file Fool

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18 Jun 2018 23:58 - 19 Jun 2018 00:18 #911682 von Atomic Powered Poster
Fool wurde erstellt von Atomic Powered Poster
Man mag es bemerkenswert finden, dass dem medialen Großereignis Aloha keine wohldurchdachte, hochkarätige Studio-LP des King auf dem Fuße folgte. Dass es aber nicht einmal zu einer halbwegs kohärenten Platte ohne blamable Totalausfälle reichte, das ist dann schon mehr als bemerkenswert, es ist, so kann man das wohl sagen, ein Ausdruck von Gleichgültigkeit, von fehlender künstlerischer Orientierung, von Geringschätzung des eigenen Publikums.

Fool (das eigentlich wieder einmal schlicht Elvis benannt war - welch Einfallsreichtum) ist ein Sammelsurium aus Resten, aus übriggebliebenen, keineswegs immer für eine Veröffentlichung geeigneten Aufnahmen. Elvis im Studio, Elvis Live, Elvis der am Piano stümpert, Elv1is der sich durch einen Dylan-Klassiker gurkt.

Wer einen roten Faden oder auch nur einen einheitlichen Sound erwartet, der ist hier falsch. Was aus den ohnehin erschreckend schwachen Sessions von 1971 noch herumlag, es war immer noch nicht scheiße genug um nicht für dieses Album aus dem Klo gefischt zu werden. "Love Me, Love the Life i Lead" ist ein Paradebeispiel für Elvis schlechte 71'er Form. Wer auf angestrengtes Herumknödeln steht, der wird hier einen Ohren-Orgasmus erster Güte erleben, alle anderen leiden körperliche Schmerzen.

Dass es noch weitaus schlimmer geht, das beweist der King in dem hochdramatischen "Padre". Der Gottesdiener der den Sänger einst vermählte wird hier voller Inbrunst vollgejammert weil die werte Angetraute die Biege gemacht hat. Sollte Elvis sie mit ähnlichen gesanglichen Höchstleistungen traktiert haben, ihr Wunsch den Star zu verlassen wäre nachvollziehbar.
Auch dem Priester mag man wünschen, dass unser Mann zeitnah von ihm abgelassen hat. Man könnte sich hier, da wir schon, wenn auch am Rande, über Religion sprechen, sogar zu der Behauptung hinreißen lassen, der voller Leidenschaft grauenhaft schief geschmetterte Schluss des Liedes sei der endgültige Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt. Er hätte, würde er existieren, so etwas wohl kaum zulassen können.......aber halt, eine solche Behauptung ist natürlich haltlos, würde sie doch den nicht zu unterschätzenden humoristischen Aspekt (so absurd schlecht, dass es schon wieder witzig ist) dieser komplett windschiefen und auf bizarre Art überambitionierten Aufnahme komplett unter den Teppich kehren.

Unter eben jenen Teppich hätte auch bereits erwähntes Dylan-Cover gehört. Es handelt sich dabei um einen ohne Klimax vor sich hin leiernder Jam, der wieder einmal nicht zu belanglos und fehlerhaft war (und das Ding ist absolut belanglos und fehlerhaft) um es nicht doch noch auf eine Elvis-LP zu schaffen.
Völlig in Ordnung ist es, wenn man so ein bisschen vor dich hin huddelt, sicher, aber auf einem regulären Album eines Mainstream-Popstars hat so eine Aufnahme, die weder Sorgfalt zu bieten hat noch eine verdammte Pointe, nichts zu suchen.

Dass Elvis nicht Klavier spielen konnte ist bekannt. Dass er es doch immer wieder tat verzeihlich, vor allem wenn es ihm dabei geholfen haben mag die eine oder andere besonders inspirierte Gesangsleistung auf Band zu bringen. Bei den 71'er Piano-Aufnahmen war das allerdings nicht der Fall. Schlechtes Klavierspiel, angestrengter Gesang, keine Dynamik und unzureichende Kenntnisse der Texte der aufgenommenen Songs ergeben in der Summe (völlig überraschend) nix gutes. Auch diese Aufnahmen haben auf einer regulären LP schlicht nichts zu suchen.

Immerhin, die 72'er Aufnahmen die man hier mit draufgepackt hat, sie sind besser. Das in Vegas aufgenommene "It's Impossible" ist ein sauber durchgesungener Song mit einem vernünftig ausgearbeiteten Arrangement. Man mag es im Kontext dieses, nun ja, "Albums" kaum glauben.

Die beiden Studioaufnahmen von 72 die man an den Anfang der LP gepackt hat, sie sind ebenfalls in Ordnung. Sicherlich nicht überragend gesungen (insbesondere "where do i go from here" läuft gesanglich alles andere als rund), aber insgesamt doch annehmbar, wenn auch wenig spektakulär.

Was der Hörer hier serviert bekommt ist, wenn man mal ganz ehrlich ist, als reguläres Album eines lebenden, atmenden Sängers, eines Sängers der jederzeit in ein Studio gehen und vernünftige Aufnahmen hätte machen können, eine bodenlose Unverschämtheit.

0,5*
Letzte Änderung: 19 Jun 2018 00:18 von Atomic Powered Poster.

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19 Jun 2018 00:08 - 19 Jun 2018 00:10 #911683 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Fool


Wer einen roten Faden oder auch nur einen einheitlichen Sound erwartet, der ist hier falsch. Was aus den ohnehin erschreckend schwachen Sessions von 1971 noch herumlag, es war immer noch nicht scheiße genug um nicht für dieses Album aus dem Klo gefischt zu werden. "Love Me, Love the Life i Lead" ist ein Paradebeispiel für Elvis schlechte 71'er Form. Wer auf angestrengtes Herumknödeln steht, der wird hier einen Ohren-Orgasmus erster Güte erleben, alle anderen leiden körperliche Schmerzen.


:grin:

Die erste Seite finde ich noch akzeptabel, vor allem das wunderschöne und daher auch zurecht von dir hervorgehobene It's Impossible, ist das Juwel dieser Scheibe. Die zweite Seite ist dann noch nicht mal akzeptabel. Auch ich finde die Piano Balladen unhörbar.

Sehr schwaches Album.
Letzte Änderung: 19 Jun 2018 00:10 von Earth Boy.
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19 Jun 2018 00:14 #911684 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Fool
Zu früh abgesendet, da gegen den Button gekommen. Die gröbsten Schnitzer habe ich korrigiert, die restlichen, da scheißt der Hund drauf, es ist spät.

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19 Jun 2018 08:22 - 19 Jun 2018 09:23 #911685 von Rider
Rider antwortete auf Fool

Zu früh abgesendet, da gegen den Button gekommen.

Auf der Maus ausgerutscht, was? :)

Die gröbsten Schnitzer habe ich korrigiert

Oh, wirklich? Dafür steht da aber noch ziemlich viel Text... :null:

Wann immer die Elvis-Macher nicht wirklich etwas anzufangen wussten mit dem Output ihres Schützlings, nannten sie das Ergebnis – paradoxerweise – „Elvis“. Nachdem RCA-Mann Steve Sholes Elvis Ende 1955 von SUN Records losgekauft hatte, und bevor überhaupt irgendwer bei RCA etwas mit ihm anzufangen wusste, hatte er bereits ein Album für den jungen Möchtegern-Star auf den Weg gebracht. Titel: Elvis Presley. Titel des zweiten Album: Elvis. Als Elvis 1968 ein Comeback wagte, und niemand eine Ahnung hatte, wo der Kahn hinsteuern würde, schien der passende Name für die legendäre TV-Show und das begleitende Album: ELVIS. Und als 1973 die größte TV-Show der Geschichte, Aloha From Hawaii via Satellite, hinter dem Weltstar lag, und man einen Nachfolger für das #1 Doppel-Live-Album auf den Markt bringen wollte, da nannte man dieses – in Ermangelung von Einfällen nicht nur inhaltlicher Natur – Elvis.

Elvis (The ‚Fool‘ Album) ist das dritte in einer Reihe von gerne als „Resterampen“ bezeichneten Alben der ersten Hälfte der 70er Jahre: 1971 machte Love Letters from Elvis den Anfang, 1972 legte man mit Elvis Now nach. Nun also die Zusammenstellung unter dem kurzen und (vermeintlich) aussagekräftigen Titel „Elvis“. Mit dessen Aussagekraft verhält es sich allerdings ähnlich wie mit der veröffentlichungstechnischen ”Strategie“, auf ein weltweit beachtetes Konzert und US #1-Album mit einer Zusammenstellung wie dieser zu antworten. „Warum?“ kann (und konnte) eigentlich die einzig nachvollziehbare Reaktion sein.

War es der Versuch, an das deutlich veränderte („balladenlastige“) Repertoire von Aloha from Hawaii anzuknüpfen und das Ganze als neuen „Elvis“ anzupreisen und zu verkaufen? Mit entsprechenden Singles war man bereits in den Jahren zuvor kläglich gescheitert. Burning Love dagegen war eine US #2-Single und sollte sich als Elvis‘ letzter legendärer Single-Hit erweisen. Sinnlos verheizt auf einem Harakiri-„Album“ mit dem vielsagenden Titel Elvis Sings Burning Love and Hits from His Movies. Noch Fragen?

Unter diesen Eindrücken hörte ich in den letzten Tagen Elvis nach langer Zeit einmal wieder, und ich muss sagen – um das Wort „zugeben“ einmal zu vermeiden -, dass es mir recht gut gefallen hat. Für sich genommen und an anderer Stelle im Katalog hätte es womöglich eine ganz schöne Sammlung depressiver „Midlife-Lebensbetrachtungs-Songs“ abgegeben.

Auch hier verhunzt der sprichwörtliche "Rohrkrepierer" den „Flow“ des Albums. Padre ist schlicht grausam und hat gute Chance, den Titel „Mieseste Elvis-Aufnahme aller Zeiten“ nachhause zu holen. Kurioserweise bezeichnete Elvis selbst es, wenn ich mich recht entsinne, in irgendeinem Interview als seinen (derzeitigen? Man kann es nur hoffen) Lieblingstitel von sich selbst (wer das bestätigen kann, bitte Kommentar hinterlassen).

Auch der Dylan-Titel Don’t Think Twice, It’s All Right und (That’s What You Get) For Lovin‘ Me von Gordon Lightfood haben hier, streng genommen, nicht wirklich was zu suchen. Im Rahmen des Versuchs, als Nachfolger für Elvis Country (1971) ein Folk-Album aufzunehmen – wobei wiederum die drei Titel, um die herum sich das Album gruppiert, It’s Still Here, I’ll Take You Home Again Kathleen und I Will Be True, entstanden sind -, kann man sie aber so stehen lassen. Irgendwie gehören sie alle zusammen, wenn der Fan natürlich auch ihr Erscheinen viel lieber auf einem Folk-Album gesehen hätte.

Schwamm drüber! Die Zusammenstellung funktioniert. Midlife-Crisis-Schmonzetten wie Fool und „Love The Life I Lead“ können sich als strapziös erweisen, werden aber vom unterbewerteten Where Do I Go From Here, das deutlich Richtung eines weiteren unterbewerteten Titels aus der „Folk-Session“, I’m Leavin‘, tendiert, qualitativ getragen. It’s Impossible, das Elvis einem „dinierenden“ Mittelklasse-Publikum in Vegas vorträgt (was für eine Verschwendung), ist und bleibt ein Traum.

Bleiben die drei oben erwähnten Songs It’s Still Here, I’ll Take You Home Again Kathleen und I Will Be True, die Elvis alleine am Piano präsentieren. Die gefühlte „Privatheit“ der Situation wird ergänzt durch die Tatsache, dass es Titel aus einer längst vergangenen Zeit sind, die er hier zitiert. Es sind Titel aus seiner Jugend, die er teilweise bereits über Jahre im privaten Umfeld gespielt hat.

Das Album macht sich recht gut. Den Fan interessiert nun natürlich in erster Linie der Bonus, den FTD dem Original-Album hinzugefügt hat. Aber auch abgesehen davon erfährt dieses eher wenig beachtete Album, das zweifelsohne seine Schwächen hat, das zu seiner Zeit vor allem völlig unpassend kam, vielleicht einmal wieder ein bisschen Aufmerksamkeit. Wie seine Schwächen, hat es auch seine Momente und die ein oder andere hörenswerte Aufnahme zu bieten.

Zwei Ligen über „Love Letters“ und durchaus auf Augenhöhe mit „Now“.

01. Fool 3/5*
02. Where Do I Go From Here 4/5*
03. Love Me, Love The Life I Lead 3/5* 0,5*
04. It’s Still Here 4/5* 0,5*
05. It’s Impossible 4/5*

06. (That’s What You Get) For Lovin‘ Me 3/5* 0,5*
07. Padre 1/5*
08. I’ll Take You Home Again Kathleen 4/5* 0,5*
09. I Will Be True 4/5* 0,5*
10. Don’t Think Twice, It’s All Right 4/5* 0,5*

© C. Reiter (2009)

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Letzte Änderung: 19 Jun 2018 09:23 von Rider.
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19 Jun 2018 09:10 #911688 von Atomic Powered Poster
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(Aus Ermangelung halber Sterne wurde in einigen Fällen aufgerundet)


Keine Ahnung ob du die Wertungen der einzelnen Tracks auch von Amazon reinkopiert hast, aber hier geht das z.B. so:

3/5* 0,5*

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19 Jun 2018 09:14 #911690 von Atomic Powered Poster
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Die gröbsten Schnitzer habe ich korrigiert

Oh, wirklich? Dafür steht da aber noch ziemlich viel Text... :null:


Schnarch ...

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19 Jun 2018 09:20 #911691 von Rider
Rider antwortete auf Fool

Die gröbsten Schnitzer habe ich korrigiert

Oh, wirklich? Dafür steht da aber noch ziemlich viel Text... :null:


Schnarch ...

Diese Nachricht enthält vertrauliche Informationen.

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19 Jun 2018 09:22 #911692 von king77
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Das Interview bei dem sich Elvis zu Padre als einen seiner Lieblingssongs äußert stammt vom 22.8.1958 u. Elvis meint hier die Version von Toni Arden die 1958 ein Hit war.
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19 Jun 2018 09:24 #911694 von Rider
Rider antwortete auf Fool

Das Interview bei dem sich Elvis zu Padre als einen seiner Lieblingssongs äußert stammt vom 22.8.1958 u. Elvis meint hier die Version von Toni Arden die 1958 ein Hit war.


Danke! Das macht es irgendwo dann doch erträglicher...

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19 Jun 2018 09:27 #911695 von king77
king77 antwortete auf Fool
Für mich spielt es keine Rolle weil mir gefällt Padre von Elvis sehr gut. Überhaupt Take 2 finde ich besonders geil.
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19 Jun 2018 09:32 - 19 Jun 2018 09:33 #911696 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Fool
Ich muss tatsächlich immer lachen wenn ich die Aufnahme höre. Diese fehlgeleitete Inbrunst, die dann in diesem schiefen, aber voller Überzeugung geschmetterten Finale gipfelt. ... finde ich tatsächlich lustig. Häufiger als alle zwei oder drei Jahre kann ich mir das allerdings echt nicht anhören.
Letzte Änderung: 19 Jun 2018 09:33 von Atomic Powered Poster.

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19 Jun 2018 09:37 #911697 von king77
king77 antwortete auf Fool
Ja gut ist deine Meinung. Du kannst dir ca. 50% der Elvis Songs nicht anhören, gut jeder wie er will.
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19 Jun 2018 09:57 #911699 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Fool
Keine Ahnung wie du darauf kommst, ich schrieb in den letzten Tagen zwei positive Rezensionen (und auch früher schon einige hier), und ich sage ja nichts dagegen, dass dir die Nummer gefällt. Und wenn ich mich kritisch über Alben wie dieses, speziell diese Nummer oder Soundtracks wie Double Trouble äußere, dann muss man halt auch sehen, dass wir in den Fällen über den absoluten Bodensatz in Elvis Werk sprechen. Dieses Album ist nun einmal alles andere als aus einem Guss. Und dazu kommt , dass Elvis bei der Hälfte der Lieder entweder den Text nicht parat hatte, schief singt, oder aber beides. Und ich bin der (anscheinend provokanten?) Meinung, dass das nicht der Anspruch sein kann, den Elvis an seine Alben hätte haben sollen. Zumal er ja, wie ich auch in meiner Besprechung schrieb, damals einfach in ein Studio gehen, und zehn akkurate Master hätte einspielen können. Sind das hier Aufnahmen die Elvis Talent entsprechen? Ist das das Beste was er leisten konnte, oder zumindest nahe dran? Nein? Dann wird man wohl einfach mal konstatieren dürfen, dass das Album scheiße und eine Frechheit ist.

Btw. Dass Elvis Padre gesanglich absolut nicht meistert, das Ende wirklich komplett schief singt, das kann man ja nun einmal hören. Und wir reden hier ja nicht von minimalen Fehlern, sondern von einem wirklich komplett falschen Ton. Dass dir die Aufnahme gefällt steht dabei nicht zur Debatte. Jeder wie er mag.

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19 Jun 2018 10:24 #911700 von king77
king77 antwortete auf Fool
So ist es, jeder wie er mag. Damit das jetzt nicht falsch rüberkommt von mir aus kannst du Reviews ohne Ende schreiben wenn es dir spaß macht egal ob positiv od. negativen Inhalts. Für mich sind Reviews von Tonträgern die ich seit 45 Jahren kenne ohnehin uninteressant weil ich habe mir schon lange darüber meine eigene Meinung gebildet u. aus der heutigen Sicht der Dinge sieht einiges anders aus als zu der Zeit der Veröffentlichungen.
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19 Jun 2018 10:31 - 19 Jun 2018 10:33 #911701 von Atomic Powered Poster
Atomic Powered Poster antwortete auf Fool
Das ist total in Ordnung. Wenn man sich allerdings in eine Diskussion "gefällt mir, gefällt mir nicht" einschaltet, was keiner muss, was du aber tust, dann wäre es halt auch schön, wenn man diese Meinung auch ein wenig begründet, auf das vorab geschriebene eingeht. Se es nun sachlich oder emotional.
Letzte Änderung: 19 Jun 2018 10:33 von Atomic Powered Poster.

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