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Das große Elvis Presley Filmbuch
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Natürlich, jede Menge sogar.Gibt's denn überhaupt Filme, die Dir nicht gefallen? Ich meine, die ein oder andere gelungene Einstellung oder Sequenz lässt sich ja in jedem Film finden.
Moderner animierter Aktionschotter, dass kannst Du den Hasen füttern. Da sind die Schauspieler nur noch Hanswurste der Technik. Kriegen dafür zwar Oskars ohne Ende, aber von Kunst ist nichts mehr übrig.
Selbstverständlich sind viele Filme von Elvis meist "Billigfilme von den Produktionskosten her". Also Garanten dafür, dass ein Gewinn eingespielt wird. Das entbehrt jedoch nicht einer künstlerischen Leistung, die darf gewürdigt werden. Und daran ist Elvis als Schauspieler beteiligt.
Außerdem wäre es für uns doch total langweilig, ihn nur auf CD hören zu können, ein paar 1000 Standfotos zu haben, oder ihn in Live-Mitschnitten von Konzerten agieren zu sehen. In den Filmen da lebt er als Mensch vor uns - das finde ich gut.
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- Lonegan
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Wo ist der Unterschied?, ein paar 1000 Standfotos zu haben, oder ihn in Live-Mitschnitten von Konzerten agieren zu sehen.
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Eben gerade in der Mimik, der Gestikulation, wie er mit dem Mundwinkel zuckt, das Spiel der Augen, tolle Feinheiten, die uns die anderen Medien nicht erschließen können.Wo ist der Unterschied?
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Ich bin ja nun ein bekennender Elvis-Film-Freund, aber ob jeder Elvis-Liebhaber, der sich in erster Linie für seine Musik interessiert, den Meister nun tatsächlich als Schauspieler agieren sehen muss, wage ich zu bezweifeln. Ich persönlich bin auch froh darüber, dass es all die Filme gibt, aber dennoch möchte ich nicht unbedingt behaupten, dass Elvis nur auf CD zu hören oder Konzertmitschnitte zu sehen, langweilig wäre. Schließlich hat er uns einen Haufen musikalisches Material hinterlassen, bei dem man auch nach Jahren immer wieder Neues entdecken kann. Und zwingend mögen muss man die Filmchen nun schon gar nicht ...Außerdem wäre es für uns doch total langweilig, ihn nur auf CD hören zu können, ein paar 1000 Standfotos zu haben, oder ihn in Live-Mitschnitten von Konzerten agieren zu sehen. In den Filmen da lebt er als Mensch vor uns - das finde ich gut.
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Mir signalisieren diese Dinge bei ihm immer wieder, dass er sich am liebsten hinter den Pappkulissen verkriechen möchte.Eben gerade in der Mimik, der Gestikulation, wie er mit dem Mundwinkel zuckt, das Spiel der Augen,...
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Selbstverständlich richtig.Ich persönlich bin auch froh darüber, dass es all die Filme gibt, aber dennoch möchte ich nicht unbedingt behaupten, dass Elvis nur auf CD zu hören oder Konzertmitschnitte zu sehen, langweilig wäre. Schließlich hat er uns einen Haufen musikalisches Material hinterlassen, bei dem man auch nach Jahren immer wieder Neues entdecken kann. Und zwingend mögen muss man die Filmchen nun schon gar nicht ...
Doch wenn wie heute Abend, im Fensehen "Loving You" gezeigt wurde, (blöde Reclame dazwischen, die jedes Gefühl noch ermordet) und der Song auf 3 verschiedene Weisen dargeboten wurde, so ist das, in der filmischen Handlung eingebettet, auch ein emotionales Erlebnis. Mehr als der singuläre Song vermitteln kann. Elvis hat den Song x-mal gesungen, wieviel aufnahmen es davon gibt weiß ich nicht, doch ich bin überzeugt davon, das in kaum hörbaren Nuancen, Schattierungen, Phrasierungen uvm. jeder Song einzigartig ist, Und das zeichnet seine Filme aus.
Auch ich entdecke in seiner Musik jeden Tag Neues - das macht seine Musik zu einem spannenden Erlebnis
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- michael grasberger
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mir wird gerade das dilettieren in diesen augenblicken deutlich.Elvis ist mehr als ein Musiker, der ein paar Filmchen abdrehte. Konzentrieren wir uns auf ihn, als dramaturgisch Handelnden, und warten wir nicht nur, auf den nächsten Song, so wird doch deutlich klar, dass hier kein Diletant am Werke ist,
da denk ich mir immer: schuster, wärst du bei deinen leisten geblieben!. ein überragender sänger & liveperformer, der sein talent als unterdurchschnittlicher schauspieler verschwendet, darin liegt schon eine gewisse tragik. es ist nunmal nicht jeder ein multitalent wie sinatra, der auch als schauspieler küstlerisch erfolgreich war.
trotzdem trägt elvis nicht allein die verantwortung für die schlechten filme der 60er. miese drehbücher (eigentlich immer dasselbe in minimalen variationen), untalentierte regisseure, eine generell billige machart, die eher an b-movies erinnert, allerdings meist leider ohne deren trashigen charme...
wenn man bedenkt, dass elvis am anfang mit top-regisseuren wie michael curtiz oder don siegel arbeiten durfte, ist das schon ein steiler künstlerischer abstieg.
(p.s..: bin übrigens auch kein freund des heutigen hollywoodkinos.)
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- Donald
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Was Elvis´ schauspielerisches Talent in Sachen Mimik angeht, da sehe ich in fast jedem Film die beiden gleichen Darstellungen, die eine Form von Erregung ausdrücken sollen:Ist doch ganz einfach.
Schau Dir einen Film an, konzentriere dich auf das Wort, die Gestik, auch wenn nur angedeutet, geringste Zuckungen in der Mimik, ...
1.) Zusammendrücken von Ober- und Unterkiefer (wenn er "sauer" oder "konzentriert" darstellen will) und
2.) die hochgezogene Augenbraue (passt ja fast immer).
Aber was soll´s. Clint Eastwood hat auch nur zwei Gesichtsausdrücke drauf: einen ohne Hut und einen mit Hut.
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- Donald
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Das sehe ich ganz genauso.trotzdem trägt elvis nicht allein die verantwortung für die schlechten filme der 60er. miese drehbücher (eigentlich immer dasselbe in minimalen variationen), untalentierte regisseure, eine generell billige machart, ...
Bei manchen seiner Filme ist es einem schon ganz egal. Auf eine krude Weise funktionieren sie irgendwie doch noch und sei es auch nur als trashiger Spaß.
Aber zum Beispiel bei einem Film wie "Viva Las Vegas", der eigentlich das Potential zu einer wirklich guten Screwball-Komödie gehabt hätte, da zeigt sich leider überdeutlich, was ein langweilig-deppertes Drehbuch zudem noch langweilig-deppert umgesetzt aus einem Film machen können, mit dem mehr möglich gewesen wäre, wenn ein besserer oder engagierterer Regisseur bzw. ein besser Autor dran gesessen hätte.
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- rambohamster
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Am Wochenende habe ich mich im Buch bis "Easy Come, easy go" vorgearbeitet. Leider bin ich auf einige inhaltliche wie auch bildliche Fehler gestoßen. Das waren Sachen, die mir aufgefallen sind - ich möchte aber nicht wissen, was noch so falsch ist, was mir aber (wegen fehlender Kenntnis) nicht aufgefallen ist.
Wie schon erwähnt, hätte ich gerne mehr Dreharbeiten und Studio-Session Bilder gehabt.
Hätte ich dies vorher gewusst, hätte ich dieses Buch für 50 Euro nicht gekauft, da Preis-/Leisungsverhältnis nicht stimmt (meiner Meinung nach).
Es gibt auch einiges positives, ich will dieses Buch nicht einfach komplett schlechtmachen - im großen und ganzen ist es ja auch gelungen.
Es ist aber kein Standardwerk, auch wenn's so draufsteht. Wer das Seibel-Buch nicht hat (ich gehöre dazu) ist mit diesem Werk schon relativ gut bedient (wenn's billiger wäre).
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