file Clambake (1967)

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23 Dez 2018 12:58 - 23 Dez 2018 13:08 #917150 von Rider
Clambake (1967) wurde erstellt von Rider
Leute, ihr habt es so gewollt.

Wie immer gilt: Soundtrack-Alben sind in aller Regel unzusammenhängende Gebilde von Songs, die thematisch nichts verbindet. Deshalb auch - und vor allem - in diesem Falle, wo noch weitere Bonus-Songs hinzukommen, eine Besprechung Titel für Titel.

01. Guitar Man 5/5*
Ein weniger bekannter, aber dennoch Klassiker eröffnet dieses Album. Es ist Elvis' Rückbesinnung auf sich selbst als "Guitar Man" und der (erweiterte) Anfang seiner Comebacks (der Anfang war How Great Thou Art bzw. eigentlich sogar seine Home Recordings zu der Zeit). Er holte die richtigen Leute ins richtige Studio, kreierte die richtige Stimmung und dann kam dabei auch das Richtige heraus. - "Fuckin' A!"

02. Clambake 3/5*
"Hey!! All right..." Tja, steinigt mich, aber ich finde den Songs gar nicht mal so übel... Okay, es geht um einen "Clambake", was immer das tatsächlich bedeutet. Aber das Ding hat Drive, ich mag die Instrumentierung mit der "harten" E-Gitarre, den etwas "jazzig" eingesetzten Bläsern, den Backgroud-Gesang, das Schlagzeug, die Breaks, die Bridge und wie der Song ausläuft. Gibt Schlimmeres.

03. Who Needs Money? 1/5*
Dreck.

04. A House That Has Everything 3/5*
Nette kleine, verführerische, einlullende Ballade, die ein bisschen was Bossa-Nova-mäßiges hat. Eine feine Gitarrenbegleitung. Ungewöhnliche Akkord-Abfolge und nicht ganz anspruchslose Melodie. Finde ich jetzt nicht schlechter als jede andere Ballade aus einem Elvis-Film.

05. Confidence 1/5* 0,5*
Unerträglich für Erwachsene, konstruiert, nerviger Blagengesang, aber das Ding bekommt einen halben Punkt mehr als es verdient, weil es ihn nämlich verdient. Ich mochte ihn als Kind, meine Kinder mögen ihn, er ist noch halbwegs ordentlich und gewissenhaft dargeboten vom Dicken.

06. Hey, Hey, Hey 1/5* 0,5*
Ein verschissener "Song", der außerhalb der ohnehin fragwürdigen Filmszene keinerlei, aber auch wirklich keinerlei Eigenleben oder Bezug zur Realität besitzt. Elvis' Vocal Track klingt beschissen, er ist hörbar angekotzt bis verzweifelt und singt beschissen, es gibt wirklich keinen Grund, diesem Machwerk mehr als einen Stern zu geben. Trotzdem besitzt das Ding leider enorme Ohrwurm-Qualität, weshalb ich einen halben Punkt dazu geben muss... :crazy:

07. You Don't Know Me 4/5* 0,5*
Kann man anders, als den Song zu lieben? Kaum eine melancholischere Ballade, und selbst die Szene in einem ansonsten unterdurchschnittlichen Film funktioniert, wenn sie auch sicher nur eine Kopie von They Remind Me too Much of You und I Need Somebody to Lean On ist. Der Titel kann es aber mit beiden ganz locker aufnehmen. Das einzige Mal, dass Elvis sich (im Rahmen des Soundtracks) voll reinschmeißt und engagiert singt. Perfekt arrangiert und gespielt.

08. The Girl I Never Loved 3/5* 0,5*
Ein bisschen mit dem Vorschlaghammer konstruiert, aber dafür kommt eine sehr feine kleine Ballade heraus, die ebenfalls, wie bereits "House that has Everything" über eine nicht unerhebliche und zu unterschätzende Sogwirkung verfügt. Authentisch ist hier das Stichwort. Ich wüsste nicht, warum diese Ballade in irgendeiner Weise weniger gelungen sein sollte als alles, was auf Girls! Girls Girls! zu hören ist. Eher im Gegenteil.

09. How Can You Lose What You Never Had? 3/5*
Beknackt, aber nicht ohne Ohrwurm-Qualitäten. Hat auch darüber hinaus durchaus seine Qualitäten, in erster Linie eine ganz gute Umsetzung und Elvis, der wenn er es hier "vortäuscht", das ziemlich gut macht. Die Instrumentierung ist mal ein bisschen eine andere mit der Orgel. Das Teil hat am ehesten das Probleme, dass es ab Mitte etwas auseinander zu fallen scheint. Vielleicht ist es eine kleine Nummer zu lang. Aber der Song hat was. Und wenn man das Demo von Glen Campbell hört, wird auch offensichtlich, dass Elvis noch einmal etwas drauflegte.

10. Big Boss Man 5/5*
Was will man sagen? Außer vielleicht: "Big Boss Man! Can't You hear when I call??" Der Song ist ein Segen, und natürlich ist er es auch hier und an dieser Stelle. Der Unterschied in Produktion und Darbietung ist natürlich offenbar, da gibt es nichts zu deuteln. Der Song gehört auch nicht auf dieses Album, keine Frage, aber wo er schon mal da ist, wertet er es, wie der Opener, in ungeahnter Weise auf.

11. Singing Tree 4/5*
Ich habe einen extremen Faible für diese Sorte Country. Elvis Harmonie-Stimme alleine ist vier Sterne wert. Es ist hervorragend gesungen, eine - wieder einmal - verführerische, fast hypnotisch wirkende Nummer, wieder klasse arrangiert und gespielt von einer der feinsten Bands, die Elvis um sich hatte. Es hat diese Stay Away-Melancholie, und da stehe ich extrem drauf. Fast bin ich versucht, noch einen halben Stern draufzupacken, wo ich es gerade höre... :wub:

12. Just Call Me Lonesome 4/5*
Standard-Country-Ware, aber das einmal mehr hervorragend umgesetzt und ein feiner Abschluss des Albums. Das Slide-Guitar-oder-was-auch-immer-das-ist-Solo hat was. Wo sonst bekommt man das einmal zu hören auf einer Elvis-Aufnahme. Sonst ist nicht viel an dem Song, es ist und bleibt ein Bonus, aber einer, der am Ende mit dem letzten abschließenden Akkord versöhnlich stimmt.

Clambake stellt einen Wendepunkt in Elvis' Karriere dar wie kein anderer Moment. Ab hier war nichts mehr, wie es vorher war. Jedem, der das nicht mehr auf dem Schirm hat, seien noch einmal die entsprechenden Seiten aus Guralnicks Careless Love ans Herz gelegt. Auch Alana Nashs Elvis and the Memphis Mafia gibt Einblicke in die Zeit einer erheblichen Krise am Rande des Zusammenbruchs. Und wie es gerne einmal ist, konstruiert das Bewusstsein sich seine eigene Realität in Gestalt eines tatsächlichen Zusammenbruchs von Elvis, der von Anfang an die Geschehnisse um diesen Film herum und sein "neues Leben" in Gestalt einer ungewollten Hochzeit und einer neuen Vereinbarung mit seinem Manager bestimmten. Das hier ist wirklich "Ganz unten".

Vor diesem Hintergrund erscheint das Ergebnis fast noch erstaunlich unbeeinflusst davon. Mit Hängen und Würgen wurde hier noch einmal etwas zusammengezimmert, was das Ruder gerade noch einmal vom beängstigend nahen Abgrund ablenkte. Danach wurde erst einmal alles besser. Ein knappes viertel Jahr später stand mit Speedway ein völlig andere Mann auf der Leinwand...

3/5* (Nach heutigem Anhören weist das Urteil ganz deutlich in Richtung eines halben Sterns mehr, aber wegen des beschissenen Covers gibt's den nicht!)
Letzte Änderung: 23 Dez 2018 13:08 von Rider.
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23 Dez 2018 13:38 #917152 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Clambake (1967)
Danke. Für mich ist dieses Album, wie erwähnt, einfach unerträglich. Gerade WEIL hier so viele tolle Nummern drauf sind. Um mal Adorn zu zitieren: es gibt kein Richtiges im Falschen. Würde ich ein Album bewerten wie es offenbar viele tun und einen Durchschnitt der Einzelbewertungen errechnen, dann wäre dies kein übles Album. Aber ein Album mit unfassbarem, für mich schlicht unanhörbarem Rotz, in Bezug auf Komposition und Gesang, wie Hey, Hey, Hey, Clambake (Nuschel-Elvis galore), Confidence und Who Needs Money ist eines, das ich mir niemals, wirklich niemals, anhöre.

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23 Dez 2018 13:39 - 23 Dez 2018 13:51 #917153 von Rider
Rider antwortete auf Clambake (1967)
Übrigens:



Unter Lebensgefahr aufgenommen. :grin:

Für diejenigen, die die kleine Anzeige nicht lesen können: Das lief an einem Samstagmorgen im September im Deutschlandfunk Kultur. :up:
Letzte Änderung: 23 Dez 2018 13:51 von Rider.

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24 Dez 2018 09:16 - 24 Dez 2018 09:19 #917177 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Clambake (1967)
Der Soundtrack ist grütze. Mit You don't know me enthält er exakt ein Lied, welches sich über Mittelmaß erhebt und genau die Nummer ist auch die einzige, die nicht speziell für den Film geschrieben wurde. Der Rest ist bestenfalls durchschnittlich (A house that has everything, The girl I never loved), wobei man das alles davor aber auch schon bei einem Dutzend Soundtracks besser gehört hat, oder einfach nur ideenloser Mumpitz (Who needs money, Clambake, Hey, hey, hey, Confidence, How Can You Lose What You Never Had?).

Die Bonussongs reißen es raus; sodass die Platte nicht kompletter Bodensatz ist. Guitar man und Big Boss Man sind richtig starkes Material, das man besser für eine Non-Soundtrack LP verwendet hätte und Singing Tree ist ein wunderbares Stück. Just call me lonesome ist halt Country und verschwindet somit auf meinem von Countryintoleranz geprägten Musikgeschmackradar.

Das macht für mich 4 Lieder, die ich mag und 8, die ich indiskutabel finde. Selten zuvor hat der Ruf von APP und früher auch Copperhead nach einer EP statt einer LP künstlerisch mehr Sinn ergeben.

Wertung:

Die vier Songs, die ich klasse finde, erhalten von mir ☆☆☆☆☆.

Der größtenteils unerträgliche Scheißdreck, den man zwischen diesem wundervollen Liedgut über sich ergehen lassen muss, bekommt von mir völlig verdient

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24 Dez 2018 12:40 - 24 Dez 2018 12:40 #917183 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Clambake (1967)

Rider schrieb: Unter Lebensgefahr aufgenommen. :grin:


Da lobe ich mir doch das weichgespülte Einheitsformatradio, da gäbe es die Gefahr nicht, dieses Lied zu hören. :up:
Letzte Änderung: 24 Dez 2018 12:40 von Earth Boy.

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24 Dez 2018 12:43 #917184 von Donald
Donald antwortete auf Clambake (1967)

Rider schrieb: Übrigens:



Unter Lebensgefahr aufgenommen. :grin:

Für diejenigen, die die kleine Anzeige nicht lesen können: Das lief an einem Samstagmorgen im September im Deutschlandfunk Kultur. :up:

Unfassbar! :blush:

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07 Jan 2019 11:14 - 07 Jan 2019 11:38 #917513 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Clambake (1967)
Hier mal so zwischen Tür und Angel meine Bewertung.


1) Guitar Man

Der Song bietet null eigenen kreativen Input von Elvis Seite, aber egal. Elvis Stimme passt hier wie Arsch auf Eimer, der Song ist großartig und alle Beteiligten sind in famoser Form. Es groovt, die Gitarre ist göttlich. Einer meiner ewigen Favoriten. 5/5*

2) Clambake

Ein Album kann mehr oder weniger sein als die Summe seiner Teile - hier habe wir unglücklicherweise ein Beispiel dafür, wie faule Äpfel ein Album insgesamt herunterziehen. Es ist, als hätte man nach dem ersten Song den Sänger ausgewechselt. Elvis nuschelt sich durch dieses bestenfalls vergessenswerte Liedchen - Clambake ist, umso mehr nach dem grandiosen Opener, eine Ohrfeige für den Hörer. Unsäglich. 1,0*

3) Who Needs Money

Schauerlich, einfach schauerlich. Ein Kandidat für den Titel "schlechtester Elvis-Song". 0,5*

4) A House That Has Everything

Könnte man leicht überschätzten, einfach weil auch eine so durchschnittliche Ballade wie diese im Vergleich mit den zwei Tracks davor natürlich eine Wohltat für die Ohren ist. In Wahrheit ist dies ein Song ohne besondere Melodie, der Text ist typischer Film-Kitsch. 2/5*

5) Confidence

Musik für Kinder? Gut, kann man machen. Aber dann BITTE im richtigen Zusammenhang (Album für Kinder), nicht auf einem regulären Album. Zudem ist die Chose auch noch unfassbar mies - lustlos und schief - gesungen. Eine Zumutung. 0,5*

6) Hey, Hey, Hey

Ein saumäßiger Song. Der Text ist furchtbar, an den Rest hat man dann gleich mal gar keinen Gedanken mehr verschwendet. So klingt es, wenn man eilig was zusammenklatscht das eigentlich keiner machen will. 0,5*

7) You Don't Know Me

Elvis nahm den Song für die Platte noch mal neu auf, recht so. Eine feine Ballade, die deshalb auch von etlichen Künstlern aufgenommen wurde. Sehr einfühlsam und behutsam gesungen. Nach fünf Gurken wieder eine tolle Nummer. 4/5*

8) The Girl I Never Loved

Zwei Balladen am Stück sind insbesondere dann unglücklich, wenn die zweite gegenüber der ersten deutlich abfällt. Nett anzuhören, aber keineswegs memorabel. 0,5* 2/5*

9) How Can You Lose What You Never Had

Eine belanglose, uninspiriert vorgetragene Nummer. Man hört auch bei diesem Track deutlich, dass an dem Song keiner der Beteiligten echtes Interesse hatte. Auch Elvis Vortrag empfinde ich als schlampig. Wirklich schade drum ist es nicht. 0,5* 1,0*

10) Big Boss Man

Großartiger Song. Mit Dampf - aber eben ohne übertriebene Härte - dargeboten. Elvis schafft es mal wieder Autorität auszustrahlen, ohne dabei seine Coolness, seine Lässigkeit einzubüßen. Der Song bewegt sich musikalisch in im Grunde ausgetrampelten Pfaden, klingt aber dennoch höchst originell und frisch. Großes Kino. 0,5* 4/5*

11) Singing Tree

Eine nette Melodie, sauber gespielt und dargeboten. Eine Nummer die ich gut hören kann, die mir persönlich aber nie so wahnsinnig viel gegeben hat. Zu meckern habe ich aber nichts, nur mein persönlicher Geschmack wird halt nicht zu 100% getroffen. 3/5*

12) Just Call Me Lonesome

Im Kosmos des King ist so purer Country - also derartig genretreu interpretiert - eine Ausnahmeerscheinung. Fein gespielt, gut gesungen. Die Nummer ist im Grunde ein einziges Klischee, aber sie macht mir Spaß, den Beteiligten offenbar auch. Vielleicht ist es der Umstand, dass man das herauszuhören meint, der die Nummer so unterhaltsam macht. 0,5* 3/5*

Fazit: als Album, also am Stück, unanhörbar und eine bodenlose Unverschämtheit. Und um das Album geht es hier. Also, trotz einiger großartiger und einiger guter Nummern, bei mir nicht mehr als: 1/5*

Ein Glück, dass man die Highlights heute problemlos in anderem Kontext genießen kann. Die Clambake LP ist nur was für Masochisten.
Letzte Änderung: 07 Jan 2019 11:38 von Atomic Powered Poster.
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07 Jan 2019 18:22 #917522 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Clambake (1967)

Atomic Powered Poster schrieb: Ein Glück, dass man die Highlights heute problemlos in anderem Kontext genießen kann.


Ich weiß noch, wie ich diese Lieder und einige andere wie Too much monkey business auf der 60s Box zum ersten Mal losgelöst von diesem Soundtracksongs gehört habe - eine Offenbarung. Lieder, wie eben Singing Tree, die ich davor nur so am Rande wahrgenommen habe, weil sie irgendwie untergingen, funkelten auf einmal wie Diamanten.

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07 Jan 2019 21:06 #917524 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Clambake (1967)
Eben, gerade zu Vinyl-Zeiten muss das die viel zitierte Arschhölle gewesen sein sich aus diesen Chaos-LPs die Perlen zu fischen.

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08 Jan 2019 04:49 #917527 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Clambake (1967)
Zum einen das und einen Song wie High-Heel Sneakers gab es lange Zeit nicht auf LP.

Mir ging es aber eher darum, dass ich aufgrund des katastrophalen Umfelds so manches Lied damals übersehen hatte, auf welches ich durch die Zusammenstellung der 60s Box, sprich den Fokus auf die Non-Soundtrackaufnahmen, erst aufmerksam wurde.

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08 Jan 2019 05:02 #917528 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Clambake (1967)

Atomic Powered Poster schrieb: 2) Clambake

Ein Album kann mehr oder weniger sein als die Summe seiner Teile - hier habe wir unglücklicherweise ein Beispiel dafür, wie faule Äpfel ein Album insgesamt herunterziehen. Es ist, als hätte man nach dem ersten Song den Sänger ausgewechselt. Elvis nuschelt sich durch dieses bestenfalls vergessenswerte Liedchen - Clambake ist, umso mehr nach dem grandiosen Opener, eine Ohrfeige für den Hörer. Unsäglich. 1,0* .


Und auch ein Beispiel für die gelebte Einfallslosigkeit. Hier wird Shortnin Bread mit verwurschtelt und man fragt sich, was dieser Teil mit dem Rest des Songs zu tun hat. Klingt musikalisch als Fremdkörper und was der Umstand, dass das Baby gerne Clambake isst, damit zu tun hat, dass der Erzähler in die Welt hinausgeht, um frei zu sein und das Leben zu genießen, erschließt sich mir nicht. Entweder ist das schnell zusammengeschustertes Stückwerk oder dahinter verbirgt sich eine Tiefe, für die mein Englisch nicht ausreicht oder ich nicht schlau genug bin.

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08 Jan 2019 10:02 #917531 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Clambake (1967)
Das Futtern von in der freien Natur zubereiteten Speisen ist halt ein Symbol für das abschütteln von gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen, insbesondere dann, wenn man ein Millionärssohn ist der seinen eigenen Weg gehen will.

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08 Jan 2019 18:28 #917537 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Clambake (1967)
Ja. Das ergibt Sinn! :up:

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