- Beiträge: 2421
- Dank erhalten: 1312
Was macht für euch in gutes Konzert aus?
- Gypsy
-
- Abwesend
- All The Kings Men
-
Weniger
Mehr
28.01.2026 18:55 - 28.01.2026 18:59 #986796
von Gypsy
Gypsy antwortete auf Was macht für euch in gutes Konzert aus?
Der Mix klingt ganz und gar nicht wie eine Studio Aufnahme. Vor allem nicht der vom 12. Januar, den er ebenfalls neu gemixt hat. Das ist die perfekte Kombination aus Detailreichtum und Konzertatmosphäre. Das hat er ebenfalls sehr eindrucksvoll bei den MSG Konzerten bewiesen. Deshalb verstehe ich nicht wie du darauf kommst, das er Live nicht kann? Liegt das vielleicht daran, dass er keine trockenen Mixe von Konzerten anfertigt, die du so sehr magst?
Ich würde eher sagen, dass sich hier die Mixer der Vergangenheit auf einem falschen Weg befanden. Also in Bezug auf die furztrockene TTWII Box oder die Memphis Legacy.
Aber zu Aloha. Elvis befand sich nicht mehr in der Sun Ära. Schon sehr früh strebte er bei seinen Studio Aufnahmen nach Perfektion. Nicht umsonst hat er über 20 Takes von Hound Dog eingespielt. Probleme mit dem Song hatte er ganz sicher nicht, sondern er wollte die perfekte Aufnahme.
Songs wie Surrender, Anything Its Part Of Me und noch viel andere sind absolut perfekt produzierte Nummern, an denen du nicht einen Makel findest.
Dieses Streben nach Perfektion gilt jedoch nicht für Elvis in Nashville 1970 zum Beispiel.
Was ich damit sagen will, Elvis streben nach Perfektion war nicht grundsätzlich, sondern beschränkt auf bestimmte Produktionen.
Aloha war eine davon. Es ist das einzige Elvis Konzert das von der ersten bis zur letzten Minute perfekt gespielt ist. Eine großartige Leistung, wenn man bedenkt das das live war. Das gelang ihm nicht mal bei der Probe am 12. Januar. Vielleicht weil er es nicht für nötig hielt. Aber das ist ja das faszinierende an Elvis, wenn der wollte konnte der abliefern und zwar auf Knopfdruck.
Es stimmt, unter Musik Historikern und Kritikern hat Aloha einen hohen Stellenwert. Und das nicht nur, weil es die erste Satelliten Übertragung war. Sondern ganz grundsätzlich wegen der Performance.
Man braucht allerdings eine bestimmte Reife um diese Show genießen zu können und nicht als langweilig zu empfinden. Ich lese diese Beschreibung hier ziemlich oft. Kleine Kinder finden auch Pavarotti Konzerte langweilig, um das mal zuzuspitzen, wenn du weißt worauf ich hinaus will.
Aloha ist alles andere als langweilig. Es ist der reinste Genuss und Spannung pur, wenn man bereit ist den Zappel Elvis hinter sich zu lassen und sich diesem Format zu öffnen.
Der erste Block bis My Way ist schon so interessant, das ich nicht eine Sekunde weg gucken kann. Elvis zieht eiinen da voll rein. Und das ganze ohne Bühnenakrobatik ala TTWII.
Die versteiften Posen mit dem vorgestellten Bein bei Gave Me A Mountain zum Beispiel, ohne das sich am Unterkörper irgendetwas bewegt, unterstrichen die Dramatik des Vortrags zusätzlich.
Viele werfen Elvis vor, er hätte keine Lust gehabt, sich mehr zu bewegen bei Aloha. Die Leute haben keine Ahnung. Elvis wusste genau was tat bzw tun musste, um das Bild von sich in die Welt zu transportieren, das er zu dieser Zeit haben wollte.
Ich würde eher sagen, dass sich hier die Mixer der Vergangenheit auf einem falschen Weg befanden. Also in Bezug auf die furztrockene TTWII Box oder die Memphis Legacy.
Aber zu Aloha. Elvis befand sich nicht mehr in der Sun Ära. Schon sehr früh strebte er bei seinen Studio Aufnahmen nach Perfektion. Nicht umsonst hat er über 20 Takes von Hound Dog eingespielt. Probleme mit dem Song hatte er ganz sicher nicht, sondern er wollte die perfekte Aufnahme.
Songs wie Surrender, Anything Its Part Of Me und noch viel andere sind absolut perfekt produzierte Nummern, an denen du nicht einen Makel findest.
Dieses Streben nach Perfektion gilt jedoch nicht für Elvis in Nashville 1970 zum Beispiel.
Was ich damit sagen will, Elvis streben nach Perfektion war nicht grundsätzlich, sondern beschränkt auf bestimmte Produktionen.
Aloha war eine davon. Es ist das einzige Elvis Konzert das von der ersten bis zur letzten Minute perfekt gespielt ist. Eine großartige Leistung, wenn man bedenkt das das live war. Das gelang ihm nicht mal bei der Probe am 12. Januar. Vielleicht weil er es nicht für nötig hielt. Aber das ist ja das faszinierende an Elvis, wenn der wollte konnte der abliefern und zwar auf Knopfdruck.
Es stimmt, unter Musik Historikern und Kritikern hat Aloha einen hohen Stellenwert. Und das nicht nur, weil es die erste Satelliten Übertragung war. Sondern ganz grundsätzlich wegen der Performance.
Man braucht allerdings eine bestimmte Reife um diese Show genießen zu können und nicht als langweilig zu empfinden. Ich lese diese Beschreibung hier ziemlich oft. Kleine Kinder finden auch Pavarotti Konzerte langweilig, um das mal zuzuspitzen, wenn du weißt worauf ich hinaus will.
Aloha ist alles andere als langweilig. Es ist der reinste Genuss und Spannung pur, wenn man bereit ist den Zappel Elvis hinter sich zu lassen und sich diesem Format zu öffnen.
Der erste Block bis My Way ist schon so interessant, das ich nicht eine Sekunde weg gucken kann. Elvis zieht eiinen da voll rein. Und das ganze ohne Bühnenakrobatik ala TTWII.
Die versteiften Posen mit dem vorgestellten Bein bei Gave Me A Mountain zum Beispiel, ohne das sich am Unterkörper irgendetwas bewegt, unterstrichen die Dramatik des Vortrags zusätzlich.
Viele werfen Elvis vor, er hätte keine Lust gehabt, sich mehr zu bewegen bei Aloha. Die Leute haben keine Ahnung. Elvis wusste genau was tat bzw tun musste, um das Bild von sich in die Welt zu transportieren, das er zu dieser Zeit haben wollte.
Letzte Änderung: 28.01.2026 18:59 von Gypsy.
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
- GerhardG
-
- Offline
- Night Rider
-
Weniger
Mehr
- Beiträge: 90
- Dank erhalten: 62
28.01.2026 18:55 #986797
von GerhardG
She laughed when I told her, "Take care, take care or you'll share in his midnight ride".
GerhardG antwortete auf Was macht für euch in gutes Konzert aus?
Ich möchte zu dem Thema gerne etwas ausholen. Denn ich finde es interessant, wie sich die Eindrücke über die Jahre geändert haben. Ich denke, die meisten, die hier im Forum schreiben, sind Langzeit-Elvis-Fans und hören vielleicht so wie ich seit der Kindheit oder spätestens seit der Jugend Elvis.
Mein erstes Elvis-Live-Erlebnis war die Aloha Show. Damals war ich nur gerade 5 Jahre alt und verstand nur, dass ich mochte, was ich sah und hörte.
In den ersten Jahren als Fan konnte ich mir nur die Low-Budget-Platten wie die von Camden leisten. Die erste «Live»-Platte war dementsprechend die K-Tel LP «Elvis The Ultimate Performances». Die habe ich als rund 8-Jähriger gekauft.
Damals wusste ich noch nichts von Elvis in der Army oder von seinem Comeback 1969. Ich dachte gar, dass ich die falsche Platte bekommen hatte, als das 2001-Thema anfing zu spielen. Der erste allgemeine Eindruck war aber sehr gut und ich hörte die Platte, bis sie praktisch komplett abgenutzt war.
Damals (Mitte der 80er-Jahre) gab es nur wenige komplette Live-Shows von Elvis. Da waren MSG, Aloha, Memphis 74 und... naja, Elvis In Concert, welches ja nicht wirklich ein komplettes Konzert ist, aber nah genug. Die ersten zwei Seiten sind ja fast ein komplettes Konzert. Mehr offizielle Live-Platten gab es meines Wissens nicht. Es war eher selten, dass man Elvis Liveaufnahmen im Fernsehen zu sehen bekam. Meistens wurde die Aloha Show an Neujahr gesendet. Ich sah TTWII und EOT erst gegen Ende der 80er. Meine Eindrücke waren daher meist rein akustisch und nicht so sehr visuell.
Etwas, das vermutlich die meisten auch so erleben/erlebten, ist das «Erste-Mal»-Gefühl beim Hören. Das war für mich immer ein Highlight, egal ob Aloha oder Elvis in Concert. Sogar bei den Film-Soundtracks hatte ich dieses «First-Time»-Gefühl, auch bei Liedern, die ich heute nicht mehr hören kann, wie z.B. «He's Your Uncle Not Your Dad» oder «Yoga Is as Yoga Does».
Bei Elvis in Person (1969) dachte ich lange Zeit, als ich die Platte in den Läden sah, dass es sich um eine übliche Kompilation von Studioaufnahmen (Blue Suede Shoes, Can't Help Falling In Love usw.) handelte. Eher zufällig hörte ich das Album zum ersten Mal bei einem damaligen Freund und wurde gleich ekstatisch beim Zuhören. Seither bin ich eingefleischter 1969er-Fan.
Mein erstes «Import»-Live-Album-Erlebnis war «Elvis Back in Portland». Erstmal eine Enttäuschung – ich wusste damals nicht, dass es so etwas wie Amateuraufnahmen von Elvis-Shows gab. Konnte aber mit etwas akustischem Improvisieren einiges aus der Platte herausholen. So spielte ich die Platte über die Lautsprecher und mit Kopfhörer gleichzeitig eingeschaltet. Es verbesserte die Akustik der Aufnahmen wesentlich. Auf der Platte hörte ich viele Lieder zum ersten Mal als Live-Version, z.B. «I'm Leaving», «Help Me Make It Through The Night» uvm.
Das war Anfang der 90er. In dieser Zeit wurde das Sammeln von «Import»-Platten zur Obsession. Die ersten Alternate Takes und Undubbed-Aufnahmen zu hören war eine völlig neue Erfahrung.
Beim Zuhören von Elvis-Platten verlor ich mich meistens beim Blättern in diesem Buch www.amazon.com/Elvis-Catalog-Lee-Cotten/dp/0385237057 und träumte davon, irgendwann alle Elvis-Konzerte zu haben.
Rund 2002/03 war ich bei der Elvis-«Live»-Show mit der TCB Band; einige der Sweet Inspirations usw. waren auch da. Es ist wohl das Eindrücklichste, was ich im Zusammenhang mit Elvis erlebt habe.
Dies auch zum Thema Konzertdauer: Diese Show dauerte rund eine Stunde. Es wirkte auf mich nicht zu kurz, denn jede Minute der Show war extrem beeindruckend für mich. Ich konnte so vielleicht etwas erahnen, wie eine wirkliche Elvis-Live-Show war. Es ist halt schon etwas ganz anderes, in der Halle mit vielen Menschen, Live-Musik – und es wurde vor der Show lauthals «Elvis Super Souvenirs» angepriesen.
Die grosse Änderung kam mit YouTube. Heute ist so viel Elvis-«Material» online verfügbar, dass es selbst mich manchmal erschlägt. Zum Teil ist es nicht ganz einfach, Schritt zu halten mit allem, was schon veröffentlicht wurde, ob offiziell oder inoffiziell. Man kann einfach zu jeder Epoche etwas finden, und wie vermutlich die meisten ertappe ich mich selbst immer wieder beim Rosinenpicken. Aber die Faszination bleibt für mich ungebrochen. Bei der 1969er-Live-Box höre ich immer mal wieder etwas, das mir vorher nie aufgefallen ist, und komme beim Zuhören immer mal wieder in so richtige Ekstase.
Am liebsten mag ich das Gefühl, dass Elvis alles gibt, seine ganze Energie und Emotionen in ein Lied steckt. Was ich heute nicht so mag, ist, wenn Elvis sich durch Lieder durchlacht. Da gibt es leider einige Aufnahmen von Februar '70 wie «Kentucky Rain», wo Elvis irgendwie komplett die Fassung verliert. Ausnahme natürlich «Are You Lonesome Tonight» von '69. Ich glaube, Elvis ist vermutlich der einzige Musiker, von dem jemals eine «Lachversion» eines Liedes als Single herausgegeben wurde.
Eines ist sicher ich werde nie müde Elvis zu hören
Mein erstes Elvis-Live-Erlebnis war die Aloha Show. Damals war ich nur gerade 5 Jahre alt und verstand nur, dass ich mochte, was ich sah und hörte.
In den ersten Jahren als Fan konnte ich mir nur die Low-Budget-Platten wie die von Camden leisten. Die erste «Live»-Platte war dementsprechend die K-Tel LP «Elvis The Ultimate Performances». Die habe ich als rund 8-Jähriger gekauft.
Damals wusste ich noch nichts von Elvis in der Army oder von seinem Comeback 1969. Ich dachte gar, dass ich die falsche Platte bekommen hatte, als das 2001-Thema anfing zu spielen. Der erste allgemeine Eindruck war aber sehr gut und ich hörte die Platte, bis sie praktisch komplett abgenutzt war.
Damals (Mitte der 80er-Jahre) gab es nur wenige komplette Live-Shows von Elvis. Da waren MSG, Aloha, Memphis 74 und... naja, Elvis In Concert, welches ja nicht wirklich ein komplettes Konzert ist, aber nah genug. Die ersten zwei Seiten sind ja fast ein komplettes Konzert. Mehr offizielle Live-Platten gab es meines Wissens nicht. Es war eher selten, dass man Elvis Liveaufnahmen im Fernsehen zu sehen bekam. Meistens wurde die Aloha Show an Neujahr gesendet. Ich sah TTWII und EOT erst gegen Ende der 80er. Meine Eindrücke waren daher meist rein akustisch und nicht so sehr visuell.
Etwas, das vermutlich die meisten auch so erleben/erlebten, ist das «Erste-Mal»-Gefühl beim Hören. Das war für mich immer ein Highlight, egal ob Aloha oder Elvis in Concert. Sogar bei den Film-Soundtracks hatte ich dieses «First-Time»-Gefühl, auch bei Liedern, die ich heute nicht mehr hören kann, wie z.B. «He's Your Uncle Not Your Dad» oder «Yoga Is as Yoga Does».
Bei Elvis in Person (1969) dachte ich lange Zeit, als ich die Platte in den Läden sah, dass es sich um eine übliche Kompilation von Studioaufnahmen (Blue Suede Shoes, Can't Help Falling In Love usw.) handelte. Eher zufällig hörte ich das Album zum ersten Mal bei einem damaligen Freund und wurde gleich ekstatisch beim Zuhören. Seither bin ich eingefleischter 1969er-Fan.
Mein erstes «Import»-Live-Album-Erlebnis war «Elvis Back in Portland». Erstmal eine Enttäuschung – ich wusste damals nicht, dass es so etwas wie Amateuraufnahmen von Elvis-Shows gab. Konnte aber mit etwas akustischem Improvisieren einiges aus der Platte herausholen. So spielte ich die Platte über die Lautsprecher und mit Kopfhörer gleichzeitig eingeschaltet. Es verbesserte die Akustik der Aufnahmen wesentlich. Auf der Platte hörte ich viele Lieder zum ersten Mal als Live-Version, z.B. «I'm Leaving», «Help Me Make It Through The Night» uvm.
Das war Anfang der 90er. In dieser Zeit wurde das Sammeln von «Import»-Platten zur Obsession. Die ersten Alternate Takes und Undubbed-Aufnahmen zu hören war eine völlig neue Erfahrung.
Beim Zuhören von Elvis-Platten verlor ich mich meistens beim Blättern in diesem Buch www.amazon.com/Elvis-Catalog-Lee-Cotten/dp/0385237057 und träumte davon, irgendwann alle Elvis-Konzerte zu haben.
Rund 2002/03 war ich bei der Elvis-«Live»-Show mit der TCB Band; einige der Sweet Inspirations usw. waren auch da. Es ist wohl das Eindrücklichste, was ich im Zusammenhang mit Elvis erlebt habe.
Dies auch zum Thema Konzertdauer: Diese Show dauerte rund eine Stunde. Es wirkte auf mich nicht zu kurz, denn jede Minute der Show war extrem beeindruckend für mich. Ich konnte so vielleicht etwas erahnen, wie eine wirkliche Elvis-Live-Show war. Es ist halt schon etwas ganz anderes, in der Halle mit vielen Menschen, Live-Musik – und es wurde vor der Show lauthals «Elvis Super Souvenirs» angepriesen.
Die grosse Änderung kam mit YouTube. Heute ist so viel Elvis-«Material» online verfügbar, dass es selbst mich manchmal erschlägt. Zum Teil ist es nicht ganz einfach, Schritt zu halten mit allem, was schon veröffentlicht wurde, ob offiziell oder inoffiziell. Man kann einfach zu jeder Epoche etwas finden, und wie vermutlich die meisten ertappe ich mich selbst immer wieder beim Rosinenpicken. Aber die Faszination bleibt für mich ungebrochen. Bei der 1969er-Live-Box höre ich immer mal wieder etwas, das mir vorher nie aufgefallen ist, und komme beim Zuhören immer mal wieder in so richtige Ekstase.
Am liebsten mag ich das Gefühl, dass Elvis alles gibt, seine ganze Energie und Emotionen in ein Lied steckt. Was ich heute nicht so mag, ist, wenn Elvis sich durch Lieder durchlacht. Da gibt es leider einige Aufnahmen von Februar '70 wie «Kentucky Rain», wo Elvis irgendwie komplett die Fassung verliert. Ausnahme natürlich «Are You Lonesome Tonight» von '69. Ich glaube, Elvis ist vermutlich der einzige Musiker, von dem jemals eine «Lachversion» eines Liedes als Single herausgegeben wurde.
Eines ist sicher ich werde nie müde Elvis zu hören
She laughed when I told her, "Take care, take care or you'll share in his midnight ride".
Folgende Benutzer bedankten sich: Taniolo, Rider
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.
Moderatoren: Mike.S.