Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

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26.03.2007 20:13 #573511 von glen d.
glen d. antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)
Am Samstag werde ich ENDLICH auch dieses FTD Werk mein Eigen nennen dürfen. :beifall:

Ich werde mich dann zum Wochende intensiv damit beschäftigen, um selber zu erfahren, was jetzt mit dieser Veröffentlichung in Ordnung ist und was das Tolle daran sein soll, oder auch eben nicht.

Ich habe ja hier und auch wo anders schon einiges von diesem Buch/CDs FTD Set gehört und bin schon wahrlich gespannt, wie es mir dann gefallen wird. :adeal:

Von der Live CD weiß ich jetzt schon, daß sie mir gefallen wird, bei dem Material keine Frage; aus 1969, 1970 und 1972, eine Zeit, wo mir Elvis sehr gut gefällt und er war zu dieser Zeit ON THE TOP OF THE WORLD AND HIS GAME !!!

Was ich von der Demo CD halten soll, daß weiß ich noch nicht, ich lasse mich doch gerne überraschen.

Also, das Wochende gehört mir und diesem FTD Werk. ;)

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26.03.2007 20:35 #573525 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Also, das Wochende gehört mir und diesem FTD Werk. ;)

Viel Spaß damit. Ich hoffe, Du schilderst uns ein paar Eindrücke, würde mich interessieren.

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26.03.2007 21:44 #573552 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

MW, hast Du das Buch?

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Seit gestern ist es in meiner Sammlung. Wäre sicherlich auch etwas für Dich.

Irgendwie mutet es schon reichlich merkwürdig an, dass Writing For The King bei Amazon.de gut fünfeinhalb Mal soviel kostet wie Songwriters on Songwriting, oder? Letzteres ist auch immerhin 730 Seiten stark und und seinem Verkaufsrang nach zu urteilen ebenfalls nicht gerade ein Massenprodukt ... Welchen Eindruck macht "Songwriters" denn so, was die Qualität der Produktion anbetrifft?

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27.03.2007 08:12 #573581 von Mickey
Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung bereits in Fachmagazinen veröffentlichter Interviews - Zweitverwertung also. Die Interviews wurden in den 80ern und den 90ern geführt - was insbesondere bei Künstlern etwas gewöhnungsbedürftig ist, die weiterhin aktiv und einige Schritte weiter sind - und sind teilweise, je nach Songwriter, zu kurz (ab ca. 10 Seiten). Fragen beziehen sich auf Allgemeines zum Schreiben (Reihenfolge Musik/Text, Schreibblockaden etc.), aber auch auf einzelne Lieder. Besonders schön aufgemacht ist das Ganze nicht: Taschenbuch, Fotos zu Beginn der Interviews auf das durchgehend verwendete (Recycling-?)Papier gedruckt... Mein Fazit: spannende Angelegenheit, aber nicht der grosse Wurf - für Dich und mich aber sicher das Geld wert.

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27.03.2007 09:11 #573593 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung bereits in Fachmagazinen veröffentlichter Interviews - Zweitverwertung also. Die Interviews wurden in den 80ern und den 90ern geführt - was insbesondere bei Künstlern etwas gewöhnungsbedürftig ist, die weiterhin aktiv und einige Schritte weiter sind - und sind teilweise, je nach Songwriter, zu kurz (ab ca. 10 Seiten). Fragen beziehen sich auf Allgemeines zum Schreiben (Reihenfolge Musik/Text, Schreibblockaden etc.), aber auch auf einzelne Lieder. Besonders schön aufgemacht ist das Ganze nicht: Taschenbuch, Fotos zu Beginn der Interviews auf das durchgehend verwendete (Recycling-?)Papier gedruckt... Mein Fazit: spannende Angelegenheit, aber nicht der grosse Wurf - für Dich und mich aber sicher das Geld wert.

Danke für die Kurzrezension. Abgesehen von der fehlenden Bindung und der Vermutung, dass es sich um recycletes Papier handeln könnte, unterscheidet sich "Songwriters" also nicht wesentlich von WFTK, was Umfang und Art der Interviews betrifft, denn auch bei WFTK dürfte es sich im allergrößten Teil der Fälle um im besten Falle eine Zweitverwertung handeln. Und umfangreicher scheint "Songwriters" doch allemal zu sein, oder? Oder ist es so klein, dass der 300-Seiten-Vorsprung dadurch wieder wettgemacht wird?

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27.03.2007 09:16 #573595 von Mickey
Ich habe das Buch gerade nicht zur Hand, kann die Grösse deshalb nicht gut abschätzen. Etwas zwischen A5 und A4. Sähe ja auch scheisse aus, wenn es dicker als breit wäre! ;)

Die Papierqualität habe ich nur genannt, da ich das Buch "Writing For The King" (noch) nicht kenne, und ich dachte, dass der tiefere Preis von "Songwriters on Songwriting" auf den Unterschied in der Verarbeitung zurückführen sein könnte. Auch hätte ich in WFTK längere Interviews erwartet.

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27.03.2007 12:09 #573652 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

... denn auch bei WFTK dürfte es sich im allergrößten Teil der Fälle um im besten Falle eine Zweitverwertung handeln.

Teils, teils. Die Interviews mit den Songwritern, die noch leben, sind weitestgehend sehr aktuell und extra für dieses Buch geführt worden. Es stehen zwar leider keine Daten dabei, aber man kann aus gewissen Erwähnungen in den Aussagen schließen, von wann sie sind. Zum Beispiel, dass bestimmte FTDs erwähnt werden, auf denen er Autor Outtakes oder Live-Versionen seines Songs erstmalig gehört hat, oder dass Elvis ja jetzt schon fast 30 Jahre tot ist usw.

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01.04.2007 08:26 #575014 von etp
Was doch ziemlich stört an WFTK ist die fehlende Struktur. Die Interviews scheinen relativ willkürlich angeordnet zu sein. Wollte dieser Tage zum Beispiel mal das Kapitel mit Marc James lesen
bis ich das mal gefunden hatte :klatsch:
Allerdings war dann dieses Interview doch recht kurzweilig. Einzig die ständige Ich-Bezogenheit der Interviewten nervt mich. Aber das ist amerikanische Mentalität.

Glaubt man Marc James oder Jerry Leiber wollte Elvis ausschließlich Songs von ihnen singen - und der arme Elvis wurde vom Colonel daran gehindert.

Interessant fand ich die Aussage von Marc James, daß Elvis ein Disco Album als Nachfolger für MOODY BLUE plante... ob#s stimmen soll!?

Das ist ein weiterer Nachteil des Buches. Es gibt Eindrücke wieder - viele davon sind sichtlich, andere sicherlich geschönt. Viele Spekulationen und Vermutungen, die als Fakten dargestellt werden.

Ich muß sagen, das verdirbt einem den Lesespaß nach und nach. Am wertvollsten sind sicherlich die Demos auf CD 2.

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01.04.2007 14:13 #575067 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Was doch ziemlich stört an WFTK ist die fehlende Struktur. Die Interviews scheinen relativ willkürlich angeordnet zu sein.

Das Buch hat eine Struktur. Die Autoren sind chronologisch angeordnet, wann Elvis das erste mal ein Stück von ihnen aufgenommen hat.

Was fehlt ist ein Inhaltsverzeichnis, wo die Autoren noch einmal alphabetisch gelistet sind.

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01.04.2007 14:27 #575069 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Allerdings war dann dieses Interview doch recht kurzweilig. Einzig die ständige Ich-Bezogenheit der Interviewten nervt mich.

Nun ja, es geht in dem Buch um die Autoren. Worüber sollen sie sonst in erster Linie erzählen, als über sich und ihre Lieder? Über Elvis können die meisten gar nichts sagen, weil sie ihn nie kennen gelernt haben.

Glaubt man Marc James oder Jerry Leiber wollte Elvis ausschließlich Songs von ihnen singen - und der arme Elvis wurde vom Colonel daran gehindert.


Hier hat man das Problem wie bei fast allen Büchern über die Beziehung Elvis / Colonel. Keiner weiß wirklich was genaues. Was die beiden hinter verschlossenen Türen besprochen haben, haben beide als ihr Geheimnis mit ins Grab genommen, was der negativen Propaganda Tür und Tor geöffnet hat bis zum heutigen Tag. Übrigens wohl auch mit geschürt von Elvis selbst, der Freunden/Ehefrau gegenüber gerne die Schuld auf den Colonel schob.

Aber er war ein erwachsener Mensch und wenn er etwas wirklich tun wollte, dann hat er es getan, auch gegen den Willen des Colonel.

Interessant fand ich die Aussage von Marc James, daß Elvis ein Disco Album als Nachfolger für MOODY BLUE plante... ob's stimmen soll!?


Ich glaube schon, dass irgendjemand damals Marc James das so erzählt, aber es war mit Sicherheit nicht Elvis. Ich glaube nicht, dass Elvis ein Discoalbum aufgenommen hätte.

Das ist ein weiterer Nachteil des Buches. Es gibt Eindrücke wieder - viele davon sind sichtlich, andere sicherlich geschönt. Viele Spekulationen und Vermutungen, die als Fakten dargestellt werden.
Ich muss sagen, dass verdirbt einem den Lesespaß nach und nach.


Eine Ansicht, die man so respektieren muss, nur dann dürfte für Dich außer Bildbänden und den Büchern von Jörgensen und Tunzi keine Elvis Bücher in Frage kommen, weil Du in anderen Büchern immer mit mehr oder weniger fehlerhaften Erinnerungen konfrontiert wirst. Auch in den Büchern von Guralnick.

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