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"Elvis im Kino" - Was wir von Elvis-Filmen
- Vincent-The-Falcon
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Kurzbeschreibung
Elvis im Kino - das heißt von den Filmen zu reden, die ihrem Publikumserfolg zum Trotz in der Elvis-Rezeption eine verdrängte Existenz jenseits der kanonisierten Höchstleistungen führen. Als Zeugnisse der populären Kultur fallen sie durch das Raster, das Kunst von Trivialem nach einem diffusen Geniebegriff scheidet. Elvis entspricht diesem Begriff nicht, er tritt nicht, wie sich das für einen Mann gehört, als Held der Geschichte auf, der ein Werk schafft.
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Aha... "Werk (er)schafft", also da sind wir ja bei diesem Ding namens "Pantheon der (Film)kultur" angelangt, wenn wir die banalen, seichten Unterhaltung Tra La La Filmchen als irgendwie ueber den Kosmopolit von eingefleischten Elvis (Film)fans hinaus gehend bedeutend setzen wuerden.Als Zeugnisse der populären Kultur fallen sie durch das Raster, das Kunst von Trivialem nach einem diffusen Geniebegriff scheidet. Elvis entspricht diesem Begriff nicht, er tritt nicht, wie sich das für einen Mann gehört, als Held der Geschichte auf, der <span style='color:red'>ein Werk schafft.</span>
Andererseits, ich vergesse jedes mal, Elvis ist nun mal nicht mehr als Entertainment.
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Elvis ist nun mal nicht mehr als Entertainment.
Das klingt jetzt aber sehr despektierlich. Ich finde Entertainment gut. Zumal gerade Elvis ja oft genug zeigt, wie schmal die Grenze zum Nicht-Entertainment ist.
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Ich, und ich spreche nur fuer mich, bin halt immer zwiegespalten in Sachen Elvis' Film Output, mir ist schon klar, es war absolut auf der Schiene der, insbesondere in den 60ern, angesagten, massenkompatiblen Filmunterhaltung.
Mein "Guilty Pleasure" ist ja sowieso "Blue Hawaii", eben weil's der erste Film war, den ich als kleiner Kruemel mit Elvis sah (und der mein Bild von Elvis entscheidend gepraegt hat), aber es bleibt zuweilen die etwas quaelende Frage:
"Haette Elvis nicht mit dem richtigen Stoff, einem talentierten Regisseur und einem ordentlichen Budget etwas hinterlassen koennen, wofuer man nicht ausgelacht wird, wenn man auf seine filmische Hinterlassenschaft zu sprechen kommt?"
Ja ja, ich weiss schon, "Elvis wollte es so, der Rubel floss, die Setmaedels waren willig und man hatte immer einen Bombenspass beim Filmdreh".
Man sagt ja immer, dank der Filme war Elvis zwar nie wirklich weg, aber auch nicht mehr wirklich aktuell angesagt.
Und "' '68 Comeback", sowie Las Vegas, und ueberhaupt Absprung vom Filmgeschaeft hin zu den Endlos Tourneen ab spaetestens '73, sind nur die logische Konsequenz der Filmjahre.
Gut, Elvis hat sich im Endeffekt immer fuers Geld entschieden, denn leerer Magen lebt bekanntlich nicht gut.
Trotzdem schade, auch wenn die Fraktion der "Kleine Kinder-, Palmen- und Stiere ansingen ist doch so suess" Anhaenger dies vermutlich nicht nachvollziehen kann, aber ich buegele ja auch nicht beim Filme schauen.
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Trotzdem schade
Das trifft es so ziemlich, was ich über fast seine gesamte Karriere denke. Man kann sich ja nicht wirklich beschweren, doch bleibt das Gefühl - wahrscheinlich begründet auf persönlichen Vorlieben oder gar Ansprüchen -, dass zahlreiche Chancen ungenutzt blieben. Mir fallen in diesem Zusammenhang immer diverse Aussagen und Lobhudeleien der Beat- oder sogar noch der Woodstock-Generation ein. Ein "Überleben in den 60ern" wäre auch ohne Filme garantiert gewesen. Die Reihe der Songwriter in den 60ern/70ern, die gerne für ihn geschrieben hätten, wäre lang und aktuell und "auf höherem Niveau" gewesen. Vielleicht macht aber auch dieses Hinein-Interpretieren einen guten Teil der Faszination aus.
Immerhin arbeitet Ernst mit seinen "Classic Albums" wie For the asking, Guitar Man oder Standing room only ziemlich in meinem Sinne.
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Wenn ich mich an meinen letzten Versuch, STAY AWAY, JOE zu schauen erinnere, dann kann ich von Elvis-Filmen vor allem lernen, wie langweilig so ein Machwerk sein kann. Aber ich bin selbst Schuld, der Titel hätte mir eine Warnung sein sollen....
Warum? Heißt Du Joe?
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