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James Bond - Ein Quantum Trost
- Oliwa
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Ein Aktionstreifen ist es durch und durch, aber das macht ja noch lange keinen Bond-Film ausDanke Schlanker.
Und nicht mal als Actionstreifen zu gebrauchen, wenn man Bond außen vor lässt?
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- Lonegan
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Eben. Mir sind die Filme schon lange nicht mehr "Bondig" genug. Das ganze Flair fehlt.Ein Aktionstreifen ist es durch und durch, aber das macht ja noch lange keinen Bond-Film aus
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- Donald
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Der Bond-Song ist cool und modern, gerade richtig für diesen Streifen (und viel besser als die Nullnummer aus Casino Royale). Nicht jeder Bond-Song muss wie eine Reinkarnation von Shirley Bassey klingen. Nebenbei bemerkt ist der Score während des Films schon ziemlich bondig. Sehr schön orchestral und den Stil von Bondfilmen immer wieder aufgreifend.
Ich gebe zu, dass der Humor, die bekannte Bond-Ironie hier etwas zu kurz kommt. Aber Moment mal, für süffisante Sprüche ist in diesem Film auch einfach gar kein Platz! Das hier ist eine Rache-Geschichte und kein Reisebericht eines Ausflugs von Fähnlein Fieselschweif!
Ein Zitat aus des Colonels ZEIT-Zitat:
Ganz genau. Sehr gut erfasst. Zum Beispiel den Schnitt der Verfolgungsjagd zum Eingang des Films finde ich grandios. Wieviele tausend Verfolgungsjagden hat man schon im Kino gesehen? Gibt es eigentlich etwas langweiligeres als eine Autoverfolgungsjagd? Ich glaube nicht. Von daher finde ich es vollkommen in Ordnung und einfach mal einen anderen Ansatz, wenn man eben mal nicht jedes Detail sieht und immer ganz genau weiß, wer gerade vorne ist. Man kennt das doch alles eh schon.Schon die Eingangssequenz, eine Verfolgungsjagd entlang des Gardasees, zeigt, was den Zuschauer in den nächsten 106 Minuten erwartet: Schnelle Schnitte, raffinierte Parallelmontagen und ungemein physische, brutale Action. Eine stilistische Nähe zur «Jason Bourne»-Reihe ist zweifelsohne vorhanden – doch Marc Forster belässt es nicht bei der Verwendung einer wackeligen Handkamera. Die grossartig montierte Szene auf der Bregenzer Seebühne etwa erinnert dank eines unübersehbaren Kunstwillens mehr an einen choreographierten Totentanz, als an klassisches Actionkino.
Überhaupt die Kameraarbeit während der Actionszenen im Film: Ok, man bekommt nicht jedes Detail mit, wer gerade von wem eins in die Fresse bekommt. Und? Das finde ich durchaus realistisch und zeitgemäß. Es gibt so viel wirklich alberne und unglaubwürdige Bond-Streifen - ich weiß noch, wie überrascht man war, als Roger Moore in "In tödlicher Mission" ganz kaltblütig ein Auto mit ´nem Bösewicht drin ´nen Abhang runterschupste. Ui, so ein böser Kerl... Meine Güte, James Bond ist ein Geheimagent mit der Lizenz zum Töten und nicht mit ´ner Lizenz zum Sprücheklopfen! Da tun zwei so dreckige, raue und brutal-blutige Bond-Streifen doch mal richtig gut, um darauf mal wieder aufmerksam zu machen!
Aber dieser Stil wird sicherlich nicht für alle Zeit so bleiben. Nicht der Schnitt, nicht die Kamera und auch nicht dieser Bond. Aber jetzt ist er so. Und er passt gut in die Zeit. Der Stil passt gut zu Craig. Craig passt gut zu diesem Bond. Und Marc Forster hat einen guten, modernen Bond gemacht.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die nächste Bond-Interpretation. Sie wird anders sein als die zwei bisherigen, da bin ich mir sicher. Der neue Darsteller ist eingeführt, die Figur auf andere Weise ebenfalls neu eingeführt, nun kann man alles auf Ansage Null bringen und alle Möglichkeiten ausloten. Ob es eine Moneypenny geben wird, ob es einen Q oder R geben wird, ob es wieder humoriger wird oder nicht. Alles ist möglich...
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- Donald
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Der schlechteste Bond, den ich je gesehen habe, ist schon viel älter und heißt "Diamantenfieber"....doch wurde ich leider über alle Maßen enttäuscht und möchte diesen Bond-Film sogar als den schlechtesten bezeichnen, den ich je gesehen habe.
Es wurde ein- oder zweimal im Film zugegebenermaßen sehr dezent angedeutet.Auch jetzt im Nachhinein kann ich mich nicht erinnern im ganzen Film das bekannte Bond-Theme gehört zu haben (bin mir da aber nicht mehr zu 100% sicher)
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- Donald
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Das ist auch in diesem Bondstreifen so.James Bond, einst ein Garant dafür die schönsten Drehorte der Welt präsentiert zu bekommen
Das hätte nunmal in diese Story einfach nicht reingepasst.romantische Szenen mit schönen Bondgirls
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- Mickey
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Dieser Seitenhieb an Deine Neffen hätte nicht sein müssen.Das hier ist eine Rache-Geschichte und kein Reisebericht eines Ausflugs von Fähnlein Fieselschweif!
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- Donald
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Dieser Seitenhieb an Deine Neffen hätte nicht sein müssen.
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- praytome
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- Colonel
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Hast Du gut beschrieben. Kann Dir nur zustimmen....Ich habe den Film heute gesehen und - für gut befunden. Und nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ja, ich bin Bond-Fan! Und das auch schon ziemlich lange. Sollte es denn für immer so weiter gehen mit diesem Brosnan´schen Gepose? Oder sollte man Roger Moores Bond-Interpretation auf alle Zeiten einfach klonen? Diesen Agenten, der eigentlich niemandem was wirklich böses tut und nur charmante Sprüche austeilt inmitten einer mitunter sehr phantastischen Handlung mit Hilfe von unglaubwürdigen Gadgets (beim unsichtbaren Auto im letzten Brosnan-Bond war ich kurz vor ´ner Kotz-Attacke!)? Bond MUSSTE mal anders angefangen werden, um ihn am Laufen zu halten, um die Serie nicht immer nur um sich selbst kreisen und dann letztlich abkacken zu lassen. Und genau das hat man mit Casino Royale angefangen und nun mit Quantum of Dingenskirchen sehr gut weitergeführt. Wenn Bond weiterleben soll, dann muss er sich neu erfinden. Und das haben die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson offenbar erkannt.
Der Bond-Song ist cool und modern, gerade richtig für diesen Streifen (und viel besser als die Nullnummer aus Casino Royale). Nicht jeder Bond-Song muss wie eine Reinkarnation von Shirley Bassey klingen. Nebenbei bemerkt ist der Score während des Films schon ziemlich bondig. Sehr schön orchestral und den Stil von Bondfilmen immer wieder aufgreifend.
Ich gebe zu, dass der Humor, die bekannte Bond-Ironie hier etwas zu kurz kommt. Aber Moment mal, für süffisante Sprüche ist in diesem Film auch einfach gar kein Platz! Das hier ist eine Rache-Geschichte und kein Reisebericht eines Ausflugs von Fähnlein Fieselschweif!
Ein Zitat aus des Colonels ZEIT-Zitat:
Ganz genau. Sehr gut erfasst. Zum Beispiel den Schnitt der Verfolgungsjagd zum Eingang des Films finde ich grandios. Wieviele tausend Verfolgungsjagden hat man schon im Kino gesehen? Gibt es eigentlich etwas langweiligeres als eine Autoverfolgungsjagd? Ich glaube nicht. Von daher finde ich es vollkommen in Ordnung und einfach mal einen anderen Ansatz, wenn man eben mal nicht jedes Detail sieht und immer ganz genau weiß, wer gerade vorne ist. Man kennt das doch alles eh schon.
Überhaupt die Kameraarbeit während der Actionszenen im Film: Ok, man bekommt nicht jedes Detail mit, wer gerade von wem eins in die Fresse bekommt. Und? Das finde ich durchaus realistisch und zeitgemäß. Es gibt so viel wirklich alberne und unglaubwürdige Bond-Streifen - ich weiß noch, wie überrascht man war, als Roger Moore in "In tödlicher Mission" ganz kaltblütig ein Auto mit ´nem Bösewicht drin ´nen Abhang runterschupste. Ui, so ein böser Kerl... Meine Güte, James Bond ist ein Geheimagent mit der Lizenz zum Töten und nicht mit ´ner Lizenz zum Sprücheklopfen! Da tun zwei so dreckige, raue und brutal-blutige Bond-Streifen doch mal richtig gut, um darauf mal wieder aufmerksam zu machen!
Aber dieser Stil wird sicherlich nicht für alle Zeit so bleiben. Nicht der Schnitt, nicht die Kamera und auch nicht dieser Bond. Aber jetzt ist er so. Und er passt gut in die Zeit. Der Stil passt gut zu Craig. Craig passt gut zu diesem Bond. Und Marc Forster hat einen guten, modernen Bond gemacht.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die nächste Bond-Interpretation. Sie wird anders sein als die zwei bisherigen, da bin ich mir sicher. Der neue Darsteller ist eingeführt, die Figur auf andere Weise ebenfalls neu eingeführt, nun kann man alles auf Ansage Null bringen und alle Möglichkeiten ausloten. Ob es eine Moneypenny geben wird, ob es einen Q oder R geben wird, ob es wieder humoriger wird oder nicht. Alles ist möglich...
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- Vincent-The-Falcon
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