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Karriere Höhepunkt
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Ach Manhattoe, komm schon! Das meinst du nicht ernst! "Nö" ist eine bisschen magere Anwort in diesem Zusammengang.Nö.
Elvis 1956 kein Weltstar? Wann bitte dann? 1970 als er "King Of Las Vegas" war? Meine Güte, klar war das schön. Klar sah er toll aus. Klar war er bestens bei Stimme (besser als mit 21). Aber abgesehen von der Sensation, dass jemand aus den 50ern mit so einem Programm zurück kommt, hat er eigentlich nicht viel ausgelöst 1970. Man ging hin, weil es Elvis war, aber das 1970 wäre nie denkbar gewesen ohne das, was in den 50ern und wohin er 1968 zurückgefunden hatte. Du sprichst von einer herovrragenden Recording-Session. Schön und gut. Dabei kam zufällig eines meiner Lieblingsalben herum und ein weiteres seiner besten Alben der 70er.
Aber das schlägt noch lange nicht 5 #1 Titel, 5 weitere Top 10 Titel, zwei #1 Alben 1956, Einschaltquoten quer durch die Sender, dass es nur so krachte, nationale Aufruhr von Eltern, Politikern, Lehrern bis hin zu polizeilicher Überwachung ... Hey, ich sehe auch gerne Elvis im Concha-Suit, wenn er You've Lost That Lovin' Feelin' oder Bridge hinlegt. Aber "Höhepunkt" ist das nicht. Persönlich mag er wahnsinnig befreit gewesen sein und das drückt sich auch definitiv hier eindrucksvoll aus. Aber das wird auch eindrucksvoll deutlich im Little Rock Konzert von 1956 auf TTAF, in den Hayride Recordings und in den TV-Aufnahmen (A Golden Celebration).
Jedem das seine. Ich will hier nicht den zweifelsohne großartigen Elvis des Jahres 1970 kleinreden. Umwerfend, keine Frage. Aber hauptsächlich deshalb, weil er wieder Elvis ist. 1956 ist er "Elvis" geworden - und das war der Hammer. Von null auf hundert binnen eines kurzen Jahres. Das schlägt kein 1970 ... Meine Meinung.
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- Manhattoe
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Ich habe meine Gründe für meine Entscheidung schon sehr detailliert dargelegt (see see above), daher die knappe Antwort.Ach Manhattoe, komm schon! Das meinst du nicht ernst! "Nö" ist eine bisschen magere Anwort in diesem Zusammengang.
Außerdem wollte ich Hunk nicht mit einer komplizierten Antwort belasten, da er sicher noch einen Big Hangover schiebt.
Möglicherweise war er bereits 1956 ein Weltstar (aber s.o.), aber das hat erstmal nichts mit dem Karrierehöhepunkt zu tun. 1970 war er zweifellos ein Weltstar.Elvis 1956 kein Weltstar?
Aber Du schreibst es eigentlich zwischen den Zeilen selbst: im Elvis von 1970 ist der Elvis von 1956 noch präsent.
Spätestens 1973 ist das m.E. nicht mehr der Fall. Der Elvis von 1956 wird erst 1970 unsterblich, weil erst dann klar wird, dass er in den 50ern mehr war als ein subkulturelles Phänomen mit kurzer Lebensdauer.
Ich habe 1970 gewählt, weil dieses Jahr den komplettesten und vielseitigsten Elvis zeigt. Das Jahr ist auch ein Jahr des Übergangs.
Während er noch rocken kann wie in den 50s (naja, altersbedingt natürlich nicht mehr ganz so wild), entwickelt sich auch eine künstlerische Reife, die dem jungen Elvis fehlte.
Außerdem hat er großen Erfolg auf der Bühne und im Studio, wenn auch das öffentliche Aufsehen nicht so hoch ist wie 1956/57 (aber das spielen natürlich auch andere Gründe mit).
Aber vielleicht sollten wir uns darauf einigen, was wir als Kriterien für einen Karrierhöhepunkt heranziehen wollen:
- die meisten #1-Hits?
- die besten Aufnahmen (ist natürlich schwer zu entscheiden)?
- die besten Shows (dito)?
- Grad der Populariät?
- etc. pp.
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- Big Hunk
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Ja, und genau deswegen meine ich auch, hier wurde der "Karrierehöhepunkt" mit dem "künstlerischen Gipfel" verwechselt. Noch nicht mal mit dem Lieblingsjahr/der Lieblingsphase, nur rein objektiv gesehen.Ich habe 1970 gewählt, weil dieses Jahr den komplettesten und vielseitigsten Elvis zeigt. Das Jahr ist auch ein Jahr des Übergangs.
Während er noch rocken kann wie in den 50s (naja, altersbedingt natürlich nicht mehr ganz so wild), entwickelt sich auch eine künstlerische Reife, die dem jungen Elvis fehlte.
Außerdem hat er großen Erfolg auf der Bühne und im Studio, wenn auch das öffentliche Aufsehen nicht so hoch ist wie 1956/57 (aber das spielen natürlich auch andere Gründe mit).
Künstlerisch war er 1970 sicherlich auf der Höhe seines Schaffens, das sehe ich ähnlich.
Und es ist sicherlich für viele Fans auch ein Lieblingsjahr, aber die Welt in Atem gehalten und auf den Kopf gestellt hat er eindeutig Ende der 50er, mit dem Erfolg seiner Platten, dem Bohei, welches um seine Fernsehauftritte, Konzerte und Filme gemacht wurde und nicht zuletzt auch mit seinem Eintritt in die Army.
Da war Elvis der Überflieger, teils gehaßt, teils geliebt, ja vergöttert, mit einer unglaublichen Medienpräsent.
Stimmlich war er 1970 natürlich ungleich reifer (das war er auch 1960 schon), musikalisch ungleich vielseitiger, aber da war er nummal ein - selbstverständlich mehr als großartiger - Performer mit einem unglaublichen Charisma, aber eben auch ein angepaßter Entertainer.
Aber der Oberhammer waren die Fifties. Da bleibe ich ganz ruhig dabei!
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- Jörn
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Wann war der Karrierehöhepunkt von Elvis? 1956? Ich finde, dass die Antwort mit "Nö" schon ziemlich lang ausgefallen ist. Das ist der Beginn einer großen Karriere, aber selten ist jemand auf dem Höhepunkt angefangen!!?
Meines Erachtens definiert sich ein Karrierehöhepunkt etwas anders...
Ich denke zwar, dass Elvis zur Zeit von "That's the way it is" nicht nur musikalisch, sondern auch vom Bekanntheitsgrad in einer Liga "of his own" war. Es gab niemandem neben ihm - allenfalls hinter ihm... und selbst da war eine große Lücke zu anderen damals bekannten Stars. Dieser Bekanntheitsgrad steigerte sich jedoch noch zusehends - wenn 1971 auch eher unspektakulär verlief - und gipfelte ("Elvis on Tour" ausserachtlassend!) im sensationell erfolgreichen Aloha Special. Wenn dir rund eine Milliarde Menschen dabei zusehen, wie du deine "Arbeit" verrichtest, dann kann man ohne Übertreibung vom Karrierehöhepunkt sprechen, oder irre ich mich?!
Es geht schließlich um den Karrierehöhepunkt, der meines Erachtens nicht (zwangsläufig) den kreativen Höhepunkt eines Künstlers beinhaltet, der wohl in den Jahren 1954-1960 und 1969-1970 gelegen hat...
Grüsse, Jörn
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- Big Hunk
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Und daß "Aloha" DER Karrierehöhepunkt, oder zumindest EINER ist, sehe ich auch ein.
Aber bezüglich dessen, was Elvis bewirkt, was er ausgelöst hat (auch im Hinblick auf Hitparaden- UND Medienpräsenz) waren es für mich zweifelsohne die Fifties.
Und im Hinblick auf die Charts / Plattenverkäufe rangierte er 1970 auch nicht gerade an der Spitze.
Na ja, und so makaber es klingt, was die Medienpräsenz und wahrscheinlich auch die Verkäufe der gesamten 70er angeht, war wohl auch das Jahr 1977 ein (allerdings sehr trauriger) Karrierehöhepunkt. Aber eben auch leider gleichzeitig das Ende derselben.
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Was verstehst du unter "Kreativität"?Gutes Argument, der kreative Höhepunkt lag sicher nicht in den 70ern, als Elvis hauptsächlich (wenn auch auf großartige Art und Weise) Balladen coverte.
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- Copperhead
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Am Wochenende erst meinte Hunk, dass Kreativität das schöpferische Denken und die Produktion von originellen Einfällen, die zum Erkennen und zur Lösung von Problemen führt, ist. Bestandteile der Kreativität sind laut Hunk Assoziationsfluss (Assoziation), Produktivität (Einfallsreichtum), Flexibilität (Umstellungsfähigkeit) und Problemsensitivität. Zu kreativen Leistungen kommt es über verschiedene Phasen, in denen teilweise auch unbewusste Prozesse ablaufen.Was verstehst du unter "Kreativität"?
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- ManInBlack
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Oh ja... Über dieses Thema referierte Hunk etwa eine geschlagene halbe Stunde...Am Wochenende erst meinte Hunk, dass Kreativität das schöpferische Denken und die Produktion von originellen Einfällen, die zum Erkennen und zur Lösung von Problemen führt, ist. Bestandteile der Kreativität sind laut Hunk Assoziationsfluss (Assoziation), Produktivität (Einfallsreichtum), Flexibilität (Umstellungsfähigkeit) und Problemsensitivität. Zu kreativen Leistungen kommt es über verschiedene Phasen, in denen teilweise auch unbewusste Prozesse ablaufen.
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Ich wüsste nicht, was an dieser Definition von Kreativität nicht auch - und sogar in durchaus hohem Maße - auf Elvis' Arbeit in den 70er Jahre zutreffen würde. Was meint ihr?Am Wochenende erst meinte Hunk, dass Kreativität das schöpferische Denken und die Produktion von originellen Einfällen, die zum Erkennen und zur Lösung von Problemen führt, ist. Bestandteile der Kreativität sind laut Hunk Assoziationsfluss (Assoziation), Produktivität (Einfallsreichtum), Flexibilität (Umstellungsfähigkeit) und Problemsensitivität. Zu kreativen Leistungen kommt es über verschiedene Phasen, in denen teilweise auch unbewusste Prozesse ablaufen.
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