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68 Comeback DeLuxe Edition
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Naja, wenn Du heutzutage ins Kino gehst (und zwar in eines mit so einer Riesenleinwand), dann ist das Bild eigentlich immer nette unscharf. Da kommt das Material schon an seine Grenzen.Nein, so ungefähr meinte ich das. Aber da muss man schon richtig heftig vergrößern, oder? Ich meine, auf einer Leinwand von, was weiß ich, wie breit sind so Dinger, wird da noch lange nichts sichtbar oder? Insofern meinte ich "gegen unendlich" im Gegensatz zum Fernsehen, wo man auf jedem größeren Gerät bereits das Limit ausmachen kann.Seit wann geht die Auflösung von Filmmaterial gegen Unendlich?
Die Auflösung gründet sich hauptsächlich immer noch auf der Emulsion. Je fortschrittlicher die verwendete Kristalltechnologie und je dünner die Emulsion, desto besser die Schärfeleistung. Ab einer gewissen Größe wird das Korn aber selbstverständlich sichtbar.
Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?
Früher haben sie bei Spitzenfilmen wesentliche größere Formate genutzt (70mm ?). Von der Schärfeleistung her ein ganz anderer Schnack, eine ganz andere Welt.
Schau Dir einfach mal ein 60x90-Poster vom Kleinbild an und vergleiche das mit einem ebenso großen Abzug von einer Mittelformat oder gar Großformat-Vorlage - der Unterschied in Schärfe und Brillanz ist gigantisch.
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- ManInBlack
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Ich bin in meinen Beruf zwar nur reingeschlittert, fand das Thema dann aber sehr interessant (nur schade, daß ich damit tatsächlich rein gar nichts mehr zu tun habeBewundernswert, wie Du nach so langer Zeit des Zurückliegens der Ausbildung diese Zusammenhänge noch so dezidiert wiedergeben kannst.Seit wann geht die Auflösung von Filmmaterial gegen Unendlich?
Die Auflösung gründet sich hauptsächlich immer noch auf der Emulsion. Je fortschrittlicher die verwendete Kristalltechnologie und je dünner die Emulsion, desto besser die Schärfeleistung. Ab einer gewissen Größe wird das Korn aber selbstverständlich sichtbar.
Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?Nicht zuletzt auch wegen der vermutlichen Tatsache, daß Du im Berufsalltag mit solchen Dingen nicht sooo viel zu tun hast, oder?! Ich nämlich nicht.
Die Auflösungsfähigkeit von Filmmaterial ist natürlich nicht unendlich. Die physikalischen Gegebenheiten schaffen klare Grenzen, wie vom MIB schon sehr treffend ausgeführt wurde. Aber es hat in den letzten Jahren/Jahrzehnten auch auf jeden Fall eine Verbesserung stattgefunden, die in der Innovation der Kristalltechnologie begründet ist.
Demgegenüber kann ich zur Auflösung von Videomaterial allerdings so gar nichts sagen...
Ich gehe mal etwas weiter ins Detail (vielleicht interessiert es ja jemanden):
Das Hauptproblem bei der Auflösung stellen nämlich die sog. Diffusionslichthöfe da. Fällt Licht auf z.B. ein Silberbromid-Kristall, so kann dieses nur etwa 20% des Lichtes absorbieren. Die restlichen 80% werden reflektiert und belichten die benachbarten Kristalle (das Licht breitet sich aus, es diffundiert). Dabei kommt es zu ungewollten Überstrahlungen oder Lichthöfen, die die Schärfeleistung und Detailwiedergabe eines Films enorm beeinträchtigen. Je dicker eine Emulsion ist, desto mehr breitet sich das Licht darin aus, da es einen längeren Weg zurücklegt. Man spricht vom "Taschenlampenprinzip".
Um diesen Fakt entgegenzuwirken, haben die Filmhersteller viel in bessere Kristalltechnologien investiert. Am bekanntesten dürften Kodaks T-Kristalle und Fujis Sigmakristalle sein.
Die Ziele dieser Maßnahmen waren:
- eine höchstmögliche Lichtabsorption durch eine große und aufgerauhte Oberfläche
- eine dünne Emulsionsschicht durch flachgezüchtete Kristalle, welche eine Diffusion des Lichtes und damit die Diffusionslichthöfe verringert (siehe Taschenlampenprinzip)
- eine optimale Verteilung und gleichmäßig große Kristalle in der Emulsion
Puh... :tipp:
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- Jim Knopf
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Stimmt alles soweitIch bin in meinen Beruf zwar nur reingeschlittert, fand das Thema dann aber sehr interessant (nur schade, daß ich damit tatsächlich rein gar nichts mehr zu tun habeBewundernswert, wie Du nach so langer Zeit des Zurückliegens der Ausbildung diese Zusammenhänge noch so dezidiert wiedergeben kannst.Seit wann geht die Auflösung von Filmmaterial gegen Unendlich?
Die Auflösung gründet sich hauptsächlich immer noch auf der Emulsion. Je fortschrittlicher die verwendete Kristalltechnologie und je dünner die Emulsion, desto besser die Schärfeleistung. Ab einer gewissen Größe wird das Korn aber selbstverständlich sichtbar.
Oder reden wir jetzt aneinander vorbei?Nicht zuletzt auch wegen der vermutlichen Tatsache, daß Du im Berufsalltag mit solchen Dingen nicht sooo viel zu tun hast, oder?! Ich nämlich nicht.
Die Auflösungsfähigkeit von Filmmaterial ist natürlich nicht unendlich. Die physikalischen Gegebenheiten schaffen klare Grenzen, wie vom MIB schon sehr treffend ausgeführt wurde. Aber es hat in den letzten Jahren/Jahrzehnten auch auf jeden Fall eine Verbesserung stattgefunden, die in der Innovation der Kristalltechnologie begründet ist.
Demgegenüber kann ich zur Auflösung von Videomaterial allerdings so gar nichts sagen...).
Ich gehe mal etwas weiter ins Detail (vielleicht interessiert es ja jemanden):
Das Hauptproblem bei der Auflösung stellen nämlich die sog. Diffusionslichthöfe da. Fällt Licht auf z.B. ein Silberbromid-Kristall, so kann dieses nur etwa 20% des Lichtes absorbieren. Die restlichen 80% werden reflektiert und belichten die benachbarten Kristalle (das Licht breitet sich aus, es diffundiert). Dabei kommt es zu ungewollten Überstrahlungen oder Lichthöfen, die die Schärfeleistung und Detailwiedergabe eines Films enorm beeinträchtigen. Je dicker eine Emulsion ist, desto mehr breitet sich das Licht darin aus, da es einen längeren Weg zurücklegt. Man spricht vom "Taschenlampenprinzip".
Um diesen Fakt entgegenzuwirken, haben die Filmhersteller viel in bessere Kristalltechnologien investiert. Am bekanntesten dürften Kodaks T-Kristalle und Fujis Sigmakristalle sein.
Die Ziele dieser Maßnahmen waren:
- eine höchstmögliche Lichtabsorption durch eine große und aufgerauhte Oberfläche
- eine dünne Emulsionsschicht durch flachgezüchtete Kristalle, welche eine Diffusion des Lichtes und damit die Diffusionslichthöfe verringert (siehe Taschenlampenprinzip)
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- Donald
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<span style='font-family:Impact'><span style='font-size:17pt;line-height:100%'><span style='color:red'>Der M I B! </span></span></span>
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- Danny Fisher
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Als ich die `68er DVD-Box im vergangenen Jahr intensiv für`s EPG-Mitgliedermagazin GRACELAND besprechen durfte (was mir übrigens sehr viel Spaß bereitet hat), war das, als ob man ein neues, interessantes Buch lesen würde, was man einfach nicht mehr weglegen kann! Es war ein intensiver Ausflug in die Vergangenheit
und gleichzeitig kam es mir vor, als wäre ich bei den Dreharbeiten dabei gewesen und Elvis hätte die Produktion zur NBC-Show erst gestern abgeschlossen!
Wer den Bericht von mir gelesen hat (GRACELAND No 159/160), wird feststellen, dass ich zwischendurch immer mal wieder die hervorragende Bild- und Tonqualität gelobt habe, von der ich absolut begeistert war (und bin)! Ich mußte dann immer daran denken, wie es vor vielen, vielen Jahren war, als ich das TV-Special zum ersten male auf Video gesehen hatte. Der Inhalt hat mich glatt umgehauen nach wie vor eine der stärksten Phasen in Elvis` Karriere (wenn nicht die stärkste überhaupt). Technisch gesehen war da damals natürlich noch viel möglich. Schlechte Auflösung, unnatürliche Farben, das bekannte "Farb-Flimmern", das z.B bei Rotflächen stark zu beobachten war, starke Abnutzung nach mehreren "Video-Sesions", sowie die doch dürftige Tonqulität waren Schwachpunkte, die da waren, über die man damals aber gezwungenermaßen in Kauf nahm. Man war ja froh, überhaupt eine Videokassette der Show in der Sammlung zu haben, die man sich anschauen konnte, wenn einen danach war!
In diesem Zusammenhang möchte ich eine Behauptung aufstellen: Wir können uns wirklich glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der man als Elvis-Fan alle Bild-und Tondokumente von ihn in dieser herrlichen Qualität genießen zu können, oder? Elvis wäre begeistert gewesen, da bin ich mir sicher!
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- Donald
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In den letzten Jahren werden wir schon sehr verwöhnt, das stimmt. Manches könnte vielleicht entsprechend der heutigen technischen Möglichkeiten noch besser klingen, aber trotzdem - uns geht es schon sehr gut!In diesem Zusammenhang möchte ich eine Behauptung aufstellen: Wir können uns wirklich glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der man als Elvis-Fan alle Bild-und Tondokumente von ihn in dieser herrlichen Qualität genießen zu können, oder?
Wenn man da als Vergleich mal an die 80er Jahre denkt...
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- Danny Fisher
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Mitte der 80er waren ja schon die ersten CDs auf den Markt. Welch ein Unterschied zur Vinyl-Schallplatte, die bis dahin jahrzentelang den Markt beherrscht hatte! Kein knacken, kein knistern und einer erhebliche klangliche Aufwertung gegenüber zum Vinyl. Heute spricht da kaum mehr jemand von, aber war das damals nicht toll, als die ersten kleinen, silbernen Scheiben herauskamen?In den letzten Jahren werden wir schon sehr verwöhnt, das stimmt. Manches könnte vielleicht entsprechend der heutigen technischen Möglichkeiten noch besser klingen, aber trotzdem - uns geht es schon sehr gut!
Wenn man da als Vergleich mal an die 80er Jahre denkt...
Dasselbe beim Vergleich der Videokassetten gegenüber der DVD. Da trifft Steinzeit auf Gegenwart. Wer schaut sich heute noch ein Video an, wenn er das Material auch auf DVD vorliegen hat!?
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- allerteuerste
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nö. nur teurer.Heute spricht da kaum mehr jemand von, aber war das damals nicht toll, als die ersten kleinen, silbernen Scheiben herauskamen?
besonders die ersten veröffentlichungen enthielten ja dasselbe unverbesserte material wie die vinyl scheiben. keine ergänzungen oder bonus songs. meistens war nur ein drittel des cd platzes belegt.
weshalb ich dann viele der scheiben jahre später noch - ein drittes - mal erwarb. die vorgänger stauben vor sich hin und sind nicht mehr los zu werden.
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- John Burrows
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Ich habe sogar ziemlich lange gewartet, bis ich mir überhaupt mal CDs gekauft habe ... und da bin ich eigentlich heute froh drum, weil mir dadurch jede Menge Schrott erspart geblieben ist.nö. nur teurer.
besonders die ersten veröffentlichungen enthielten ja dasselbe unverbesserte material wie die vinyl scheiben. keine ergänzungen oder bonus songs. meistens war nur ein drittel des cd platzes belegt.
weshalb ich dann viele der scheiben jahre später noch - ein drittes - mal erwarb. die vorgänger stauben vor sich hin und sind nicht mehr los zu werden.
JB
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