in die Millionen gingen die Produktionen der Clips Remember the Time sowie In the Closet.
Im Guinness-Buch der Rekorde ist Jackson der Eintrag „erfolgreichster Unterhaltungskünstler aller Zeiten“ gewidmet.[122]
Mit elf Tickets pro Sekunde am schnellsten ausverkaufte Konzertserie: 750.000 Eintrittskarten für 50 geplante Konzerte in London von Juli 2009 bis März 2010.[123]
Er hält außerdem zusammen mit seiner Familie den Rekord der erfolgreichsten Popmusik-Familie.
Kurz nach seinem Tode waren 24 Singles (davon eine mit The Jackson Five) und neun Alben gleichzeitig in den Media-Control-Charts vertreten,[124][125] in den offiziellen UK-Singles-Charts sind es 22 der 75 Platzierungen[126] und in Australien sowie der Schweiz bestimmen mehr als ein Drittel der Plätze die Single-Hitparade.[127][128] In der darauf folgenden Woche waren die ersten sechs Plätze der Album-Charts von Jackson belegt, es waren acht Alben mit Jackson unter den ersten neun Plätzen vertreten bzw. insgesamt 13 Alben innerhalb der Top 50.[129][130]
Mit 2,3 Millionen verkauften Musik-Downloads in einer Woche hat er als erster die Grenze von 1 Million verkaufter Downloads pro Woche überschritten.[131]
Der Film Michael Jackson’s This Is It ist der erfolgreichste Konzertfilm aller Zeiten.[94]
Vom Cover des posthumen Albums Michael wurde das größte Poster der Welt angefertigt.[112]
Michael Jackson hat die meisten Fans auf Facebook (27.752.689 Fans am 31. Januar 2011)[132]
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- Earth Boy
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Das hat jetzt fast was von der zwanghaften Verteidigung des '77er Elvisimmer dieselben alten vorurteile.
dylan hat bekanntermaßen keine belcanto-stimme, aber das gilt auch für fast alle bluessänger. oder willst du auch denen die "singstimme" absprechen?
Dylan singt seit rund 20 Jahren einfach schlecht. Er trifft kaum einen Ton, er jault, er krächzt; das mag einem gefallen, emotional berühren und von mir aus auch erfreuen. Jedoch ist es ein Faktum und kein Vorurteil, dass der gute Mann einfach noch nie ein großer Sänger war, genauso wenig wie Elvis ein großer Gitarrist und für mein Gefühl spätestens nach Oh Mercy sich eine Verschlechterung im Gesang eingestellt hat, die selbst mir als Dylan Fan sein Spätwerk mitunter verleidet.
Hier dann argumentativ klassischen Gesang als Referenz anzuführen ist natürlich äußerst albern, denn man muss kein guter klassischer Sänger sein, um gelegentlich einen Ton zu treffen, das schaffen auch viele im Pop- oder Bluesbereich.
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- JoeBean
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Wie Dylan, Cash und Reiser, vermittelt er Geschichten mitten aus dem Leben, politische Texte, sozialkritische Texte und auch Texte fürs Herz.
Das reicht für mich, für wieviele Menschen diese Leute Inspiration waren oder sind, wieviele Platten sie verkaufen, welchen Einfluss sie auf die Popmusik haben, darüber mache ich mir kaum Gedanken.
Musik zu hören, zu schätzen, zu fühlen, zu geniessen und dabei den grauen Alltag für ein paar Momente vergessen, dazu brauch ich keine Aufschlüsselung über Einfluss oder Verkaufszahlen.
Oder ist Musik nur noch Wettstreit?
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- Colonel
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Musik zu hören, zu schätzen, zu fühlen, zu geniessen und dabei den grauen Alltag für ein paar Momente vergessen,
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- Gypsy
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michael jackson war zeitweise extrem populär, aber er hat nichts bleibendes hinterlassen. er konnte gut tanzen, aber seine musik ist durch und durch substanzlos und hat niemanden beeinflusst. im kollektiven gedächtnis wird er eher als grotesker psycho bleiben.
so viel unsinn habe ich noch nie gelesen, könnte fast von mir stammen.
aber mal ernsthaft, jackson war der genialste künstler den die popmusik jeh hervor brachte. mehr braucht man dazu eigentlich garnicht mehr zu sagen.
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- Guitar Man
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Aber heit, do gibts wos Gscheits, do gehst zum Michael Jackson,
aber mal ernsthaft, jackson war der genialste künstler den die popmusik jeh hervor brachte.
der kloane mit de nossn Hoor, von dem de Leit so weg san
ja mei, wos bin i high, der kann ja so schoen singen,
und dann tut er gleichzeitig dabei noch so anmutig springen,
ja der Michael, der ist eitel, doch der Michael, der ist nett,
wiara oiwei rumgsprunga is und gsogt hot: I'm bad, I'm bad, I'm bad.
Nach dem Konzert war ich ganz verwirrt und i haer mei Schwester sogn,
schau her, Papa, der is gaga, der hot den Laser net vatrogn!
Dr. Georg Ringsgwandl
Aus aus dem Text von dem Titel Placido Domingo auf der CD Trulla Trulla
Fiel mir jetzt irgendwie ein.
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- totallyinsane
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selbsternannt
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- Lonegan
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Elvis Presley war zeitweise extrem populär, aber er hat nichts bleibendes hinterlassen. er konnte gut tanzen, aber seine musik ist durch und durch substanzlos und hat niemanden beeinflusst. im kollektiven gedächtnis wird er eher als grotesker psycho bleiben.
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- Gypsy
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den namen elvis presley dort einzufügen ist genau so schwachsinnig wie der name michael jackson an dieser stelle. auch wenn es nur dazu diehnt um einen fan zu ärgern.
Man muß sich einfach damit abfinden, daß manche elvis-fans die michael jackson ära bei sich bewußt ausgeblendet haben. ich erinnere mich da an so eine kleines fotobuch über elvis (tutti frutti / laster bangs), dort stand als einleitung zu lesen: "michael jackson wird in 20 jahren schon längst wieder vergessen sein, aber über elvis wird man noch in 200 jahren reden" das buch erschien anfang der 90iger. sowas zeigt doch ganz deutlich wie verblendet und neidisch selbst manche texter in der elvis szene auf diesen großartigen künstler sind.
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