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CONAN
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11.09.2011 14:05 #850457
von burroughs
CONAN wurde erstellt von burroughs
nettes popcorn-sandalen-action-teil.. aber das war´s dann leider auch wieder.
momoa ist beileibe kein schlechter conan, er ist halt.. naja.. er ist eben nicht arnold.
da verhält es sich beim guten alten T800 .. schwarzenegger hat diese beiden rollen mit seiner mimik und gestik so dermassen geprägt,
dass ein remake bzw eine fortsetzung gar nicht anders kann als dagegen abzustinken.
was einem sofort auffällt ist die tatsache, dass es in nispel´s universum keine wirklich muskulösen barbaren (!) zu geben scheint;
die richtigen muskelprotze tauchen nämlich immer nur dann auf, wenn die armee des fieslings durchs breitbild reitet.
[die ihre kostüme - so scheint es - aus dem fundus der HdR-trilogie geklaut hat. zumindest sieht der grossteil nach urukhai aus..]
apropos fiesling: wirklich akzente kann auch der selbsternannte gott nicht setzen. auch ist es ein wenig unklar, warum seine tochter trotz
jahrelangem studium der dunklen küste nicht mehr kann, als aus ein wenig staub sandmännchen zu bauen, die beim ersten zusammenstoss in sich zusammenfallen.
sei´s drum.. dafür darf oft genug das feindliche blut spritzen (das für cgi doch sehr real aussieht) und auch sonst ist man nicht zimperlich,
wenn es um mano-a-mano-gemetzel geht (taubenei lässig ausspuck).
perlman als conans vater und stammes-oberhaupt zeigt, dass er auch nebenrollen perfekt ausfüllen kann, wie man auch in der aktuellen serie *sons of anarchy* sehen kann.
[den mal als wikinger-chef oder auch als odin, das wär doch was!]
der score ist - wenn auch am anfang etwas fehl am platz wirkend - durchaus gelungen, kommt aber zu keiner sekunde an den des originals heran.
was übrigens auch für die deutsche stimmer des erzählers gilt; es gibt zig prägnante stimmen aus dem deutschen sprachraum, die das mit dem ersten take deutlich besser
hinbekommen hätten.
was die 3D-technik angeht, frag ich mich hier allerdings, wozu das ganze eigentlich gut sein soll?
kein spritzer blut der auf einen zufliegt, kein schwert, kein körperteil das durch den kinosaal geschleudert wird.. kurz.. es passiert NIX.
ja, man versucht immer wieder, den CGI-hintergrund mithilfe der technik besser vom actionlastingen vordergrund abzuheben.. aber dafür brauch ich kein 3D.
das schafft weta/jackson auch ohne.. und auch besser.. sorry, herr nispel.. aber dat war wohl nix.
ärgerlich: man kommt aus dem kino und mag sich an KEINE zeile des - ohnehin schon reduzierten - dialogs erinnern.
nix, was sich irgendwie eingebrannt hat
wer´s kürzer haben will: ne mischung aus *pathfinder*, *the scorpion king* und *300*
momoa ist beileibe kein schlechter conan, er ist halt.. naja.. er ist eben nicht arnold.
da verhält es sich beim guten alten T800 .. schwarzenegger hat diese beiden rollen mit seiner mimik und gestik so dermassen geprägt,
dass ein remake bzw eine fortsetzung gar nicht anders kann als dagegen abzustinken.
was einem sofort auffällt ist die tatsache, dass es in nispel´s universum keine wirklich muskulösen barbaren (!) zu geben scheint;
die richtigen muskelprotze tauchen nämlich immer nur dann auf, wenn die armee des fieslings durchs breitbild reitet.
[die ihre kostüme - so scheint es - aus dem fundus der HdR-trilogie geklaut hat. zumindest sieht der grossteil nach urukhai aus..]
apropos fiesling: wirklich akzente kann auch der selbsternannte gott nicht setzen. auch ist es ein wenig unklar, warum seine tochter trotz
jahrelangem studium der dunklen küste nicht mehr kann, als aus ein wenig staub sandmännchen zu bauen, die beim ersten zusammenstoss in sich zusammenfallen.
sei´s drum.. dafür darf oft genug das feindliche blut spritzen (das für cgi doch sehr real aussieht) und auch sonst ist man nicht zimperlich,
wenn es um mano-a-mano-gemetzel geht (taubenei lässig ausspuck).
perlman als conans vater und stammes-oberhaupt zeigt, dass er auch nebenrollen perfekt ausfüllen kann, wie man auch in der aktuellen serie *sons of anarchy* sehen kann.
[den mal als wikinger-chef oder auch als odin, das wär doch was!]
der score ist - wenn auch am anfang etwas fehl am platz wirkend - durchaus gelungen, kommt aber zu keiner sekunde an den des originals heran.
was übrigens auch für die deutsche stimmer des erzählers gilt; es gibt zig prägnante stimmen aus dem deutschen sprachraum, die das mit dem ersten take deutlich besser
hinbekommen hätten.
was die 3D-technik angeht, frag ich mich hier allerdings, wozu das ganze eigentlich gut sein soll?
kein spritzer blut der auf einen zufliegt, kein schwert, kein körperteil das durch den kinosaal geschleudert wird.. kurz.. es passiert NIX.
ja, man versucht immer wieder, den CGI-hintergrund mithilfe der technik besser vom actionlastingen vordergrund abzuheben.. aber dafür brauch ich kein 3D.
das schafft weta/jackson auch ohne.. und auch besser.. sorry, herr nispel.. aber dat war wohl nix.
ärgerlich: man kommt aus dem kino und mag sich an KEINE zeile des - ohnehin schon reduzierten - dialogs erinnern.
nix, was sich irgendwie eingebrannt hat
wer´s kürzer haben will: ne mischung aus *pathfinder*, *the scorpion king* und *300*
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11.09.2011 14:05 #850469
von Danke / Thanks
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12.09.2011 11:50 #850536
von Roqui
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!
Roqui antwortete auf CONAN
Ich fotografiere mit CANON!
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25.09.2011 21:08 #852499
von burroughs
burroughs antwortete auf CONAN
man siehts :ciaociao:
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04.02.2012 16:29 #860695
von Richard Burton
Richard Burton antwortete auf CONAN
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Conan, die Neuverfilmung von 2011... gemischte Gefuehle, einerseits war mir von Anfang an klar, Jason Momoa hat keine Chance gegen die ikonenhafte Darstellung Arnold Schwarzeneggers im kultigen Original von 1981 als Inbegriff DES Barbaren ueberhaupt, andererseits habe ich versucht den Film einfach vorurteilsfrei auf mich wirken zu lassen...
Den Anfang mit Conans Geburt ("Born on the Battlefield" darf in seiner fast Nietzschen' Ueberhoehung durchaus ernst genommen werden) und der Mannwerdung des jungen Conans gefaellt mit der Chuzpe des Jungdarstellers, flankiert von Ron Perlmans lakonischem Zuspiel als Dorfhaeuptling und Conans Vater/Lehrmeister...
Natuerlich darf auch hier, wie im Original auch, die mystische Verbundenheit zum Stahl nicht uebergangen werden - in einer Welt, die keine Gefangenen macht, entfaltet sich die Zuneigung nun mal in Form martialischer Obsession...:bigok:
Zu Jason Momoa als neuen Conan: sicherlich kein Vergleich zur steirischen Eiche, aber auf seine Art und Weise hat er mir wider Erwartens doch besser als gedacht gefallen, andererseits sind die Fussstapfen Arnolds einfach zu gross, denn der neue Conan wirkt einfach nicht wie ein "junger Gott in einer Welt voller Leid, Schmerzen und Tod", sondern mehr wie ein etwas zu breit geratenes Model... sicherlich, Arnold himself war noch nie ein Schoenling, aber seine markanten Zuege sind einfach unverwechselbar...
Ganz grosser Minuspunkt: absolut keine erkennbaren Melodien, wo im Original noch eine majestaetische Symphonie die andere zu uebertreffen sucht, bekommt man hier nur schnell vergessbaren Fantasy Einheitsbrei - wer hat keine wohligen Schauer gespuert, wenn im Original Conan von 1981 die sonore Einleitungsstimme in den wohl pompoesesten Score aller Zeiten ("Anvil Of Crom") ueberleitet...
Leidlich unterhaltsam sind die Kaempfe, sprudelt doch stets CGI-Blut in Massen, leider hat dies aber nichts mit "Haerte" zu tun, aber dafuer haben mir die vielen Schauplatzwechsel doch ganz gut gefallen, da kam so ein wenig der Geist des ersten Conan Films durch, wo Arnie auch stets in Bewegung ist...
Was die Hintergrundgeschichte angeht, also despotischer Kriegsherr und Zauberer sucht Fragmente einer magischen Totenmaske, um seine vom Mob verbrannte Frau (ultrafiese Hexe) wieder zum Leben zu erwecken, um Land und Leute unterjochen zu koennen... na jaaaaaa, nicht Fisch noch Fleisch, denn der Fiesepampel zaubert ja mal gar kein Brimborium herbei (nur sein grenzdebiles Toechterchen), sondern verlaesst sich lieber auf den Stahl (sic!), und beim Final Fight setzt er sich zum Leben erweckte Totenmaske auf (Facehugger galore Moment) und es passiert... nichts?
"Neither I fear Pain nor Death!"
"Before you wield it you have to learn its secrets!"
"When a Cimmerian is thirsty it's the thirst for blood!"
Ich vergebe versoehnliche 6/10 Punkte.
Fuers Original natuerlich 11 von 10 Punkte.
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Conan, die Neuverfilmung von 2011... gemischte Gefuehle, einerseits war mir von Anfang an klar, Jason Momoa hat keine Chance gegen die ikonenhafte Darstellung Arnold Schwarzeneggers im kultigen Original von 1981 als Inbegriff DES Barbaren ueberhaupt, andererseits habe ich versucht den Film einfach vorurteilsfrei auf mich wirken zu lassen...
Den Anfang mit Conans Geburt ("Born on the Battlefield" darf in seiner fast Nietzschen' Ueberhoehung durchaus ernst genommen werden) und der Mannwerdung des jungen Conans gefaellt mit der Chuzpe des Jungdarstellers, flankiert von Ron Perlmans lakonischem Zuspiel als Dorfhaeuptling und Conans Vater/Lehrmeister...
Natuerlich darf auch hier, wie im Original auch, die mystische Verbundenheit zum Stahl nicht uebergangen werden - in einer Welt, die keine Gefangenen macht, entfaltet sich die Zuneigung nun mal in Form martialischer Obsession...:bigok:
Zu Jason Momoa als neuen Conan: sicherlich kein Vergleich zur steirischen Eiche, aber auf seine Art und Weise hat er mir wider Erwartens doch besser als gedacht gefallen, andererseits sind die Fussstapfen Arnolds einfach zu gross, denn der neue Conan wirkt einfach nicht wie ein "junger Gott in einer Welt voller Leid, Schmerzen und Tod", sondern mehr wie ein etwas zu breit geratenes Model... sicherlich, Arnold himself war noch nie ein Schoenling, aber seine markanten Zuege sind einfach unverwechselbar...
Ganz grosser Minuspunkt: absolut keine erkennbaren Melodien, wo im Original noch eine majestaetische Symphonie die andere zu uebertreffen sucht, bekommt man hier nur schnell vergessbaren Fantasy Einheitsbrei - wer hat keine wohligen Schauer gespuert, wenn im Original Conan von 1981 die sonore Einleitungsstimme in den wohl pompoesesten Score aller Zeiten ("Anvil Of Crom") ueberleitet...
Leidlich unterhaltsam sind die Kaempfe, sprudelt doch stets CGI-Blut in Massen, leider hat dies aber nichts mit "Haerte" zu tun, aber dafuer haben mir die vielen Schauplatzwechsel doch ganz gut gefallen, da kam so ein wenig der Geist des ersten Conan Films durch, wo Arnie auch stets in Bewegung ist...
Was die Hintergrundgeschichte angeht, also despotischer Kriegsherr und Zauberer sucht Fragmente einer magischen Totenmaske, um seine vom Mob verbrannte Frau (ultrafiese Hexe) wieder zum Leben zu erwecken, um Land und Leute unterjochen zu koennen... na jaaaaaa, nicht Fisch noch Fleisch, denn der Fiesepampel zaubert ja mal gar kein Brimborium herbei (nur sein grenzdebiles Toechterchen), sondern verlaesst sich lieber auf den Stahl (sic!), und beim Final Fight setzt er sich zum Leben erweckte Totenmaske auf (Facehugger galore Moment) und es passiert... nichts?
"Neither I fear Pain nor Death!"
"Before you wield it you have to learn its secrets!"
"When a Cimmerian is thirsty it's the thirst for blood!"
Ich vergebe versoehnliche 6/10 Punkte.
Fuers Original natuerlich 11 von 10 Punkte.
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