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Elvis Presley - Glory Of SUN (DLP & CD - FS)
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12.07.2026 23:20 - 12.07.2026 23:28 #988222
von Mike.S.
Wobei es natürlich schon so ist, dass der Pultec Röhrenequalizer, der hier zum Einsatz kam, kein EQ ist, der speziell für Vinyl Mastering entwickelt wurde, obwohl man ihn dafür auch verwendet. Er ist ein Allrounder, der generell verwendet wird, um das Klangbild zu bearbeiten. Ich vermute also eher, dass er hier direkt beim hochauflösenden File, das als Quelle diente, zum Einsatz kam.
Denn der Unterschied der "Glory" CD zu bisherigen CD-VÖ ist deutlich und entspricht genau der Beschreibung von Granlund und der darin erwähnten Verwendung des Röhrenequalizers. Daher ist die CD mMn keine überflüssige Dreingabe, sondern spiegelt sehr genau das wider, was als Klangbild beabsichtigt war und zunächst einmal unabhängig vom CD oder Vinyl Master umgesetzt wurde.
Danach hat man dann daraus ein Master für die CD und ein Vinylmaster erstellt. Die Tatsache, dass das Vinylmaster bei Mitten/Höhen/Bässen anders klingt, hängt eher an den physischen Eigenschaften bzw. Grenzen einer LP, die beim Erstellen des Masters berücksichtigt werden müssen. Das ist aber immer so. Jedes Vinyl Master unterscheidet sich von dem CD Master in Nuancen bei diesen "Problembereichen", man kann das auch HIER (Link) sehr gut nachlesen, was dafür alles berücksichtigt werden muss, damit es am Ende nicht zu Fehlern beim Abspielen kommt.
Diese Regulierungen haben bei heutigen Produktionen oftmals zur Folge, dass das Vinyl angenehmer klingt, jedoch gibt es genauso auch das Gegenteil, dass die CD besser klingt, das lässt sich nicht verallgemeinern. Dabei geht es aber bei gleicher digitaler Quelle meist nur um Nuancen. Ich habe zwar die "Glory" LP nicht gehört, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sie noch ein paar Schwächen der CD, wie z.B. die zu starken Höhen und fehlenden Mitten ausgleichen kann, weil das einfach beim Erstellen eines Vinylmasters reguliert werden muss. Trotzdem sehe ich die grundsätzliche Klangveränderung, die ich auf der CD im Vergleich zu früheren CDs höre, als das, was Granlund und sein Team durch den Einsatz des Röhrenequalizers erreichen wollten.
Mike.S. antwortete auf Elvis Presley - Glory Of SUN (DLP & CD - FS)
Daher glaube ich die Aussage das diese Glory Of Sun Vö tatsächlich "specially mastered for this Deluxe Double Gatefold Viny LP" wurde und die CD lediglich eine (m.E. vollkommen überflüssige) Dreingabe ist.
Wobei es natürlich schon so ist, dass der Pultec Röhrenequalizer, der hier zum Einsatz kam, kein EQ ist, der speziell für Vinyl Mastering entwickelt wurde, obwohl man ihn dafür auch verwendet. Er ist ein Allrounder, der generell verwendet wird, um das Klangbild zu bearbeiten. Ich vermute also eher, dass er hier direkt beim hochauflösenden File, das als Quelle diente, zum Einsatz kam.
Denn der Unterschied der "Glory" CD zu bisherigen CD-VÖ ist deutlich und entspricht genau der Beschreibung von Granlund und der darin erwähnten Verwendung des Röhrenequalizers. Daher ist die CD mMn keine überflüssige Dreingabe, sondern spiegelt sehr genau das wider, was als Klangbild beabsichtigt war und zunächst einmal unabhängig vom CD oder Vinyl Master umgesetzt wurde.
Danach hat man dann daraus ein Master für die CD und ein Vinylmaster erstellt. Die Tatsache, dass das Vinylmaster bei Mitten/Höhen/Bässen anders klingt, hängt eher an den physischen Eigenschaften bzw. Grenzen einer LP, die beim Erstellen des Masters berücksichtigt werden müssen. Das ist aber immer so. Jedes Vinyl Master unterscheidet sich von dem CD Master in Nuancen bei diesen "Problembereichen", man kann das auch HIER (Link) sehr gut nachlesen, was dafür alles berücksichtigt werden muss, damit es am Ende nicht zu Fehlern beim Abspielen kommt.
Diese Regulierungen haben bei heutigen Produktionen oftmals zur Folge, dass das Vinyl angenehmer klingt, jedoch gibt es genauso auch das Gegenteil, dass die CD besser klingt, das lässt sich nicht verallgemeinern. Dabei geht es aber bei gleicher digitaler Quelle meist nur um Nuancen. Ich habe zwar die "Glory" LP nicht gehört, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sie noch ein paar Schwächen der CD, wie z.B. die zu starken Höhen und fehlenden Mitten ausgleichen kann, weil das einfach beim Erstellen eines Vinylmasters reguliert werden muss. Trotzdem sehe ich die grundsätzliche Klangveränderung, die ich auf der CD im Vergleich zu früheren CDs höre, als das, was Granlund und sein Team durch den Einsatz des Röhrenequalizers erreichen wollten.
Letzte Änderung: 12.07.2026 23:28 von Mike.S..
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