file Colonel Parker und Elvis

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23 Mai 2019 10:07 #920618 von Honeybee
Honeybee antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Earth Boy schrieb:

Whitehaven schrieb: Was mir nicht plausiebel erscheint ist, warum der Verkauf der Masterkopien an RCA und nicht an EPE?


Mal aus der Hüfte geschossen: Nur RCA hatte das Recht (bis zum Ablauf des Copyrights vor wenigen Jahren), Musikaufnahmen von Elvis zu veröffentlichen bzw. Lizenzen zu verteilen, dass jemand das darf. Was hätte EPE also mit diesen Masterkopien anfangen sollen?


Ich denke, dass mit der Entscheidung, die Masterkopien an RCA zu übergeben, einem Verhökern vorgebeugt werden sollte. So habe ich es oben schon angedeutet.

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23 Mai 2019 10:18 #920619 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Earth Boy schrieb:

Whitehaven schrieb: Was mir nicht plausiebel erscheint ist, warum der Verkauf der Masterkopien an RCA und nicht an EPE?


Mal aus der Hüfte geschossen: Nur RCA hatte das Recht (bis zum Ablauf des Copyrights vor wenigen Jahren), Musikaufnahmen von Elvis zu veröffentlichen bzw. Lizenzen zu verteilen, dass jemand das darf. Was hätte EPE also mit diesen Masterkopien anfangen sollen?


Kenne mich mit dem Thema Musikrechte und Lizenzen nicht so aus, deshalb ja meine Frage.



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23 Mai 2019 12:00 #920620 von Isarnixxe
Isarnixxe antwortete auf Colonel Parker und Elvis
Honeybee antwortete auf Colonel Parker und Elvis
Ganz ehrlich: dieses Reinkopieren von ellenlangen Texten ist ziemlich ermüdend. Wenn man mal einen Abschnitt zitiert - okay!
Aber so ist es eine Sammlung von Infos die im Netz zu finden sind.
Noch ärmer ist es, noch nicht einmal seine eigene Meinung dazu zu schreiben


servus und hallo,
ich habe kein Problem meine Meinung zu schreiben; die letzten vier Absätze, sind mein und mich freuts, dass Du diese nicht "zerlegt" hast.
Ich weis nicht wie viele hier von sich sagen können Elvis oder aus dessen Umfeld, persönlich zu kennen, ich jedenfalls nicht.
Daher bin ich auf Infos von außerhalb angewiesen und ich dachte mir in diesem Fall wäre die Quelle bzw. dessen Inhalt glaubwürdiger als manch andere; wollte wissen wie ihr über den Inhalt denkt, um über Elvis evtl. noch was zu erfahren, dass "ich" noch nicht weis. "wer nicht frägt erfährt auch nichts".
Übrigens ich wusste sehr wohl um die Länge des Textes aber was hätte ich den streichen sollen/können?
Irgendwas aus dem Zusammenhang reißen bringt nichts, dass macht die Presse jeden Tag.

Übrigens Elvis soll gerne gelesen haben; wäre schön wenn wir uns mit Respekt begegnen würden, wir haben nun mal nicht alle denselben Wissensstand.

"nix für ungut" und bis demnächst.

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23 Mai 2019 12:15 - 23 Mai 2019 12:50 #920621 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Colonel Parker und Elvis
Das Video sollte nichts Beweisen, sondern einen Eindruck vermitteln, wie es in dem Büro von Parker aussah!
Logischerweise kann man nicht anhand von dicken Ordnern, Filmrollen und Bändern auf deren Inhalt schließen.

EPE wird wohl auch nicht wegen läppischer Korrespondenz vor Gericht geklagt haben.
Um Briefe zwischen Parker und Paramount oder läppische anderer Korrespondenz, wird es wohl nicht gegangen sein.

Bezüglich: WER hier hinter den Dollars her war...
Es ist das gute Recht der hinterbliebenen bzw. Erben zu erfahren, ob sie über den Tisch gezogen wurden oder nicht.
Wenn es dann so einen begründeter Verdacht gibt!

Schließlich lautete 1982 die Anklage auf Missmanagement, Vertragsmanipulationen u. persönl. Vorteilsnahme zum Nachteil seines Klienten. (hier nennt man so ein Geschäftsgebaren Sittenwidrig)
Die bekanntlich mit einer außergerichtlichen Einigung endete, also ein Deal in dem sich beide Seiten auf einen gemeinsamen Nenner einigen!

Leider sind keine weiteren Details zu dieser außergerichtlichen Einigung zu finden.

Ich könnte mir eventuell Vorstellen, dass es in etwa so abgelaufen sein könnte:
Parker stimmt einer Vertragsauflösung mit den Presleys zu und verzichtet somit auf weitere Ansprüche aus diesem Vertrag ( der natürlich zum Erbe gehört) und übergibt einen Großteil der relevanten Dokumente, Filmrollen, und Bänder etc. an die EPE.
Im Gegenzug verzichtet EPE auf eine gerichtliche Auseinandersetzung und zieht die Klage gegen Parker zurück.

So wie ich es gelesen habe, soll Parker wohl im Zuge dieser Einigung ca. 2 Mio. $ für die Bänder von RCA bekommen haben.

Der Rechtsanwalt der Kläger, Rechtsanwalt Tual wurde vom zuständigen Richter J. Evans beauftragt, den Fall vollständig zu untersuchen, und er verbrachte vier Monate damit, sich mit Parkers Finanzgeschäften zu befassen.

Tuals Abschlussbericht war wohl niederschmetternd und legte wohl offen, dass Parker seinen Klienten in den letzten drei Jahren um Millionen US-Dollar betrogen hatte.
Tual attestierte Parker wohl auch schlechtes Management:
Demnach hatte wohl Parker seinen Klienten nicht bei BMI registriert und somit sollen rund 33 Songs, für die Elvis die Ehre erlangt hätte, ihm keine Songwriting-Lizenzgebühren eingebracht haben.

Die 50:50 Regelung war wohl nicht Branchenüblich!
Ich hatte mal etwas von maximal 25 %  gelesen, aber nach dem Bericht des beauftragten Anwalts und den darin zitierten Experten aus der Musikindustrie, waren wohl nur 10% bis 15% des Verdienstes eines Stars für Personalmanager Standard.

Fazit: wie dem auch gewesen ist, die Wahrheit um die tatsächlichen Umstände kennen nur die Beteiligten! Die Fans müssen damit Leben und sich mit dem auseinandersetzen, was ihnen vorgesetzt wird!



Letzte Änderung: 23 Mai 2019 12:50 von Whitehaven.

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23 Mai 2019 12:16 #920622 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Honeybee schrieb:

Earth Boy schrieb:

Whitehaven schrieb: Was mir nicht plausiebel erscheint ist, warum der Verkauf der Masterkopien an RCA und nicht an EPE?


Mal aus der Hüfte geschossen: Nur RCA hatte das Recht (bis zum Ablauf des Copyrights vor wenigen Jahren), Musikaufnahmen von Elvis zu veröffentlichen bzw. Lizenzen zu verteilen, dass jemand das darf. Was hätte EPE also mit diesen Masterkopien anfangen sollen?


Ich denke, dass mit der Entscheidung, die Masterkopien an RCA zu übergeben, einem Verhökern vorgebeugt werden sollte. So habe ich es oben schon angedeutet.


Ich bin mir relativ sicher, dass niemand anderes außer RCA mit diesen Bändern in kommerzieller Hinsicht legal hätte etwas anfangen können. Deshalb konnte Parker im Eigenvertrieb zuerst die Having fun on stage rausbringen, weil Elvis dort nicht beim Singen zu hören ist. Für Musikaufnahmen von Elvis lagen die Rechte ausschließlich bei RCA.

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23 Mai 2019 12:35 #920623 von Honeybee
Honeybee antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Isarnixxe schrieb: Daher bin ich auf Infos von außerhalb angewiesen und ich dachte mir in diesem Fall wäre die Quelle bzw. dessen Inhalt glaubwürdiger als manch andere; wollte wissen wie ihr über den Inhalt denkt, um über Elvis evtl. noch was zu erfahren, dass "ich" noch nicht weis. "wer nicht frägt erfährt auch nichts".


Niemand weiß genaues und auch irgendwelche Quellen im Netz geben nichts belegbares her. Ich bezweifle, dass da noch irgendwas in Zukunft kommt. Das öffentliche Interesse ist viel zu gering...da sind ja nur ein paar Fans, die eventuell mit den Geschehnissen hadern.

Übrigens Elvis soll gerne gelesen haben; wäre schön wenn wir uns mit Respekt begegnen würden, wir haben nun mal nicht alle denselben Wissensstand.


Sorry, wenn ich respektlos erschienen bin. Tatsache ist, dass Texte von irgendwelchen Seiten genauso ernst zu nehmen sind wie deine oder meine persönliche Ansicht der Dinge.

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23 Mai 2019 12:57 #920624 von Honeybee
Honeybee antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Whitehaven schrieb: Das Video sollte nichts Beweisen, sondern einen Eindruck vermitteln, wie es in dem Büro von Parker aussah!
Logischerweise kann man nicht anhand von dicken Ordnern, Filmrollen und Bändern auf deren Inhalt schließen.


Sag ich ja - das Video gibt rein gar nichts her.

EPE wird wohl auch nicht wegen läppischer Korrespondenz vor Gericht geklagt haben.
Um Briefe zwischen Parker und Paramount oder läppische anderer Korrespondenz, wird es wohl nicht gegangen sein.


Warum nicht? Genau diese Korrespondenz wird - wie ich schon schrieb - bei Graceland Auctions versteigert.

Schließlich lautete 1982 die Anklage auf Missmanagement, Vertragsmanipulationen u. persönl. Vorteilsnahme zum Nachteil seines Klienten. (hier nennt man so ein Geschäftsgebaren Sittenwidrig)
Die bekanntlich mit einer außergerichtlichen Einigung endete, also ist ein Deal in dem sich beide Seiten auf einen gemeinsamen Nenner einigen!


Wie die Anklage lautete, ist doch irrelevant. Wie ein Urteil am Ende lautet - das ist wichtig. Und es gab keines, weil man sich außergerichtlich geeinigt hat. Angenommen Parker hätte sich wirklich sittenwidrig und strafbar verhalten - glaubst du im Ernst, man hätte ihn mit einem Deal davonkommen lassen?

So wie ich es gelesen habe, soll Parker wohl im Zuge dieser Einigung ca. 2 Mio. $ für die Bänder von RCA bekommen haben.


Das ist auch so ein Ding: wenn Parker die Bänder zu Unrecht besaß, warum hätten sie ihm 2 Mio. dafür geben sollen? Das macht keinen Sinn. Dann hätte man ein Gerichtsverfahren angestrengt, und er hätte sie schlichtweg abgeben müssen.
So macht es ja schon den Eindruck, dass sie tatsächlich ihm gehörten und er auch ein Recht darauf hatte.

Demnach hatte wohl Parker seinen Klienten nicht bei BMI registriert und somit sollen rund 33 Songs, für die Elvis die Ehre erlangt hätte, ihm keine Songwriting-Lizenzgebühren eingebracht haben.


Worum geht es? Songwriting-Lizenzen und Elvis???

Die 50:50 Regelung war wohl nicht Branchenüblich!
Ich hatte mal etwas von maximal 25 %  gelesen, aber nach dem Bericht des Des beauftragten Anwalts und den darin zitierten Experten aus der Musikindustrie, waren wohl nur 10% bis 15% des Verdienstes eines Stars für Personalmanager Standard.


Da siehst du es - wir werden nicht schlauer. Jeder liest was anderes und glaubt das, was er glauben möchte.
Ich denke mal, dass ein Manager seine Preise aushandeln kann. Guter Manager = teuer, mittelmäßiger Manager = billig.
Elvis hat die Bedingungen akzeptiert. Niemand kommt jedoch auf die Idee, Elvis deswegen zu beschimpfen. Bei jedem anderen würde man sagen: "Selber doof gewesen."

Fazit: wie dem auch gewesen ist, die Wahrheit um die tatsächlichen Umstände kennen nur die Beteiligten! Die Fans müssen damit Leben und sich mit dem auseinandersetzen, was ihnen vorgesetzt wird!


Richtig, und deswegen ist es nicht fair, Parker als gerissen, verbrecherisch oder als verantwortlich für Elvis' frühen Tod hinzustellen.
Soweit ich weiß, hat Elvis sich die ersten Pillen reingezogen als Parker noch Hühner auf der Herdplatte tanzen ließ.

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23 Mai 2019 14:27 - 23 Mai 2019 14:28 #920626 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Colonel Parker und Elvis
Zur 50:50 Regelung.

Die war nicht üblich, weil es nicht üblich war, dass ein Manager nur einen Klienten hatte. 20-25%waren durchaus die Norm, da hatte der Manager dann allerdings auch nicht seinen kompletten Arbeitstag auf einen Klienten ausgerichtet. Insofern zahlte Elvis mehr, bekam allerdings auch mehr..
Im Grunde ist es allerdings auch wurscht. Der Vertrag wurde ja erst relativ spät in diese Richtung geändert, zumindest was das Teilen sämtlicher Einkünfte betrifft, und Elvis unterschrieb die Papiere dann ja aus freien Stücken. Er wird gewusst haben, warum ihm die Arbeit seines Managers diesen Anteil wert war. Dass den Erben das nicht gefiel ist klar, sagt aber nur aus, dass diese mehr Geld wollten, nicht, dass der Vertrag grundsätzlich zu beanstanden war.
Letzte Änderung: 23 Mai 2019 14:28 von Atomic Powered Poster.
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23 Mai 2019 16:02 #920630 von fronk
fronk antwortete auf Colonel Parker und Elvis
Was Parker später noch, zumindest meines Wissens nach, in seinem Besitz hatte, waren etliche Bühnen-Outfits, so scheinbar auch den im Video gezeigten Goldlamée-Anzug.

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23 Mai 2019 16:27 #920631 von Honeybee
Honeybee antwortete auf Colonel Parker und Elvis

fronk schrieb: Was Parker später noch, zumindest meines Wissens nach, in seinem Besitz hatte, waren etliche Bühnen-Outfits, so scheinbar auch den im Video gezeigten Goldlamée-Anzug.


Hat Parker selbst nicht den Gold-Anzug gekauft? Irgend so etwas habe ich in Erinnerung.

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23 Mai 2019 19:36 - 23 Mai 2019 19:46 #920640 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Honeybee schrieb:
Sag ich ja - das Video gibt rein gar nichts her.

Warum nicht? Genau diese Korrespondenz wird - wie ich schon schrieb - bei Graceland Auctions versteigert.

Wie die Anklage lautete, ist doch irrelevant. Wie ein Urteil am Ende lautet - das ist wichtig. Und es gab keines, weil man sich außergerichtlich geeinigt hat. Angenommen Parker hätte sich wirklich sittenwidrig und strafbar verhalten - glaubst du im Ernst, man hätte ihn mit einem Deal davonkommen lassen?

Das ist auch so ein Ding: wenn Parker die Bänder zu Unrecht besaß, warum hätten sie ihm 2 Mio. dafür geben sollen? Das macht keinen Sinn. Dann hätte man ein Gerichtsverfahren angestrengt, und er hätte sie schlichtweg abgeben müssen.
So macht es ja schon den Eindruck, dass sie tatsächlich ihm gehörten und er auch ein Recht darauf hatte.

Worum geht es? Songwriting-Lizenzen und Elvis???

Da siehst du es - wir werden nicht schlauer. Jeder liest was anderes und glaubt das, was er glauben möchte.
Ich denke mal, dass ein Manager seine Preise aushandeln kann. Guter Manager = teuer, mittelmäßiger Manager = billig.
Elvis hat die Bedingungen akzeptiert. Niemand kommt jedoch auf die Idee, Elvis deswegen zu beschimpfen. Bei jedem anderen würde man sagen: "Selber doof gewesen."

Richtig, und deswegen ist es nicht fair, Parker als gerissen, verbrecherisch oder als verantwortlich für Elvis' frühen Tod hinzustellen.
Soweit ich weiß, hat Elvis sich die ersten Pillen reingezogen als Parker noch Hühner auf der Herdplatte tanzen ließ.



    a)
    wurde nichts anderes Behauptet

    b)
    Natüürlich, man hat damals schon gewusst, dass lapidare Korrespondenz dreißig Jahre später bei Auktionen richtig Asche
    einspielen.
    Das hätte auch bei den Mio. Steuerschulden, die damals Nachzuzahlen waren, richtig etwas in die Kasse der Presleys gespült.
    Dazu kommt noch, dass in den Staaten Anwälte für lau zu haben sind und ein Rechtsstreit keine kosten
    verursacht. (Vorsicht Ironie)

    C)
    Natürlich spielt es eine Rolle, wie die Anklage lautet, denn man hat ja erst geklagt und dann sich im Zuge des Verfahrens erst
    geeinigt.

    Zitat:
    Eine gerichtliche Auseinandersetzung in den USA ist nicht nur zeitintensiv und teuer, sondern der Ausgang eines Verfahrens
    ist oft auch recht ungewiss und belastend.
    In den USA treiben nicht die Richter, sondern die Rechtsanwälte die Verhandlung voran.

    In Deutschland prüfen Anwälte anhand der Gesetzeslage, wie die Aussichten auf Gewinn des Prozesses sind. Bei einer positiven
    Prognose ist die Motivation für ein Gerichtsverfahren entsprechend höher.

    Anders in den USA: Hier ist es wesentlich komplexer, die Aussicht auf Erfolg eines Gerichtsprozesses einzuschätzen. Denn der
    Ausgang eines Prozesses in den USA ist nicht nur von der tatsächlichen Rechtsposition abhängig. Vor allem die Kompetenz der
    Anwälte, die Nähe zum Gerichtsbezirk und andere „weiche“ Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Wenn Sie rechtlich
    betrachtet die stärkere Position haben, bedeutet das also dennoch nicht automatisch, dass Sie den Prozess in den USA mit hoher
    Wahrscheinlichkeit gewinnen.

    Verfahrenskosten in US-Verfahren

    Einer der größten Unterschiede zwischen deutschen und US-amerikanischen Prozessen ist die Verteilung der Verfahrenskosten:
    In Deutschland trägt meist der Verlierer die gesamten Kosten der gerichtlichen Streitbeilegung – also die eigenen Kosten und die
    der anderen Partei. Je besser die Prognose zu Beginn ist, desto geringer ist also das finanzielle Risiko. Ein Prozess wird dann eher
    in Kauf genommen, weil das Kostenrisiko überschaubar und kalkulierbar ist.

    In den USA dagegen trägt jede Partei die eigenen Gerichts- und Anwaltskosten. Also kann es trotz einer günstigen Rechtsposition
    unwirtschaftlich sein, einen finanziellen Anspruch gerichtlich durchzusetzen.
    Zitatende.

    d)
    Jemand kann auch rechtswidrig einen Gegenstand besitzen und damit man lange und teure Gerichtsverfahren zwecks Herausgabe umgeht, bietet man halt denjenigen eine Summe X an.
    Soll schon vorgekommen sein!

    e)
    Worum es bei der Songwriting-Lizenzengeschichte geht ? Keine Ahnung!
    Eventuell hat Elvis diesbezüglich Rechte erworben? Kenne mich mit dem Thema nicht aus!

    f)
    Niemand hier hat Parker als verbrecherisch hingestellt noch ihn für Elvis Tod verantwortlich gemacht!
    Für mich ist er aber ein gerissenes Schlitzohr und harter Geschäftsmann gewesen, sonst hätte er sich im Showbusiness nicht so erfolgreich bewegen können.

    Der letzte Satz ist Müll, um es nett zu formulieren.



Letzte Änderung: 23 Mai 2019 19:46 von Whitehaven.

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23 Mai 2019 20:04 - 23 Mai 2019 20:05 #920643 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Atomic Powered Poster schrieb: Zur 50:50 Regelung.

Die war nicht üblich, weil es nicht üblich war, dass ein Manager nur einen Klienten hatte. 20-25%waren durchaus die Norm, da hatte der Manager dann allerdings auch nicht seinen kompletten Arbeitstag auf einen Klienten ausgerichtet. Insofern zahlte Elvis mehr, bekam allerdings auch mehr..
Im Grunde ist es allerdings auch wurscht. Der Vertrag wurde ja erst relativ spät in diese Richtung geändert, zumindest was das Teilen sämtlicher Einkünfte betrifft, und Elvis unterschrieb die Papiere dann ja aus freien Stücken. Er wird gewusst haben, warum ihm die Arbeit seines Managers diesen Anteil wert war. Dass den Erben das nicht gefiel ist klar, sagt aber nur aus, dass diese mehr Geld wollten, nicht, dass der Vertrag grundsätzlich zu beanstanden war.


Eben.

Es ist völlig schnuppe, ob das üblich war, ob Elvis Parker einziger Klient war oder was sonst noch für Bewertungsmassstäbe Dritter angelegt werden. Beide waren mit der Vereinbarung einverstanden, beide waren volljährig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Damit bringt diese Abmachung deren beider Wunsch zum Ausdruck, die Einnahmen zu teilen und somit geht der Vertrag in Ordnung.
Letzte Änderung: 23 Mai 2019 20:05 von Earth Boy.
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23 Mai 2019 20:14 #920646 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Earth Boy schrieb:

Atomic Powered Poster schrieb: Zur 50:50 Regelung.

Die war nicht üblich, weil es nicht üblich war, dass ein Manager nur einen Klienten hatte. 20-25%waren durchaus die Norm, da hatte der Manager dann allerdings auch nicht seinen kompletten Arbeitstag auf einen Klienten ausgerichtet. Insofern zahlte Elvis mehr, bekam allerdings auch mehr..
Im Grunde ist es allerdings auch wurscht. Der Vertrag wurde ja erst relativ spät in diese Richtung geändert, zumindest was das Teilen sämtlicher Einkünfte betrifft, und Elvis unterschrieb die Papiere dann ja aus freien Stücken. Er wird gewusst haben, warum ihm die Arbeit seines Managers diesen Anteil wert war. Dass den Erben das nicht gefiel ist klar, sagt aber nur aus, dass diese mehr Geld wollten, nicht, dass der Vertrag grundsätzlich zu beanstanden war.


Eben.

Es ist völlig schnuppe, ob das üblich war, ob Elvis Parker einziger Klient war oder was sonst noch für Bewertungsmassstäbe Dritter angelegt werden. Beide waren mit der Vereinbarung einverstanden, beide waren volljährig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Damit bringt diese Abmachung deren beider Wunsch zum Ausdruck, die Einnahmen zu teilen und somit geht der Vertrag in Ordnung.



Sollte man meinen und sehe ich genauso, ein amerikanischer Richter war halt später anderer Auffassung.



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23 Mai 2019 20:17 #920648 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Colonel Parker und Elvis
Damit mag es juristisch gesehen Recht sein, beisst sich aber mit meinem Rechtsempfinden.

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23 Mai 2019 20:33 #920653 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Colonel Parker und Elvis

Earth Boy schrieb: Damit mag es juristisch gesehen Recht sein, beisst sich aber mit meinem Rechtsempfinden.


Die Diskrepanz zwischen juristisch Recht haben und Rechtsempfinden, hat wohl jeder Mensch schon einmal gehabt.

Der Spruch "Vor Gericht und auf hoher See ist man allein in Gottes Hand."  hat halt überall auf der Welt seine Gültigkeit.



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