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Rocky Balboa
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Wer Stallone mag und die "Rocky Reihe" wird mir zustimmen, daß er mit dem sechsten Teil dies nun zweifelsfrei geschafft hat. er Film hat zumindest in der ersten Hälfte "Tiefgang", berührt und ist überzeugend in Szene gesetzt. Die zweite Hälfte läßt dann nochmal den Glanz und Glamour der ersten Teile aufleben und was Stallone da rein körperlich mit seinen 60 jahren noch abliefert ist schon eine beachtliche Leistung. Dieser (wie auch die alten Streifen) sind keine Filme, wo sich allzuviele öffentlich dazu bekennen sich diese angesehen zu haben´.
Der Film ist aber wirklich gut gemacht und ein großartiger Anschluß der Reihe!
Er ist eine "aussterbende Spezies" in Hollywood und er hinterläßt eine Lücke. Es gibt wohl derzeit niemand, der "sein Genre" überzeugend besetzen kann. Klar gibt es "stählerne Brocken" und andere "Action Helden", aber es ist halt mienad da, der in solchen Rollen ähnlich fasziniert wie es ein Stallone und/oder Schwarzenegger tat....
Schade eigentlich, denn zur rechten Zeit schaue ich mir schon mal gerne einen guten Action Streifen an....
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- Wisdomy
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Ich fand den Rocky Film richtig gut. Das was du Anfangs als Tiefgang bezeichnest, hat mich ein wenig genervt. Es war zuviel schwülstiges Gerede, ohne das es wirklichen Tiefgang hatte. Aber vieles wurde gut aufgearbeitet und abgeschlossen bezüglich der ersten 4 Filme. Der Aufhänger für den Fight, die Computersimulation, fand ich vor dem Film eher unglücklich und scheinheilig, im Film selbst aber kam es durchaus glaubwürdig rüber. Sehr gefallen hat mir die Einfachheit und Geradlinigkeit des Films, eine wirkliche Rückkehr zu den Wurzeln, wie im ersten Film. Die Wiederentdeckung und zärtliche Annäherung zwischen der Bardame, die Rocky als Mädchen noch väterlich beschützte, ist eine der wunderschönen Geschichten des Films, die zudem echt ist, da es sich wirklich um das Mädchen des 1. Rocky Filmes handelte. Auch der Konflikt mit seinem Sohn ist gut dargestellt und wirkt glaubwürdig. Schade fand ich, das diese Rolle nicht sein wirklicher Sohn besetzte, der ja schonmal in einem Rocky Film den Sohn mimte.
Ein bisschen enttäuscht haben mich die Trainingsszenen, die kamen viel zu kurz, und waren viel zu schwach in Szene gesetzt. Aber dann...der Fight....unglaublich! Hier war alles wieder 100%ig da, so wie der Kampf in Szene gesetzt und eingefangen wurde, können das nur die Rockyfilmmacher !!! Das war großes Hollywoodkino der alten Klasse, jede Körperbewegung, jede Mimik, jeder Specialeffekt auf den Punkt genau richtig eingefangen und gebracht. Und dieser Stallone...es ist unglaublich, welche Kraft und vor allem welche Schnelligkeit in diesem 60 jährigem Körper steckt. Er straft damit dem Image des Opas, wenn einer 60 jahre ist, endgültig Lügen. Keine dieser Szenen ist gedoubelt, er hat monatelang hart trainiert, und das schönste an diesem Fight ist, das er seinem Alter entsprechend knapp verliert, und trotzdem als Sieger der Herzen hervorgeht, aus einer Mischung aus Genugtuung, Achtung, Würdigung, Respekt und Melancholie eines ganz großen Boxers gegenüber. Das hat Würde! Der Kampf wurde übrigens live gefilmt und fand in einem richtigen Boxstadion statt, vor einem offiziellem regulärem Kampf. Im Making Of zum Film wird dazu erzählt, das die Leute jubelten als Stallone als Rocky angekündiggt wurde und hereinkam, und die Leute das 1:1 annahmen. Sämtliche Publikumsaufnahmen sind nicht gestellt. Es ist eine asbolute Identifikation mit dieser Person. Mike Thyson wollte übrigens WIRKLICH mit Rocky boxten, nervte Stallones Management wochenlang. Er taucht sogar im Film auf, da ihm Stallone diesen Auftritt als "Entschädigung" dafür zugestand, das er einen Fight mit ihm ablehnte. Und die Szene im Film ist authentisch: Plötzlich steht Tyson direkt unten vorm Ring, und feuert Stallone an, seinen Gegner plattzumachen. Die Kameras fingen das ein. Stallone sagte in einem Interview, er habe Angst vor Tyson gehabt, und seine Bodyguards angewiesen, Tyson gefälligst nicht wieder so nah an den Ring kommen zu lassen. Die gesamten Boxszenen sind so gut wie nicht gestellt, wurden natürlich aus zig Perspektiven gefilmt, nur wenige mussten szenisch wiederholt werden. Beide Boxer holten sich dabei echte Verletzungen und Schwellungen im Gesicht. (Quellen: Making Of, moviefans.de, kino.de, filmz.de)
Auch der Abschluß des Filmes, mit dem berühmten Treppenrennen in Philadelphia, und das posieren mit seinen Fans, dem Rockydenkmal und vielem mehr ist mehr als gelungen. Vor allem aber hat der Film eines, das vielfach kopiert wurde, aber nur bei Rocky authentisch rüberkommt: Diese unglaublich ansteckende Motivation, sich aus dem eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.
Rocky ist sicher nur etwas für Fans. Für die aber 100 pro!
Eines habe ich aber verwundert festgestellt: Im Film werden viele Szenen aus den früheren Filmen gezeigt, alles wird thematisch aufgearbeitet. Sein alter Trainer aber aus den ersten Filmen wird nur einmal kurz während des Fights eingeblendet, und ansonsten im Film nie zur Sprache gebracht.
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- coolozz
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Stallone beweist jedenfalls mit dem Film viel Herz und Gespür für Realismus. Und auch, das er den Film überhaupt machte, finde ich beachtenswert. Es war nämlich keineswegs so, das die Filmfirmen davon begeistert waren. Erfolgreiche Filmreihe hin oder her....Man befürchtete die Demontage der Rockyfilme, und finanzielle Verluste. Das heißt, auch das Argument, er könnte damit nur Geld im Auge gehabt haben fällt hier flach, denn er hätte damit durchaus Verlust machen können, wenn der Film floppt. Und ganz offen belächelt wurde er auch. Das er damit aber nocheinmal einen beachtenswerten Erfolg einfahren wollte, sein Marktwert nocheinmal steigern wollte, angesichts seiner zunehmend wenigen Filmangebote, mag wohl stimmen. Aber das ist ja auch legitim.
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danke das du den ausgang des filmes verraten hastIch war letzten Donnerstrag drin. Ich gehe selten bei Premieren ins Kino, aber Rocky ist einer der ganz wenigen Filme, wo ich mich Monate darauf freute. Es ist der letzte große Film eines großen Schauspielers, einer großartigen und erfolgreichsten Filmreihe. Man mag über Stallone und Rocky denken was man will, damit geht einen Ära zu Ende. Zum Glück darf man sich noch auf einen 4. Film von Rambo freuen, dann ist endgültig mit den alten Actionhelden Schluß. Schwarzenegger ist ja schon lange raus.
Ich fand den Rocky Film richtig gut. Das was du Anfangs als Tiefgang bezeichnest, hat mich ein wenig genervt. Es war zuviel schwülstiges Gerede, ohne das es wirklichen Tiefgang hatte. Aber vieles wurde gut aufgearbeitet und abgeschlossen bezüglich der ersten 4 Filme. Der Aufhänger für den Fight, die Computersimulation, fand ich vor dem Film eher unglücklich und scheinheilig, im Film selbst aber kam es durchaus glaubwürdig rüber. Sehr gefallen hat mir die Einfachheit und Geradlinigkeit des Films, eine wirkliche Rückkehr zu den Wurzeln, wie im ersten Film. Die Wiederentdeckung und zärtliche Annäherung zwischen der Bardame, die Rocky als Mädchen noch väterlich beschützte, ist eine der wunderschönen Geschichten des Films, die zudem echt ist, da es sich wirklich um das Mädchen des 1. Rocky Filmes handelte. Auch der Konflikt mit seinem Sohn ist gut dargestellt und wirkt glaubwürdig. Schade fand ich, das diese Rolle nicht sein wirklicher Sohn besetzte, der ja schonmal in einem Rocky Film den Sohn mimte.
Ein bisschen enttäuscht haben mich die Trainingsszenen, die kamen viel zu kurz, und waren viel zu schwach in Szene gesetzt. Aber dann...der Fight....unglaublich! Hier war alles wieder 100%ig da, so wie der Kampf in Szene gesetzt und eingefangen wurde, können das nur die Rockyfilmmacher !!! Das war großes Hollywoodkino der alten Klasse, jede Körperbewegung, jede Mimik, jeder Specialeffekt auf den Punkt genau richtig eingefangen und gebracht. Und dieser Stallone...es ist unglaublich, welche Kraft und vor allem welche Schnelligkeit in diesem 60 jährigem Körper steckt. Er straft damit dem Image des Opas, wenn einer 60 jahre ist, endgültig Lügen. Keine dieser Szenen ist gedoubelt, er hat monatelang hart trainiert, und das schönste an diesem Fight ist, das er seinem Alter entsprechend knapp verliert, und trotzdem als Sieger der Herzen hervorgeht, aus einer Mischung aus Genugtuung, Achtung, Würdigung, Respekt und Melancholie eines ganz großen Boxers gegenüber. Das hat Würde! Der Kampf wurde übrigens live gefilmt und fand in einem richtigen Boxstadion statt, vor einem offiziellem regulärem Kampf. Im Making Of zum Film wird dazu erzählt, das die Leute jubelten als Stallone als Rocky angekündiggt wurde und hereinkam, und die Leute das 1:1 annahmen. Sämtliche Publikumsaufnahmen sind nicht gestellt. Es ist eine asbolute Identifikation mit dieser Person. Mike Thyson wollte übrigens WIRKLICH mit Rocky boxten, nervte Stallones Management wochenlang. Er taucht sogar im Film auf, da ihm Stallone diesen Auftritt als "Entschädigung" dafür zugestand, das er einen Fight mit ihm ablehnte. Und die Szene im Film ist authentisch: Plötzlich steht Tyson direkt unten vorm Ring, und feuert Stallone an, seinen Gegner plattzumachen. Die Kameras fingen das ein. Stallone sagte in einem Interview, er habe Angst vor Tyson gehabt, und seine Bodyguards angewiesen, Tyson gefälligst nicht wieder so nah an den Ring kommen zu lassen. Die gesamten Boxszenen sind so gut wie nicht gestellt, wurden natürlich aus zig Perspektiven gefilmt, nur wenige mussten szenisch wiederholt werden. Beide Boxer holten sich dabei echte Verletzungen und Schwellungen im Gesicht. (Quellen: Making Of, moviefans.de, kino.de, filmz.de)
Auch der Abschluß des Filmes, mit dem berühmten Treppenrennen in Philadelphia, und das posieren mit seinen Fans, dem Rockydenkmal und vielem mehr ist mehr als gelungen. Vor allem aber hat der Film eines, das vielfach kopiert wurde, aber nur bei Rocky authentisch rüberkommt: Diese unglaublich ansteckende Motivation, sich aus dem eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.
Rocky ist sicher nur etwas für Fans. Für die aber 100 pro!
Eines habe ich aber verwundert festgestellt: Im Film werden viele Szenen aus den früheren Filmen gezeigt, alles wird thematisch aufgearbeitet. Sein alter Trainer aber aus den ersten Filmen wird nur einmal kurz während des Fights eingeblendet, und ansonsten im Film nie zur Sprache gebracht.
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