file Auspegelung von BMG-Aufnahmen

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21 Jul 2005 09:12 #384987 von etp
etp antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Also, die FTD-Version von Live in Memphis 74 kann ich mir nicht länger als eine Viertelstunde anhören - da krieg ich Herzrasen und nervöses Zucken - so komprimiert ist das Teil! Das hämmert und hämmert auf den Gehörgang, daß du überhaupt keine Chance hast, zuzuhören ...... :null:

Was Michael schreit, ist absolut korrekt - und irgendwo auch angebracht und legitim seitens der PLattenindustrie.

Immerhin hat Chips Moman seinerzeit an die 69er Aufnahmen den Maßstab gelegt, daß die Musik in seinem miesen Autoradio noch cool klingen mußte!

In Zeiten der mp3-player, autoradios und dauerberieselung müssen eben entsprechende Maßstäbe auch hier angelegt werden. - Und ich sage auch: fürs auto sind 30#1 hits und 2nd to none optimal. Eine Laustärke einstellen und losfahren.

Und klar: die allermeisten "hören" nicht zu. - Auch in der Elvis-Szene. Was zählt ist: ist dieser Outtake neu!? Vervollständigt er meine Sammlung? - Wie das Teil klingt, ist völlig egal.

Ich fand dieser Tage einen thread im collectors-forum sehr sprechen. Nach wochenlanger eher negativer Diskussion über die kommenden FTD-CDs meinte einer der User drei Tage nach Erscheinen: typisch! vorher die ganze zeit rumjammern, aber wenn die CD endlich draußen ist, kein einziger review, sondern nur "Kepp 'Em Coming Ernst" ......

Dieser Mann hatte recht (und ich war es nicht, der gepostet hat) - das zeigt doch: die absolute mehrheit hört sowieso nicht hin.

Insofern sind dann themen wie diese einsame rufer in der wüste ..... :null:

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21 Jul 2005 09:31 #385002 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Ich mag mich täuschen, aber ich habe das Gefühl, dass viele Elvis-CDs stark komprimiert wurden, ohne maximal auszusteuern.

Kann man so pauschal nicht sagen. Es bräuchte Beispiele.

Auch wenn es nicht wirklich hier hin gehört (vielleicht kann die ganze Diskussion ja in einen eigenen Thread verschoben werden): Kompression ist in der Musikproduktion etwas völlig Normales und Alltägliches. Bei der Aufnahme wird so gut wie alles komprimiert, von Sängern über Gitarre, Bass bis zum Schlagzeug. Auch Elvis' Stimme wurde selbstredend bereits bei der Aufnahme komprimiert. Beim Mastering dann das bekannte Phänomen, das auch wir Elvis-Fans inzwischen nun bereits zur Genüge kennen.

Vielleicht noch ´ne interessante Sache zum Thema: ich hab´ mich mal mit einem Ton-Ingenieur unterhalten, dem genau wie mir auffiel, dass das lange Hören von CDs irgendwie eine "erschöpfende" Wirkung hat (quasi auf die Nerven geht), was bei LPs nicht so schnell der Fall ist. Grund dafür soll die stark komprimierte Musik sein. Ich meine jetzt nicht die bewußte Wahrnehmung des Klanges.
Frage an die, die noch mit der guten alten LP aufgewachsen sind: ist euch das auch schon aufgefallen? :huh:

Ich würde es am ehesten wie Michael sehen: Es kommt auf die jeweilige CD an. Generell kann man aber nicht sagen, dass heute alles komprimiert ist und früher - "in der guten alten (Vinyl-)Zeit" - überhaupt nichts. Das Gegenteil ist der Fall. In den 60ern beispielsweise wurde abartig komprimiert, u. a. um zu gewährleisten, dass die Musik auch auf dem Billigequipment der Zielgruppe "Jugend" "gut" klang, also in Autos, aus Jukeboxen, Strandradios usw. Heute sind es die Computerboxen, hier schließt sich also der Kreis. Gerade Single-Versionen von Songs sind bekannt dafür, abartig komprimiert gewesen zu sein. Generell machte aber Vinyl immer eine starke Kompression notwendig, da das Equipment schlichtweg nicht soviel Dynamik vertrug, ohne dass einem die Nadel um die Ohren flog. Also: Es ist mitnichten so, dass "Vinyl = gut, CD = böse, da digital und 'kalt'". Um es vereinfacht zu sagen: Die Kompression wurde praktisch für die Rock- und Pop-Platte "erfunden" und erlebt derzeit ein großes Revival.

Abschließend noch einmal: Kompression ist nichts Schlimmes. Sie wurde in der Rock-/Pop-Produktion stets angewandt und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern (müssen). Die Frage ist, in welchem Maße und mit wieviel Fingerspitzengefühl das Ganze geschieht.

Zum Thema: Auch die All Shook Up ist selbstredend komprimiert, aber eben angemessen und passend. Eine gute Kompression ist etwas Feines, meines bescheidenen Erachtens am besten auf der Ultimate Gospel zu hören und zu genießen. Der Mix der All Shook Up gefällt mir richtig gut und wie viele andere Empfinde ich gerade die Betonung auf dem Klavier / der Orgel als enorm gelungen, interessant und stimmig. Ist die Frage, wie derselbe Ingenieur noch vor einigen Jahren auf die Idee kam, dass Klavier so gut wie komplett unbeachtet zu lassen in "seinem" Mix? Mit dem Panorama kann ich inzwischen leben, ich finde es in gewisser Weise gar nicht so unpassend, den Background gemeinsam mit der "lead-vocal" auf die Mitte zu legen. Ich halte es hier für ordentlich gelöst und kann Michael Ausführungen dazu nachvollziehen. Trotzdem verwundert es mich, dass Dennis Ferrante, seit er Elvis mischt, sich noch nie in der Lage gesehen hat, so zu mischen, wie es dem Set damals entsprach, denn das ist m. E. das, was wohl die meisten Fans von einem Live-Album erwarten, eine Art "Ansichtskarte" von einem Elvis-Konzert. Sicher, transparent ist das hier (und teilweise auch schon in der Vergangenheit) gelöst worden. Aber das geht auch - bzw. ich sehe keine Grund, warum das anders sein sollte -, indem man sich beim Panning an die entsprechenden Vorgaben hält. Es ist ein Klacks, sich daran zu halten, und trotzdem wurde es bisher nie gemacht.

Edit: Rechtschreibung

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21 Jul 2005 09:45 #385024 von Harty
Harty antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Vipassana schrieb : "so zu mischen, wie es dem Set damals entsprach, denn das ist m. E. das, was wohl die meisten Fans von einem Live-Album erwarten, eine Art "Ansichtskarte" von einem Elvis-Konzert..."


verstehe ich nicht ganz, wie es dem Set entsprach. Der Chor befand sich immer rechts auf der Bühne.

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21 Jul 2005 09:50 #385032 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Vipassana schrieb : "so zu mischen, wie es dem Set damals entsprach, denn das ist m. E. das, was wohl die meisten Fans von einem Live-Album erwarten, eine Art "Ansichtskarte" von einem Elvis-Konzert..."


verstehe ich nicht ganz, wie es dem Set entsprach. Der Chor befand sich immer rechts auf der Bühne.

Verstehe deine reply nicht. Ggf. mein Posting noch einmal lesen.

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22 Jul 2005 12:44 #385654 von Blues Boy
Blues Boy antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Nun, nirgends ist die Musik stärker und hörbar schrecklicher komprimiert als im Radio. Dann müssten wir uns nach einer Weile des Radiohörens ja auch ziemlich erschöpft fühlen...

Aber hörst Du beim Radio über Stunden bewusst zu? Vom Radio lässt man sich ja meistens eher "berieseln".

Ich meine auch nicht, dass es am Tonträger ansich liegt. Ich weiß auch nicht, ob nur die Kompression dafür ausschlaggebend ist, aber wenn ich den Klang der meisten Elvis-LPs mit dem der Elvis-CDs vergleiche, dann würde ich sagen, dass die LPs "weicher", "lieblicher", "angenehmer" und irgendwie nicht so "aufdringlich" klingen. Vielleicht liegt´s ja auch daran, dass man analog unbewusst angenehmer empfindet als digital?
Klar, die Möglichkeit, dass man sich alles einbildet besteht natürlich auch. :rolling2:

Bei der vorletzten Elvis-Kino-Nacht in HH wurden drei Filme gezeigt. Zwei davon waren DVDs und der dritte original auf 35mm ("This Is Elvis" von 1981). Die DVDs hatten das (gute) gewohnte digitale Klangbild. Aber als man dann z.B. "My Way" analog aus "This Is Elvis" hörte, war das ein musikalisches Erlebnis: "weich" und "warm" (da hätte man fast ´ne Spontanerektion kriegen können ;) ). Ich kann mich nicht erinnern in den letzten 10 Jahren so einen schönen Klang im Kino gehört zu haben. Ich hab´ mich ein wenig zurückgesetzt gefühlt in die Zeit, als ich Elvis noch von LPs oder MCs hörte. Irgendetwas scheint bei den CDs anders zu sein....aber ich weiß nicht was? :null:

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22 Jul 2005 12:58 #385663 von Blues Boy
Blues Boy antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Kann man so pauschal nicht sagen. Es bräuchte Beispiele.

Wir können ja einfach mal die LP-Version von "Mystery Train" ("Sun Collection") mit der CD-Version von "Sunrise" vergleichen.
Die LP-Version liebe ich, die CD-Version würde ich als "mit beiden Händen gepackt und zu tode gewürgt" beschreiben.

Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr das seht und was ausschlaggebend ist oder sein könnte. Zuviel Kompression? Rauschunterdrückung? Entfernung des Halls? Oder wurde der Song hauptsächlich am EQ "verhunzt"?

Oder gefällt euch die CD-Version gar besser? :huh: :rolling2:

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22 Jul 2005 23:56 #386074 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Wir können ja einfach mal die LP-Version von "Mystery Train" ("Sun Collection") mit der CD-Version von "Sunrise" vergleichen.
Die LP-Version liebe ich, die CD-Version würde ich als "mit beiden Händen gepackt und zu tode gewürgt" beschreiben.

Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr das seht und was ausschlaggebend ist oder sein könnte. Zuviel Kompression? Rauschunterdrückung? Entfernung des Halls? Oder wurde der Song hauptsächlich am EQ "verhunzt"?

Oder gefällt euch die CD-Version gar besser? :huh: :rolling2:

Kann ich so überaupt nicht nachvollziehen, sorry. Noch ein anderes Beispiel?

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23 Jul 2005 12:18 #386237 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Ich kann so einen Vergleich leider nicht machen mangels Masse. Ich habe keine LP-Version. Ich habe den Song nur auf der 50er CD-Box, "Sunrise" und "Elvis at Sun" - lohnt sich da schon ein Vergleich, bevor ich mir die Mühe mache?
Ist aber auch keine so prickelnde Aufnahme. Die faszinierendste Elvis-Aufnahme aller Zeiten ist und bleibt für mich "That's alright".

Aber Blues Boy, grundsätzlich: Echo bzw. Hall kann man nirgendwo nachträglich wieder wegmachen, wenn es einmal auf der Aufnahme drauf ist. Man kann etwas hinzufügen, aber nichts wegmachen. Wenn Du plötzlich eine trockene Aufnahme bekommst von einem Lied, das Du nur mit Hall kanntest, dann liegt das daran, dass Du zuvor irgendein verhunztes Master hattest, dem man Hall zugefügt hatte, aber das Original Session Tape trocken aufgenommen wurde.

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25 Jul 2005 20:24 #386796 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Elvis ist oft viel zu leise ausgepegelt. Der Sänger, der bei mir die "lauteste" Musik zelebriert ist - Cliff Richard :null:

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27 Jul 2005 17:58 #387988 von Rocker
Rocker antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

"Format" (ein schreckliches Wort!)

:naughty:

Das ist kein schreckliches Wort.
Nur seine Anwendung in diesem Zusammenhang.
Denn Elvis war ein Sänger mit Format!

;)

:rose:

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28 Jul 2005 05:42 #388168 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Das ist kein schreckliches Wort.
Nur seine Anwendung in diesem Zusammenhang.
Denn Elvis war ein Sänger mit Format!

Traurigerweise finden solche im heutigen Formatradio nicht mehr statt... :(

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28 Jul 2005 18:18 #388397 von Rocker
Rocker antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Allerdings! <_<

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30 Jul 2005 20:13 #389496 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Ähm, kann mir mal jemand erklären, was ihr die ganze Zeit mit "komprimieren" einer Aufnahme meint? Denn bei dem Thema worum es ging, hat das Wort dort eigentlich nichts zu suchen. Man kann auch keine Aufnahme "zu leise auspegeln". Wenn eine Aufnahme zu leise ist, dann ist der Maximalpegel zu gering, liegt also weit unter den optimalen 0 db. Man meinte sicher das.
Ein Problem ist häufig der zu geringe Dynamikbereich. Das kann man leicht mit simpler digitaler Technik beheben. Dann gibt es widerum Aufnahmen, die einen sehr goßen Dynamikumfang haben, so zb. Amercian Trilogy. Da kann man den Technikern nicht vorwerfen, das "der Unterschied zwischen leisen und lauten Tönen zu groß ist". Der Tontechniker hat in dem Fall sogar sehr gut und richtig gearbeitet, weil er den natürlichen Dynamikumfang nicht verringert hat. Nicht jeder Anlage kann das aber auch exakt so wiedergeben. Wer darüber also schimpft, hat von natürlichen Klängen keine ahnung, und sollte mal in eine Oper gehen, und dann dort an den Instrumenten sitzen, er wird sich wundern, WIE gross der Unterscheid zwischen laut und leise ist. =))
Weiterhin ist es so, das bei LPs GAR NICHTS komprimiert ist, jedenfalls nicht bewusst. Ich weiss nicht wer das schrieb. Der im Vergleich zu CDs geringere Dynamikumfang resultiert aus der analogen Technik, den Bändern, die den vollen frequenzgang nicht speichern können etc. Das war ja der Grund für die Einführung der CD: Natürliche Klangwiedergabe. Der andere Klang der LP resultiert eigentlich lediglich aus dem anderen Tonabnahmeverfahren im Vergleich zu CDs und dem e.g. Daher hören sich diese Aufnahmen meist anders an. Das liegt aber auch am Aufnahmeverfahren, das zu Zeiten der LP vorherrschte, NICHT an der LP an Sich. Grundsätzlich bleibt der Hörgenuss subjektiv gefärbt, keines ist besser oder schlechter. Nur anders.
Technisch betrachtet kommt die LP natürlich in der Klangreproduktion nicht mit der CD mit, und Ich kann aber beides auch umkehren: So z.B. bei den 24 Karat Gold-CD Pressungen, die wie eine LP klingen....wem es gefällt....technisch ist die CD aber miserabel: Die Aufnahmen sind damals total verrauscht gewesen, und sie hatten einen geringen Dynamikumfang, und die Bässe waren leicht übersteuert....wie bei einer LP eben. NMan hatd amals nämlich einfach nur die Originalbänder genommen (was man auch sagte), und hat sie OHNE weitere Bearbeitung auf CD gepresst, nicht wie behauptet, mit neuartigem Verfahrem "analog" bearbeitet, lol. Andererseits gibt es völlig rauschfreie LP's, die auf einer Top Anlage annähernd CD Klang erreichen. Beispiel: Die auf LP gepresste digitally remastered "The Top Ten Hits".....exakt der gleiche Klang wie die CD. =)) Digital überarbeitete Songs auf Vinyl, lach, und man hat bewiesen, das gutes Vinyl bei nichtrauschender Vorlage selber auch nicht rauscht. (Und natürlich gutem Player) Da spielen viele Dinge eine Rolle. Am wichtigsten für den Klang ist bei LPs das Vinyl das verwendet wird, und bei CDs wieviel digitale Bearbeitung angewendet wird. So ist zum Beispiel bei fast allen Aufnahmen eine fast völlige Rauschunterdrückung möglich, ab einem gewissen Pukt aber werden hörbare Frequenzen mit entfernt, was dann dieses typische "digitale" oder "sterile" Klingen verusacht. Klingt eine Aufnahme steril, weil man das Rauschen entfernen konnte ohne hörbare Frequenzen mit zu entfernen, so ist das eine natürliche Aufnahme, auch wenn man das nicht mag. Kann man aber das Rauschen nur entfernen wenn man hörbare Frequenzen mit entfernt....die Frage ist hier eben, und das ist das Dilemma jedes Tontechnikers, ist es hier sinnvoller, das Rauschen zu entfernen, oder die Natürlichkeit, die AUTHENTIZITÄT der Aufnahme zu wahren? Bei RCA hat man oft viele Fehler gemacht, unter EMJ sind die Ergebnisse aber insgesamt recht ordentlich, auch wenn man für meinen Geschmack mehr auf Rauschunterdrückung hätte setzen können, und man die "Authentizität" als Grund vorschob, weil man schlampig bei der rauschunterdrückung war. =) Als Beispiel fällt mir grad "Anyone" ein, was ich in 2 min völlig Rauschfrei bekam. aber auch viele 70 er Jahre Aufnahmen, wo man ohne Probleme fast eine völlige Rauschunterdrückung ohne Frequenzverluste einfahren kann. Bei 50er Jahre Aufnahmen ist das schwieriger. Rauschen ist nicht gleich Rauschen, da gibt es viele verschiedene Formen. Die 24 Bit Japan CDs übezeugen mich zb auch nicht. Die klingen allesamt wie LPs, und rauschen viel zu stark. Wieso einige die so hochloben, verstehe ich nicht. Die tontechnisch besten Alben die ich jemals auf CD hörte waren "Alternate Aloha" und "Memphis Record" (auch wenn hier noch remixed wurde). Man sieht also, was technisch möglisch ist. Selbstredend unter Don Wardell. =)

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30 Jul 2005 20:46 #389497 von coolozz
coolozz antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
Na das ist doch mal ein Posting :up: Natürlich wurden damals schon bei Lp`s auch Kompressoren eingesetzt und das warscheinlich auf manchen Spuren agressiver,als es Heute der Fall ist.Ich finde deshalb so einige Mix Kritiken der letzten Zeit völlig unangebracht..besser machen Leute... ;)

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30 Jul 2005 22:59 #389516 von gpl
gpl antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen
und wie misst man nun den db-pegel bei einer wav? :denkedenke:

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