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"Elvis On Tour" die offizielle DVD
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Das heißt, dass der Sound eine gewisse Live-Atmosphäre transportieren soll, so dass man ein wenig das Gefühl hat, man säße im Saal. Das heißt nicht, dass der Original Saal-Sound auf die Tonspur gehört, das ist klar.Und was heißt authentisch?
Aber bei TTWII haben wir das gleiche Problem, wie so oft: Mit Rauschunterdrückung dem Sound das "Leben" geraubt. Das gibt es bei "On Tour" nicht. Da rauscht es zwar, aber es wird nichts unterdrückt. Ähnlich wie bei der obergeil klingenden Japan-Ausgabe der Blvd-CD.
Zum Teil, aber vergleich mal die Bühnenprobe mit der Originalfassung. Da kackt die SE aber gewaltig ab.Das liegt aber am Ausgangsmaterial, welches bekanntlich in weiten Teilen ziemlich scheiße klingt, weil es damals zum Teil stümperhaft aufgenommen wurde.
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Das betrifft höchstens das Intro. Und wie gesagt, so oberschlimm finde ich es nicht, weil ich mich noch nie dran erfreuen konnte. Wäre das Original-Intro der Auftakt-Burner schlechthin gewesen, wäre ich natürlich auch maßlos enttäuscht.Dass das außerordentlich lieblos ist, was da abgeliefert wurde, musst du zugeben.
Dann wirst Du mit der DVD auch zufrieden sein. Hol sie Dir, schau sie Dir an. Einen Zehner ist sie allemal wert, das wirst Du zugeben müssen. Schwamm übers Intro.Aber auch ich habe bereits im Vorfeld gesagt, dass mir der Film mit ordentlichem Bild und Ton völlig ausreicht.
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Um der Wahrheit dfe Ehre zu geben: Er saß auf der Bühne, denn im Stehen hätte er nur schwerlich die Fußmaschinen für Bassdrum und HiHat bedienen können.Und bezüglich Ronnie Tutt habe ich mich auch gewundert woher er wissen will wie der Elvis-Sound im Saal klang, wenn er jedesmal auf der Bühne stand und spielte.
Aber wenigstens hast Du mitgedacht.
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Ach, der saß?! Ich dachte, der wär´ so kleen.Um der Wahrheit dfe Ehre zu geben: Er saß auf der Bühne, ...
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Auf meiner 5.1-Anlage ist das der Fall.Das heißt, dass der Sound eine gewisse Live-Atmosphäre transportieren soll, so dass man ein wenig das Gefühl hat, man säße im Saal.
Das wäre für heutige Ohren auch schrecklich.Das heißt nicht, dass der Original Saal-Sound auf die Tonspur gehört, das ist klar.
Da hast Du allerdings Recht, ich frage mich nämlich immer, warum wir bei "Mary In The Morning" auf der SE nur den Kanal von Elvis' Handmikrofon hören, während bei der Originalfassung auch die anderen Mitspieler zu vernehmen sind (sogar mit angehobener Lautstärke des Schlagzeugs, wenn die Kamera auf Ronnie zeigt). Dafür habe ich keine Erklärung, außer dass irgendwelche Bänder verschwunden sind.Zum Teil, aber vergleich mal die Bühnenprobe mit der Originalfassung. Da kackt die SE aber gewaltig ab.
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- Schorni
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Du verstehst es nicht, oder?Einen Zehner ist sie allemal wert, das wirst Du zugeben müssen. Schwamm übers Intro.
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wenn noch nicht einmal das Schlagzeug mikrofoniert war und unverstärkt in einem 2.500-Leute-Saal gehört werden musste
das kann man sich ja garnicht vorstellen
wo lag da das Problem ein Mikro über dem Schlagzeug zu instalieren?
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Es geht nicht darum, ob das Original-Intro der Burner ist. Es ist einfach nur das verdammte Original-Intro und gehört in den verdammten Film. So und nicht anders.Wäre das Original-Intro der Auftakt-Burner schlechthin gewesen, wäre ich natürlich auch maßlos enttäuscht.
Also doch Preis-Leistungs-Verhältnis?Einen Zehner ist sie allemal wert, das wirst Du zugeben müssen.
Für'n Zehner kriege ich in meinem Club zwei große Jacky-Cola. Die sind der Burner, Top-Qualität und ich muss mich nicht darüber ärgern, dass statt Coca-Cola einfach ALDI-Cola reingegossen wurde.
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Muss man sich auch nicht vorstellen. Man sieht es auf den Fotos: Kein einziges Mikro überm Drumset.das kann man sich ja garnicht vorstellen
Ein Mikro würde da auch nicht viel bringen, die Minimal-Ausführung wären drei gewesen: Bassdrum, Snare/HiHat und ein Overhead. Wirklich minimal. Heute arbeitet man mit mindestens 11 Mikrofonen am Drumset, je nach Anzahl der Toms.wo lag da das Problem ein Mikro über dem Schlagzeug zu instalieren?
Aber das war damals einfach noch nicht der Stand der Technik. Die Konzert-Beschallung, wie wir sie heute kennen, steckte noch in den Kinderschuhen. Man verstärkte nur das, was normalerweise zu leise war, z.B. den Gesang. Alles, was von Natur aus ordentlich Lärm machte, wie z.B. das Orchester oder so ein Drumset, ging "unplugged" in den Saal. Gitarre und Bass liefen nur über den Amp auf der Bühne.
Es wurden damals im Live-Betrieb noch lange nicht diese Lautstärken gefahren, wie man sie heute kennt. Nach heutigem Ermessen waren das reine Flüster-Veranstaltungen. Mit unseren Hörgewohnheiten wären wir maßlos enttäuscht gewesen, aber damals kannte man es nicht anders und fand es daher bombastisch. Schau Dir bei TTWII mal die zwei kleinen Böxchen an, die rechts und links neben der Bühne standen - da macht heute Deine Stereoanlage zuhause mehr Dampf. Aber die Teile mussten Elvis' Stimme zu 2.500 Leuten tragen, bis in die hintersten Reihen und oben auf die Galerie. Man kann sich nicht mal ansatzweise vorstellen, wie dünn das geklungen hat. Doch wie gesagt, man kannte es nicht anders, also war es okay.
Woodstock wurde mit einer einfachen Gesangsanlage und ein paar notdürftig aufgehängten Zusatzboxen beschallt - für knapp eine halbe Million Leute. Da haben höchstens die vorderen 500 was gehört. War aber egal, die waren eh alle benebelt. Und vier Jahre zuvor, als die Beatles im Shea-Stadion gespielt haben, hat man einfach die Stadion-Anlage, die eigentlich nur für Durchsagen gebaut worden war, zur Beschallung benutzt, mit ein paar kleinen Lautsprechern rund um die Bühne. Da wird kein Mensch auch nur einen Ton von der Musik gehört haben. Egal, es ging ja nur ums Rumkreischen. Noch schlimmer war es bei Elvis' Auftritten in den 50ern, da hat man absolut nichts gehört. War auch gut so, denn das, was man gehört hätte, wenn nicht alle so gekreischt hätten, wäre ein schrecklich metallisches Geplärre gewesen.
Erst Anfang der 70er entwickelte sich die Konzertbeschallung in etwa zu dem, was wir heute kennen, dann aber auch rasant. Als Elvis 1972 im Madison Square Garden vor zehntausenden von Menschen spielte, hat das schon ordentlich geknallt.
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Wenn ICH mit einem Elvis-Produkt zufrieden bin, dann will das schon was heißen.
Und ich gehe davon aus, dass die meisten hier zigfach mehr Elvis-Müll in ihrer Sammlung horten als ich.
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