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The Hurt Locker (2008)
- User gelöscht
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24.04.2010 09:43 #786395
von User gelöscht
The Hurt Locker (2008) wurde erstellt von User gelöscht
Auf diesen sechsfach Oscar®-prämierten Film stieß ich gestern Abend, als ich im iTunes-Store mehr oder weniger verzweifelt nach einem HD-Film zum Ausleihen suchte. Im Umfeld der Oscar®-Verleihung hatte ich einige Ausschnitte gesehen und war gespannt auf diesen Film, für dessen Regie erstmalig eine Frau ausgezeichnet worden war.
Einmal mehr hat sich der deutsche Verleih bei der Wahl eines möglichst schwachsinnigen Titels, der, wie könnte es anders sein, nichts mit dem Originaltitel und nur äußerst mittelbar mit dem Film zu tun hat, selbst übertroffen. So, what the fuck, ich war glücklicherweise im US-Store unterwegs. Hätte ich nur den deutschen Titel (und nicht den Film dahinter) gesehen, hätte mich der vermutlich vom Ansehen abgehalten.
Der Film erzählt die Geschichte eines Bombenentschärfers in der US-Armee im Irak des Jahres 2004:
Ein Team des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der US-Armee verliert seinen Vorgesetzten, Sergeant Thompson, bei der Räumung einer getarnten Bombe. Der kampferprobte und ruppige Sergeant James soll ihn ersetzen. James, der zuvor in Afghanistan im Einsatz war, ist völlig anders als sein fürsorglicher Vorgänger und so kommt es während der ersten Einsätze bald zu Spannungen im Team. Sergeant James beweist sich als waghalsiger Draufgänger, der nicht viel davon hält, mit seinem Team zu kommunizieren. Sergeant Sanborn und Specialist Eldridge zweifeln bald, ob sie mit James als Teamleiter die wenigen Tage bis zur Heimreise überleben.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'><a href=' de.wikipedia.org/wiki/Tödliches_Kommando_–_The_Hurt_Locker ' target='_blank'>Wikipedia.de</span>
Ich möchte hier nicht zu viel verraten, außer natürlich, dass es m. E. ein äußerst beeindruckender Film ist, den vermutlich - und auch, wenn es etwas phrasenhaft-abgedroschen klingt - nur eine Frau machen konnte. Hier wird weder etwas verherrlicht, noch Stellung bezogen. Aber auch das Gegenteil findet nicht statt. Nicht zuletzt auch unterstützt durch seine Machart und Bildersprache, hat der Film einen fast dokumentarischen Charakter. Auch ohne (visuell) übertrieben brutal daher zu kommen, erlebt der Zuschauer fast zwei Stunden lang die Grauen des Krieges, die weniger in Action ihren Ausdruck finden, als vielmehr durch die verzweifelten Lagen, mit denen sich die Protagonisten immer wieder konfrontiert sehen und der wiederkehrenden Frage: "Was mache ich hier eigentlich?"
Für mich waren diese Momente am interessantesten und spannendsten, wenn sich alle Beteiligten immer mal wieder fragten, wie und warum sie eigentlich in die entsprechende Situation gelangt waren und vor allem: Was zu machen sei. Die Unfähigkeit zu begreifen und zu handeln stehen im Zentrum des Filmes, was gegen Ende des Film in einer letzten, verzweifelten und tragischen Aktion seinen absoluten Ausdruck findet.
Für meine Begriffe unbedingt sehenswert, vermutlich sogar eher im Original, auch wenn man einen erheblichen Teil an militärischen Ausdrücken vermutlich nicht versteht. Im Falle von iTunes gab es leider keine Untertitel, eine DVD sollte entsprechendes natürlich bieten. Wie auch immer: Einmal mehr zeigt sich hier, wozu Film in der Lage ist: Bilder sprechen - und beeindrucken - zu lassen.
<a href=' www.servimg.com/image_preview.php?i=388&u=12940606 ' target='_blank'>
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Einmal mehr hat sich der deutsche Verleih bei der Wahl eines möglichst schwachsinnigen Titels, der, wie könnte es anders sein, nichts mit dem Originaltitel und nur äußerst mittelbar mit dem Film zu tun hat, selbst übertroffen. So, what the fuck, ich war glücklicherweise im US-Store unterwegs. Hätte ich nur den deutschen Titel (und nicht den Film dahinter) gesehen, hätte mich der vermutlich vom Ansehen abgehalten.
Der Film erzählt die Geschichte eines Bombenentschärfers in der US-Armee im Irak des Jahres 2004:
Ein Team des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der US-Armee verliert seinen Vorgesetzten, Sergeant Thompson, bei der Räumung einer getarnten Bombe. Der kampferprobte und ruppige Sergeant James soll ihn ersetzen. James, der zuvor in Afghanistan im Einsatz war, ist völlig anders als sein fürsorglicher Vorgänger und so kommt es während der ersten Einsätze bald zu Spannungen im Team. Sergeant James beweist sich als waghalsiger Draufgänger, der nicht viel davon hält, mit seinem Team zu kommunizieren. Sergeant Sanborn und Specialist Eldridge zweifeln bald, ob sie mit James als Teamleiter die wenigen Tage bis zur Heimreise überleben.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'><a href=' de.wikipedia.org/wiki/Tödliches_Kommando_–_The_Hurt_Locker ' target='_blank'>Wikipedia.de</span>
Ich möchte hier nicht zu viel verraten, außer natürlich, dass es m. E. ein äußerst beeindruckender Film ist, den vermutlich - und auch, wenn es etwas phrasenhaft-abgedroschen klingt - nur eine Frau machen konnte. Hier wird weder etwas verherrlicht, noch Stellung bezogen. Aber auch das Gegenteil findet nicht statt. Nicht zuletzt auch unterstützt durch seine Machart und Bildersprache, hat der Film einen fast dokumentarischen Charakter. Auch ohne (visuell) übertrieben brutal daher zu kommen, erlebt der Zuschauer fast zwei Stunden lang die Grauen des Krieges, die weniger in Action ihren Ausdruck finden, als vielmehr durch die verzweifelten Lagen, mit denen sich die Protagonisten immer wieder konfrontiert sehen und der wiederkehrenden Frage: "Was mache ich hier eigentlich?"
Für mich waren diese Momente am interessantesten und spannendsten, wenn sich alle Beteiligten immer mal wieder fragten, wie und warum sie eigentlich in die entsprechende Situation gelangt waren und vor allem: Was zu machen sei. Die Unfähigkeit zu begreifen und zu handeln stehen im Zentrum des Filmes, was gegen Ende des Film in einer letzten, verzweifelten und tragischen Aktion seinen absoluten Ausdruck findet.
Für meine Begriffe unbedingt sehenswert, vermutlich sogar eher im Original, auch wenn man einen erheblichen Teil an militärischen Ausdrücken vermutlich nicht versteht. Im Falle von iTunes gab es leider keine Untertitel, eine DVD sollte entsprechendes natürlich bieten. Wie auch immer: Einmal mehr zeigt sich hier, wozu Film in der Lage ist: Bilder sprechen - und beeindrucken - zu lassen.
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24.04.2010 11:10 #786413
von Donald
Donald antwortete auf The Hurt Locker (2008)
Lief der nun eigentlich schon in den deutschen Kinos oder kommt der erst noch?
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- User gelöscht
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24.04.2010 11:22 #786422
von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf The Hurt Locker (2008)
Ich weiß es nicht genau, aber soweit ich das gerade bei einer kurzen Google-Recherche überblickt habe, läuft der gerade in einigen kleineren Kinos. Checks mal aus.Lief der nun eigentlich schon in den deutschen Kinos oder kommt der erst noch?
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