|
|
| CD-Besprechung aus "Memories Of Elvis" - Nummer 121 (2005) |
Taniolo
Kurz vor Weihnachten 2004
ist endlich eine von vielen Fans sehnlich erwartete CD mit Aufnahmen
aus Rehearsal-Sessions, die im Rahmen der Filmaufnahmen zu und in
Vorbereitung auf das "Elvis On Tour"-Projekt stattfanden, auf dem
FTD Label unter dem Titel "Elvis On Tour – The Rehearsals"
erschienen.
Elvis On Tour - The
Rehearsals
(BMG RCA
82876-66397-2)
Noch bevor Elvis zu jener Städtetour, welche am 5. April 1972 in Buffalo, New York startete und am 19. April 1972 in Albuquerque, New Mexico endete, aufbrach, fanden im RCA Studio A in Hollywood, California am 30. und 31. März 1972 in Vorbereitung dieser Auftritte und zur Perfektionierung der musikalischen Performances diese Probe-Sessions statt. Aus eben diesen beiden Tagen fasste man bei FTD die interessantesten Takes zusammen und packte sie auf die neue CD "Elvis On Tour – The Rehearsals".
Die CD selbst startet mit "Proud Mary" und
schon hier fällt der sehr schöne Stereosound auf, der zwar keine 100%ige
Studioqualität besitzt, aber der für diese Rehearsals beachtlich gut ist. Auf
diversen inoffiziellen Veröffentlichungen wie u. a. "The Complete On Tour
Sessions Vol. 1 – 3, Camera & Microphone Rehearsal", "Lost On Tour" wurden
bereits Aufnahmen aus diesen Proben veröffentlicht, aber bisher eben nicht in
dieser sehr guten Soundqualität. Die Aufnahme von "Proud Mary" entstand am 31.
März 1972. Elvis und die Band rocken sich durch den Song und diese Version ist
den bekannten Live-Versionen nicht unähnlich. Sowohl Elvis’ Stimme als auch die
Instrumente seiner Musiker kommen stark zur Geltung. "Proud Mary" ist eine
Komposition aus der Feder von Creedance Clearwater Revival – Frontmann John
Fogerty. Elvis nahm die Nummer zum ersten Mal während der Opening Show in Las
Vegas am 26. Januar 1970 in sein Programm auf. Eine reguläre Studioversion von "Proud
Mary" spielte Elvis nie ein.
Auch das folgende "Polk Salad Annie" gab es schon auf Tonträger. Das Stück wurde
auf der Vicky LP/CD "The Complete On Tour Sessions Vol. 1" veröffentlicht und
doch meint man hier aufgrund des sehr guten Sounds eine neue Aufnahme zu hören.
Ohnehin ist diese Version anders als das, was Elvis auf der Bühne aus dem Song
machte. Natürlich erkennt man die typischen Merkmale der 1972er Versionen von
Elvis und Band. Das Intro, der gesprochene Part, fehlt natürlich, aber insgesamt
klingt diese Version noch bluesiger als die bekannten. Auch hier ist es wieder
die gesamte Combo, die exzellent harmoniert und neben Ronnie Tutts Drums,
welcher zwischendurch von Elvis noch einmal angefeuert wird, fallen die
Pianoläufe von Glen D. Hardin auf, die dem Song eine feine Untermalung geben.
Auch "Polk Salad Annie" ist eine Aufnahme vom 31. März 1972. "Polk Salad Annie" hat bezüglich Elvis’ Live-Repertoire eine ähnliche Vergangenheit wie "Proud Mary" aufzuweisen. Auch die Tony Joe White – Komposition tauchte, obgleich der Song Elvis bereits im August 1969 geläufig war und er hin und wieder ein paar Zeilen des Textes während seiner Auftritte zitierte, erstmals im Februar 1970 in Elvis’ Bühnenprogramm auf und war über Jahre hinweg fester Bestandteil seines Showprogramms. Hier, bei den Versionen aus dem Jahre 1972, fehlt bereits die lange gesprochene Einleitung, welche mit den Worten „some of ya’ll never been South to much“ beginnt und in dieser Art noch im Film "Elvis - That’s The Way It Is" zu hören und sehen war. Selbst im Jahre 1977 tauchte "Polk Salad Annie" noch ein paar Mal während Elvis’ Shows auf. Eine dieser Versionen (Milwaukee, Wisconsin - 27. April 1977) befindet sich auf der FTD "Spring Tours 77".
Auch das folgende "See See Rider" ist einer dieser Songs, die Elvis nie im Studio einspielte, welcher aber dafür über viele Jahre zum Standardprogramm seiner Bühnenshows gehörte. Dabei erinnern wir uns auch, dass erst kürzlich auf dem FTD-Release "Polk Salad Annie", welches Aufnahmen aus dem Februar 1970 beinhaltet, ebenfalls eine Probe dieses Songs erschien. Zwischen der damaligen Aufnahme vom 18.2.70 und dieser hier vorliegenden vom 31. März 1972 liegen wenig mehr als 25 Monate. Elvis nahm diesen Song, nachdem er nach dem 1970 Februar-Engagement erst einmal wieder ausgemustert wurde, mit Beginn der Vegas-Spielzeit im Januar 1972 wieder ins Programm und erkor (bis auf einige Ausnahmen) "See See Rider" fortan zu seiner Eröffnungsnummer.
Der Sound ist im Vergleich zur Version von
1970 voller geworden und bereits Ronnie Tutts Schlagzeug zu Beginn des Songs
treibt die 72er Version zu neuem Tempo an. Das Ganze hört sich deutlich
perfekter an als noch im Februar 1970 und doch hat man das Gefühl, dass ein Teil
des rockigen, unver-krampf-ten Charmes von damals auf der Strecke geblieben ist.
Trotzdem liefern Elvis und Band natürlich eine super Version ab und es klingt
definitiv immer noch unheimlich sexy, wenn Elvis zum Ende des Vortrags mit
tiefer Stimme immer wieder den Part „I said see – see see rider“ wiederholt.
"Big Hunk O’ Love", hört man nun Elvis aus dem Hintergrund verkünden, während er sich wahrscheinlich gerade in Richtung Band und mit dem Rücken zum Mikrophon dreht, und schon ist es Hardins Piano, welches die ersten Akkorde in den Raum wirft. Diese Version von "A Big Hunk O’ Love" erinnert zweifellos stark an jene, die aus dem Film "Elvis On Tour" dem Fan wohlbekannt ist. "Big Hunk O’ Love" ist der einzige von fünf Titeln aus der Studio-Session im Juni 1958, der es auch nach 1961 noch in Elvis’ Live-Programm schaffte, wobei sich heutzutage sicher nicht wenige Fans sehnlich wünschen, Elvis hätte sich auch einmal an den anderen Songs aus dieser Session wie z. B. "I Got Stung" oder "I Need Your Love Tonight" später in den 70ern live on stage versucht. Leider tat er es nie und somit bleibt dieses "A Big Hunk O’ Love" irgendwie immer etwas besonderes, wenn er es live sang. Auch diese Aufnahme stammt vom 31. März 1972 und ist Take 1. Auf der FTD "6363 Sunset" gab es bereits Take 2, welchen Elvis mit den Worten „let’s do it again – lasst es uns nochmals versuchen“ ankündigte.
Mit Track Nr. 5 dieser CD folgt "Johnny B. Goode" und obgleich diese Version längst nicht mehr die Unbekümmertheit der Versionen aus dem August 1969 versprüht und inmitten der Studioatmosphäre fast schon ein wenig deplaziert wirkt und man irgendwo tatsächlich das Publikum vermisst, so rockt der Vortrag doch immer noch recht ordentlich. "Johnny B. Goode" ist dann auch der erste Song auf dieser CD, der nicht vom 31.3.72 stammt, sondern schon am Tag zuvor eingespielt wurde.
Der nächste Track beginnt mit einem Lacher von
Elvis und zumindest für denjenigen, der sich die Tracklist auf dem Backcover bis
dato noch nicht durchgelesen hat, mit einer faustdicken Überraschung. Elvis
stimmt plötzlich "Young And Beautiful" an und was sich anfänglich noch anhört,
als wäre es nur ein kurzer Versuch zum Herumalbern, wächst sich schnell zu einer
ernsthaften Version aus, bei welcher Elvis am Ende leider etwas die Kraft
auszugehen scheint, denn das ending des Songs geht ein wenig unter und der
letzte Wille, dem sehr gefühlvollen Vortrag ein fulminantes Ende zu schenken,
fehlt leider. Auch diese Version von "Young And Beautiful" wurde am 31.3.72
aufgenommen. Elvis spielte den Song übrigens zum ersten Mal am 30. April 1957
für den Soundtrack zum Film "Jailhouse Rock" ein. Die damaligen Aufnahmen fanden
auch in Hollywood, California statt – allerdings in den Radio Recorders Studios.
Ebenfalls das nachfolgende "Love Me" stammt vom selben Tag. Der Vortrag selbst ist sehr getragen, erinnert vom Tempo her und stellenweise vom Vortrag selbst schon fast mehr an die Version von 1956 als an spätere Live-Versionen aus den 70ern. Die Studio-Version von "Love Me" entstand am 3. September 1956 und erschien sowohl auf Single als auch auf Elvis’ zweitem Album.
Weiter geht es mit "Hound Dog". Es ist jene
bekannte Art des Vortrages, welcher mit der langsamen Blues-Fassung dieses
Klassikers, der bei beinahe keinem Elvis-Konzert fehlen durfte, beginnt und sich
dann in die schnellere Version hineinsteigert. Auch hier handelt es sich
wiederum um eine Aufnahme vom 31. März 1972 und das Original stammt, wie schon
beim vorangegangenen Titel, aus dem Jahre 1956. Elvis nahm "Hound Dog" am 2.
Juli 1956 zusammen mit "Don’t Be Cruel" und "Anyway You Want Me" auf.
„Well I just woke up this morning“, hört man Elvis zu Beginn des neunten kurz singen, bevor erst das Piano und dann Elvis selbst einsetzt, um eine beinahe perfekte Version von "Lawdy Miss Clawdy" abzuliefern. Das Blues-Feeling ist immer noch drin in diesem Song, aber trotzdem ist es nicht mehr dieselbe Aufbruchstimmung der 1956er Version, die da zu spüren ist. Der Song wurde gereinigt und für das Vegas Publikum aufbereitet. Aber auch diese Version vom 31.3.72 gewinnt – wie schon alle anderen auf dieser CD – gegenüber ihren vorherigen Veröffentlichungen auf diversen inoffiziellen Releases schon wegen der überaus erfreulichen guten Soundqualität. Auch im Falle von "Lawdy Miss Clawdy" lässt sich die ursprüngliche Elvis-Version auf sein erstes Jahr bei RCA zurückdatieren. "Lawdy Miss Clawdy" wurde am 3. Februar 1956 in den RCA Studios in New York eingespielt.
Mit "For The Good Times" folgt ein Liebeslied aus der Feder von Kris Kristofferson, welches Elvis 1972 neu ins Programm nahm. Diese Aufnahme stammt vom 30. März 1972 und entstand damit auf den Tag genau eine Woche bevor Elvis das Lied zum ersten Mal live auf der Bühne präsentierte. Das war am 6. April 1972 in Detroit, Michigan. Das letzte Mal live sang Elvis "For The Good Times" übrigens am 29. Dezember 1976 in Birmingham, Alabama (zu hören auf der Import CD "Burning In Birmingham"). Hier auf der aktuellen CD hören wir eine sehr gute Version, die neben Elvis’ Stimme sehr schön von Glen Hardins Piano getragen wird. Erwähnenswert bleibt noch, dass es auch von "For The Good Times", welches dem Elvis-Fan über Jahre hinweg nur in der Version aus dem Madison Square Garden und aus dem Kinofilm "Elvis On Tour" bekannt war, eine reguläre Studioversion gibt. Diese Studioversion entstand am 27. März 1972 im RCA Studio C in Hollywood, California. Erst im Jahre 1996 schaffte es Take 4 dieser Session auf das Boxset "Walk A Mile In My Shoes – The Essential 70s Masters". Zwei weitere, alternative Takes gibt es auf "Platinum – A Life In Music" respektive auf der FTD "6363 Sunset".
Im Anschluss folgen zwei Zeilen des Marty-Robbins-Klassikers "El Paso". Elvis stimmt „Out in the West Texas town of El Paso I fell in love with a Mexican girl“ an und das war es dann auch schon. Bedauerlich, denn in der langen Version von Marty Robbins läuft diese Western-Ballade, die die Geschichte eines jungen Cowboys erzählt, der sich in ein hübsches mexikanisches Mädchen verliebt, seinen Nebenbuhler im Streit erschießt, vom Sheriff gejagt wird und am Ende mit einer tödlichen Kugel in der Brust in den Armen der Liebsten stirbt. Elvis muss den Song gemocht haben, denn auch später stimmte er ihn mindestens zweimal noch auf der Bühne an. Allerdings blieb es auch in diesen Fällen bei wenigen Worten, die er aus dem Songtext zitierte. Die Aufnahme auf dieser CD stammt vom 30.3.1972.
Mit „well hello there“ steigt Elvis in den
nächsten Song, "Funny How Time Slips Away", ein. Elvis nahm diese Komposition
von Country-Barde Willie Nelson bereits in seiner Mammutsession in den ersten
Junitagen des Jahres 1970 auf. 1972 nahm Elvis "Funny How Time Slips Away" in
sein Live-Repertoire auf und singt es hier in einer Probe vom 31.3.72 nicht ohne
ein Augenzwinkern, wenn er die Textzeile „I hope that he’s doing fine“ mit den
Worten „lying like a fool“ kommentiert. Der Text richtet sich an die Exfreundin
und er (Elvis) erkundigt sich nach ihrem neuen Lover und wünscht, dass es ihm
gut gehe. Genau diese Passage kommentiert Elvis dann eben leicht sarkastisch mit
den Worten „dabei lüge ich wie ein Narr“.
Es folgt eine weitere Ballade aus der Feder eines Country-Sängers. "Help Me Make It Through The Night" ist ebenfalls ein Song, der von dem bereits erwähnten Kris Kristofferson geschrieben wurde und wiederum ein Lied, welches Elvis über die Jahre hinweg immer wieder während seiner Live-Auftritte begleitete. Eine späte Version finden wir unter anderem auf der FTD "Dinner At Eight", auf welcher ein Konzert aus dem Dezember 1975 zu hören ist. Die auf dieser CD vorliegende Aufnahme stammt wiederum vom 31. März 1972. Eine Studioversion von "Help Me Make It Through The Night" spielte Elvis am 15. Mai 1971 im RCA Studio B in Nashville, Tennessee ein.
Mit der nächsten Nummer, "Release Me", erleben wir eine Parallele zu "See See Rider". Auch "Release Me" hatten wir auf der FTD "Polk Salad Annie" schon in einer Rehearsal-Version und hier am 31.3.72 begegnet uns der Song wiederum während einer Probe. Schlussendlich liegt es dann wohl auch hier wieder im Auge des Betrachters, welche der beiden Versionen er favorisiert. Die vorliegende Fassung ist sicher voller im Arrangement und wirkt, obgleich es auch hier um Proben zum Einstudieren der Songs handelt, routinierter.
Mit "Burning Love" (als Aufnahme vom 31. März
1972) begegnet uns zum ersten Mal auf der aktuellen CD eine Aufnahme, die
bereits offiziell erhältlich war. Die vorliegende Version gab es bereits auf der
Time Life CD "The Time Life Collection – The Rocker", als bis dato
unveröffentlichten Bonus-Song. Man bemerkt auch hier die später üblichen
Textprobleme bei Elvis. Trotzdem ist es eine gute Version mit vielen Ooh’s und
Aah’s und am Ende einem Elvis, der fragt „and how we gonna fade it on stage –
wie wollen wir das später auf der Bühne ausblenden?“. Die wohlbekannte
Studioversion von "Burning Love" spielte man wenige Tage zuvor, am 28.3.72, im
RCA Studio C ebenfalls in Hollywood ein. Take 6 wurde zum Master und als
Single-Veröffentlichung ein großer Erfolg.
In derselben Studiosession entstand am Tag darauf, also am 29.3.72, die bekannte Version von "Always On My Mind". Die auf der aktuellen FTD CD vorliegende Fassung aus den On Tour – Proben entstand am 30. März 1972. Diese Version wurde erstmalig auf dem Album "The Great Performances" veröffentlicht und ist eine wunderschöne und gefühlvolle Version dieses Songs, den Jahre nach Elvis noch einmal Willie Nelson zum Top-Hit machte und der in einer Version von den Fine Young Cannibals Mitte der 90er Jahre noch einmal zu neuem Leben erweckt wurde.
Die Studioversion von "The First Time Ever I Saw Your Face" wurde von Elvis beinahe auf den Tag genau zwölf Monate zuvor (15. März 1971) im Studio B in Nashville eingespielt. Hier, in der Rehearsal-Version vom 31.3.72 fällt das dominante Piano zweifellos aus, welches Elvis’ Vortrag einen sehr intimen Rahmen liefert. Die Version selbst ist beinahe als andächtig und in jedem Fall als getragen zu bezeichnen. Auf der erst kürzlich erschienenen FTD "Closing Night" singt Elvis dieses Lied mit mehr Power und packt im Vergleich zu diesem Vortrag und zur bekannten Studioversion eine weitere Strophe aus. Zweifelsohne weiß aber auch die vorliegende Fassung zu überzeugen.
"Never Been To Spain" ist zweifellos einer der
interessantesten Songs auf dieser CD. Den Song einmal ohne die orchestrale
Begleitung zu hören, macht diese Version vom 31.3.72 zu einem besonders
interessanten Genuss. Elvis nahm den Song bereits während seines Vegas
Engagements zwei Monate zuvor ins Programm und brachte ihn zum ersten Mal
während der Opening Show am 26.1.72 live. Eine echte Studioversion zwecks
Veröffentlichung auf einem Album gab es nie, dafür gehörte "Never Been To Spain"
im Jahre 1972 aber zum Stammrepertoire bei Elvis-Konzerten.
Beschlossen wird die CD von "Separate Ways", einem Lied, das immer wieder gerne als Elvis’ eigene Verarbeitung der Trennung mit Priscilla angesehen wird. Auch von "Separate Ways" gibt es eine Studioversion und diese wurde nur wenige Tage vor der auf dieser vorliegenden Probe eingespielt. Während die hier veröffentlichte Version von "Separate Ways" vom 20. März 1972 stammt, entstand die reguläre Studiofassung am 27. März 1972 im RCA Studio B in Hollywood, California. Elvis spielte an jenem Tage über 20 Takes dieses Songs ein, was für Aufnahmen aus den 70er Jahren für seine Verhältnisse eher ungewöhnlich war.
Die neue FTD-Veröffentlichung "Elvis On Tour – The Rehearsals" weiß sowohl durch eine interessante Songauswahl als auch durch ihre sehr gute Soundqualität zu überzeugen. Es ist für den Fan zweifellos sehr interessant, Elvis Presley so nah bei den Vorbereitungen auf Elvis On Tour „beobachten“ zu können. Ein kleines Manko dieser FTD ist sicherlich die Spielzeit, die bei nur 51 Minuten liegt. Das größere Minus gibt es wieder einmal für das vor allem lieb- und einfallslos gestaltete Innen- und Rückcover, wobei auch die Frontseite schon nicht zu überzeugen weiß.
|
|