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Elvis Country
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UnterschreibUnd ich sehe das nichtmal negtiv. Vielen von uns wäre es sicher ähnlich gegangen, vielen Berufsmusikern an Elvis' Stelle auch. Ich kann ihn - mit dem bescheidenen Wissen was man als Außenstehender hat - sehr gut verstehen, und ich bewundere ihn. Ich glaube, ich hätte das Jahr 1956 schon nicht ohne Schlaftabletten überstanden, und wenn, hätte mich ein Herzinfarkt oder der Wahnsinn ereilt. Man muss eine gehörige Portion Gleichgültigkeit entwickeln, um das zu verkraften glaube ich. Wenn er sich jedesmal die Dimensionen bewusst gemacht hätte, wäre er gar nicht so weit gekommen und schon vorher vor Angst gescheitert. Und er war ja ein ängstlicher Mensch, also musste er irgendwann Mechanismen entwickeln, diese Angst zu kompensieren.
Vielelicht stellte EIC 1977 die größte Herausforderung für ihn dar. Und nur deshalb nahm er sie auch an. Selbst wenn finanzielle Gründe eine Rolle spielten, ging es wieder ganz allein um ihn, und wie er diese Herausforderung bewältigt. Er kämpfte da gegen sich selbst, und nicht gegen den Rest der Welt.
Vielleicht ist das der Kern: Die Gleichgültigkeit gegen den Show-Wahnsinn, die man sich antrainieren muss, geht über in eine Leere. Erst hilft sie dir, dann vernichtet sie dich.
Elvis, und das ist das schlimme, wurde sein Leben lang nur über Erfolg definiert. Er war immer nur dann gut in den Augen anderer, wenn er Erfolg hatte. Das ist bis heute so. Am härtesten sind da Fans. Leider. Ein Mensch ist aber unabhängig von Erfolg oder Misserfolg ein guter, oder ein schlechter Mensch.
Trotzdem: Mögen Lebensumstände, Erziehung, Umfeld und Prägung gewesen sein wie sie wollen: Elvis war ein erwachsener Mann. Einerseits denke ich deshalb, das er sein Leben verantwortlich hätte meistern können. Andererseits bin ich mir nicht sicher. Es gibt Phasen im Leben, da kann man machen was man will, man erreicht nicht das, was man will, weil zuvieles dagegen steht. Ich denke das kennen viele. Er aber war im Gegensatz zu uns allen von niemand abhängig. Im Detail betrachtet ja, aber sachlich betrachtet nicht.
Spätere Künstler haben ja immer die Gewisstheit, das alles schonmal da war. Sie sind nie mehr die Ersten. Elvis betrat im Showbiz gleich mehrfach Neuland. Und wir alle wissen, das es ein gewaltiger Unterschied ist, ob man etwas als allererster macht, oder ob man nur wiederholt, was andere vor einem schon geschafft haben.
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- User gelöscht
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Das stimmt. Für die Elvis-Fans geht ja sofort eine Welt unter, wenn Elvis von irgendeinem anderen Künstler bei irgendeinem noch so unwichtigen Rekord überholt wird.Elvis, und das ist das schlimme, wurde sein Leben lang nur über Erfolg definiert. Er war immer nur dann gut in den Augen anderer, wenn er Erfolg hatte. Das ist bis heute so. Am härtesten sind da Fans. Leider.
Gut, aber es geht hier ja nicht um den Menschen Elvis Presley, den keiner von uns kannte, sondern um den Künstler bzw. die Kunstfigur Elvis Presley, den jeder von uns kennt, durch die Werke, die er hinterlassen hat. Wie er als Mensch (wirklich) war, wissen wir nicht, und es ist auch - offen gesagt - scheißegal. Ob er jetzt Millionen für die Armen gespendet oder nachts im Park alte Omas erschreckt hat, macht einen Song weder besser noch schlechter.Ein Mensch ist aber unabhängig von Erfolg oder Misserfolg ein guter, oder ein schlechter Mensch.
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- Harty
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Richtig aber ist es nicht generell bei einem Künstler, Sänger, Schauspieler so ?? Es ist sein Job, er steht in der Öffentlichkeit und hat sich dieses Leben ausgesucht. Dafür wird er aber sehr gut bezahlt und kann sich den Luxus aussuchen. Da habe ich kein Mitleid mit. Natürlich definiere ich so einen Menschen über den Erfolg, anders kann ich ihn nicht beurteilen .Denn : ich würde diesen Menschen ohne diesen Erfolg nicht kennen !!Und ich sehe das nichtmal negtiv. Vielen von uns wäre es sicher ähnlich gegangen, vielen Berufsmusikern an Elvis' Stelle auch. Ich kann ihn - mit dem bescheidenen Wissen was man als Außenstehender hat - sehr gut verstehen, und ich bewundere ihn. Ich glaube, ich hätte das Jahr 1956 schon nicht ohne Schlaftabletten überstanden, und wenn, hätte mich ein Herzinfarkt oder der Wahnsinn ereilt. Man muss eine gehörige Portion Gleichgültigkeit entwickeln, um das zu verkraften glaube ich. Wenn er sich jedesmal die Dimensionen bewusst gemacht hätte, wäre er gar nicht so weit gekommen und schon vorher vor Angst gescheitert. Und er war ja ein ängstlicher Mensch, also musste er irgendwann Mechanismen entwickeln, diese Angst zu kompensieren.
Vielelicht stellte EIC 1977 die größte Herausforderung für ihn dar. Und nur deshalb nahm er sie auch an. Selbst wenn finanzielle Gründe eine Rolle spielten, ging es wieder ganz allein um ihn, und wie er diese Herausforderung bewältigt. Er kämpfte da gegen sich selbst, und nicht gegen den Rest der Welt.
Vielleicht ist das der Kern: Die Gleichgültigkeit gegen den Show-Wahnsinn, die man sich antrainieren muss, geht über in eine Leere. Erst hilft sie dir, dann vernichtet sie dich.
Elvis, und das ist das schlimme, wurde sein Leben lang nur über Erfolg definiert. Er war immer nur dann gut in den Augen anderer, wenn er Erfolg hatte. Das ist bis heute so. Am härtesten sind da Fans. Leider. Ein Mensch ist aber unabhängig von Erfolg oder Misserfolg ein guter, oder ein schlechter Mensch.
Trotzdem: Mögen Lebensumstände, Erziehung, Umfeld und Prägung gewesen sein wie sie wollen: Elvis war ein erwachsener Mann. Einerseits denke ich deshalb, das er sein Leben verantwortlich hätte meistern können. Andererseits bin ich mir nicht sicher. Es gibt Phasen im Leben, da kann man machen was man will, man erreicht nicht das, was man will, weil zuvieles dagegen steht. Ich denke das kennen viele. Er aber war im Gegensatz zu uns allen von niemand abhängig. Im Detail betrachtet ja, aber sachlich betrachtet nicht.
Spätere Künstler haben ja immer die Gewisstheit, das alles schonmal da war. Sie sind nie mehr die Ersten. Elvis betrat im Showbiz gleich mehrfach Neuland. Und wir alle wissen, das es ein gewaltiger Unterschied ist, ob man etwas als allererster macht, oder ob man nur wiederholt, was andere vor einem schon geschafft haben.
Michael Schumacher ist deshalb so populär ,weil er 7facher Weltmeister ist. Diese Ikonen suchen sich ihr Leben aus. Erfolg macht populär und macht süchtig.
Diese Ausreden lasse ich bei Elvis nicht mehr gelten. Elvis hätte jederzeit aussteigen können, leider stürzte er ab und wir sahen dabei zu.
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- Copperhead
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Das ist im Berufsleben aber bei jedem so. Unerträglich wird es doch erst, wenn man kein Korrektiv hat, das einen aus anderen Gründen wertschätzt - ob dies nun die Familie ist, der Freundeskreis oder einfach nur das "private Ich". Ich denke, Elvis hat sich selbst hauptsächlich über den Erfolg definiert und kein vernünftiges Leben bzw. keine überlebensfähige Persönlichkeit neben der öffentlichen Figur aufgebaut. Insofern finde ich es auch nicht wirklich überraschend, dass dieses Konstrukt irgendwann zusammenbrechen musste.Elvis, und das ist das schlimme, wurde sein Leben lang nur über Erfolg definiert. Er war immer nur dann gut in den Augen anderer, wenn er Erfolg hatte. Das ist bis heute so. Am härtesten sind da Fans. Leider.
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- Colonel
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Ich denke, Elvis hat sich selbst hauptsächlich über den Erfolg definiert und kein vernünftiges Leben bzw. keine überlebensfähige Persönlichkeit neben der öffentlichen Figur aufgebaut. .
...wie es auch nur zu genial nachzulesen ist in Tom Jones Bio. "Tiger from Whales"
Als Tom in gebeten hat in seiner Show aufzutreten und Elvis sogar als "exkusiv Gast" (d.h. ohne weiteren Starauftritt eines Dritten), lehnte Elvis ab mit der Begründung: "Ich hatte letztes Jahr mein eigenes TV Special, ich kann nun nicht mehr "nur" als Gast irgendwo auftreten.
Als Elvis Tom mal auf dem Sunset Boulevard traf, meinte er er zu Tom: Man Du hast es gut, Du kannst hier einfach so allein rum spazieren wie ein Privatmann. Darauf Tom, dass könntest Du auch, aber wenn Du erstmal 10 Sonnenbrillenträger in schwarzen Anzügen vorausschickst und dann in derart extravaganten Klamotten mit einer weiteren Meute selbst auftauchst und dazu noch mit deart protzigen Autos, merkt gar ein Halblinder, daß hier ein Superstar lang marschiert etc... Darauf Elvis hämisch grinsend: "Hey Mann ich bin schließlich Elvis Presley"
Er genoß wohl wahrlich jeden Millimeter seines Superstar Daseins
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- Mickey
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Hat der nicht auch "Of mice and men" geschrieben?...wie es auch nur zu genial nachzulesen ist in Tom Jones Bio. "Tiger from Whales"
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- Copperhead
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Nein, das war Tom Joad.Hat der nicht auch "Of mice and men" geschrieben?
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- Mickey
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Ich wollte auf Colonels Rechtschreibefehler hinweisen - und Du kommst mit einem noch viel besseren Return. Meine Güte!
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- Colonel
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Klasse.
Ich wollte auf Colonels Rechtschreibefehler hinweisen - und Du kommst mit einem noch viel besseren Return. Meine Güte!![]()
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- stevie b.
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