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Little Darlin/I Don't Wonna Sing These ..
- blueeyedsoul
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Hallo!
Diese drei CDs besitze ich und hab da nicht gerade wenig Geld für ausgegeben, aber wie gut sind sie eurer Meinung nach wirklich?
Vielleicht hat ja jemand eine Review oder könnte ein paar Sätze schreiben,
das wäre echt lieb von euch!
Vielleicht auch Bilder von den Konzerten, Alternativ-Covers.....
Das wäre echt super!
Danke im Voraus!
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- Datcheffe
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Es ist schwierig , solche Scheiben für andere zu beurteilen , da die Geschmäcker doch sehr verscheiden sind. Ich habe sie auch und finde sowie jede Show irgendwo klasse.
Also , schrieb doch erstmal deine Meinung und dann wir die Unsere.
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- blueeyedsoul
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Das Cover-Design ist sehr dezent, aber nicht schlecht, bei der Titelliste sind einige Rechtschreibfehler, genau wie bei Musikern und Komponisten, vielleicht etwas oberflächlich produziert.
Und eure Meinung, Review, ggf. Bilder, Alternativ-Covrs?
Schreibt doch mal, das wäre echt nett.
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- blueeyedsoul
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Es ist nur komisch, dass alle anderen, die danach fragen immer eine Antwort kriegen, nur ich nicht, sagt doch gleich, ihr wollt mich hier nicht mehr haben!
:angry:
Danke an Datcheffe, dass er mir eine anständige Antwort gegeben hat.
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Green Green Grass Of Home
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AIs ich hier in Graceland die "Live Archives" - CD "Elvis By Special Request" besprach, hatte ich noch erwähnt, wie scharf die meisten Fans darauf gewesen sind, die "Request Box" - Shows von der ehemaligen Bilko - CD in vollständiger Form in der Sammlung zu haben.
Es scheint, daß auch die Bootlegger von dieser Marktlücke mehr und mehr Wind bekamen. Der Zufall wollte es, daß nun zwei verschiedene Firmen, mit nur wenigen Tagen Verzögerung, ein und dieselbe Show aus dem "Request Box"-Engagement veröffentlichten. Es handelt sich um die Dinner-Show des 20. August 1975. Nach der "Live Archives"-CD kam nun nämlich diese Show auch auf dem "Live Collection"-Label heraus. Das war so sicher nicht geplant! Aber Fakt ist nun mal, daß wir beide CDs jetzt zur Verfügung haben, und es muß nun jeder selbst entscheiden, welche er kauft. Ich bin bei dieser Besprechung hin und her gerissen. Der Grund dafür ist, daß die hier besprochene "Green Green Grass Of Home"-CD, wenn man sie mit der vom Ton her fast perfekten "Elvis By Special Request" vergleicht, sicher etwas zu kurz kommt. Andererseits ist sie als Einzel-CD, wäre die "By Special Request" nicht erschienen, als unbedingtes Muß für die Sammlung zu empfehlen.
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Also gehen wir der Reihe nach vor. Wie sieht es aus mit dem Inhalt? Da war ich zuerst einmal überrascht, daß die "Green Green Grass . . ." mit dem "2001"-Thema anfängt. Es hat zwar ein paar "Drop-Outs", wie viele Bandanfänge älterer Aufnahmen, aber es ist zumindest enthalten. Auf der "By Special Request" hatte es gefehlt. Die Aufnahme fing dort erst mitten im "Opening Vamp" an. Auch ansonsten ist das Konzert auf der "Green Green Grass . . ." komplett. Beim Durchhören fielen mir dann aber doch einige Unterschiede in der Klangqualität auf. Die Aufnahme auf der "Live Collection" weist doch schon ein paar Tonschwankungen im Verlauf des Auftrittes auf. Da ist die Qualität auf der "By Special Request" doch etwas gleichmäßiger. Auch das Laufgeräusch ist auf der "Live Collection" schon deutlicher zu hören. Vor allem, wenn man gerade bei den leiseren Passagen (Wenn Elvis spricht oder während den noch ganz verhalten gesungenen ersten Zeilen von "Green Green Grass Of Home") die Anlage etwas lauter dreht, wird dies deutlich. Da kommt die "Live Collection"-CD, trotz der guten Qualität ihrer Aufnahme, nicht ganz an die "Live Archives"-Scheibe heran. So ist das nun mal, wenn eine sehr gute CD im Schatten einer allzu perfekten Vorgabe steht.
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Kommen wir zur Aufmachung. Die "Green Green Grass Of Home" hält sich in ihrer Aufmachung wieder einmal ganz an die bisherigen CDs dieser Serie. Die Grundfarbe des Cover ist dieses Mal Rot und auf dem aufklappbaren Vordercover sind zwei herrliche Schnappschüsse von EIvis im "Gypsy"-Suit. Die Aufnahmen passen sehr gut zur auf der Scheibe enthaltenen Aufnahme, denn Elvis trug den Anzug während der fünf Konzerte des "Request Box"-Engagements recht oft. Wenn mich nicht alles täuscht, stammen die Bilder sogar vom August 1975! Mehr und mehr habe ich das Gefühl, daß sich die Hersteller bei der Covergestaltung doch sehr viel Mühe damit machen, Bildmaterial zum jeweils zu hörenden Konzert zu besorgen. Eine Sache, die mir sehr gut gefällt!
Im inneren Teil des Covers findet man wieder eine Auflistung der Mitglieder von Elvis'"TCB"-Band und eine Auflistung der zu hörenden Titel, inkl. der Angaben der Autoren! Einige Songtitel sind ein bißchen falsch geschrieben worden, aber bei Durchsicht wird schon jeder Fan wissen, was gemeint ist. Fehler wie der, daß aus "Don't Cry Daddy" plötzlich "Don't" wird, gibt es zum Glück nicht mehr! Es wurde als Aufnahmeort auf dem Cover wieder das "lnternationat'-Hotel" angeführt, das aber zum damaligen Zeitpunkt schon längst von der "Hilton"-Kette aufgekauft worden war und dementsprechend auch gar nicht mehr International" hieß.
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Resümee: Für Klangfanatiker wird die ,By Special Request" wohl immer vor der "Green Green Grass Of Home" stehen, obwohl die Qualität der"Live Collection"CD immer noch sehr gut ist! Bei der Aufmachung gefällt mir die "Live Collection" wesentlich besser als das trübe, bekannte Jugendfoto von der "Live Archives"-CD! Einzig und allein die Tatsache, daß die "Green Green Grass . . ." ein paar Kopien schlechter ist und dadurch mehr Laufgeräusch hat, läßt die "By Special Request" bei diesem Rennen gewinnen. Doch eins ist klar, bei diesem Wettkampf muß der eindeutige Schwerpunkt bei der Klangqualität liegen. Und, da geht kein Weg dran vorbei, da hat die Scheibe der "Live Archives" eindeutig die Nase etwas vorne! Wer nun aber kein Exemplar der "By Special Request" mehr bekommt, findet in der "Green Green Grass Of Home" einen würdigen Ersatz, um seine Konzertsammlung doch noch komplett zu halten.
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- Danny
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Am 8. Juli 1975 startete Elivs seine dritte Städte-Tournee des Jahres. Sie führte ihn hauptsächlich durch den Osten Amerikas und beinhaltete Stationen wie Oklahoma City, Terre Haute, Richfield und Charleston. Am Sonntag, dem 13. Juli, kam Elvis dann in Niagara Falls an. Hier sollten zwei Auftritte im "International Convention Center" stattfinden. Obwohl keinerlei Werbung für die beiden Shows gemacht wurde, waren die 11'500 Karten, die pro Show verkauft wurden, innerhalb kürzester Zeit weg! Während Elvis sich im Parkway Ramada Inn auf die NachmittagsShow, die um 14.30 Uhr beginnen sollte, vorbereitete, trafen vor dem Convention Center mehr als 150 Busse ein, die Fans aus dem unweit entfernten Canada anfuhren. Ein Riesen-Spektakel also.
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Auf der "Little Darlin... gibt es jetzt erstmals ein Tour-Konzert von Elvis innerhalb der "Live Collection"-Serie zu hören! Als ich in Graceland Nr. 85 die letzten vier CDs dieser Serie beschrieb, hatte ich mir das noch gewünscht.
Wir hören die Nachmittags-Show der beiden Niagara Falls-Konzerte. Da es aufgrund der Bedingungen, die in den riesigen Hallen, in denen Elvis aufzutreten pflegte, nur sehr wenige brauchbare Tourkonzerte auf Audio-Kassetten gibt, freue ich mich sehr darüber, daß die "Live Collection" sich endlich diesen Tondokumenten zugewandt hat. Eine Live-Sammlung ist nun halt mal auch erst repräsentativ, wenn man, außer den ewigen Las Vegas-Auftritten,auch ein paar gute Tour-Konzerte aufzuweisen hat. Ich hoffe also, daß das kein einmaliger "Ausflug" war.
Das Cover hat dieses Mal einen blauen Untergrund. Darauf wurden, auf der Vorder- und Rückseite des Frontcovers, zwei herrliche Farbfotos von Elvis im "White Phoenix"-Suit abgedruckt (das ist der Anzug, den Elvis auch während des NeujahrsKonzertes in Pittsburgh trug).
Wenn mich nicht alles täuscht, trug Elvis diesen Suit tatsächlich in Niagara Falls! Man kann also auch hier wieder davon ausgehen, daß der Hersteller sich Gedanken über die Covergestaltung gemacht hat.
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Nun zum Konzert selbst. Es handelt sich um ein gutes, wenn auch nicht überragendes 1975er-Konzert. Die Qualität der zu hörenden Aufnahme ist, bedenkt man die Bedingungen, unter denen dieser Mitschnitt entstand, hervorragend. Es hallt schon mal etwas, wenn man in so einer großen Halle etwas aufnimmt. Aber uns Elvis-Fans steht nun halt erstmal wenig anderes Material zur Verfügung. Damit müssen wir uns eben abfinden. Aber ich weiß, daß gerade das Niagara Falls-Konzert bei manchem Audio-Sammler in wesentlich schlechterer Qualität im Regal steht. Bei der "Little Darlin- muß es sich um eine der ersten Kopien dieser Aufnahme handeln, da so gut wie kein Rauschen zu hören ist! Ich denke nicht, daß ich übertreibe, wenn ich sage, daß diese CD, als ungefähre Orientierung, schon ganz gut in Richtung "America's Own" einzustufen ist, was die Tonqualität angeht.
Das Repertoire hat leider, außer einem gutgelaunten Elvis nichts Neues zu bieten. Aber zumindest kann sich der Vortrag der meisten hier aufgenommenen Lieder hören lassen.
Abschließend sollte ich noch eine Sache erwähnen. Ich habe in den letzten Jahren einige Audio-Kopien dieses Konzertes gehört. Auf a 11 e n Kassetten war die Vorstellung der Band, die normal zwischen "Burning Love" und " T R 0 U B L E " zu finden gewesen wäre, nicht enthalten! Der Fan, der das Konzert damals aufnahm, stellte wohl schnell fest, daß seine 60-MinutenKassette nicht ausreichen würde, um den Auftritt vollständig aufnehmen zu können. Er hielt daher vermutlich den Recorder während der Bandvorstellung an. Folglich ist diese auch nirgends - also weder auf den im Umlauf befindlichen Kassetten, noch auf der "Little Darlin- CD - zu finden.
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Außerdem wurde nach 30 Minuten wieder das Band umgedreht. Dadurch gehen uns einige Takte am Ende von " T R 0 U B L E " und am Anfang von "Why Me Lord" verloren.
Logischerweise können die "Live Collection"-Leute für diese kleinen Beeinträchtigungen nichts. Sie haben aus dem zur Verfügung stehenden Material dieses Mal wirklich das Beste gemacht. Ergebnis ist eine uneingeschränkt zu empfehlende "Elvis On Tour"-CD mit einer für einen Publikumsmitschnitt recht brauchbaren Qualität. Für den Sammler sicher eine willkommene Bereicherung.
Anmerkung: Achten Sie mal darauf, wie unruhig das Publikum manchmal wird und wieviele "Elvis you 're the king"- und "EIvis I love you"-Zurufe es an manchen Stellen gibt.
Das zeigt schon, wie aufgebracht die Menge an diesem Tag war. Weiter vorne, an der Bühne, gab es dann auch ernsthafte Zwischenfälle. Die Menge drückte so nach vorne, daß mindestens ein Mädchen so schwer verletzt wurde, daß es in ärztliche Behandlung mußte. Ein Sicherheitsbeamter wurde so umringt, daß ihm fast der Brustkasten zerquetscht wurde, als er wegen Sauerstoffmangels in der kreischenden Menge zusammenbrach!
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- Danny
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"I Don't Wanna Sing These Song" war ein Satz, den Elvis von 1970 bis 1972 immer
wieder in Zusammenhang mit seinen alten Hits aus den 50ern gebrauchte. Viele dieser Lieder konnte er mittlerweile einfach nicht mehr ausstehen. Es ist ja bekannt, daß ei z. B. "Hound Dog" richtiggehend haßte! Doch die Fans, die seine Konzerte besuchten, verlangten gerade immer wieder diese Songs. Schließlich war das die Musik, mit der sie aufgewachsen waren.
Vor allen Dingen im Jahr 1971 konnte Elvis es sich einfach nicht verkneifen, seinem Unmut über diese Art Lieder seine, Repertoires Luft zu machen. Er tat das indem er, meistens vor seinem Vortrag vor "Hound Dog", den Satz "Ich möchte dieses Lied eigentlich gar nicht singen" in einer kurzen "Blues" umwandelte. Halb gesungen und halb gesprochen, wiederholte er ihn dann immer ein paar Mal. Oft mischte er seiner bluesigen Unlustäußerung einige andere scherzhafte Äußerungen unter und kreierte somit innerhalb von Sekunden richtige kurze Blues-Stücke. Doch erwarten Sie nicht zu viel. Fast immer dauern diese Leckerbissen nur Sekunden. So auch die auf der vorliegenden CD.
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Vielen werden jetzt die Haare zu Berge stehen, denn es handelt sich natürlich wieder um einen Konzertmitschnitt. Natürlich hätte auch ich gerne ständig neue, unveröffentlichte Studio-Sessions. Aber da das nun mal nicht möglich ist, erfreue zumindest ich mich an den neu veröffentlichten Live-Mitschnitten. Und sind wir doch mal ehrlich. Durch die Unmenge an Bootleg-Veröffent lichungen vergißt man nur zu schnell, den Wert von einfachen Live-CDs zu schätzen. Doch bei genauerem Hinhören stellt man plötzlich Erstaunliches fest. Obwohl sich viele Songs ständig wiederholen, hat nämlich jeder Auftritt von Elvis seinen Reiz.
Genießen Sie also neu erscheinende Elvis-Platten. Auch wenn es sich dabei nu um das 147. Live-Konzert handelt. Und mit der I Don't Wanna Sing These Songs kann man damit gleich anfangen. Es handelt sich dabei um eine typische Aufnahm aus dem Publikum, mit all ihren Stärken und Schwächen. Die Schwächen äußern sich dadurch, daß vor allem am Anfang der Show ein paar Tonschwankungen auftreten. Aber das legt sich rasch, und übrig bleibt eine Qualität, die ich, unter Berücksichtigung der Aufnahmebedingungen, als wirklich gut einstufe. Elvis ist deutlich im Vordergrund zu hören. Seine Dialoge sind leicht zu verstehen! Und hat sich das Gehör erst einmal wieder auf die Qualtität eingestellt, hört man die CD sicher gerne in einem durch.
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Jedoch möchte ich nicht verschweigen, daß einige Sammler dieses Konzert mit doch noch etwas besserer Qualität auf Band haben.
Die Aufnahme an sich ist im großen und ganzen komplett! Der Schnitt vor "Teddy Bear - Don't Be Cruel" liegt natürlich darin begründet, daß der Zuschauer nach ca. 30 Minuten das Band umdrehen mußte. Dadurch fehlen eben die ersten Sekunden des Liedes. Auch während der letzten Sekunden von "Love Me Tender' und am Anfang von "Suspicious Minds" wurde die Aufnahme aus mir unbekannten Gründen kurz unterbrochen. Aber das ist keine Finte der Hersteller dieser Scheibe, sondern das war meines Wissens auch auf der Originalkassette schon so.
Trotzdem sollte sich der Sammler dadurch nicht vom Kauf der CD abschrecken lassen, denn dafür hat sie zu viel zu bieten. Wie alle Elvis-Shows Anfang der 70er Jahre, so hat auch diese hier an Impulsivität und Spontanität von Elvis einiges vorzuzeigen.
Hören Sie sich nur das fantastische "I'm Leavin" an. Oder wie wäre es mit einer Version von "It's Over"? Elvis ist hier so deutlich zu hören, daß es eine wahre Freude ist, zuzuhören.
Es ist auch interessant, Ronny Tutt bei seiner Schlagzeugarbeit während "You've Lost That Lovin' Feelin" zu verfolgen.
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Interessant ist auch, daß Elvis erwähnt, daß Richard Egan an diesem Abend im Publikum ist. Er hatte in "Love Me Tender" ja neben Elvis und Debra Paget die Hauptrolle gespielt.
Und in Erinnerung an ihre gemeinsame Arbeit singt Elvis dann natürlich auch "Love Me Tender". Am Ende des Liedes beklagt er sich dann darüber, daß Richard am Ende des Filmes das Mädchen bekommen hat, während er mal wieder der Dumme war, der erschossen wurde.
Noch ein paar Worte zur Aufmachung der CD. Vorder- und Rückseite des Frontcovers zeigen jeweils ein wirklich starkes Foto von Elvis 1971, also passend zum Inhalt der CD. Beide Bilder gehören eher zu den unbekannteren Schnappschüssen und zeigen Elvis in einer raren Hemd/HoseKombination!
Klappt man das Vordercover auf, findet man den einzigen Hinweis darauf, wann das Konzert aufgenommen wurde: Hilton Hotel, Las Vegas, 12. August 1971, Midnight Show.
Der Genauigkeit halber will ich erwähnen, daß das "Hilton" zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses Konzertes eigentlich noch "International Hotel" hieß.
Auf der rechten Seite gibt es eine Auflistung der anwesenden Musiker. Es ist klar, daß der hier erwähnte Jerry Schweft in Wirklichkeit Jerry Scheff ist.
Die Rückseite ist Türkis und bietet eine Liste der enthaltenen Lieder. Aus der Rückseite hätte man mehr machen können. Zumindest hätte man auch hier nochmal das Aufnahmedatum anbringen können. Dann hätte der Käufer nämlich schon von außen erkennen können, welches Konzert auf der CD ist.
Bei der Songauflistung fehlt die "Introduction Of The Band". Auf der CD selbst ist sie jedoch enthalten.
Mit 56 Minuten Laufzeit liegt die Dauer des Konzertes beim Durchschnitt.
Aufgrund rechtlicher Schwierigkeitenhaben einige Händler diese deutsche Produktion nicht in ihr Programm aufgenommen. Es ist daher schon jetzt offensichtlich, daß diese Scheibe einmal eine Rarität wird.
Noch ein Wort zum Titel der CD: Auf dem Cover wird sie als "I Don't Wonna Sing These Songs" bezeichnet. Auf der CD selbst jedoch steht "I Don't Wanna . . .". Ich persönlich denke, daß die letztgenannte Schreibweise die richtige ist, da das Wort "wanna" der Umgangsausdruck für "want to" ist.
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