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Karriere Höhepunkt
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Nö. Ob im Zusammenhang oder ohne. Elvis - zumal sein sowhl frühes als auch ungeklärtes Ableben - haben mit Sicherheit nicht dazu beigetragen, dass sein "schrittweiser Abstieg" vergessen wurde. Eher im Gegenteil. Es wurde sich - eigentlich bis vor kurzem und angeheizt durch "Biografen" wie Goldman - eigentlich nur noch darauf gestürzt. Elvis Verdienste um die Musik wurden vollkommen in den Hintergrund gedrängt und Elvis ist eigentlich erst seit 2002 wieder so richtig im Begriff, rehabilitiert zu werden als Ausnahmemusiker und Jahrhhundertkünstler und nicht -junkie.Indem du meinen vohergehenden Satz nicht mitzitierst, reißt du die Sache aus dem Zusammenhang! Der erklärt das nämlich genauer!!
Freut mich übrigens, dass die 50er momentan so gut im Rennen liegen!
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- Elvis200869
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- Manhattoe
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Elvis hat in den 50ern zweifelsohne Musikgeschichte geschrieben, aber erinnern wir uns, dass Elvis vor seiner Army-Zeit noch kein unumstrittener landesweiter und internationaler Star war.
Ich übertreibe jetzt absichtlich, wenn ich schreibe, Elvis war bis 1958 ein Phänomen aus den amerikanischen Südstaaten, das sich in großen Teil der USA und in Westeuropa "laut" bemerkbar gemacht hat. Wäre Elvis nach der Army-Zeit zunächst nicht gut aus den Startlöchern gekommen (und hätte Parker ihn nicht konsequent durch große TV-Auftritte und das KIno landesweit populär gemacht), wäre er heute kaum so bekannt und würde möglicherweise nur als primus inter pares mit anderen R&R-Größen genannt werden.
Selbst 1972 hatte Elvis noch Bedenken im MSG aufzutreten, weil seine härtesten Kritker aus dem Nordosten der USA und eben aus NYC kamen. Wer sich Elvis Tourpläne anschaut, wird sehen, wie verhältnismässig wenig Konzerte im Nordosten der USA stattfanden. Elvis, der Südstaatler, hat sich erst in den 70ern dort durchsetzen können. Wer länger in den USA war, wird wissen wie groß die Kluft der Mason-Dixon-Line noch heute ist. Hätte Elvis den vollständigen Durchbruch in den USA, also auch im reichen Nordosten, nicht geschafft, würden wir auch heute in Europa anders über ihn denken.
Ich datiere daher den Karrierehöhepunkt auf 1970, und zwar weil Elvis in fast allen Belangen Top war. Erst 1970 war Elvis ein internationaler Star mit Format und "Geschichte" (King des R&R, Auszeit, Comeback, Niedergang, Comeback, King des Entertainment).
Natürlich ist Aloha ein einzigartiges Ereignis, und viele Künstler traümen von einer solchen Bühne. Unter künstlerischen Gesichtspunkten ist Elvis 1973 m.E. aber schon deutlich auf dem absteigenden Ast gewesen. Die Aloha-Show ist spektakulär, weil sie so viele Zuschauer anbgelockt hat, aber nicht, weil Elvis hier eine der besten Performances seiner Karriere abgeliefert hätte.
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grandiosen Konzerte 1974 auch als Höhepunkt seiner Entwicklung auf der Bühne ansehen kann
Meinst du die Sommer-Session in Las Vegas??? (Aug.)
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Ich denke auch "Aloha", da war er auf seinem "Zenit" angelangt. Danach ist er nicht mehr "weiter nach oben" geklettert, sondern stehen geblieben wenn nicht sogar leicht abgerutscht(was den Erfolg angeht).
Was seine Recording Karriere angeht war 1969 sein Höhepunkt erreicht, danach kamen keine neuen "bahnbrechenden" Sessions mehr sondern nur noch "Standard Sessions", die keine Erneuerung mehr beinhalteten.
Was seine Live Shows angeht war er 1970 was seine Entwicklung angeht auf dem Höhepunkt angelangt, danach versuchte er den TTWII Erfolg noch EINMAL 1974 im Sommer zu erlangen, gab aber (unbegründet und grundlos) auf.
Das Jahr des größten Erfolges war denke ich 1956 ohne Zweifel...
Gigantisch war natürlich auch das "Army" Comeback 1960 und das "Rocker" Comeback 1968...
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- Mr Statistic
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Die Krönung dann 1973 mit Aloha und weiterhin massenweise Gold- und Platin-Auszeichung, nach denen sich jeder andere Künstler der Zeit die Finger geleckt hätte, aus denen RCA leider nicht in der Lage war, eine weitere Elvis Golden Records zu machen.
Laut RIAA wurden in der Zeit Januar 1973 bis August 1977 vier Elvis Platten mit Gold ausgezeichnet:
- Worldwide 50 Gold Awarded Hits, Vol. 1 (13. Februar 1973, Gold)
- Aloha From Hawaii (13. Februar 1973, Gold)
- That`s The Way It Is (28. Juni 1973, Gold)
- A Legendary Performer, Vol. 1 (8. Januar 1975, Gold)
Platinauszeichnungen gab es erst ab 1976.
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Was mich an der Gestaltung des Polls stört, ist daß die Jahre 1960-63 mit 1964-68 in einen Topf geworfen werden. Die frühern 60er Jahre waren die Zeit, in der Elvis weltweit am kommerziell erfolgreichsten war, v.a. in Europa war er in den Jahren 1960-63 erfolgreicher als je zuvor oder danach. Die Hauptanzahl seiner größten Hits stammt aus diesen Jahren (It`s Now Or Never, Are You Lonesome Tonight, Wooden Heart, Surrender, Little Sister, His Latest Flame, Can`t Help Falling In Love, Good Luck Charm, Return To Sender, Kiss Me Quick, Devil In Disguise).
Außer mir hat keiner für diesen Zeitraum abgestimmt, was sicherlich damit zusammenhängt, daß die Jahre 1964-68 einfach nicht "wählbar" sind. Man hätte die Periode 1960-68 zweiteilen sollen.
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- Manhattoe
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Aber man kann es auch übertreiben.
Du zählst dann ja auch mehrere Höhepunkte auf, zu denen ich im einzelnen äußern möchte:
<span style='color:black'>1956</span> - ein vertretbare Datierung. Nur: Elvis ist noch kein Superstar, dazu ist er noch nicht lange genug im Geschäft. Daher fehlt der dauerhafte landesweite und internationale Erfolg. Wäre er z.B. im Januar 1957 gestorben, würden man heute anders über ihn denken.
<span style='color:black'>1960</span> - das Comeback ist einer der großen Momente in seiner Karriere, aber keinesfalls der Höhepunkt.
<span style='color:black'>1968</span> - ein Highlight, sicher, aber nicht das Highlight seiner Karriere, sondern vielmehr ein großer Schritt zu dem größeren Highlight des Comebacks ein Jahr später.
<span style='color:black'>1969</span> - auch wenn ich mich wiederhole: Wäre er z.B. im Oktober 1969 gestorben, würden man heute anders über ihn denken. Im Vergleich zu 1956 hat er aber natürlich schon ein ganze Stück Karriere hinter sich gelassen. Elvis ist ein gereifter Star, aber zum Superstar wird er erst, als sich sein Erfolg auf der Bühne und im Studio als beständig erweist, und das ist m. E. erst ein Jahr später der Fall.
<span style='color:black'>1970</span> - ist m.E. Elvis' bestes Jahr: er ist der King von Vegas; er erobert fast landesweit die amerikanischen Großstädte; eine famose Recording Session; ein Dokumentarfilm, der ihn auf ein hohes Podest hebt: internationaler Ruhm über Amerika und Europa hinaus.
<span style='color:black'>1972</span> - zehrt Elvis noch von diesem Ruf. Live ist er noch immer eine Faszination, aber die ersten Zeichen des Niedergangs sind bereits offensichtlich. Aus dem Studio kommt schon 1971 kaum noch etwas, das sich mit den Songs der 69er und 70er Sessions messen könnte.
<span style='color:black'>1973</span> - Aloha ist vordergründig sicher der Zenit, aber hinter der (symptomatischerweise künstlich) sonnengebräunten Kulisse nagt bereits der Wurm. Das Ereignis an sich ist sicher einzigartig (aber das ist das Verdienst guter PR), aber trotzdem der zeitlichen Nähe ist Elvis im Januar 1973 schon längst nicht mehr derselbe wie im April oder Juni 1972.
<span style='color:black'>1974</span> - für Insider ist die Eintagsfliege vom August sicher ein Highlight, weil sich die Opening Show von der grauen Masse davor und insbesondere deutlich abhebt. Aber seinen Zenit hat Elvis bereits seit jahren überschritten. Ein kurzes Aufflackern, keine lodernde Flamme wie 1970, die noch 1972 zu sehen war.
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Hallo Mr Statistic - Ich bezog mich auf Gold-Auszeichung von Single-Releases ab 1969, die RCA nicht in eine weitere Ausgabe der Elvis Golden Records Reihe umgesetzt hat, nicht von Gold- und Platinauszeichnungen für Alben. Da kam wohl was falsch rüber von meiner Seite.Die Krönung dann 1973 mit Aloha und weiterhin massenweise Gold- und Platin-Auszeichung, nach denen sich jeder andere Künstler der Zeit die Finger geleckt hätte, aus denen RCA leider nicht in der Lage war, eine weitere Elvis Golden Records zu machen.
Laut RIAA wurden in der Zeit Januar 1973 bis August 1977 vier Elvis Platten mit Gold ausgezeichnet:
- Worldwide 50 Gold Awarded Hits, Vol. 1 (13. Februar 1973, Gold)
- Aloha From Hawaii (13. Februar 1973, Gold)
- That`s The Way It Is (28. Juni 1973, Gold)
- A Legendary Performer, Vol. 1 (8. Januar 1975, Gold)
Platinauszeichnungen gab es erst ab 1976.
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Hi See-See Rider,
von 1969 bis 1977 (zu ELvis` Lebzeiten) wurden folgende Singles vergoldet:
IN THE GHETTO 06/25/69 RCA Gold
SUSPICIOUS MINDS 10/28/69 RCA Gold
DON'T CRY DADDY 01/21/70 RCA Gold
THE WONDER OF YOU 08/14/70 RCA Gold
BURNING LOVE 10/27/72 RCA Gold
Von 1973 bis 1977 keine Gold-Singles, nur Gold-LPs. Nun hat es RCA bei der "Golden Records" Serie nie so genau genommen. Nicht jeder Song der auf diesen LPs vorhanden ist, ist ein Millionen-Seller gewesen (v.a. auf Vol. 4 und Vol. 5), aber trotzdem glaube ich bei nur fünf echten "Golden Records" in den Jahren 1969-77, konnte nicht mal RCA eine weitere Auflage der Serie wagen.
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