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Elvis Presley - Glory Of SUN (DLP & CD - FS)
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- Dick
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Das Vinyl selber ist gewohnt erstklassig - 180g schwer, deadsilent, absolut plan und perfekt zentriert. Wie klingt das Ganze nach dem ersten Hören? Sehr, sehr gut...einige Titel sogar merklich besser als ich sie jemals zuvor gehört habe, wie z.B. "I Don't Care If The Sun Don't Shine [SUN 210]" oder "I'm Left, You're Right, She's Gone [SUN 217] - ein schneller A/B Vergleich mit Elvis At Sun bzw. A Boy From Tupelo bestätigten diesen Eindruck. Weitere Ausführungen nach dem Wochenende - wollte hier nur einen kurzen Ersteindruck wiedergeben.
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- ronb57
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Muss man diese Lieder im Vergleich zu originalen RCA/Sony-Legacy Alben "Besser" machen durch computertechnische "Spielereien" !?
OK, die Elvis At Sun ist schwerer zu bekommen als die
A BoyFrom Tupelo LP und dadurch auch teurer. Für die, die an diese Varianten nicht mehr rankommen, die könnten bei der Glory Of Sun zugreifen !
Mir geht nichts über von Seiten RCA/Sony-Legacy verbesserte, nur remasterte Versionen ! Besser als diese muss für mich nichts klingen !
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- Mike.S.
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- Dick
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- ronb57
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Was heisst dezent eingreifen ?
Wo bzw. warum muss dezent eingegriffen werden ?
Worin liegt der Klangunterschied ?
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- Mike.S.
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Ich hab gerade nachgelesen, was dieser EQ genau macht. Hier einmal die genauere Beschreibung dazu:
"Ein Röhren-Equalizer mit unendlichen kreativen Möglichkeiten. Der EQP-1A bietet einen revolutionären Ansatz zur Entzerrung durch sein zweibandiges Design mit unabhängigen Boost- und Dämpfungsreglern. Die außergewöhnliche Eigenschaft, gleichzeitig Boost und Cut im selben Frequenzband anwenden zu können, eröffnet unendliche kreative Möglichkeiten: von vollem, aber perfekt kontrollierten Bassfrequenzen bei Kick-Drums bis hin zu luftigen und kristallklaren Höhen. Die charakteristische Röhrenwärme und natürliche Transparenz in den Höhen verleihen jeder Spur, die durch diese legendäre Schaltung läuft, eine einzigartige Signatur."
"Klangfärbung: Allein das Durchschleifen eines Audiosignals durch die Übertrager und Röhrenschaltkreise verleiht dem Sound eine subtile Wärme, harmonische Sättigung und ein seidiges Top-End. Obwohl das originale Handbuch explizit davor warnt, nutzen Toningenieure den EQP-1A vor allem wegen eines Bedienfehlers. Gleichzeitiges Anheben (Boost) und Absenken (Attenuate) auf derselben tiefen Frequenz (z. B. bei 30 Hz oder 60 Hz):
- Die Kurven für Boost und Cut sind leicht gegeneinander verschoben.
- Es entsteht eine kräftige Bassanhebung mit einer gleichzeitigen, engen Absenkung direkt darüber (Mitten-Scoop).
- Ergebnis: Bassdrums (z. B. eine 909) und Basslines erhalten massiven Druck im Tiefbass, klingen aber extrem aufgeräumt und matschen nicht in den Tiefmitten."
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Also, wenn ich das so lese, dann klingt das bestimmt recht fein, der Nachbau des Originals kostet immerhin über 5000,-. Aber es ist eben ein Eingriff in den ursprünglichen Klangcharakter. Man kann natürlich sagen, dass Matt Ross-Spang das auch ständig macht, also mit technischen Eingriffen einen eigenen Sound zu erzeugen. Insofern, warum also nicht. Ich denke, mir würde es wahrscheinlich klanglich sogar gefallen. Trotzdem habe ich wie Ronny etwas gemischte Gefühle bei der Sache. Vor allem würde mich interessieren, wie das dann eigentlich auf der beigelegten CD klingt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Effekt besser zu Vinyl passt.
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- ronb57
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Dass man mehrspurige Tracks aus den siebziger Jahren im Klang "Verbessern" will durch Bearbeitung bzw. Heraushebung einzelner Instrumente oder dem Gesang von Elvis, nun ja, das kann ich in gewissem Maße verstehen, aber originale SUN oder Aufnahmen bis 1958, die ursprünglich in Mono - naja auch binaural - aufgenommen wurden "Verbessern" - wieder mal das Wort - will, das kann zumindest ich nicht verstehen !!
WOZU !!??
Die sollen doch möglichst im originalen Sound verbleiben !!
Sorry, aber für mich sind meine Fragen wozu man gerade die SUN-Aufnahmen verbessern muss und was am Klang anders klingen soll, nicht befriedigend beantwortet.
Aber ich denke, jeder hat ein anderes Hörvermögen und kann das im Grunde genommen einem anderen Hörer nicht erklären, woran bzw. wie man die auch nur dezentere "Verbesserung" heraushört !
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- Dick
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Dass man mehrspurige Tracks aus den siebziger Jahren im Klang "Verbessern" will durch Bearbeitung bzw. Heraushebung einzelner Instrumente oder dem Gesang von Elvis, nun ja, das kann ich in gewissem Maße verstehen, aber originale SUN oder Aufnahmen bis 1958, die ursprünglich in Mono - naja auch binaural - aufgenommen wurden "Verbessern" - wieder mal das Wort - will, das kann zumindest ich nicht verstehen
Wobei Du dann ja in erster Linie den Mix meinst, also mehrspurige Tracks neu abzumischen. Ich meinte eher, dass Ross-Spang auch den Klang stark verändert hat. Er hat z.B. bei den Live Aufnahmen zum Teil den Bass sehr stark angehoben, zur Freude von Gypsy, da es jetzt richtig rumst. Aber natürlich klangen die 70er Aufnahmen nicht so in ihrer Zeit. Das liegt aber weniger daran, dass man damals nicht die technischen Mittel hatte, sondern weil man ein anderes neutraleres Klangbild vorgezogen hat.
Im Falle der 50er hatte man gewisse technischen Möglichkeiten noch nicht, heute kann man das nachholen. Im Grunde hat man ja sämtliche 50er Aufnahmen im Laufe der Jahre immer wieder klanglich verbessert. Natürlich ist schwer zu sagen, wo man hier eine Grenze ziehen sollte. Trotzdem gibt es bei solchen Bearbeitungen einen Unterschied im Ansatz, wenn ich einmal Granlund und Sony vergleiche.
Ich denke, was mir in diesem Fall aufstößt, ist die Tatsache, dass es Granlund nicht darum geht, die Aufnahmen in ihrer gesamten Qualität zu verbessern, so wie Sony das gemacht hat. Dort wurde versucht, durch neue Abtastung der Bänder eine allgemeine Verbesserung zu erzielen. Keine "Effekthascherei". Nun wird lediglich in die fertigen Sony Files ein Effekt eingebaut, und dieser wird als klangliche Verbesserung verkauft. Ein EQ ist aber in seiner Grundform ein Filter. Es wird ja etwas weggefiltert, damit es weicher klingt. Insofern ist das mMn Augenauswischerei. Es wird lediglich wieder neues Geld gemacht mit der Idee "Röhrenequalizer", und sind wir ehrlich, das ist eigentlich genau die Masche, die wir seit Jahren von den Bootleggern kennen.
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