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Einer flog über das Kuckucksnest
- Roy
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Randel Patrick McMurphy ist ein krimineller gesellschaftlicher Außenseiter. Mitte dreißig, ehemaliger Korea-Kämpfer, wegen Ungehorsam aus der Armee entlassen, wird er wegen Schlägereien, Notzucht und Trunksucht in eine Strafanstalt eingeliefert. Von dort aus läßt er sich mit einem Trick zur Beobachtung in eine psychiatrische Anstalt überweisen.
In die graue Welt einer anonymen Heilanstalt wird McMurphy eines Tages eingeliefert. Er findet dort ein unmenschliches System vor, das seine hilf- und willenlosen Patienten in "Chronische" (schwere Fälle) und "Akute" (leichte Fälle) aufteilt.
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Eine despotische Oberschwester unterdrückt mit einer Schar brutaler Wärter jede individualistische Regung. Der Zustand der Kranken wird mit pharmazeutischen Mitteln oder Elektroschock-Therapie "behandelt" und dadurch noch weiter verschlechtert. In diesem System muß McMurphy wie ein Katalysator wirken ... er stellt das System der Irrenanstalt in Frage und wiegelt die Insassen auf.
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Darsteller: Jack Nicholson (Randle Patrick McMurphy), Louise Fletcher (Schwester Mildred Ratched), Danny DeVito (Martini), Brad Dourif (Billy Bibbit), Wiliam Redfield (Harding), Will Sampson (Häuptling Bromden), Michael Berryman (Ellis)
Regie: Milos Forman
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Stab: • Produzenten: Saul Zaents, Michael Douglas für Fantasy • Drehbuch: Lawrence Hauben, Bo Goldman • Vorlage: Roman von Ken Kesey; Bühnenstück von Dale Wasserman • Musik: Jack Nitzsche • Kamera: Haskell Wexler, Bill Butler • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Richard Chew, Lynzee Klingman, Sheldon Kahn • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •
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Frankfurter Rundschau: Der Unangepaßte als Schlüsselfigur. Diese Konstruktion weist den Film als gesellschaftskritisches Pamphlet aus. Das Kuckucksnest muß als verfremdetes Kürzel unserer Gesellschaft rezipiert werden. Hier überspringt der Film seinen pseudo-dokumentarischen Charakter, hier fordert er Engagement und Auflehnung gegen jegliche Form zynischer Außenleistung, hier präsentiert er Kommunikation und Liebe als die einzigen möglichen Formen menschlicher Selbstverwirklichung.
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Forman hat mit "Kuckucksnest" ein perfektes Unterhaltungsprodukt hergestellt, ein Film, wie am Reißbrett entworfen, eine krakelende Schau, die sich ständig zu neuen, turbulenten, überdrehten, grellen, lauten Höhepunkten hinauftrudelt und den Zuschauer keinen Augenblick aus den Klauen läßt. Ein Film für Teenager: Jede Szene ein neuer Appell an jugendliche Solidarität gegen Eltern oder Lehrer, an Heldenbewunderung, an Schülerträume von gelungenen Streichen. Und ein Film, geschaffen für Jack Nicholson. Er grimassiert auf Teufel komm raus, macht jede Nuance zum Super-Gag und jede Szene zum Starauftritt.
Eine unterhaltsame Tragikomödie, überzeugend in der Schauspielerführung und Milieuzeichnung, zugleich aber fragwürdig in der eher oberflächlichen, auf Lach- und Schockeffekte spekulierenden Schilderung des "Irrsinns".
Oscar 1975 für "Einer flog über das Kuckucksnest" (Bester Film)
Oscar 1975 für Lawrence Hauben, Bo Goldman (Drehbuch-Bearbeitung)
Oscar 1975 für Jack Nicholson (Hauptdarsteller)
Oscar 1975 für Louise Fletcher (Hauptdarstellerin)
Oscar 1975 für Milos Forman (Regie)
Oscar-Nominierung 1975 für Haskell Wexler, Bill Butler (Kamera)
Oscar-Nominierung 1975 für Jack Nitzsche (Musik)
Oscar-Nominierung 1975 für Brad Dourif (Nebendarsteller)
Oscar-Nominierung 1975 für Richard Chew, Lynzee Klingman, Sheldon Kahn (Schnitt)
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- Marc H.
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- Roy
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- Roqui
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- Angie
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Ich finde den auch sehr gut. Schauspielerisch perfekt.spitzenfilm....aber irgendwie schwer verdaulich
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eine metapher für das leben insgesamt:
es gibt die angepassten, die mitläufer, die verängstigten, die verzweifelten, diejenigen, die unterdrücken und -viel zu selten- solche, die sich dagegen auflehnen.
nicholson war niemals besser.
great stuff! (und empfehlenswerter lesestoff).
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- Roqui
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auf dieser insel könnte man dann aber sehr deprimiert sein...wenn man da auch ganz alleine hockteiner/s meiner all-time-favourite-10-bücher/filme-die-ich-auf-eine-einsame-insel-mitnehmen-würde!
eine metapher für das leben insgesamt:
es gibt die angepassten, die mitläufer, die verängstigten, die verzweifelten, diejenigen, die unterdrücken und -viel zu selten- solche, die sich dagegen auflehnen.
nicholson war niemals besser.
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andererseits könnte einem dann ja auch die gesellschaft egal sein
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- Roqui
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Bei der Behandlung bohrte man ein Loch in den Schädelknochen, drang mit einem Eisenstab durch dieses ins Hirn ein und zerstörte Teile der weißen Hirnmasse. 1945 erfand er eine einfachere und schnellere Methode, die „ice-pick lobotomy“. Anders als bei der alten Methode stieß man mit einem Eispickel-ähnlichem Gegenstand direkt durch den Knochen (hier nahm man des öfteren einen Hammer zu Hilfe).
Als Folge tritt eine Persönlichkeitsänderung mit Störung des Antriebs und der Emotionalität auf.
Bis in die 50er Jahre hinein wurde sie außerdem durchgeführt, um angebliche Perversionen des menschlichen Geistes zu kurieren, so in Schweden an Homosexuellen und Kommunisten.
Die Lobotomie wurde durch stereotaktische Operationen ersetzt, z.B. die Thalamotomie.
jetzt ist mir schlecht
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