file Wann ist ein Master ein Master?

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14 Okt. 2009 16:46 #753898 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

nochmal RCA legt fest, welcher Songtake/spliced take/Live take ein Master ist, egal welche Version veröffentlicht wird. Die Masterversion muss nicht identisch mit der veröffentlichten Version sein.

Nein. Ein Master wird dadurch gegenüber allen anderen Versionen zum Master, dass es veröffentlicht wird. Egal, welche Version vorher so genannt werden. Durch Erstveröffentlichung einer anderen Version wird diese dann zum Master. Eine Veröffentlichung ist ja das entscheidende Merkmal. Eine unveröffentlichte Aufnahme kann man lediglich intern als Master bezeichnen, solange keine andere Aufnahme veröffentlicht wird, die nicht ausdrücklich als "Alternate Master" oder "Outtake" veröffentlicht wird. Zumal es Schwachsinn wäre, einen "Alternate Master" oder "Outtake" von einem Song zu veröffentlichen, den bisher kein Mensch als Master kennt.

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14 Okt. 2009 16:46 #753897 von Harty
Harty antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?
man braucht in diesem Forum nur MW oder Circle zu fragen, die wissen alles besser, egal was RCA im Katalog schreibt.. Denn wenn es da steht, ist es eh Murks.

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14 Okt. 2009 16:48 #753899 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

... man wußte, dass man mit CRYING IN THE CHAPEL im Jahre 1965 den Beatles den Wind aus den Segeln nehmen würde.... und sparte den Song deshalb auf. :smokin:

Schöner Gag. Hat aber nicht funktioniert, denn die Beatles kamen mit so ziemlich allem, was sie machten, auf Platz 1, "Crying In The Chapel" hingegen "nur" auf Platz 3. Trotzdem eine beachtliche Leistung, zumal mit einem Song, der nicht gerade zu der Zeit passte und zudem noch uralt war.

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14 Okt. 2009 16:52 #753902 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

man braucht in diesem Forum nur MW oder Circle zu fragen, die wissen alles besser, egal was RCA im Katalog schreibt.. Denn wenn es da steht, ist es eh Murks.

Was RCA im Katalog schrieb, war lediglich eine Willenserklärung. Die wurde aber hinfällg durch die Veröffentlichung der Aloha-Version.

Wenn ein Autohersteller einen Erlkönig baut und beschließt, das Teil in Serie zu geben, es aber - aus welchem Grund auch immer - dann verwirft, in der Garage stehen lässt und ein paar Jahre später ein ganz anderes Modell in Serie gehen lässt, das nur den gleichen Namen trägt, was ist denn dann das offizielle Model - der Erlkönig, dem man übereilt das Prädikat "serienreif" verpasst hat oder das Model, das dann tatsächlich in Serie gegangen ist? Und wie sieht's bei einer Software-Firma aus? Ist die Beta-Version, die zuerst da war und nur von einer kleinen Zahl von Anwendern getestet wurde, das offizielle Produkt oder das, was am Ende in den Laden kommt?

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14 Okt. 2009 17:03 #753905 von Jim Knopf
Jim Knopf antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

Nein. Ein Master wird dadurch gegenüber allen anderen Versionen zum Master, dass es veröffentlicht wird.

Sorry, aber das habe ich anders gelernt. <_<

Ich kannte den Begriff "Master" immer aus dem technischen Bereich und habe ihn immer damit in Verbindung gebracht. Master bedeutet für mich die endgültige Aufnahme/Abmischung auf ein bestimmtes Medium (damals Magnetband) und die damit verbundene endgültige Archivierung.

Daß der Begriff jetzt durch den Veröffentlichungzeitpunkt bestimmt wird, höre ich das erste Mal. :null:

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14 Okt. 2009 17:03 #753906 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

...egal was RCA im Katalog schreibt..

Ja, es ist auch egal, was die 1970 geschrieben haben. Das galt dann halt nur bis 1973, als sie eine andere Version veröffentlichten und sich dazu entschlossen, die 70er Version im Archiv zu versenken. Die trug dann zwar immer noch die Bezeichnung "Live Master", war aber de facto keiner mehr.

Denn wenn es da steht, ist es eh Murks.

Seit Januar 1973 ist es Murks und wurde von einer anderen Realität eingeholt. Hast Du Dich noch nie im Leben umentschieden? Wenn Du Dich heute entscheidest, bei der nächsten Bundestagswahl SPD zu wählen, aber am Wahltag an der Urne Dein Kreuzchen doch bei der CDU machst, dann kriegt auch die CDU die Stimme und nicht die SPD.

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14 Okt. 2009 17:08 #753911 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

Ich kannte den Begriff "Master" immer aus dem technischen Bereich und habe ihn immer damit in Verbindung gebracht. Master bedeutet für mich die endgültige Aufnahme/Abmischung auf ein bestimmtes Medium (damals Magnetband).

Daß der Begriff jetzt durch den Veröffentlichungzeitpunkt bestimmt wird, höre ich das erste Mal.

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14 Okt. 2009 17:15 #753915 von Jim Knopf
Jim Knopf antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

Das ist der produktionstechnische Master-Begriff, abgeleitet vom Wort "Mastering". Völlig korrekt. Wenn sie aber am nächsten Tag den Song nochmal neu abmischen und neu mastern und er so auf die Platte kommt, dann wird die Arbeit vom Vortag zum "Alternate Master".

Ok, aber er wurde ja nicht neu abgemischt o.ä. Er wurde ja 1970 archiviert (mit Nummer etc.) und später so veröffentlicht. Somit müßte er "produktionstechnisch" der Master sein.

Wenn Du das natürlich von der Veröffentlichungsseite siehst, hast Du natürlich recht, daß dann 1973 der Master wäre (da als erster veröffentlicht). Nur zweifle ich (etwas) daran, daß das die fachspezifische Begründung für den "Master" ist. :null:

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14 Okt. 2009 17:24 #753916 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?
Wir unterscheiden ja - besonders bei Elvis - zwischen Studio-Master und Live-Master, was schon sehr ungewöhnlich ist und vor allem daran liegt, dass Elvis Songs als Live-Versionen veröffentlicht hat, die er nie im Studio gesungen hat. Findet man bei anderen Künstlern eher selten.

Was passiert im Normalfall, wenn ein Künstler eine Live-Platte rausbringt? Es werden etliche Konzerte mitgeschnitten, dann werden die jeweils besten Versionen rausgepickt und zu einem "zusammenhängenden Konzert" zusammengeschnitten. (Geschah bei Elvis besonders deutlich auf "In Person" und "On Stage".) Dabei kann es sogar sein, dass man zuerst eine andere Version als "Live Master" auserkoren hatte, sich aber dann aus irgendeinem Grund umentschied. Entscheidend ist, was dann auf die Platte kommt - das ist der Live Master.

Im Fall von "Something" war es letztendlich nichts anderes: Man hatte etliche Live-Versionen dieses Songs (3 von 1970 und 2 von 1973) und entschied sich dann, die vom 14.1.1973 zu veröffentlichen. Damit ist Aloha der Live Master, frei nach dem Motto: "Was interessiert mich mein Geschwätz von 1970?"

Zudem wage ich zu bezweifeln, dass "Something" 1970 überhaupt abgemischt und gemastert wurde. Alle Versionen, die wir seit Mitte der 90er davon bekamen, waren neue Mixe. Das spricht sehr dafür, dass es von 1970 überhaupt keinen Mix gab. Und das wiederum spricht sehr dagegen, dass man eine 1970er Version auch nur annähernd als Master bezeichnen könnte, denn eine nur als Mehrspuraufnahme vorliegende Produktion, die weder abgemischt noch gemastert ist, kann man nicht "Master" nennen.

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14 Okt. 2009 17:33 #753918 von Jim Knopf
Jim Knopf antwortete auf Wann ist ein Master ein Master?

Zudem wage ich zu bezweifeln, dass "Something" 1970 überhaupt abgemischt und gemastert wurde. Alle Versionen, die wir seit Mitte der 90er davon bekamen, waren neue Mixe. Das spricht sehr dafür, dass es von 1970 überhaupt keinen Mix gab. Und das wiederum spricht sehr dagegen, dass man eine 1970er Version auch nur annähernd als Master bezeichnen könnte, denn eine nur als Mehrspuraufnahme vorliegende Produktion, die weder abgemischt noch gemastert ist, kann man "Master" nennen.

Eine schöne Assoziationskette, die natürlich nur auf einer Spekulation aufbaut. :devil:

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