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Elvis-Spielfilme auf Super8
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Schorni, Du Technik-As! Ich wusste gar nicht, dass Du auch einst dem Super-8 fröntest!Ich erwarb um die Zeit u.a. GI Blues - aufgeteilt auf 3 x 120m - für je 70DM pro Rolle.
Hast Du den Film noch? Deutsch oder englisch? Von wem wurde das veröffentlicht? Als Dreiteiler kenne ich den Film gar nicht.
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- Donald
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- Schorni
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Klar. Ist in Deutsch und von wem? Müßte ich erstmal schauen..Hast Du den Film noch? Deutsch oder englisch?
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- Speedway
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Schon gefunden?Klar. Ist in Deutsch und von wem? Müßte ich erstmal schauen..
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- Earth Boy
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- Donald
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Naja, exakt aus dem Grund gab es ja auch die zum Teil massiv gekürzten Versionen. 149,-- konnte man sich noch einigermaßen leisten. Und dafür bekam man dann eben ein Quasi-Best-Of von 18 Minuten eines Spielfilmes. Oder eben Mehrteiler á 18 Minuten, die dann aber immer noch gekürzt waren. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich kaum nachvollziehbar, warum man für so einen nicht einmal Rumpf-Film soviel Geld ausgeben konnte, aber so war das eben.Wenn ich mir die Preise so ansehe, dann frage ich mich, wer es sich damals überhaupt leisten konnte, einen Film oder gar mehrere Filme in voller Länge zu kaufen. Unglaublich.
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- Laser-Freak
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Keine Ahnung, ob alle Käufer der FINAL CURTAIN-Box es sich auch wirklich leisten konnten...Gekauft wurde und wird sie aber für (umgerechnet) 500 bis 1000 DM (Preise vergleichbar).
Damals war der Sammlermarkt -sofern sich etwas derartiges überhaupt darstellte- in keinster Weise übersättigt mit unzähligen Angeboten im Video- oder auch CD-Bereich, mit Büchern oder andersartigem Memorabilia schlechthin!
Wer also beispielsweise kostenmäßig das Weihnachtsfest von 1977 überstanden hatte und so als Fan und eben wenig geforderter Sammler ein Magazin wie das ELVIS FOREVER von Januar/Februar 1978 aufschlug, mag durchaus über die ein oder andere Offerte nachgedacht haben:
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- Laser-Freak
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Diese (einspuligen) Kurzversionen waren allenfalls längere Trailer (zu den entsprechenden Filmen) und somit wohl nicht ansatzweise eine Alternative zur jeweiligen Komplettversion. Da half dann auch nicht die Tatsache darüber hinweg, anstatt beispielsweise 750 DM, "nur" 149 DM ausgegeben haben zu müssen....massiv gekürzten Versionen. 149,-- konnte man sich noch einigermaßen leisten.
Viel anders verhielt es sich auch nicht mit den mehrspulig daher kommenden Kurzversionen, wie z.B. die 3x 110m der Streifen VIVA LAS VEGAS oder ELVIS THE KING.
Man musste wohl schon ein überzeugter Fan und Sammler nicht nur von ELVIS, sondern auch Freund des Formats SUPER 8 ansich sein.
Wem es um das (komplette) Haben dieser ELVIS-Streifen ansich ging, dem bot sich 1978/79 auch die Alternative der Selbstaufnahme vom TV!
Ließ man sich weniger vom Video-Format-Krieg (VHS/ BETA/ VCR/ VIDEO 2000) der End-70er beirren und vielmehr vom Motto ("Hören, Sehen, Aufzeichnen") der Internationalen Funkausstellung (Berlin, August 1978) leiten, so kaufte man sich dazumal für beispielsweise (umgerechnet) 1.500 Euro einen VHS-Rekorder (Marktanteil VHS-Format gegenüber den anderen Systemen damals über 50%!) plus ein paar entsprechende Leer-Kassetten (ca. 30 Euro pro Stück) und nutze schon im selben Monat diverse Ausstrahlungen (dritter Programme), wie auch noch vereinzelte Termine im Januar 79 (BR), um bis auf SÜDSEE-PARADIES und die frühen TV-Shows die in von mir zuletzt gezeigter Angebotsliste aufgeführten Produktionen selbst aufgenommen zu haben.
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- Earth Boy
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Dennoch war auch das alles andere als billig. Ich habe den ersten Videorekorder 1982/1983 bei einem Freund gesehen, als die Geräte auch für den Normalbürger erschwinglich wurden und wir hatten unseren ersten ungefähr ein oder zwei Jahre später.Wem es um das (komplette) Haben dieser ELVIS-Streifen ansich ging, dem bot sich 1978/79 auch die Alternative der Selbstaufnahme vom TV!
Das war damals für mich total aufregend. Filme, die man zuhause jederzeit sich ansehen konnte, das war eine kleine Sensation! Sicher es gab Filmprojektoren, aber ich kannte nur einen Kumpel, der aus einem relativ reichen Elternhaus kam, der so ein Teil hatte und da die Filme gekürzt und ich glaube auch ohne Ton waren, war das in meinen Augen nicht vergleichbar.
Heutzutage, wo jeder einen DVD Player hat und sogar aktuelle Filme kaum was kosten bzw. man sie sich kostenlos im Internet runterladen kann, ist das vermutlich schwer nachzuvollziehen, wenn man es nicht damals erlebt hat. Selbst trashige Filme, die sich das Vierte nicht trauen würde auch nur nachts zu senden, hat man damals begeistert angesehen.
Ließ man sich weniger vom Video-Format-Krieg (VHS/ BETA/ VCR/ VIDEO 2000) der End-70er beirren
Das lässt sich im Nachhinein natürlich leicht sagen, doch damals haben die meisten lieber gewartet, bevor sie ein kleines Vermögen in ein Format investierten, das sich evtl. nicht durchsetzt. Selbst Mitte der 80er gab es in Mannheim noch eine Videothek, die alle Filme in den beiden gängigsten Formaten VHS und Beta anbot.
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