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The Great Train Robbery
- Roy
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01.12.2003 17:19 #217351
von Roy
THE GREAT TRAIN ROBBERY
Edwin S. Porter
<!--aimg--><a href=' www.earlycinema.com/images/pioneers/porter_large.jpg ' target='_blank'>
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USA 1903 - Regie: Edwin S. Porter - Drehbuch: [in Recherche] Kamera: [in Recherche] - Darsteller: George Barnes, Frank Hanaway, G.M. Anderson, Marie Murray, A.C. Abadie - Produktion: Edison Manufacturing Company
In Washington D.C.hat am 1. Dezember 1903 der erste Western Premiere
(Der grosse Eisenbahnraub)
<!--aimg--><a href=' www.filmsite.org/posters/grea.gif ' target='_blank'>
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Edwin S. Porter begann bereits 1896, sich mit Film zu beschäftigen. Seit etwa 1900 war er Kameramann bei Thomas A. Edison und drehte zunächst kurze Aktualitäten, später auch gestellte bzw. inszenierte Szenen. THE GREAT TRAIN ROBBERY zeigt die Geschichte eines Eisenbahnüberfalls, die Verfolgung der Verbrecher und als Showdown die Schießerei zwischen Verfolgern und Banditen. In vielen filmhistorischen Publikationen wurde dem Film eine Vorreiterrolle zuerkannt: erster Spielfilm, erster Western.
<!--aimg--><a href=' images.amazon.com/images/P/0792835093.01.LZZZZZZZ.jpg ' target='_blank'>
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Tatsächlich war er jedoch vielmehr der erste Kinoerfolg. Seit 1905/06 breiteten sich in den USA die nickelodeons aus: kleine Kinos mit einem Kurzprogramm von etwa 20 Minuten, das den ganzen Tag über wiederholt wurde. Die Besucher hatten als Eintritt fünf Cent, eine Nickelmünze, zu bezahlen. THE GREAT TRAIN ROBBERY gehörte zu den ersten Erfolgen dieser nickelodeons. Zur Popularität verhalf dem Film nicht nur die aktionsvolle Darstellung, sondern auch seine Aktualität.
<!--aimg--><a href=' www.georgesmodeltrains.com/liorobset.jpg ' target='_blank'>
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Porters Film hat die Aktualität eines Wochenschauberichtes. Die Blütezeit der Postkutschenüberfälle im Westen, die später noch so zahlreich auf Zelluloid gebannt werden sollten, war schon vorbei. Die Banditen bevorzugten bereits Eisenbahnen zum Überfall. So griff Porter lediglich ein in der Wirklichkeit gängiges und die allgemeine Aufmerksamkeit erweckendes Verbrechen auf und lieferte einen filmischen Sensationsbericht ab. THE GREAT TRAIN ROBBERY lebt von der aktionsbestimmten Darstellung. Daß die Räuber im Endkampf ihrer gerechten Strafe nicht entgehen können, das Gute also siegt, war wohl selbstverständlich.
Irritierend bis schockierend muß auf die Zuschauer das Schlußbild gewirkt haben: Der Anführer der Räuberbande in einer Nahaufnahme, gespielt von George Barnes, schießt in Richtung des Publikums. Das Bild verlängert die Handlung als latente Bedrohung in die Wirklichkeit der Zuschauer, verweist noch einmal auf die Aktualität des gezeigten Geschehens.
<!--aimg--><a href=' www.jhalpin.com/metuchen/tae/pics/edisongreattrainrobbery.jpg ' target='_blank'>
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Der Überfall auf einen Zug und die Beraubung der Passagiere sowie die Verfolgung und Überwältigung der Banditen wird in vierzehn durchlaufenden, ungeschnittenen Sequenzen geschildert, die geschickt auf eine starke erzählerische Linie hin arrangiert sind. Alle Szenen mit Ausnahme der letzten Großaufnahme, in der der Anführer der Gangsterbande direkt ins Publikum schießt, wurden in Totaleinstellungen aufgenommen, so daß der Schockeffekt der letzten Einstellung, die nach dem Belieben der Kinobesitzer auch den Film einleiten konnte, um so größer war. THE GREAT TRAIN ROBBERY war einer der einflußreichsten und erfolgreichsten Filme des frühen Kinos, und Porters Stil des Filmemachens setzte für Jahre den Maßstab, nach dem andere arbeiteten.
<!--aimg--><a href=' www.nationalcowboymuseum.org/images/r_i_train1.jpg ' target='_blank'>
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The Great Train Robbery wurde erstellt von Roy
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USA 1903 - Regie: Edwin S. Porter - Drehbuch: [in Recherche] Kamera: [in Recherche] - Darsteller: George Barnes, Frank Hanaway, G.M. Anderson, Marie Murray, A.C. Abadie - Produktion: Edison Manufacturing Company
In Washington D.C.hat am 1. Dezember 1903 der erste Western Premiere
(Der grosse Eisenbahnraub)
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Edwin S. Porter begann bereits 1896, sich mit Film zu beschäftigen. Seit etwa 1900 war er Kameramann bei Thomas A. Edison und drehte zunächst kurze Aktualitäten, später auch gestellte bzw. inszenierte Szenen. THE GREAT TRAIN ROBBERY zeigt die Geschichte eines Eisenbahnüberfalls, die Verfolgung der Verbrecher und als Showdown die Schießerei zwischen Verfolgern und Banditen. In vielen filmhistorischen Publikationen wurde dem Film eine Vorreiterrolle zuerkannt: erster Spielfilm, erster Western.
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Tatsächlich war er jedoch vielmehr der erste Kinoerfolg. Seit 1905/06 breiteten sich in den USA die nickelodeons aus: kleine Kinos mit einem Kurzprogramm von etwa 20 Minuten, das den ganzen Tag über wiederholt wurde. Die Besucher hatten als Eintritt fünf Cent, eine Nickelmünze, zu bezahlen. THE GREAT TRAIN ROBBERY gehörte zu den ersten Erfolgen dieser nickelodeons. Zur Popularität verhalf dem Film nicht nur die aktionsvolle Darstellung, sondern auch seine Aktualität.
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Porters Film hat die Aktualität eines Wochenschauberichtes. Die Blütezeit der Postkutschenüberfälle im Westen, die später noch so zahlreich auf Zelluloid gebannt werden sollten, war schon vorbei. Die Banditen bevorzugten bereits Eisenbahnen zum Überfall. So griff Porter lediglich ein in der Wirklichkeit gängiges und die allgemeine Aufmerksamkeit erweckendes Verbrechen auf und lieferte einen filmischen Sensationsbericht ab. THE GREAT TRAIN ROBBERY lebt von der aktionsbestimmten Darstellung. Daß die Räuber im Endkampf ihrer gerechten Strafe nicht entgehen können, das Gute also siegt, war wohl selbstverständlich.
Irritierend bis schockierend muß auf die Zuschauer das Schlußbild gewirkt haben: Der Anführer der Räuberbande in einer Nahaufnahme, gespielt von George Barnes, schießt in Richtung des Publikums. Das Bild verlängert die Handlung als latente Bedrohung in die Wirklichkeit der Zuschauer, verweist noch einmal auf die Aktualität des gezeigten Geschehens.
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Der Überfall auf einen Zug und die Beraubung der Passagiere sowie die Verfolgung und Überwältigung der Banditen wird in vierzehn durchlaufenden, ungeschnittenen Sequenzen geschildert, die geschickt auf eine starke erzählerische Linie hin arrangiert sind. Alle Szenen mit Ausnahme der letzten Großaufnahme, in der der Anführer der Gangsterbande direkt ins Publikum schießt, wurden in Totaleinstellungen aufgenommen, so daß der Schockeffekt der letzten Einstellung, die nach dem Belieben der Kinobesitzer auch den Film einleiten konnte, um so größer war. THE GREAT TRAIN ROBBERY war einer der einflußreichsten und erfolgreichsten Filme des frühen Kinos, und Porters Stil des Filmemachens setzte für Jahre den Maßstab, nach dem andere arbeiteten.
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