Warner verkündet Elvis Pauckenschlag demnächst!

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13.03.2007 19:10 #568977 von User gelöscht

Ist doch logisch das die so nen Knaller nicht im Vorfeld schon bekannt geben. Vielleicht noch in FINNLAND!
Und wenn die TTWII keine Billigpressung ist und es die Originalversion ist, ist das auch schonmal gut. Die TE kommt mit Sicherheit noch, oder die Lost Performances. Ich bin da ganz gelassen.

Was ist eine "TE"?

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13.03.2007 20:20 #569017 von Taniolo

Was ist eine "TE"?

Third Edition.

... with a barefoot ballad you just can't go wrong.

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13.03.2007 20:55 #569031 von toddy
TTWII aber bitte dann in DD 5.1 oder DTS. Die brauchen uns nicht mit Stereo kommen. DD 5.1 ist heute STANDARD.
Die Diskussion um EOT lässt mir keine Ruhe. Zu viele Rätsel, Gerüchte, unnachvollziehbare "Aktionen"( :lach2: ) von MGM >>> diese geplatzte Veröffentlichung letztes Jahr, Terminverschiebung ( 12/2008) , dieses putzige K. Russel-Cover, das angebotene schlappe Tonformat DD2.0 ( für einen KONZERTFILM... :klatsch: ...LAAAAACH )

Was ist passiert ?? Sind zuviele Verbesserungsvorschläge, Beschwerden (Cover u.a.) an WARNER
laut geworden ? Das dürfte eine Flut an Mailings, Briefen gewesen sein...)
Was wird bloß ausgeheckt. :huh:
EOT mit allen 4 kompletten Konzerten...leider Nein. Selbst als Optimist nicht zu glauben. So ein altes Film-Material gehört restauriert, in Bild und Ton. Das dürfte Jahre dauern. "Nur " digitalisiert würde nur im ersten Moment Spass machen. Dann würde wieder jedermann meckern, wegen der Bildqualität, dem "Sound" usw. Das man hätte mehr daraus machen können..."wenn schon, denn schon..."

So what...THIS IS ELVIS wäre schon echt klasse. TTWII wäre auch fantastisch. Aber eben halt nur als richtige Neuauflage mit restauriertem Bild und Ton. Das 1970er Original habe ich zwar, aber wie bekannt nur in Stereo, und nur digitalisiert, nicht restauriert.

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14.03.2007 00:48 #569059 von Wisdomy
Wieso soll das so lange dauern? Das einzige Problem das ich sehe, - mal vorrausgesetzt, man hat ein EOT Projekt ernsthaft vorgehabt - sind die rechtlichen Dinge, zwischen Songrechten einerseits (RCA/Sony) und Zelluloid andererseits (MGM).
Die digitale Restaurierung ist überhaupt kein Problem. Davor steht aber die projektplanung, d.h., was hat wann und wo und wie zu geschehen. Allein dafür braucht man schon Zeit. Bei EOT müssten dann allerdings zig Audio-Bänder hergeholt, gesichtet, und je nach Konzept sortiert werden. Ähnlich bei dem Filmmaterial. Steht das Projekt - ob nun ein Zusammenschnitt oder die Konzerte komplett - kann mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden. Sortieren etc. dauert vielleicht ein paar Wochen. Aber veranschlagen wir mal großzügig ein halbes Jahr, wenn alles korrekt achriviert und gekennzeichnet werden soll, was wann wo zu verwenden ist, und wer wann welche Aufgabe zu erledigen hat. Nun kann mit der eigentlich Arbeit begonnen werden.
Die Audiorestauration dürfte -sind keine groben Schnitzer in den Bändern - maximal einen Monat dauern. Normalerweise sogar viel kürzer, da 1972 sehr gute Qualiät vorlag, und kaum etwas aufwendig restauriert werden muss. Die Spuren werden digitalisiert, und könnten sogar autmatisiert bearbeitet werden - alles ganz easy. Wenn mans mit den einzelnen Spuren macht, ist es erst recht nicht kompliziert, weil ich ganz gezielt kleinste Fehler beheben kann. Es wäre dann nur wegen der Quantität zeitaufwendiger. Schwieriger ist es, auch jeden Fehler tatsächlich zu entdecken, denn manche Fehler im Ton HÖRT man nur, die erkennt der Rechner nicht. Und dazu müsste ich jede einzelne Spur konzentriert anhören. 1972 waren es glaube ich bereits 32 Spuren (oder noch 16? 32 Sprutechnik gabs glaube ich ab 1974. Korrigiert mich). Für den Fall von 16 Spuren a 90 min Konzert mit allem drum und dran wären das also 16x90 min die man anhören müsste, PRO Konzert - also rund 60 Stunden am Stück. Hört man jeden Tag durchweg 8 Stunden (was sehr viel ist), wäre das rund eine Woche pro Konzert. Also ein Monat für alle Konzerte. Sind wir zusammen nun schon bei 8 Monaten.
Die Restauration des Bildes ist komplizierter, wird aber heute auch größenteils automatisiert erledigt, es gibt sehr intelligente Programme, die vollautamtisch voreingestellte Farb/Kontrast/Schärfe und vor allem Farbtoneinstellungen vornehmen. Auch altersbedingte Fehler wie Bildaussetzer, oder die typischen weißen "Knisterfetzen" im Bild werden automatisiert entfernt über ähnliche Effekte wie bei Fotoprogrammen mit Effekten wie "Heilen" und "Klonen" beispielsweise, Bild für Bild. Im Rechner läuft das alles sehr schnell durch. Dadurch steht das Bild hinterher schonmal wieder 1A. Hier eine Zeitangabe zu machen ist sehr schwer, weil es da sehr viele Variablen gibt.

Was allerdings Arbeit macht, und wo nur ein Profi ran kann, ist erstmal der neue Mix, diesen neuen Mix dann intelligent auf die 4 Kanäle aufteilen (Wie soll es sich anhören, ist der Sound dann noch authentisch, bildet er eine Klangerlebniseinheit mit dem Zugleich zu sehendem Bild etc), und die generelle Schnittarbeit des Filmes, also: Was soll gezeigt werden, was nicht, wie wird geschnitten, welche Kameraperspektive verwendet man.....DAS ist schwierig und aufwendig. Mit etwa 3 bis 4 Leuten (an der Basis, insgesamt sind da sehr viel mehr sicher dran beteiligt) dürfte das ganze Projekt in maximal einem Jahr im Kasten sein. Genug Zeit hatte man.
Schwierig im technischen Sinne ist kaum etwas - allerdings verlangt der Projektaufbau einiges an Können, man muss Wissen darüber haben, in welcher Reihenfolge was zu geschehen hat, und die Durchführung des selben einen klaren Kopf, damit man sich nicht verzettelt, und alle müssen konzentriert arbeiten, dann kann man Dinge parallel laufen lassen. Dazu gehört, das VORHER die rechtliche Lage geklärt sein muss, damit die Techniker in Ruhe und motiviert arbeiten können, und das Projekt nicht unter einer rechtlichen Unsicherheit leidet. Doch passiert irgendwo ein Fehler, dann kann das ganze Projekt ins stocken kommen, weil ja eines mit dem anderen verknüpft ist. Projektmanagement ist also im Sinne einer erfolgreichen Durchführung 10 mal wichtiger wie die Projektarbeit selbst.

Ich vermute sogar, man hat für dieses Projekt einen anerkannten Hollywood-Profi engagiert. Aber das ist nur so eine ganz persönliche Vermutung die ich nichtmal begründen kann. Aber das kommt dem "Paukenschlag" sehr nahe.

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14.03.2007 00:54 #569060 von User gelöscht
Endlich schildert mal einer in verständlicher Sprache, was für eine Kniffelsarbeit hinter so einem Projekt steckt! :up:

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14.03.2007 17:48 #569190 von toddy

Endlich schildert mal einer in verständlicher Sprache, was für eine Kniffelsarbeit hinter so einem Projekt steckt! :up:

Psssst... :geheim: ...ich glaube Wisdomy gehört mit zum EOT-Mastering-Team... :grin:

Nein, Ernst beiseite...Danke wisdomy für Deine Schilderung. Liest sich sehr interessant. :up:
Ich lasse Weihnachten und Geburtstag ausfallen und gäbe meinen Jahresurlaub her und würde außerdem bis zu 100.--Euronen für ein EOT-DVD-Set mit allen vier Konzerten in gebührendem Sound und Bild hergeben.(was es niemals kosten würde... ;)

Och nöööö...die bringen sowas doch nicht raus... :kopf1:

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15.03.2007 02:01 #569291 von Wisdomy

Ich lasse Weihnachten und Geburtstag ausfallen und gäbe meinen Jahresurlaub her und würde außerdem bis zu 100.--Euronen für ein EOT-DVD-Set mit allen vier Konzerten in gebührendem Sound und Bild hergeben.(was es niemals kosten würde... ;)

Och nöööö...die bringen sowas doch nicht raus... :kopf1:

Würde ich auch. Aber nur, wenn man wirklich alle 4 Konzerte einzeln veröffentlichen würde.

Aber das müsste nichtmal wirklich sein, denn die würden sich kaum unterscheiden denke ich. Dann schon lieber eine zusammengeschnittene Version, die viele Highlights und unveröffentlichtes Material enthält, alles schön sauber in Bild und Ton und LIEBEVOLL zusammengestellt und remastered. Und diesmal bitte nicht 30 min Rehearsals und 60 min Konzert, sondern mal ein richtig großes Konzert, was den Namen auch verdient, und so wie bei anderen Künstlern auch, so um die 2 Stunden geht. Ob es das Songmaterial allerdings hergibt, weiß ich nicht. Da sind hier sicher andere, die das genau wissen. Denn 3 mal Burning Love will ich auch nicht sehen. Dafür aber einmal in 5.1 das alternate Opening, DAS wäre für mich mal wirklich was neues. Es dürfte aber schwer sein, das doch rasante Tempo der Originalversion wieder zu erreichen. Der Titel EOT konnte nämlich nicht besser gewählt sein.

Eine solche TTWII TE Version wäre mir aber noch lieber. Zähle ich allein die veröffentlichten Konzertminuten von TTWII und The Lost Performances zusammen, komme ich schon auf ca. 110 min, und dazu kommen müßten unbedingt noch das weggelassene Ive Lost You, und Bridge Over Troubled Water, und schon sind wir hier auch bei 120 min reinem Konzert. DAS wäre eine prall gefüllte DVD. Wenn dann noch die Studioaufnahmen dazu kämen mit vielleicht 40 min, würde mich das nicht stören. Und der mehr als dumm geschnittene Übergang von Dont Cry Daddy/In The Ghetto in der SE sollte ersetzt werden durch die Kameraführung der LoPe, und auch der "Dreher" den Elvis zeigt bei Patch It Up ist durch den Kamerawechsel genau an der Stelle auch unklug gewesen - man nimmt das nämlich gar nicht richtig visuell wahr dadurch. Und wenn man wie bei EOT ab und zu mal eine doppelte Kameraperspektive zeigt, würde mich das auch nicht stören. Von der technischen Möglichkeit der DVD, die Kameraperspektive selbst wählen zu können, will ich mal gar nicht reden. Es wäre alles möglich, technisch könnte man eine DVD produzieren, so als wäre das Konzert heute erst aufgenommen worden. Das Material gibt das alles her. <_<

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15.03.2007 02:05 #569293 von User gelöscht

das alternate Opening

:huh:

Was meinst Du?

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15.03.2007 02:08 #569294 von Wisdomy
Die Eröffnungsmusik zu Beginn des Konzertes. Ich komm grad nicht drauf wie sie heißt. Du hörst doch 2 mal zu Beginn des Konzertes eine andere Eröffnungsmelodie, nicht das 2001 A Space Odyssee. Weißt du was ich meine? Das über 4 Kanäle mit deftigem Bass läßt doch den Kaffee in der Tasse gefrieren.

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15.03.2007 02:16 #569295 von User gelöscht

Die Eröffnungsmusik zu Beginn des Konzertes. Ich komm grad nicht drauf wie sie heißt. Du hörst doch 2 mal zu Beginn des Konzertes eine andere Eröffnungsmelodie, nicht das 2001 A Space Odyssee. Weißt du was ich meine?

Ja, aber das wurde live nie gespielt. Bei den Konzerten selber wurde, wie immer, "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss gespielt. Das durfte im Film jedoch aus rechtlichen Gründen nicht verwendet werden, daher komponierte man extra dafür eine ähnliche Musik, haarscharf am Original vorbei. Diese wurde am 20.10.1972 im Annex Sound Studio in Hollywood mit einem Studio-Orchester unter dem Arbeitstitel "2001 Alternate" eingespielt und dann im fertig geschnittenen Film an den Stellen eingefügt, wo ursprünglich "Zarathustra" erklang.

Also, keine Hoffnung, auf den Audio-Spuren der kompletten 4 Shows vom 9., 10., 14. und 18. April 1972 hört man, wie gewohnt, das allseits bekannte 2001-Thema "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss. Falls Du die Box "Close Up" hast, kannst Du Dich auf CD4 davon überzeugen, denn die enthält ja die Show vom 18. April 1972 in San Antonio, Texas.

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