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Ärgernis als Vinyl Sammler bei FTD Produkten
- Chief Joseph
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Der Kauf von Platten begann erst vor einigen Jahren wieder durch FTD und MRS.
Elvis 4ever
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- Ronny57
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Alle Aufnahmen von Elvis liegen doch nur analog vor, da sie nie digital aufgenommen wurden. Sie werden doch bloß digital bearbeitet um sie als CD herauszubringen.
Könnte man nicht CD's mit den originalen analogen Aufnahmen herausbringen ?
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- Rider
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Das ist Erwartungshaltung. Die Umkehrung des Placebo-Effekts, der sog. Nocebo-Effekt. In einem Doppelblindversuch würde niemand einen Unterschied zwischen einem analogen Band und einer 24bit / 96 kHz-Kopie erkennen.Chief Joseph schrieb: Toll. Wie aber erkennt dann unser User Atomic hier, dass es sich bei den Songs auf den Platten von FTD um digitale Quellen oder Kopien handelt?
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Digital bedeutet nicht unbedingt Auffrischung. Es kommt halt darauf an, was man damit macht und wie man es macht. Der allergrößte Vorteil ist, dass man digital archivieren kann, also nicht mehr an die Originalbänder muss in diese in einem Zustand konserviert, den sie nie mehr haben werden, weil sie von Tag zu Tag abbauen. Und selbst wenn die Bänder verloren gehen sollten (wie hier 2008 beim Brand bei Universal Music), hat man immer noch Kopien.Ronny57 schrieb: Ist die digitale Bearbeitung nicht eine Bereicherung bzw. Auffrischung der analogen Aufnahmen.
Wurde ja ne zeitlang gemacht. Da gab es ja mal diese Serie "From the Original Mastertapes". Da ist man hingegangen und hat die analogen Bänder analog gemastert und dann digitalisiert. Steve Hoffman hat das auch immer so gemacht. Er arbeitet meines Wissens mit keinem Equipment nach 1966, oder so. Früher gab's mal so Kennzeichnungen auf den Discs: DDD, ADD und AAD. AAD wäre das meinst: Analoge Aufnahme, analoges Mastering und Digitale Überspielung. Wobei das letzte immer ein D sein muss, weil das Medium ja nun digital ist.Ronny57 schrieb: Könnte man nicht CD's mit den originalen analogen Aufnahmen herausbringen ?
Digital Mastering wäre entsprechend ADD. Oder DDD, wenn die Aufnahme bereits digital ist. Ich habe auch schon gehört, dass Band digitale Aufnahmen einmal über eine analoge Bandmaschine laufen lassen, weil sie den klang so geil finden und dann wieder digitalisieren. Das wäre dann DAD. Weiß aber nicht, ob es das gibt.
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Die Serie "From the original mastertapes" wurde aber nicht mit Elvis-Aufnahmen herausgebracht ?
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Entschuldigung Original Master Recording hieß die Serie:Ronny57 schrieb: Nochmals Dank für die Antwort, meine mal, dass ich noch CD habe bei denen AAD draufsteht. Muss mal nachschauen.
Die Serie "From the original mastertapes" wurde aber nicht mit Elvis-Aufnahmen herausgebracht ?
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Chief Joseph schrieb: Wie aber erkennt dann unser User Atomic hier, dass es sich bei den Songs auf den Platten von FTD um digitale Quellen oder Kopien handelt? .
Mit den Ohren.
Ein analoges Signal ist stufenlos, das ist bei entsprechend guter Quelle locker hörbar, dass da etwa eine im Informationsgehalt beschnittene Standard CD nicht mithalten kann. Die Anzahl der auf dem Tonträger enthaltenen musikalischen Informationen ist bei einer analogen Quelle nämlich theoretisch unbegrenzt. Dazu muss die entsprechende Aufnahme(technik) natürlich auch einiges können, die Mikrofone etwa mit denen aufgenommen wurden müssen schon leistungsfähig gewesen sein. Auch muss das Mastering entsprechend sorgsam durchgeführt worden sein, dann aber entsteht der Eindruck, dass Band/Sänger/Orchester direkt vor einem im Raum stehen.
Hör dir mal eine 80'er Pressung des hervorragend aufgenommenen Iron Maiden Albums Piece of Mind auf einer ordentlichen Anlage an, dann hörst du selbst wovon ich schreibe.
Davon kann bei den FTD-Vinyl-Ausgaben die ich kenne keine Rede sein. Was nicht bedeutet, dass die mies klingen.
Ich will dich nicht belabern, googel es mal selbst, oder noch besser: teste es aus.
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Ronny57 schrieb: Nochmals Dank für die Antwort, meine mal, dass ich noch CD habe bei denen AAD draufsteht. Muss mal nachschauen.
Das hilft Dir aber wenig. Das wird schon lange nicht mehr verwendet und stammt noch aus den 80ern aus der Frühzeit der CD, wo man vermutlich nicht davon ausging, dass man irgendwann den ganzen Backkatalog eines Künstlers digital sichert und zukünftig von Ausnahmen abgesehen, nur noch damit arbeitet.
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Rider schrieb:
Das ist Erwartungshaltung. Die Umkehrung des Placebo-Effekts, der sog. Nocebo-Effekt. In einem Doppelblindversuch würde niemand einen Unterschied zwischen einem analogen Band und einer 24bit / 96 kHz-Kopie erkennen.Chief Joseph schrieb: Toll. Wie aber erkennt dann unser User Atomic hier, dass es sich bei den Songs auf den Platten von FTD um digitale Quellen oder Kopien handelt?
Standard Auflösung bei CD's sind 16 Bit. Dass FTD-Veröffentlichungen als HiRes kommen ist mir neu. Der Unterschied zwischen einer Standard CD und einer (guten) analogen Quelle ist absolut hörbar. Es geht hier nicht um Voodoo-BS wie Goldkabel etc., sondern um das simple Fehlen von Klanginformationen, ein Beschneiden des Sounds.
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- Rider
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Atomic Powered Poster schrieb:
Rider schrieb:
Das ist Erwartungshaltung. Die Umkehrung des Placebo-Effekts, der sog. Nocebo-Effekt. In einem Doppelblindversuch würde niemand einen Unterschied zwischen einem analogen Band und einer 24bit / 96 kHz-Kopie erkennen.Chief Joseph schrieb: Toll. Wie aber erkennt dann unser User Atomic hier, dass es sich bei den Songs auf den Platten von FTD um digitale Quellen oder Kopien handelt?
Standard Auflösung bei CD's sind 16 Bit. Dass FTD-Veröffentlichungen als HiRes kommen ist mir neu. Der Unterschied zwischen einer Standard CD und einer (guten) analogen Quelle ist absolut hörbar. Es geht hier nicht um Voodoo-BS wie Goldkabel etc., sondern um das simple Fehlen von Klanginformationen, ein Beschneiden des Sounds.
Es geht hier nicht um die Unterscheidung von CD vs. Vinyl, sondern um die Frage analoge Vorlage fürs LP-Masteriing vs. hochauflösende digitale.
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