file Elvis in der aktuellen Presse ...

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18 Jul 2002 11:07 #1174 von Nadesau
Elvis in der aktuellen Presse ... wurde erstellt von Nadesau
Sooo Guten Morgen! Das hat mein Vater mir aus der Zeitung ausgeschnitten und ich hab das jetzt mal für euch abgeschrieben!


Werbespot katapultiert den King zurück in die Charts

Elvis Presley steht 25 Jahre nach seinem Tod auf Platz eins der britischen Hitparade

London-Elvis lebt. Fast 25 Jahre nach seinem Tod feiert dder King ein großes Comeback. Ein bisher fast unbekannter Song des Rock-Idols eroberte Platz eins der britischen Hitparade, brach damit den Rekord der Beatles und wurde gleichzeitig zur inoffiziellen Hymne der Fußball-WM.


Der Titel "A Little Less Conversation" rief bisher bei Elvis-Fans keine besonderen Emotionen hervor. Auch der Film "Live A Little Love A Little", in dem der Song im Jahr 1968 erstmals veröffentlicht worden war, ist etwas in Vergessenheit geraten. Erst die Verwandlung in einem Werbespot garantierte dem munteren Liedchen plötzlich doch noch einen Platz an der Sonne.
Als Pate bei einem der erstaunlichsten Comebacks der Musikgeschichte stellete sich die Firma Nike zur Verfügung. 15 Millionen Euro investierte der Sportartikelkonzern in einen Werbespot, der eine richtige Geschichte erzählt und ohne weiteres auch bei einem Kurzfilm-Festival eingereicht werden könnte. 24 Superstars des Fußballs, darunter die Brasilianer Ronaldo und Roberto Carlos, kicken in einem düsteren Schiffsbauch irgendwo im Ozean. Schiedsrichter ist Altmeister Eric Cantoa, und die Musik macht Elvis - eben mit "A Little Less Conversation".
Der holländische Dj Tom Holkenberg polierte eigens für die Marketingaktion dees Turnschuhkonzerns die angestaubte Vorlage des King auf und landete damit einen Überraschungs-Coup.
Nach pausenlosem TV-Einsatz des Werbespots wählten die Briten den Elvis-Song zu ihrer inoffiziellen WM-Hymne. Ob im Pub oder im Park - Elvis ist ijmmer dabei, wenn es auf der Insel in diesen Tagen um Fußball geht. Und in diesen Tagen geht es im Königreich praktisch nur um Fußball.
Mehr als 200 000 Exemplare der Single wurden bereits in der ersten Woche verkauft. Das ist Rekord. Elvis dribbelte bei diesem Sturmlauf durch die Hitparaden auch Kylie Minogue aus und besiegte sogar die Beatles. "A Little Less Conversation" geht als Top Hit Nummer 18 des King in die Bücher ein. Die Beatles kamen bisher nur auf 17 Charts-Topper.
Die Hit-Single räumt zudem auch gleichzeitig den Weg frei für einen fläschendeckenden Rummel rund um dem 25. Todestag des Kings, der am 16. August ansteht. Mehr als 25 Millionen Euro hat nach Schäztungen von Branchenkennern die Plattenfirma bereits mit dem aktuellen Song verdient. Im September kommt eine CD mit allen Nummer-eins-Hits auf den Markt. Die TV-Sender räumen auch ihre Kanäle für lange Elvis-Nächte frei. Selbst im neuen Disney-Film wurden fünf Songs untergebracht. Thema ist ein Mädchen, das auf Hawaii lebt und Elvis verehrt.


Nicht allen Fans ist das übrigens Recht. Der King hätte gelacht über solch einen Rummel, kritisiert zum Beispiel der einflussreiche Musikjournalist Paul Gambaccini. Auch Tom Holkenberg, der mit seiner Bearbeitung von "A Little Less Conversation" dem Boom erst den Marsch geblasen hat, weiß noch nicht so recht, ob er lachen oder weinen soll. Der Holländer musste seinen Künstlernamen ändern. Nach Protesten von Elvis-Fans, die eine gewisse Vorsich gegenüber Drogenanspielungen walten lassen, nennt sich Holkenberg nun nicht mehr Junkie XL, sondern JXL. Für den Erfolg muss man eben Opfer bringen.

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18 Jul 2002 11:08 #1175 von Charles
Charles antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Danke für die Mühe!

Jetzt wo die Engländer nach Hause fahren, ob sie da dann immer noch den Song hören?

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18 Jul 2002 11:08 #1176 von Nadesau
Nadesau antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
*hehehe* keine Ahnung aber Elvis hat ja mit Englischem Fußball und sonstigem eigentlich eh ned viel zu tun...?!

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18 Jul 2002 15:30 #1459 von Nadesau
Nadesau antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Aus unserer Stuttgarter Zeitung "Sonntag Aktuell"

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Ein KING der Liebe


Der König ist tot. Es lebe der König! Und trotzdem : Für die echten, leidenschaftlichen Fans von Elvis Presley nimmt die Ohnmacht kein Ende. Seit dem Tod ihres Idols vor 25 Jahren leisten sie Trauerarbeit auf rührende und manchmal auch groteske Weise. In und um Graceland in Tennessee, wo sich Elvis' Villa und letzte Ruhestätte befinden, trifft man die skurrilsten Typen, die alle nur vom toten Sänger träumen



Er war heiß, der Sommer in Tennessee anno 1977, und der 16. August bildete keine Ausnahme. Das Thermometer zeigte 45°C, die Sonne brannte senkrecht vom Himmel , und die Luft war schwer wie flüssiges Blei. Ein Tag wie jeder andere für Miss Betty, die Dichterin.
Doch als sie zur Mittagsschicht bei einer Cateringfirma im Flughafen von Memphis kam, merkte sie gleich, dass etwas nicht stimmte. Die bleiche Miene ihres Chefs als er sie zur Seite nahm: Um 14:15 Uhr war Elvis Presley im Bad von Graceland, seiner Villa tot aufgefunden worden. Es war als stürzte sie in einen Abgrund: "Ein Leben ohne Elvis konnte ich mir einfach nicht vorstellen."

25 Jahre danach sitzt Miss Betty in einem Lokal am Elvis Presley Boulevard, einer vierspurigen Ausfallstraße, die vom Zentrum von Memphis hinaus führt in die monotone Weite Mississippis, vorbei an schäbigen Wohnsilos, billigen Motels und verlassenen Einkaufszentren. Eisgraue Haare, wache Augen, ein silbernes Amulett mit Elvis' Namenszug als einzigem Schmuck. Miss Betty hat vier Kinder und sechs Enkel. Sie war zweimal verheiratet. Doch in ihrem Leben gibt es nur einen Mann.
Miss Betty ist Fan der ersten Stunde.
Doch mehr als für seine Musik verherte sie ihn, weil er Memphis, dieser trostlosen Hafenstadt nie den Rücken gekehrt hat: "Solange er lebte waren wir wer."
Um seinen Tod zu verarbeiten, begann sie, ihm in Gedichten zu huldigen. 40, 50 sind es über die Jahre geworden. Das neueste heißt "Meine guten Absichten" und beklagt die Unfähigkeit, zu schaffen was wir uns vornehmen. "Elvis war anders" sagt sie, "was er wollte, führte er aus, und was er tat war gut."
Der junge Elvis: dieser Typ aus dem ärmsten Winkel Mississippis, der mit Schmalzlocke, Hüftschwung und Songs, die in den Unterleib zielten, die Welt aus den Angeln hob.
Und der späte Elvis, aufgedunsen vollgepumpt mit Schmerzmittel,

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der sich in grotesken Kostümen selbst prefilierte. Dazwischen ein Leben. Elvis als GI. Elvis in spießigen Boy-meets-Girl-Filmchen, damals in den 60ern. Elvis, der Country- und Gospelsänger. Ein Leben voller Widersprüche. Und eine Geschichte von Aufstieg und Fall, wie sie Amerika liebt.

Graceland Plaza. Eine Ansammlung von Schnellrestaurants im Stil der 50er,als der amerikanische Traum noch eine chromglitzerdne Verheißung war. Dazwischen Souvenirläden. Elvis- die Ware. Sein Bild prangt auf Hemden, Tassen, sein Name auf Kugelschreibern und Schminkdöschen. 600 000 Menschen zeiht es im Jahr nach Graceland. In der Rangliste der öffentlich zugänglichen Privathäuser liegt das Anwesen auf Platz zwei, knapp nach dem Weißen Haus.
Zu Recht findet Sheila,. Dies ist ihr 8. Besuch. Zum ersten mal ist Jimmy mitgekmmen, ihr Mann. Den ganzen zikus um Elvis kann er nicht verstehen :"Ein paar Songs mehr war doch nicht."
Sheila schüttelt den Kopf. Natürlich ist Elvis mehr als das. Warum sonst wäre eine Version des patriotischen Schmachtfetzens "America the beautiful" nach den Terroranschlägen von New York und Washington an die Spitze der Hitparaden gestürmt?

Sheila und Jimmy aus Athens, Georgia. Zwei in die Jahre gekommene Rocker. Beide in Jeans, schweren Stiefeln, schwarzen T-Shirts. Die Austellungen mit Elvis Autos haben sie hinter sich gebracht und acuh sein Privatflugzeug besichtigt, eine DC 10 mit plüschigen Sitzen und Knäufen aus 24 karätigem Gold. Nun schieben sie isch wie bei einer Kirchenbesichtigung durch Graceland, Elvis' Villa. Vom modernisierten Wohnzimmer mit den weißen Ledermöbeln übers rundum verspiegelte Musikzimmer zum kitschigen Jungle Room: klobige, mit Ornamenten verzierte Möbel aus Wurzelholz knöcheltiefer, grüner Teppich auf dem Boden und an den Wänden und ein künstlicher Wasserfall an der Stirnwand. Und im Garten die Grabstätten der Familie Presley: Elvis sein totgeborener Zwillingsbruder Jesse Garreth , Mutter Gladys, Vater Vernon.

Der Elvis, der hier präsentiert wird ist ein Pfundskerl: nett, höflich, großzügig, freundlich zu jedermann. Ein bisschen spleenig, aber ien glühender Patriot. Elvis - das Synonym für den amerikanischen Traum : es aus eigener Kraft zu etwas bringen im Leben. Für Bobby Davis ist das die Story:"Sein Leben war voller Freude. Freude über das Talent, mit dem er gesegnet war. Und Freude, die er seinen Fans schenkte."
Bobby Davis ist Sprecher von Elvis Presley Enterprises. Elvis ist ein eingetragenes Warenzeichen und EPE für dessen Pflege zuständig.
EPE hat ganze Arbiet geleistet. Elvis als nationales Heiligtum . Doch kein Raum für die Frage ob dieser amerikanische Traum nicht letzendlich ein eLüge ist und all due Autos und Häuser von Elvis nur Trostpreise für Ausverkauf uns Selbstaufgabe waren, wie Rockstar Bruce Springsteen es einmal formulierte.
Was zählt, ist das Geschäft. Und das läuft guzt. Mit 18 Nummer-eins-Hits und mehr als einer Milliarde verkaufter PLatten setzte Elvis zu Lebzeiten über 200 Millionen Dollar um. Peanuts im Vergleich zu heute. Allein an Tantiemen fallen jährlich 25 Millionen Dollar an, mehr als 30 erwirtschaftet Graceland. 2002 dürfte alle Rekorde brechen. Seit 2 Monaten laufen Merchandising-Maschinerie und Presswerke der Plattenfirmen

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auf Hochtouren. Pünktlich zum 25. Todestag wird ein Disney Film mit Elvis-Songs anlaufen. Und natürlich feiert auch Graceland. Elvis Week: Symposien, Paraden, der traditionelle Trauermarsch am Vorabend des Todestages. Und als Höhepunkt ein virtuelles Konzert. Alte Aufnahmen von Elvis werden auf eine Leinwand projeziert, dazu peilen seine Musiker live.
Beusch bei Mary Stonebraker, Vorsitzende der Elvis Presley Hometown Fanclub. Auf EPE sit sie nicht gut zu sprechen. Wie die meisten Elvis-Fans in Memphis. Vor acht Jahren hat sie ihr früheres Leben in San Antonio, Texas, aufgegeben und ist hergezogen. Wollte ihm nah sein. Und näher geht's nicht. : Gleich hinterm Gartenzaun beginnt Graceland. Anfangs War's traumhaft. Jeden Tag lustwandeln im Meditation Gardenvon gracelnad, gefolgt von einer Andacht am Grab. Doch dann übernahm Lisa Marie, Elvis' Tochter die Firma und strich als erstes den freien Eintritt für die Lokale Bevölkerung. "Elvis hätte sich im Grab umgedreht" schimpft Mary.
Seitdem hat sie sich mit ihm ins Private zurückgezogen. Im Garten ein Schrein, im Wohnzimmer ein riesiges Wandgemälde, an den Küchenschränken Sticker mit Rezepten seiner Lieblingsgerichte: Sandwich mit Erdnussbutter und Banane, Schweinskotellett. Und dann die Schlafzimmertür: Eines Abends erschein sie ihr darauf: die Silhouette eines Mannes, schwarzes Haar, 1,80 groß: Elvis. Bei genauem Hinsehen war da ein Schatten,"womöglich sein Zwillingsbruder"
Dir Tür ist nicht das einzig Magische in Marys Haus.
In Stilettos und Hosenanzug tänzelt sie ins Gästezimmer. Hier hört sie manchaml eine Frauenstimme: Gladys, Elvis' Mutter. Und wenn sie zweimal im Jahr zu Partys lädt, am 8. Januar und am 16. August, Elvis' Geburtstag´und Todestag, kommt es immer wieder zu spirituellen Erlebnissen, wie sie sonst nur Mitglieder der charismatischen Kirche des Südens kennen: Gäste winden sich unter ekstatischen Zuckungen auf dem Boden, reden in fremden ZUngen.
Ein Sommerabend in Memphis. Joe Kent tritt aus: spöttisches Grinsen, pechschwarzes, auftoupiertes Haar, handtellerbreite Koteletten. Er trägt den American Eagle Jumpsuit, den berühmten weißen Overall mit Brustlüftung und einem aufgestickten, rotblauen Adler. Wie Elvis beim Aloha.from-Hawaii-Konzert anno 73 das via Satellit übertragen und von anderthalb Milliarden Menschen gesehen wurde.
joe Kent. Ein Elvis-Double. An sich nichts besonderes. Was seine Show einzigartig macht, ist der Ort des Auftritts. Joes Wohnzimmer ist die Bühne. Ein kleiner Raum, in dem sich zehn Gäste drängen. Acht Jahre war Joe Haussänger im Hot Rod Diner, einen Steinwurf von Graceland entfernt. Seine Shows waren Pflicht für Elvis-Fans. Siet das Hot Rod Diner geschlossen ist, tingelt er durchs Land. In Tourpausen lädt er zu Hauspartys. Für zehn Dollar gibt es Softdrinks, Popcorn und jede Menge Elvis-Songs.

Breitbeinig baut er sich mitten im Raum auf, schmachtet "Don't Be Cruel".
Ramona aus der Nachbarschaft schließt die Augen und singt inbrünstig mit. Ihr Mann hat sich gleich nach der Geburt ihrer Tochter aus dem Staub gemacht.. Sietdem schlägt sie sich mit zwei Mac-Jobs durch. Joe greift ein Seidentuch, wie Elvis. er wischt sich den Schweiß von der Stirn und drapiert es um Ediths Hals. Ein Kuss, ein entzückter Blick und eine innige Umarmung. Jetzt geht Joe in Rücklage , rudert mit dem linken Arm .Ruckartig schießt die Hüfte vor.3, 4, 5 mal. das wolen seine Gäste sehen. Sofort wird das Klatschen ekstatischer. Der echte Elvis mag tot sein. Aber für die Menschen in Joe Kents Wohnzimmer ist dieser Elvis besser als gar keiner.
Beim Finale stehen alle auf, fassen einander an den Händen . Dann kuller Tränen über verzückte Gesichter.





Schade dass da immer so wenig über Elvis selber geschrieben wir aber ich denke das is wohl besser als nix!
DAFÜR WILL ICH JETZT ABER MAL KRÄFTIG DATPOINTS SEHEN! SAß HIER SCHLIESSLICH DEN GANZEN SONNTAG NACHMITTAG!!!
Gruß Nade

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18 Jul 2002 15:31 #1460 von Taniolo
Taniolo antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Danke Nade!!
Und die Bilder sind wieder sehr sorgfälltig ausgewählt. Man merkt, dass Du weisst, worauf es bei Männern ankommt.

Kannst Du den Artikel scannen ... für Tanny?

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18 Jul 2002 15:31 #1461 von Datcheffe
Datcheffe antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Tja ;DatNadiMaus dann werde ich mal vorschlagen 2 Datpoints plus einen Bonus wenn Du für Tanny scannst.

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18 Jul 2002 15:31 #1462 von Nadesau
Nadesau antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Nade kann nich für Tanni scannen weil Nade keine Kohle für nen scanner hat!
Nade muss schauen, dass sie sich das nächste Päckchen Kippen zusammenkratzten kann!

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18 Jul 2002 15:32 #1463 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
den artikel habe ich heute morgen schon gepostet !! der steht auch in der NZZ !

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18 Jul 2002 15:32 #1464 von Datcheffe
Datcheffe antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Oki Dokie ...Nadimaus, die Points sind bereits gutgeschrieben.

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18 Jul 2002 15:33 #1465 von Taniolo
Taniolo antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Scannen ist aber nicht so ungesund!
Jedenfalls hast Du's spitzenmässig gemacht!

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18 Jul 2002 15:33 #1466 von Nadesau
Nadesau antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
is aber ned ganz der gleiche! Dieser Tom noga schweint seinen scheiß auch an alle Blätter zu verkaufen! :death: :devil: :death:

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12 Aug 2002 22:49 #4891 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
folgenden Bericht habe ich im Hamburg-Abendblatt gefunden und der zog mir fast die Schuhe aus !!!

Was meint ihr ??

Ein Jungbrunnen für den King
Vor 25 Jahren, am 16. August 1977, segnete Elvis Presley das Zeitliche. Nach einem Vierteljahrhundert ist auch der Kult um den Rock'n'Roller in die Jahre gekommen. Die Fangemeinde altert, Elvis' Erben werben um neue Jünger.

Von Cornel Faltin

Carol Derringer ist froh, dass sie ihren Enkel Don als Reisebegleiter gewinnen konnte. "Alleine hätte ich es nicht mehr geschafft", gesteht die 74-Jährige, die ihren Ruhestand normalerweise in Fort Lauderdale (Florida) verlebt. Doch nun ist die Rentnerin am Ziel ihrer Träume in Memphis (Tennessee), genauer gesagt in Graceland, dem Herrenhaus, in dem die Rocklegende Elvis Presley lebte - und am 16. August 1977 auch starb. Vor 25 Jahren.

"Ich war das letzte Mal vor sechs Jahren hier, als mein Mann noch lebte, und wollte es noch einmal schaffen", meint die nicht mehr ganz so rüstig aussehende Frau, die von Don im Rollstuhl durchs Haus und das für Elvis-Fans heilige Gelände geschoben wird. Carol Derringer ist jedoch keine Ausnahmeerscheinung, was das Alter und die Fitness der Besucher in Graceland betrifft, sondern eher die Norm.

Nachdem man die 25 Dollar (25,50 Euro) teure Eintrittskarte gelöst hat, die zum Besuch von Presleys Haus mit Garten, seinem Grabmal sowie dem Elvis-Museum und seinem eigenen Flugzeug berechtigt, hat man das Gefühl, einen Senioren-Ausflug mitzuerleben. Die Besucher werden vom Ticket- Office im Bus über den Elvis-Presley-Boulevard die paar Meter hinüber nach Graceland gebracht. Das Durchschnittsalter der Fans liegt deutlich über 60 Jahren.

Kein Wunder, wäre der "King", der der Welt - neben seinen unvergesslichen Songs wie "Heartbreak Hotel", "Jail House Rock" oder "In the Ghetto" - diesen unvergleichlichen Hüftschwung und das gewagt kreisende Becken beschert hat, inzwischen doch auch schon 67 Jahre alt. Ist er aber nicht, da er sich vor einem Vierteljahrhundert, vermutlich ungewollt, mit Hilfe einer Überdosis Tabletten und auf Grund eines eher ungesunden Lebenswandels der Millionenschar seiner Fans durch einen frühen Tod entzogen hat.

Es gibt nun eine nicht geringe Zahl von Elvis-Anhängern, die bis zum heutigen Tage darauf bestehen, dass ihr Idol nie gestorben sei, sondern seinen Exitus nur vorgetäuscht habe, um irgendwo gemütlich und in Ruhe, ungestört von den Fans, zu leben. Eine zweite Gruppe akzeptiert und betrauert den Tod von Elvis the Pelvis ("Elvis das Becken"), wie ihn besonders seine weiblichen Vergötterer liebevoll nannten, erleichtert sich die Pein jedoch durch Besuche in Graceland und durch den Kauf von Presley- Devotionalien.

Dann gibt es noch eine kleine Schar, die Elvis' Abtritt von der irdischen Bühne seit 25 Jahren prächtig vermarktet und damit Millionenprofite macht. Dazu gehören seine Ex-Frau Priscilla Presley und das einzige Kind des Rock-Königs, Lisa Marie Presley. Aber auch Jack Soden, der Vorstandsvorsitzende der Firma Elvis Presley Enterprises (EPE), lebt nicht schlecht vom toten Idol. Seit Soden die Idee hatte, Graceland für die Fans zu öffnen, rollt der Dollar.

Hinzu kommen noch Millionenverdienste durch Elvis-Souvenirs, angefangen vom Klorollenhalter, der "Always on my mind" spielt, über Papp-Konterfeis des Sängers mit der Schmachtlocke, bis hin zu benieteten Elvis-Lederjacken und natürlich unzähligen CDs. Rund 40 Millionen Dollar Profit wirft das Geschäft jährlich ab. Den Löwenanteil erwirtschaften dabei die etwa 650 000 Fans, die meistens zum x-ten Male Graceland sehen wollen.

Hatte es bis vor wenigen Jahren so ausgesehen, als ob die Geldquelle des verblichenen Elvis unerschöpflich sei, so räumt Jack Soden ein, dass man mit "sinkenden Besucherzahlen und geringeren Gewinnen" zu kämpfen hat. Der EPE-Chef hört nicht gerne, dass die Touren in Graceland größtenteils von Rentnern besucht werden. "Laut Statistik sind 53 Prozent der Leute, die zu uns kommen, unter 35", behauptet Soden.

Dabei dürfte es sich aber vermutlich meistens um treu sorgende Enkel wie Don handeln, wenn die Zahlen denn stimmen sollten. Soden gibt jedoch zu, dass man Probleme mit dem "Nachwuchs" hat.

So kommt es nicht von ungefähr, dass man im Jahr 25 nach dem Tod des Rock-Idols die größte Elvis-Werbekampagne aller Zeiten gestartet hat. Joe DiMuro, Vizepräsident der Marktstrategie-Abteilung der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Plattenfirma RCA, überlegt sich mit seinen Mitarbeitern verzweifelt, wie man Elvis "hip, jung und respektlos präsentiert, um ihn zu einem Markennamen für jüngere Leute zu machen".

Gerade hat RCA eine neue CD mit dem Titel "A Little Less Conversation" ("Ein bisschen weniger Unterhaltung") mit vielen bisher unveröffentlichten Songs auf den Markt gebracht. Im Herbst soll eine zweite CD mit 30 ehemaligen Hits folgen. Mehr als eine Milliarde Platten, mehr als jeder andere, hat Elvis - beziehungsweise seine Manager - vor und nach seinem Tode verkauft. 131 Mal gab es dafür Gold oder Platin.

Jack Soden hatte bis vor kurzem noch hochfliegende Pläne. So sollte eine Elvis-Restaurant-Kette entstehen, wo nach den Rezepten von Mutter Presley gekocht werden sollte. Außerdem lagen bereits Pläne für eine "Heartbreak-Hotel"-Kette in der Schublade. Davon will der EPE-Boss zur Zeit nichts mehr wissen und lieber "die Lage sondieren".

Mit Spannung warten die Macher des Elvis-Presley-Imperiums darauf, ob dieses Jahr, sozusagen zum silbernen Todestag des einträglichen Rock-Idols, eine neue Welle der Begeisterung losgetreten wird, die auch den Nachwuchs für den "King" enthusiasmiert - oder ob man kurz vor dem letzten Hurra steht.

Zweifellos wird die alljährliche "Elvis-Week", zu der Memphis immer um den 16. August herum einlädt, wieder Rockfans aus aller Welt nach Graceland und in die Stadt locken. Die Veranstalter rechnen damit, dass gerade zum 25. Todestag mindestens 25 000 Elvis-Fans in der Nacht zum 16. August mit Kerzen in der Hand am Grab ihres Ersatz-Gottes wachen und schluchzen werden.

Für 40 Dollar kann man auch im gleichen Pool baden wie einst der Rock-Sänger, und wer die Frage akademisch beantwortet haben will, ob Elvis ein Platz in der amerikanischen Geschichte gebührt, kann dies für 100 Dollar bei einem Seminar an der Universität von Memphis tun. Auch Kinder ab fünf Jahren sollen die Chance haben, für Elvis Feuer zu fangen. Eben lief in den USA mit großem Erfolg der Zeichentrickfilm "Lilo and Stitch" an, in dem ein außerirdisches Mini-Monster ein kleines hawaiianisches Mädchen trifft, das Elvis vergöttert und seine bekanntesten Lieder trällert. Zum Happy End fährt das ungleiche Paar nach Graceland.

Andrew Bergstein, Marketing-Professor an der Pennsylvania State University, der sich auf Pop-Kultur spezialisiert hat, sieht all die "Wiederbelebungsversuche" des Elvis-Wahns mit großer Skepsis. "Die meisten meiner Studenten können mit Elvis so gut wie nichts anfangen und ich bin froh, dass ich nicht dafür verantwortlich bin, ihn einer jüngeren Generation verkaufen zu müssen", meint Bergstein.

Jack Soden wird unter Umständen eine Idee, die er vor einigen Jahren entrüstet abgelehnt hat, noch einmal neu überdenken. Damals schlug ihm ein Geschäftsmann vor, eine Kette von Elvis-Beerdigungsinstituten zu schaffen, wo echte Fans zu den Klängen von "It's now or never", "Hound Dog", "Surrender" oder "Crying in the Chapel" aufgebahrt liegen könnten, bevor man sie mit "Way down" im gleichen Sargmodell, in dem auch ihr Idol seit 25 Jahren ruht, unter die Erde bringt. An potenziellen Kunden dürfte es in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sicherlich nicht fehlen.
erschienen am 10. Aug 2002 in Wochenende Quelle : Hamburg-Abendblatt

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16 Aug 2002 16:57 #5528 von treatmenice
treatmenice antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Hallo Leute,
war gerade beim Bahnhof wo ich mir den Stern spezial gekauft habe und bin begeistert von den vielen Fotos. Es lohnt auf jeden Fall! Die CD habe ich noch nicht gehört, es sind 4 Songs drauf, 2 mal die gleichen.
Außerdem habe ich die Gala gekauft und den normalen Stern (mehrseitige Berichte) und eine Zeitschrift die Profil heißt vom 12.8. mit Elvis auf dem Titel und mehrseitigem Bericht.
Muss also gleich mal sehr viel lesen :)
Karin

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16 Aug 2002 17:20 #5529 von Mickey
Mickey antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Aha, dann handelt es sich also, nicht wie hier an einigen Orten angekündigt, um ein Spezialheft des STERN, nicht des SPIEGEL. Da hätte ich noch lange weitersuchen können. ;-)

(Sagt einmal einem SPIEGEL-Journalisten, er arbeite beim STERN. Und dann rennt so schnell Ihr könnt!...)



<!--EDIT|Reto| 16. 08. 2002, 16:22-->

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16 Aug 2002 17:28 #5530 von treatmenice
treatmenice antwortete auf Elvis in der aktuellen Presse ...
Es ist ein Stern Spezial. Die CD ist auch toll, ob die Versionen was neues sind weiß ich nicht.
Allerdings war ich bei 3 verschiedenen Läden und nirgends hatten die das Magazin, nur hier (Saarbrücken) am Hauptbahnhof.
In der Bunten ist auch was über Elvis aber nur was kleines, lohnt also kaum.
Der normale Stern hat 18 Seiten, viele Fotos.
In der Profil ist eine Werbung für ein Magazin mit Namen NEWS, wahrscheinlich auch was aus Österreicht, mit einer Elvis CD. Ist am Mittwoch erschienen.
In der Ladies Home Journal aus USA ist ein Bericht über Lisa Presley, habe ich aber nicht gekauft.
Karin

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