Elvis: Frame by Frame von Bill Bram

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29.12.2017 15:35 #906558 von Earth Boy
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Sieht ganz so aus. Ich habe überall nachgesehen, wo es sein könnte. Ich hoffe mal, dass ich es nicht aus versehen mit dem Altpapier weg geworfen habe. :crazy:

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15.01.2018 14:05 #907182 von Honeybee
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15.01.2018 20:17 #907210 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Elvis: Frame by Frame von Bill Bram
Nein. Ich habe aber jetzt auch nicht mehr danach gesucht. Ich hoffe einfach, dass es mir irgendwann, wenn ich nicht damit rechne, in die Hände fällt.

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15.01.2018 23:03 #907213 von Alsterläufer
Alsterläufer antwortete auf Elvis: Frame by Frame von Bill Bram

Earth Boy schrieb: Nein. Ich habe aber jetzt auch nicht mehr danach gesucht. Ich hoffe einfach, dass es mir irgendwann, wenn ich nicht damit rechne, in die Hände fällt.


Ziehe einmal um, dann findest Du jeden Mist wieder. ;)

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07.04.2018 23:43 #909778 von Honeybee
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Das erste Kapitel behandelt die Dreharbeiten zu King Creole. Die Verfilmung der Novelle "A Stone For Danny Fisher" war schon 1955 geplant. Als Hauptdarsteller kamen James Dean, Marlon Brando, Tony Curtis, Paul Newman , Montgomery Clift u.a. in Frage. In der Original-Geschichte ist Danny kein Sänger sondern ein Preis-Boxer. Er wird zum Schluss erschossen.

Als Elvis die Hauptrolle bekam, änderte man das Drehbuch auf einen Sänger, der die ganze Geschichte auch überleben sollte.
Damit wurde man den vermeintlichen Zuschauerwünschen gerecht: ein Elvis der singt und auf der Bühne steht, und keinesfalls stirbt. (Bei LMT löste sein filmischer Tod einige Proteste aus).

King Creole wurde auch in New Orleans mit guten Kritiken belohnt. Elvis war damals recht stolz auf den Film.

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08.04.2018 09:49 #909779 von Chief Joseph
Chief Joseph antwortete auf Elvis: Frame by Frame von Bill Bram
King Creole ist auch für mich mit Abstand der beste Elvis Film.

Elvis 4ever

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08.04.2018 10:44 #909783 von Honeybee
Honeybee antwortete auf Elvis: Frame by Frame von Bill Bram
Mehrere Beteiligte sagten, dass Elvis zu einem wirklich guten Schauspieler wurde, sobald er von guten Darstellern umgeben war. Es habe ihn beflügelt, und er habe sie oft um Rat gefragt.
Michael Curtiz, der Regisseur, war hochkarätig. Er hat es zunächst für einen Scherz gehalten, als er gefragt wurde, ob er einen Elvisfilm machen würde. Hal Wallis, der Direktor, musste ihn überreden, sich einen Screentest von Elvis anzusehen. Das hat Curtiz dann überzeugt. Er sagte sinnentsprechend:
Endlich hatte ich jemanden gefunden, der auf natürliche Art und Weise unterspielt hat. Anfänger und Darsteller mit mangelhafter Ausbildung überspielen meist. Elvis unterspielte, ähnlich wie John Wayne. Bei erfahrenen Darstellern sah das unterspielen oft ungelenk und hölzern aus. Aber Elvis hatte es drauf.
Die Co-Darsteller waren fast alle überzeugt von seinem Talent.

Zur Erklärung: das Unterspielen ist ein schauspielerisches Stilmittel. Gesten und Mimik und verbale Äußerungen werden nur spärlich eingesetzt. Somit ist der Zuschauer gezwungen, genau hinzusehen und hinzuhören. Viele Darsteller können nicht gut unterspielen, da es einen Drang gibt, die Szene zu beherrschen.

Ich denke, dass Elvis diese Fähigkeit mitbrachte, da er ohnehin ein zurückhaltender Mensch war, der sich in unbekannten Situationen nicht in den Vordergrund gedrängt hat.


Von seinen ernsteren Filmen halte ich ebenfalls King Creole für den besten.

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08.04.2018 11:15 #909784 von Honeybee
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Die Dreharbeiten in New Orleans gestalteten sich katastrophal. Die Stadt war überfüllt mit Elvisfans. Sie tauchten in Massen auf. Während alle Darsteller in Limousinen zu den Drehorten fuhren, musste Elvis sich im Heck eines alten Sedans auf den Boden legen. Ansonsten wäre er nie angekommen. Die Fans störten die Szenen erheblich. Der Schulhof, auf dem die Schlägerei gefilmt wurde, platzte aus allen Nähten. Die Filmleute hatten große Schwierigkeiten die Fans zurück zu halten.
Die Einstellung der Szene in der kleinen Gasse dauerte ewig. Als man endlich so weit war und die Kameras liefen, latschte ein junger Mann durchs Bild um Elvis nach einem Autogramm zu fragen.
Nach Drehschluss sprangen sie in Taxis und brausten davon. Einmal musste er mit Dolores Hart über die Hausdächer fliehen.
Die Fans ließen auch die Co-Darsteller nicht in Ruhe. Ständig die Frage: Wo ist Elvis? Curtiz stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
Im Hotel war es nicht besser. Einige wollten nicht im gleichen Hotel mit Elvis untergebracht werden. In jeder Kammer, Waschraum, Toilette, auf den Feuerleitern, hinter Möbeln hockten junge Mädchen. Der Sache war nicht beizukommen.

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18.04.2018 09:43 #909999 von Honeybee
Honeybee antwortete auf Elvis: Frame by Frame von Bill Bram
Sehr witzig:

Die Eröffnungsszene, in der Elvis auf dem Balkon Crawfish singt und die Dame mit dem Pferdefuhrwerk vorbei fährt, wurde gestückelt.
Das Pferdefuhrwerk wurde tatsächlich in New Orleans gefilmt. Elvis auf dem Balkon und in dem angrenzenden Zimmer drehten sie in Hollywood. Das Haus wurde dort nachgebaut. Damit Elvis beim Singen einen Punkt zum fixieren hatte (er sollte ja die Frau auf dem Wagen beobachten), kroch der Choreograf auf den Knien an Elvis vorbei.

Wie konnte er dabei ernst bleiben? Respekt!

Und in New Orleans stehen die Touristen und starren zu dem Balkon hinauf, weil Elvis dort Crawfish gesungen hat. Gut dass ich rechtzeitig gelesen habe, dass er nie auf dem Balkon stand.





Die Fischerhütte, in der sich Elvis und Carolyn Jones versteckten, lag am Lake Pontchartrain in direkter Umgebung von New Orleans. Carolyn hatte sich eine starke Erkältung eingefangen und hatte hohes Fieber. Sie wollte sich krank melden, aber Curtiz pampte sie an, dass gedreht würde selbst wenn sie im Sterben läge weil Elvis zur Armee musste.
Während der Knutschereien flüsterte sie in Elvis' Ohr:
"Ich hoffe für dich, dass sie dir Penicillin geben werden...".
Ist das nicht romantisch?

Ein Schauspiel-Kollege äußerte sich recht unfreundlich über Elvis (wahrscheinlich aus Neid ):

Sinngemäß: Elvis hing ständig mit seinen Freunden herum. Sie machten Witze, bewarfen sich mit Papierkügelchen, aßen immerzu Hot Dogs und schmissen die Lebensmittel herum. Sie waren aber alle nett...Sie waren wie Schüler einer Junior Highschool-Klasse.
Ständig waren sie von Mädchen umgeben, die man als Abschaum bezeichnen würde. Fett, ungepflegt, schmuddelig und verpickelt. Es gab mindestens 30 Mädchen bei Paramount, die unter Vertrag standen. Die habe ich mir schön langsam der Reihe nach näher angeschaut...
Aber Elvis und seine Freunde haben sich nicht eine von denen heraus gepickt. Immer nur diese Tussis! Naja, vielleicht waren sie nichts anderes gewohnt...

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