- Beiträge: 10523
- Dank erhalten: 315
Apokalypto
- Colonel
-
Autor
- Offline
- Forums Mafia
-
Weniger
Mehr
17.03.2007 11:45 #570193
von Colonel
Apokalypto wurde erstellt von Colonel
<!--aimg--><a href='
deluxetv.mtg-shops.de/images/t_46660.jpg
' target='_blank'>
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
<!--Resize_Images_Hint_Text--><!--/aimg-->
Gibson gelang ein eindrucksvoller Film über einen Maya-Krieger. Wir erleben hier mit ihm die Anfänge des Untergangs seiner Zivilisation.
Das Wissen über die einstige Maya-Zivilisation holten sich die Macher um Gibson bei dem renommierten Archäologen Dr. Richard Hanson. Es ist dennoch eine fiktive Geschichte eines Kriegers namens "Pranke des Jaguars".
Zum Inhalt will ich hier nicht viel sagen, denn auch ich wußte als ich ins Kino nicht mehr und gerade dies macht doch das Ansehen eines Filmes nochmal so spannend.
Mel Gibson hat wohl ein Faible für epische Themen mit einem Hang zu skandalträchtigem Potential. "Die Passion Christi " (auch ein Werk des Schauspieler und Oscar-prämierte Regisseures (Braveheart) Mel Gibson) war ja bereits ein sehr kompromissloser Filme, der die Zuschauer spaltete. Schon damals warf man ihm den hohen Gewaltanteil vor und vor allem deren explizite Darstellung. Dies ist bei Apokalypto nicht anders. Auch hier fließt das Blut in Strömen und die Kamera ist überall ganz dicht dran am Geschehen.
Darüber kann man sicherlich stundenlang streiten, ob das denn sein müsse, allerdings bin ich der Meinung, daß sowohl bei "Passion Christi" wie auch bei "Apokalypto" die Szenen so dargestellt werdem ,wie es damals gewesen sein muß.
Wenn man brutale Geschichten erzählt und bei den Menschen dadurch Emotionen wecken will, ihnen verdeutlichen will wie brutal und grausam es dabei zuging, dann sollte man dies auch kompromißlos filmen und "echt aussehen" lassen.
Gerade die gezeigte Brutalität macht den Film so beklemmend, überzeugend und atemstockend. Wären die "barbarischen Momente" herausgeschnitten und/oder garnicht in Szene gesetzt worden würde einem "der Inhalt" nicht so an die Nieren gehen.
So wie es war, so sollte es auch im Film "ungeschminkt" gezeigt werden. Alles andere wäre eine "weiche und verschönende" Version, die zumindest ich bei solchen Filmen nicht sehen will.
Anders gesagt: Die marzialische Gewaltdarstellungen sind nie unpassend für den Filmstoff.
Eine zudem sehr nervenaufreibende Inszenierung ist hier geglückt. Spannender hätte man das Thema nicht verfilmen können.
Kein großen digitalen Effekte, sondern rasante Bilder bestimmen das Vorankommen der Handlung. Mit einem grandiosen Showdown!
Handwerklich meisterhaft vor einer atemberaubenden Kulisse des Regenwaldes von Mexico umgesetzt! Gibson versammelte die Creme de la Creme um sich und arbeitete auschließlich mit den Besten ihres Fachs.
Kulisse, Kostüme, Darsteller, Schnitt der Bilder, Musik (James Horner, der auch Titanic & Braveheart machte) und die Kameraführung sind einfach umwerfend genial und ziehen den Zuschauer sofort in seinen Bann. Die großartig geführte Kamera (Oscar-Preisträger Dean Semler, der auch u.a. "Der mit dem Wolf tanzt" machte) macht diesen Film zu einem ganz großen Kinoerlebnis.
Es sei noch bemerkt, daß es sich hier um Laiendarsteller handelt, die auschließlich durch ihre Natürlichkeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Laßt euch durch den Fakt, daß auch hier wieder in der Original Sprache gedreht wurde und man dadurch im Kino Untertitel lesen muß nicht abschrecken. Zum Einen wird nicht viel gesprochen, desweiteren störte es überhaupt nicht weil es sich nicht um minutenlange Dialoge handelt, sondern nur "kurze Ansagen" fallen. Aber es verleiht dem Film in der Tat noch mehr "thrill", denn man hat wirklich teilweise das Gefühl es sei "real" und mit versteckter Kamera gefilmt. Das wäre definitiv nicht so, wenn sie "deutsch" sprechen würden...
Schaut ihn euch an, wem allerdings "Passion Christi" schon "zu grausam" war, der sollte sich diesen Streifen lieber nicht ansehen! Und nicht warten bis der Streifen im Pantoffelkino läuft, das ist ganz großes Kino und dazu braucht es eine ganz große Leinwand.
GEHT INS KINO! 5.- Euro am Kinotag ist ein Schnäppchen für solch ein Meisterwerk!
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
Gibson gelang ein eindrucksvoller Film über einen Maya-Krieger. Wir erleben hier mit ihm die Anfänge des Untergangs seiner Zivilisation.
Das Wissen über die einstige Maya-Zivilisation holten sich die Macher um Gibson bei dem renommierten Archäologen Dr. Richard Hanson. Es ist dennoch eine fiktive Geschichte eines Kriegers namens "Pranke des Jaguars".
Zum Inhalt will ich hier nicht viel sagen, denn auch ich wußte als ich ins Kino nicht mehr und gerade dies macht doch das Ansehen eines Filmes nochmal so spannend.
Mel Gibson hat wohl ein Faible für epische Themen mit einem Hang zu skandalträchtigem Potential. "Die Passion Christi " (auch ein Werk des Schauspieler und Oscar-prämierte Regisseures (Braveheart) Mel Gibson) war ja bereits ein sehr kompromissloser Filme, der die Zuschauer spaltete. Schon damals warf man ihm den hohen Gewaltanteil vor und vor allem deren explizite Darstellung. Dies ist bei Apokalypto nicht anders. Auch hier fließt das Blut in Strömen und die Kamera ist überall ganz dicht dran am Geschehen.
Darüber kann man sicherlich stundenlang streiten, ob das denn sein müsse, allerdings bin ich der Meinung, daß sowohl bei "Passion Christi" wie auch bei "Apokalypto" die Szenen so dargestellt werdem ,wie es damals gewesen sein muß.
Wenn man brutale Geschichten erzählt und bei den Menschen dadurch Emotionen wecken will, ihnen verdeutlichen will wie brutal und grausam es dabei zuging, dann sollte man dies auch kompromißlos filmen und "echt aussehen" lassen.
Gerade die gezeigte Brutalität macht den Film so beklemmend, überzeugend und atemstockend. Wären die "barbarischen Momente" herausgeschnitten und/oder garnicht in Szene gesetzt worden würde einem "der Inhalt" nicht so an die Nieren gehen.
So wie es war, so sollte es auch im Film "ungeschminkt" gezeigt werden. Alles andere wäre eine "weiche und verschönende" Version, die zumindest ich bei solchen Filmen nicht sehen will.
Anders gesagt: Die marzialische Gewaltdarstellungen sind nie unpassend für den Filmstoff.
Eine zudem sehr nervenaufreibende Inszenierung ist hier geglückt. Spannender hätte man das Thema nicht verfilmen können.
Kein großen digitalen Effekte, sondern rasante Bilder bestimmen das Vorankommen der Handlung. Mit einem grandiosen Showdown!
Handwerklich meisterhaft vor einer atemberaubenden Kulisse des Regenwaldes von Mexico umgesetzt! Gibson versammelte die Creme de la Creme um sich und arbeitete auschließlich mit den Besten ihres Fachs.
Kulisse, Kostüme, Darsteller, Schnitt der Bilder, Musik (James Horner, der auch Titanic & Braveheart machte) und die Kameraführung sind einfach umwerfend genial und ziehen den Zuschauer sofort in seinen Bann. Die großartig geführte Kamera (Oscar-Preisträger Dean Semler, der auch u.a. "Der mit dem Wolf tanzt" machte) macht diesen Film zu einem ganz großen Kinoerlebnis.
Es sei noch bemerkt, daß es sich hier um Laiendarsteller handelt, die auschließlich durch ihre Natürlichkeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Laßt euch durch den Fakt, daß auch hier wieder in der Original Sprache gedreht wurde und man dadurch im Kino Untertitel lesen muß nicht abschrecken. Zum Einen wird nicht viel gesprochen, desweiteren störte es überhaupt nicht weil es sich nicht um minutenlange Dialoge handelt, sondern nur "kurze Ansagen" fallen. Aber es verleiht dem Film in der Tat noch mehr "thrill", denn man hat wirklich teilweise das Gefühl es sei "real" und mit versteckter Kamera gefilmt. Das wäre definitiv nicht so, wenn sie "deutsch" sprechen würden...
Schaut ihn euch an, wem allerdings "Passion Christi" schon "zu grausam" war, der sollte sich diesen Streifen lieber nicht ansehen! Und nicht warten bis der Streifen im Pantoffelkino läuft, das ist ganz großes Kino und dazu braucht es eine ganz große Leinwand.
GEHT INS KINO! 5.- Euro am Kinotag ist ein Schnäppchen für solch ein Meisterwerk!
Bitte Anmelden oder Registrieren um uns Deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen.