file Elvis Stimme

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05 Sep 2005 14:09 #403967 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf Elvis Stimme

<span style='color:yellow'>Ich spiele seit 1973 verschiedenste Instrumente, seit 1982 bin ich Sänger, und ich habe seitdem eine ganze Menge Lehrer "verschlissen", sowohl für Instrumente wie auch für Gesang. </span>

Ahnte ich es doch: du bist völlig untaleniert. Aber erklär mir mal, wie man "instrumente für den Gesang" verschleissen kann. Was sind denn Gesangsinstrumente? Eine Art Penisstütze für die Stimmbänder? Hantelbank für die Stimmbänder? Erklär mir das mal bitte.

Mann, Mann, Mann. Was soll sowas?

<span style='color:yellow'>ich selber besitze das Buch auch (jedoch nicht die akutelle Ausgabe von 2004, sondern eine ältere aus den 90ern), habe es nur leider momentan verliehen und kann daher jetzt gerade nicht daraus zitieren</span>

Klar doch....So ein Pech aber auch.


Und was soll dieser Vorwurf? Ist es so wichtig, daß man ein Buch hat, gelesen hat und vorweisen kann???

Bei solchen Seitenhieben mußt Du damit rechnen, daß kaum noch einer mit Dir diskutiert. :null:

<span style='color:yellow'>Dieses Werk, das mir vorliegt, stieß in Fachkreisen auf hohe Anerkennung und bescherte dem Verfasser einen lukrativen und prestigeträchtigen Lehrauftrag. </span>

Woher hast du sie denn? ich würde die gern auch bestellen. Zu Diplomarbeiten gibt es nämlich unzählige seiten im Netz. Aber ich vermute, du hast sie privat bekommen, oder? Weisst du was ich vermute? Du bist Student der musikwissenschaften, und zitierst die ganze Zeit aus deiner eigenen Diplomarbeit.


Daneben, Holmes. Aber völlilg. Wie kommt man auf sowas? :schoeni:

<span style='color:yellow'>Es ist richtig, dass die dritte Form, die tatsächlich ein Tremolo ist, auch unter den Oberbegriff "Vibrato" gepackt wird, wie der Begriff "Zwerchfellvibrato" ja schon sagt. Das ist der Punkt, in dem Wikipedia durchaus Recht hat. Jedoch muss man bei "Literatur" immer unterscheiden zwischen klassischem Kunst-Gesang, wo das "Vibrato" gar nicht genau klassifiziert wird und eher von dem "komplexen Vibrato" ausgegangen wird, und der Populärmusik, wo es sehr wohl eine Rolle spielt, welche Art von "Vibrato" eingesetzt wird.</span>

Ja was denn nun?`also so ein hin

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05 Sep 2005 14:41 #403994 von Blues Boy
Blues Boy antwortete auf Elvis Stimme

Hier schlage ich nochmal meine Super-Idee vor: Ein Thread mit namenlosen Soundsamples zur Beurteilung durch die Gesangsfachleute.

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05 Sep 2005 15:35 #404006 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Elvis Stimme
@Copper:

<span style='color:yellow'>Wichtiger wäre eine Kinderstube gewesen. </span>

Die ist schon da, wenns drauf ankommt. Keine Sorge.

@Harty:

<span style='color:yellow'>aber eine gute.... </span>


auch das. selbstverständlich. Außerdem liebe ich meine Mutti :rose: :devil:

@Timothy:


<span style='color:yellow'>Nur fürs Protokoll: Man kann sich nicht (selbst) entschuldigen, man kann nur um Entschuldigung bitten. Ein gern gemachter Fauxpas, der immer wieder Leuten unterläuft, die ihre eigene Muttersprache nur unzureichend beherrschen und ihre Feinheiten nicht wirklich zu erkennen und zu nutzen in der Lage sind.</span>

Ach weißt du..."Entschuldigung"= Ent - Schulden....Das heißt also ersteinmal, das unabhängig voneinander mindestens zwei Seiten zu einem Urteil kommen müssen: Schuld oder Nichtschuld. Wenn ich nun der Meinung bin, mich schludig gemacht zu haben, dann obliegt es auch allein meiner Entscheidung, mich zu ENT Schulden, indem ich sage "Entschuldigung", allein für mein Gewissen. Ob du überhaupt eine Schuld in mir sahst, oder ob du diese Entschuldigung akzeptierst, ist erst einmal völlig irrelevant. Meine Entschuldigung galt also in erster Linie erst einmal mir, nicht dir. Ob du das akzeptierst oder nicht, ist mir daher eigentlich egal. Ich mache nämlich meine Entscheidung, einen Fehler begangen zu haben oder nicht, nicht davon abhängig, wie du das werten könntest. Bei Anderen schon. Manchmal bemerkt man ja eine Bemerkung und bemerkt nicht wie bemerkenswert verletzend das war. Zum Beispiel weiß ich ja gar nicht, ob du überhaupt die Notwendigkeit gesehen hast, das ich mich entschuldigen musste. Vielleicht bist du ja derartige Kritik auch von Anderen gewohnt, und lebst damit.
Ansonsten müsste man ja jedesmal erst vorher anfragen, ob man sich entschuldigen soll, damit man weiß, das man sich entschuldigen müsste, was dann die Entscheidung eines Jeden selbst ist. Und die Frage, ob eine Bitte um Entschuldigung akzeptiert wird oder nicht, spielt nur dann eine Rolle, Timothy, wenn man impliziert, das der sich Entschludigende ein Interesse daran hat, das ihm das Opfer mutmasslich verzeihen möge. Dies war aber, wie ich schon sagte, in Bezug auf dich nicht der Fall.





So. Nun zu BigHunk. Es schmeichelt mir, das sich jemand die Mühe macht, meine Doktorarbeit zu lesen. Und zwar komplett. :up:






Nun denn:


<span style='color:yellow'>Sehr geschickt. Ich fasse zusammen: Geschlechtsteillänge wieder normal - dafür sexuell frustriert!
Aber egal, ich sehe das eh nicht so eng (war ja nicht meines, um das es hier ging ) und immerhin hast Du Dich entschuldigt, was hier selten vorkommt. Daher: Hut ab. Weiter.</span>

Mir war gar nicht bewusst, das ich das miteinander gekoppelt habe. lalla

<span style='color:yellow'>Grundsätzlich verstehe ich, glaube ich, was Du meinst, aber teile diese Meinung nicht. Desweiteren ist "singen können" und "singen können" auch nicht in jedermanns Ohr das gleiche, bzw. liegt vielleicht manchmal auch ein bißchen im Auge (bzw. eben Ohr) des Betrachters.
Mich würde nun letztlich mal interessieren, wie Du ein Soundsample von Timothy wertfrei beurteilen würdest, ohne daß Du weißt, daß er es ist, der da singt. Ob ich mal einen Thread mit ein paar Beispielen aufmache oder es lieber lasse - weil mir nach dieser Ankündigung davon abgeraten wurde? </span>

Was das "singen können" angeht geb ich dir Recht. Liegt immer im Ohr des Hörers. Aber ab einem gewissen Punkt ist es MEIST jedoch so, das man konstatiert "Er kann singen" oder, im ungünstigen Fall "Er kanns nicht". Auf Elvis: da wird niemand behauoten, er konnte nicht singen, selbst wenn man vieles miserabel fand.

Thema Sideburns: Wenn mir gefällt, was er singt, oder wie er singt, sage ich das auch. Ob ich seine Meinung sonst teile oder nicht, oder ob ich ihn leiden kann oder nicht. Ich kann sachliche Betrachtung und persönliche Äußerungen sehr gut trennen. Andererseits ist es auch ein Problem, wenn mir wirklich nicht gefällt, wie er singt, weil ich mich dann ja der Kritk ausgesetzt sehe, zu diesem Urteil nur aufgrund meiner Meinung über ihn zu kommen. Aber das erübrigt sich sowieso, weil ich weiß, ds er nicht singen kann. Wenn er genügend Selbstvertrauen hätte, hätte er doch schon lange ein Link zu einem Demo von ihm gesetzt. ;)

<span style='color:yellow'>Ich selber spiele z. B. ein klein bißchen Gitarre und glaube schon, daß ich daher die Qualität eines Gitarrensolos ganz anders beurteilen kann, wie ein Nicht-Gitrarrist. Auch, wenn ich das Solo nicht hinkriege, weiß ich aber genau, wie fingerfertig o- äh. der Spieler ist / sein muß. Ich nehme an, so in etwa meinst Du das....</span>

Exakt.


<span style='color:yellow'>Ich nehme an, Du singst selber und bist der Überzeugung, daß Du Vibrato und Tremolo kannst. Da Du Dir aber nach all den wissenschaftlichen Beiträgen hier nun selbst nicht mehr so sicher bist, relativierst Du das mit "ist manchmal nicht zu unterscheiden". So werde ich demnächst auch argumentieren, wenn ich mal irgendwie einen Ton "zum Schwingen kriege"! </span>

Nein, das meinte ich technisch. Ich kann Tremolo und Vibrato, in der Tat. Aber das spielt keine Rolle. Was ich mit der Unterscheidung meinte ist, das ich einen Song mit Tremolo singen kann, aber auch mit Vibrato. Bei sehr schneller Frequenz beispielsweise wechseln viele häufig ins Zwerchfellsche Tremolo, während bei langsamer Schwingung in der Stimme eher das Vibrato im Kehlkopf zum Einsatz kommt, sofern man es überhaupt kann. Oft ist es aber eine Mischform von beidem, und man kann ein Tremolo so perfektionieren, das man nur sehr schwer unterscheiden kann, woher die Schwingung nun kommt. (Wobei das auch viel von persönlichen Dingen abhängt: Wie klingt die Stimme, wie deutlich sind Töne zu hören etc.) Ich würde ja ZU GERN mal live mit Timothy und Michael Gesangsproben für exakt diese Unterschiede machen. Übrigens: Elvis hat das Tremolo für alle hörbar in seiner unverwechselbaren Art in Bild und Ton dokumentiert: Als er bei TTWII im Rehearsal beim singen ein Schaf mimt. Mit dieser Selbspersiflage hat er sich selbst übetroffen.

<span style='color:yellow'>Das klingt allerdings jetzt ziemlich überheblich und tut der ansonsten tollen Diskussion sicherlich nicht gut. Außerdem brauchtest Du Dich ja nicht angesprochen fühlen, da man aus Deinen Bemerkungne bez. "man muß es erstmal selbst können" ja entnehmen kann, daß DU ein versierter Musiker bist! </span>

Klang das überheblich? Ok, ich habs zurück gegeben. Ich mag nämlich überheblichkeit gar nicht. Kann das aber auch sein, natürlich. Nein, ich bezeichne mich nicht als versierter Musiker. Ich habe diesbezüglich auch nichts studiert. Wie übrigens alle Anderen hier auch nicht. Ich singe shcon sehr lange, wie sicherlich viele hier. Ich weiss nicht wie Andere hier singen, oder singen können. Ich trete auch nicht auf. Ich kann aber singen, das kann ich ganz selbstbewusst sagen, da viele mich schon oft genug hörten. Ich hatte das große Glück, einen alten Musiklehrer zu kennen, zu dem ich die anfänglichen Jahre oft ging. Daher kenne ich von ihm die theoretischen Grundlagen. Er sagte aber immer, und ich bin froh über diese "Lehre", er sagte immer, ich solle den technischen Quatsch vergessen. Ein Lied hören, und es singen, wie man fühlt. Das kam mir gelegen da ich das von Elvis kenne. Erst viel später begriff ich, wie mein Lehrer das eigentlich meinte. Daher kenne ich mich schon mit den theoretischen Grundlagen ein wenig aus, die sind aber VÖLLIG EGAL in Bezug auf gutes Singen. Es hilft rein gar nichts. Wer kein Gefühl für Musik hat, oder für eine spezielle Interpretation, der kanns vergessen. Grausam sind "technische" Sänger, es gibt nichts schlimmeres als diese. Am besten singen immer noch die, die es nach Gefühl lernen. Ich habe Achtung vor guten Sängern, nicht vor guten "Wissern". Das sind meist völlig untalentierte Fachidioten.


<span style='color:yellow'>Erstens: Mit "künstlerischer Freiheit" kann man so ziemlich alles entschuldigen und wegdiskutieren! </span>

Ja, so hatte ich es aber nicht gemeint. Ich meinte wirklich die künstlerische Freiheit von Elvis auf Basis seines Könnens, es alternativ singen zu können.

<span style='color:yellow'>Zweitens: Umgekehrt kann auch ein Schuh draus werden: Die Unfähigkeit, gleichmäßiges Vibrato zu singen, als Verspieltheit hinzustellen, ist nämlich auch eine gewagte These.</span>

Stimmt, weil man nämlich hört, ob einer Intonationsunsicher ist und "rumeiert", oder ob jemand mit seiner Stimme spielt. Denn dann kennt man von denen ja auch meisterhafte Interpretationen, von Unfähigen nicht.

<span style='color:yellow'>Vor allem führst Du Dich hier selbst ad absurdum. Erst sagst Du: Elvis war der perfekte "Mr. Vibratremolo" und im nächsten Satz sagst Du: "Das hat er aber nie gezeigt - wegen seiner Verspieltheit".</span>

Bei den Songs die Michael ansprach. Wir wissen dch alle, das elvis konnte, wenn er wollte. Er hat doch genügend diesbezügliche Tondokumente hinterlassen. Er war schon in den 50ern Perfekt. Eine große Interpretation ist für mich beispielsweise "Dixieland Rock", in dem Elvis -Tremolo und Vibrato nutzt, und das Vibrato für sein Alter sehr beachtenswert weit treibt. Da lief Gefahr, das es außer Kontrolle gerät. Tats aber nicht.


<span style='color:yellow'>Genauso könnte man ALLES behaupten. Elvis war der perfekte Konzertpianist und Opertenor, der bis zum hohen D kam.... ebenso war Elvis ein hervoragender Maler und ..... leider hat er all das aber nie bewiesen. Er war zu verspielt. </span>

Mensch BigHunk.....sei doch mal nicht so "verspielt" ;) Du weißt genau wie ich das meinte. :naughty:


<span style='color:yellow'>Das mit "Elvis' schwarzer Stimme" habe ich nie verstanden. Aber hier erinnere ich mich an eine sehr interessante Diskussion mit Herrn Sideburns. Der meint, es GEBE nämlich gar keine schwarzen Stimmen. Aber dazu hole ich (wenn er den letzten Forumscrash überlebt hat) lieber nochmal den alten Thread hervor, anstatt jetzt hier so abzudirften.</span>

Für mich klingen zum Beispiel zwei Lieder von Elvis schwarz, die nie in dem Zusammenhang erwähnt werden: A Mess Of Blues und I Believe. Im übrigen: Eine schwarze Stimme klingt anders. Das hört man schon im Gespräch mit Schwarzen, dazu müssen sie nicht singen. Und ich kenne nun einige schwarze Männer. Aber man muss das nicht hören können BigHunk. Im Grunde ist das auch von untergeordneter Bedeutung. Aber ganz deutlich hörst du den Raum und das Rasseln in den Stimmen von Louis Armstrong und Mahalia Jackson. Oder John Lee Hooker. Weiße klingen nie so. Elvis' Jailhouse Rock hat stimmlich zum Beispiel sehr viel Ähnlichkeit mit God Golly Miss Molly. ich habe mich immer gefragt, ob man schwarze Stimmfärbung erlernen kann, oder ob man sie in sich tragen muss. Und ob diese schwarze Stimmfärbung ein "Mehr" gegenüber einer weißen Stimme ist, oder nur ein "Anders". Ich weiß es nicht.

<span style='color:yellow'>Elvis war eben Audiodidakt.</span>

Kurze Zwischenfrage: Audiodidakt, oder Autodidakt? Aber: Einer der besten Sätze in diesem Thread. Bravo. Besser hätte man es nicht formulieren können. Eigentlich ärgert es mich ein bisschen, das ich mit meiner überragenden Intelligenz nicht auf diesen Satz kam. Aber das gebe ich natürlich nicht zu. (Ich hoffe, das nun nicht wieder Einige völlig missverstehen (wollen))

Andererseits: Weiß jemand, was Elvis eigentlich für Bücher im Laufe seines Lebens so las? Aber er beschrieb ja oft Schwarze, und Weiße wie Dean Martin, als Vorbilder.

<span style='color:yellow'>Ob sich das Wort "aufwärmen" wirklich auf die Temperatur eines Muskels bezieht, weiß ich nicht.
Aber was ich selber feststellen konnte ist: Wenn man ein Lied mehrfach singt, wird es meist immer besser. Das muß aber nicht am Einsingen liegen sondern daran, daß man beim zweiten Durchlauf Stellen verbessert, die man im ersten noch nicht gut gemeistert hat usw. - hör Dir mal an, wie unreif oft ein Take 1 noch klingt. Oder geht Dir das nicht so, wenn Du von Dir Aufnahmen machst?</span>

Doch, geht mir auch so. Das sind aber zwei Prozesse die man unterscheiden muss. Der Erste ist der rein physische, die Schwingbarkeit der Stimmbänder während der Trainingsminuten zu verbessern. Die Bänder werden durch das Einsingen vorgestrafft, gereinigt, sie werden viel stärker durchblutet und verändern ihre Konsistenz und Form, die Weichteile im Kehlkopfraum passen sich an. Und hier beginnt der 2. Prozess: die Koordination, und "Bewegungsmuster". Der Körper resp. das Hirn speichert bestimmte Bewgungsabläufe, sichtbare und nichtsichtbare ab. Das sind feste Programme. Wenn ich nun beginne zu singen, dauern zum einen die physischen veräänderungen ihre Zeit, und durch das "Einsingen" werden auch die Bewegungsabläufe, das heißt, das "wie singe ich" bzw. "wie hab ich das bisher immer gesungen" von Hirn abgerufen. Diese Vorgänge sind nicht zu unterschätzen. Das unterscheidet einen Profisänger auch von einem Laien. Am deutlichsten wird das, wenn man gern mit viel vibrato singt, wenn man lange Zeit, z.B. ein halbes Jahr nicht singt, und dann wieder anfängt. Man ist erstaunt, wie nicht nur die stimme nicht funktioniert, auch nach dem Training nicht richtig, sondern wie die "Bewegungsabläufe", wie der Kehlkopf schwingt, wie man ihn einsetzt, gar nicht funktionieren. das liegt einerseits an dem fehlendem Training der Stimmbänder, und zum anderen müssen die Gehirn abgespeicherten und Programmierten "Bewegungsabläufe" erst wieder reaktiviert und neu justiert werden.
Bei mir ist das so: Wenn ich jeden Tag oder alle 2 Tag singe, brauche ich nur ca. 10 min bis ich sage, ich bin 100% auf Leistung. Für normale Tonlagen brauche ich gar kein Training, allerdings habe ich zu Beginn Probleme in den Endbereichen: Hohe Töne, und tiefe Töne, hier aber nicht der Ton an Sich, sondern das Volumen. Nach einer Woche Pause sind es 30 min. Pausiere ich ein halbes Jahr, brauche ich ca. 2 Wochen mit täglich ca. 30 bis 60 min singen und jeweils einem Tag Pause, bis ich sagen kann, das ich die alte Form wieder habe. Singe ich normal auch mit anstrengenden Passagen kann ich das ca. 3 Stunden ohne Verschleisserscheinungen im Stimmbild. Songs, die ausserordentlich intensiv von mir gesungen werden, wie Hurt, Unchained Melody, Ill Never Fall in Love (eignet sich auch gut zum warmsingen), What Now My Love, Its Over, einige 77er Versionen von My Way und vor allem You Gave Me A Mountain, kann ich oft nur einmal und maximal 5 dieser Songs in der Intensität, weil das eine enorme Beanspruchung der Bänder (also bei mir, bei anderen mag das anders sein) ist, und ich danach spüre, das ich sie nicht noch einmal so klar singen kann. (Und auch nicht will) Übrigens sind das alles meine Favorites, sie sind wunderbar zu singen. Aber das sind sehr individuelle Vorlieben. Jeder konzentriert sich da auf anderes.

<span style='color:yellow'>Na ja, hier kann ich Deine Meinung sehr gut nachempfinden. Vielleicht liegt das aber daran, daß wir keine Gesangsausbildung hatten und daher die Notwendigkeit des Warmsingens unterschätzen.... </span>

Bezüglich C.C.Rider: Ich habs ja eben beschrieben: Warm Singen ist wichtig. Im Sinne des Abrufens der Bewegungsmuster und der Vorbereitung der Stimmbänder. Ein "Aufwärmen" von Muskeln ist völliger Blödsinn oder ein "Vordehnen" der Muskeln ist ebenso Quatsch. Das sind Märchen die sich zum Teil bis heute halten, aber sie sind sportwissenschaftlich längst überholt. Im Gegenteil: Aufwärmen ist bei Krafttraining beispielsweise kontraproduktiv weil es den Muskel eben vorbereitet und so den Superkompensationseffekt verringert, und allgemein passieren die meisten Unfälle beim "aufwärmen", weil Mus´keln und Bänder überdehnt werden. Und gar nicht gedehnt werden müssen.
Es hat aber weder eine Wirkung auf die Gesundheit der Stimmbänder, noch ist es wirklich notwendig. Es ist eher eine Empfindung des Sängers selber. Aber oftmals hört oder spürt das nur der Sänger selbst, nichtmal die Hörer.

<span style='color:yellow'>Man kann die Aufnahmetechnik der 50er bis 70er Jahre (nämlich auf Tonband) in keinster Weise mit der heutigen vergleichen. Natürlich sang Elvis mehrere Takes, bis er zufrieden war und das Ergebnis als "gut" bzw. als "geht nicht besser" ansah. Das ist aber kein Vergleich zu heute.
Heutzutage singt der Sänger im Studio einen Take, und so ziemlich alles, was daraus verwendbar ist, landet letztlich auf der CD. Jeder Refrain, ja zum Teil jedes Wort, was doppelt vorkommt, wir nur einmal aufgesungen und immer wieder hinereinander kopiert. Und bei einem komplizerten Ende singt man nur die letzte Zeile SO OFT, bis sie paßt oder so dicht am richtigen Ton dran ist, daß der PC das angleichen kann. Und eben nicht - wie Elvis - noch einen kompletten Take und noch einen. Dafür ist die Studiozeit viel zu teuer. Leider fehlt es dem Lied nachher dann meist an "Leben", denn es ist ein reines Kunstprodukt. Mir persönlich graut es immer, wenn ich höre, daß genau diese Stelle mit dem Atmer und der Schleife schon dreimal vorkam in dem Song.... </span>

Geht mir auch so. Aber es ging - wenn ich das richtig verstanden habe - darum, das Michael meinte, Elvis habe nicht geschummelt. Ich sagte ja, das es eine Frage ist, wie man das definiert, was Schummeln ist, und man die heutige PC Technik nicht mit den damaligen Analogaufnahmen vergleichen. (Wobei heute auch noch viele auf Band aufnehmen). Aber DAS Elvis faktisch geschummelt hat, indem er ein Lied mehrmals aufnahm, und dann die besten Teile zusammengeschnitten wurden, ist nunmal ein Fakt. So gesehen ist das nichts anderes wie die heutige Korrektur am PC, nur das die eben wesentlich einfacher ist, und den Sänger entlastet. Ich beispielsweise betrachte das bei Elvis nicht als Schummelei, weil ER das selbst so sang, auch wenns zusammengeschnitten wurde. Außerdem war das schon immer Gang und Gäbe in der Musikindustrie, und Elvis war eher jemand, bei dem das nicht so häufig zur Anwendung kam. Trotzdem hat mich seinerzeit gewundert, wie perfekt man das in den 50ern anwandte.

<span style='color:yellow'>Das hier ist jetzt allerdings der Gipfel.
Elvis eine nachlässige Interpretation vorzuwerfen ist die eine Sache (hat es hier schon öfter gegeben und ist zuweilen sicher auch durchaus berechtigt), aber dann jovial anzubieten, es selbst mal eben "besser" zu interpretieren, das ist schon ein Knaller. Das ist neu, das hat noch keiner gebracht.
Her mit Deiner Version, so gespannt war ich selten! </span>

Oh Gott, jetz hab ich mich wohl zu weit aus dem Fenster gehangen, oder? (Wie komm ich denn aus der Nummer wieder raus?) Ich sings mal, versprochen. Aber das geht nicht von jetzt auf gleich. Gib mir da paar Tage Zeit. Ich verspreche, das ich das nicht sage in der hoffnung, das du es möglichst bald vergisst. Aber hast du bei dem Song nicht das Gefühl, das er einfach unfertig und unausgegoren ist? Hätte da noch andere Beispiele parat. Ich meine nicht die Schlechtheit eines Songs an sich, sondern, das manche einfach den Eindruck erwecken, als seien sie gar nicht fertig komponiert, und Elvis nichtmal die Melodie richtig intonieren kann. (Summer Kisses Winter Tears, I Need Somebody, Animal Instinkt, Wisdom Of The Ages) Letzteres übrigens ein sehr schönes Lied, aber völlig im Arrangement verdorben, nachdem der Beginn so vielversprechend ist.

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  • Anonymous
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05 Sep 2005 15:37 #404007 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Elvis Stimme
Oar, ja toll BigHunk, wieso gehen denn deine Antowerten jetzt auf einmal weiter? <_<

Ich dachte du warst fertig. Na ok, kann nich jeder so jung, dynamisch und schnell sein wie ich. ;) ;)

Ich mach für heute Schluss hier, ich muss endlich weg vom PC. Bis später.

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  • Gelöschter Nick
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05 Sep 2005 15:43 #404008 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

2. war meine Äußerung bezüglich Timothys Schwanzlänge nicht beleidigend gemeint. Ich nehme sie aber zurück, das es mir nicht gelang, denn sinn dieser Äußerung richtig rüberzubringen. Ich bin schwul, und unter schwulen ist schwanzlänge und alles was sich damit befasst kein Thema, wo man beleidigt sein muss. Das sind erfahrungsgemäß nur Heterojungs/männer, da diese erfahrungsgemäß überhaupt kein verhältnis zu ihrem brsten stück haben, und verklemmt und sofort alles als persönlichen Angriff sehen. Glaub mir, ich kenne mich da bestens aus. Meine Äußerung sollte nichts weiter bedeuten, als mit dem völlig themenfremden Beitrag Timothy etwas von seiner Aufgeregtheit herunter zu bringen, und 2. in dieser Metapher auszudrücken, das sexuell frustrierte ihre agression auf andere Themenbereiche verlagern. Das hatte also REIn GAR NICHTS mit seiner Schwanzlänge zu tun. Wie auch immer, es ist nicht verstanden worden, ich nehms zurück und entschuldige mich dafür.

Es ist mir völlig egal, ob Du schwul bist oder nicht, und das gehört hier auch nicht hin. Mich nervt nur mal wieder die von mir oft erlebte Penetranz, mit der Homosexuelle ihrer Umwelt ihre andersartige Sexualität glauben aufdrängen zu müssen. Oder habe ich in all meinen Postings bisher einmal erwähnt, dass ich hetero bin?
Deine Entschuldigung in allen Ehren, aber nichts auf dieser Welt gibt Dir das Recht, einem anderen Teilnehmer dieses Postings zu unterstellen, er mische hier nur mit, weil er sexuell frustriert ist. Das kannst Du gar nicht wissen oder beurteilen, und selbst wenn es so wäre, gehört das hier nicht hin und schmälert daher auch nicht den Inhalt von Timothys Posting.
Bitte beachte obendrein, dass auch Du Dich hier sehr vehement äußerst, und dennoch sah sich bisher noch keiner der hier vertretenen Heteros veranlasst, Dir eine verengte Rosette zu unterstellen, oder? :blush:

Angriff bezüglich nicht singen können. Das ist kein Angriff. Wer große Töne spuckt, selbst nicht singen kann und das auch nicht beweist, soll gefälligst nicht so tun, als sei er Experte. Auch eine Erfahrung von mir. Etwas theoretisch zu wissen, und etwas praktisch zu erleben oder zu können (oder nicht zu können), ist ein gewaltiger Unterschied. Ich komme gleich nochmal darauf. Ich nehme das auch nicht zurück. Timothy kann nicht singen. Aus dem wie er schreibt weiß ich das ungehört. Er kann gern das Gengenteil beweisen, wenn er will.


Das ist Quatsch. Man muss es nicht selber auch können, oder sogar besser als der Kritisierte. Wer ein gutes Gehör hat und feststellt, dass Elvis einen falschen Ton singt, muss das doch äußern können, ohne sofort selber den Ton richtig anbieten zu müssen.
Ich spiele zwar mehrere Instrumente, bekomme jedoch z.B. aus einem Sack Zement eher einen Ton raus als aus einem Saxophon. Dennoch kann ich nach all den Jahren, in denen ich schon mit Saxophonisten arbeite, sehr wohl zwischen einem guten, einem schlechten und einem mittelmäßigen unterscheiden und höre auch einzelne technische Schwächen sehr genau.
Oder ein anderes Beispiel: Mit welchem Recht hat Elvis sich denn erdreistet, 1969 bei der Audition für seine neue Live-Band anwesend zu sein und sich dann für Ronnie Tutt als Drummer zu entscheiden, obwohl Elvis selber kein Schlagzeug spielte?

Aber du meintest eben sicher nicht das technische Können, sondern die Schönheit der Elvischen Stimme insgesamt.


Genau das meinte ich damit. Ich kenne viele Sänger, die Elvis technisch an die Wand singen, trotzdem würde ich mir von denen keine Platte kaufen, wohingegen ich von Elvis hunderte habe.

Ein<span style='color:yellow'> Vibrato ist eine Variation der Tonhöhe, die im Kehlpof erzeugt wird, und ein Tremolo ist eine Variation der Lautstärke des gesungenen Tons, die mit dem Zwerchfell erzeugt wird - ich habe das jetzt extra sehr einfach ausgedrückt, weil ich jeden Leser hier erreichen möchte, ungeachtet seiner Vorbildung.</span>

Sehr richtig. Ich hoffe, du kannst das auch praktisch singen, wenn du so lange Gesangsausbildung hattest.


Ja, kann ich, aber was hat das hier zu suchen? Das interessiert doch niemanden! Dieser Thread heißt "Elvis' Gesangsstimme", und nicht "Michael Werners Gesangsstimme" oder "Timothy Sideburns Gesangsstimme". Nach Deiner These dürften sich dann hier nur Leute äußern, die mindestens genau so gut singen können wie Elvis, oder eher noch besser. Daraus schließe ich, Du hältst Dich also selber für einen mindestens genauso guten Sänger wie Elvis. Dann möchte ich jetzt wirklich mal was von Dir hören!

Denn, ob du es glaubst oder nicht: Wenn man das selber macht und kann, hört man ganz anders, als wenn man es nur theoretisch gelehrt bekam, oder nur Hörvergleiche hat.


Das ist bedingt richtig, aber nicht zwingend. Es gibt auch sehr versierte Hörer, die sich da eine Menge antrainiert haben, ohne selber singen zu können - oder zumindest ohne selber GUT singen zu können.

Außerdem lässt sich beides nicht trennen.


Doch.

Man kann beide Formen zusammen anwenden, und diese Mischform ist sehr oft nicht hörbar.


Für Dich vielleicht nicht. Für andere ja.

Ein gutes Tremolo ist "gehört" manchmal nämlich auch nicht von einem Vibrato zu unterscheiden. Das lässt sich dann nur messen.


So ein Unfug!

Falsch, völlig falsch. Wer hat dir das denn erzählt?


Mein Ohr beim Hören meiner Plattensammlung, mein Ohr auf etlichen derartigen Konzerten - und jeder Fachmann, mit dem ich bisher darüber gesprochen habe. Und die Literatur sagt das auch.

Du hast doch den Unterschied eben richtig beschrieben. Schwarze singen fast ausnahmslos alle mit Vibrato.


In den Bereichen Gospel und und insbesondere Soul eben nicht!
Hier mal nur eine kleine Auswahl der Schwarzen, die mit Zwerchfellvibrato singen:

Luther Vandross
Lenny Williams
Bobby Womack
Michael Jackson
Stevie Wonder
Chaka Khan
Marvin Gaye
Al Green
James Ingram
Aaron Neville (ganz extrem!)
Philip Bailey
Aretha Franklin

<span style='color:yellow'>Um mit Legenden und Spekulationen aufzuräumen: Sowohl Vibrato wie auch Tremolo sind erlernbar und kontrollierbar! </span>

Richtig. Aber nicht jeder kann es erlernen. Biologisch sind die Vorraussetzungen zwar bei jedem gegeben, aber nicht jeder kann es lernen. Genauso, wie nicht jeder das Fahrrad fahrenerlernen kann, oder das schwimmen erlernen kann. Das hat auch etwas mit Talent für eine bestimmte Sache zu tun.


Richtig, nicht jeder kann es erlernen. Aber wer in der Lage ist, Singen zu erlernen, der kann auch das erlernen.

Also Michael, ab hier hast du leider die große Achtung, die ich vor dir hatte, völlig verspielt.


Das ging jetzt aber schnell... :(

Wie kann man so einen Unsinn schreiben?


Vielleicht weil es den Tatsachen entspricht...?

Wir haben nun alle wirklich unzählige Beispiels vor allem an Studio Takes mit ein und derselben Version, wo mehr als deutlich hörbar ist, das Elvis immer wieder genau das gleiche Vibrato benutzt.


Dann gib mir doch bitte auch nur ein einziges Beispiel!

Die Variation die es hier und da gibt, ist ein Ausdruck von Elvis' künstlerischer Freiheit der Interpretation eines Songs, und nicht etwa seiner Unfähigkeit, ein konstantes Vibrato zu singen. Elvis legte auch gar keinen Wert darauf. Elvis hatte immer eine sehr lebhafte Phantasie, einen Song immer wieder anders zu singen. Das machte seine Größe aus. Diese "Verspieltheit" bei Proben als Unfähigkeit hinzustellen wenn Interpretationen bezüglich des Vibratos betrieben wurden, oder Elvis einfach gar nicht darauf achtete, halte ich für eine schlechterdings sehr gewagte These, die nach meinem Empfinden mehr von Unkenntnis des Sachverhalts zeugt, als von wirklichem Wissen.


Wenn ich hier meine Meinung geäußert habe, dann habe ich diese Äußerung immer deutlich als Meinungsäußerung gekennzeichnet. Aber was ich hier gesagt habe, war keine These, schonmal gar keine gewagte, sondern eine einfache Beschreibung dessen, was unwiderlegbar für jeden hörbar ist.
Zum Thema "Verspieltheit" und "künstlerischer Freiheit" im Gegensatz zur "Zufallsprodukt" hat allerdings Hunk jetzt schon alles gesagt, was ich sonst dazu gesagt hätte, damit ist das Thema durch. Das müssen jetzt auch endlich mal diejenigen akzeptieren, die sich nicht damit abfinden können, dass Elvis "nur" ein äußerst geniales Naturtalent war, ihm aber jede thereotische, wissenschaftliche und methodische Herangehensweise an Musik völlig fehlte - und gerade dafür bewundere und liebe ich ihn seit 25 Jahren!

Da fehlen mir fast die Worte. Elvis hat in den 50 er Jahren sehr oft Tremolo benutzt.


Dann nenn mir auch hier ein Beispiel. Ich höre zwar selten 50er Aufnahmen, weil mir Elvis' Stimme da noch zu unausgereift ist, aber ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Tremolo bei ihm gehört zu haben. Alles, was zu hören war, war das "Mecker-Kehlkopfvibrato", z.B. "I want you, I need you, I love you".

Wenn du wirklich eine so lange Gesangsausbildung hattest wüsstest du, das in den allermeisten Fällen ein Etagenwechsel des "vibrierens" in der Stimme vollzogen wird, und das Erlernen des Vibratos meist das Können des Tremolos vorraussetzt. Erzähle deine "Fachmeinung" bitte ja nicht unter Fachkollegen.


Es ist ja nicht MEINE Fachmeinung, sondern die Fachmeinung von Fachleuten, die damit ihr Geld verdienen. Ich konnte ja nicht wissen, dass Du davon mehr Ahnung hast... :ergeben:
Komisch nur, dass ich unter Fachkollegen nie angegriffen werde, aber hier aufs Übelste...

Kannst du mir mal bitte erklären, wieso dann ein bis zum Erbrechen, Millionen mal gesagter Satz in unzähligen Biografien war, das Elvis singe wie ein Schwarzer? Wieso sind dann all seine Interpretationen, vor allem seine Gospels, von schwarzen hochgelobte Interpretationen? Also wie jemand soviel Unsinn wie du mit einem Hauch Professionalität versehen kann, begreife ich nicht.


Nur weil etwas hunderttausendmal wiederholt wird, muss es nicht die Wahrheit sein. Die Geschichte von der ersten Platte für die Mama sowie dass Gladys ebenfalls mit 42 gestorben ist, habe ich auch schon tausendmal gehört. Ist es den allein deswegen die Wahrheit?

Die Behauptung, Elvis habe wie ein Schwarzer gesungen, ist eins der größten Laien-Märchen der Musikgeschichte. Elvis sang wie ein Weißer, und wenn man sich "My Happiness" und "That's when your heartaches begin" einmal genau anhört, dann hat Marion Keisker darin höchstens einen Dean-Martin-Verschnitt hören können, aber mit Sicherheit keinen Schwarzen.

Die Bemerkung mit Elvis, der wie ein Schwarzer sang, bezog sich nicht auf seinen Gesangsstil oder seinen Stimmklang, sondern darauf, dass er mit der gleichen Leidenschaft sang wie ein Schwarzer, was wie dahin noch nie dagewesen war. Weiße sangen eher "cool" und "easy", wie Frank Sinatra oder Dean Martin, aber niemals so inbrünstig. DAS war es, was Elvis den Schwarzen abgeguckt hat, aber nicht ihren Gesangsstil.

Abgesehen davon gibt es etliche Schwarze, die sich kritisch oder sogar negativ über Elvis und seinen Gesangsstil geäußert haben, allen voran Chuck Berry und Little Richard, ebenfalls in etwas gemäßigter Form Ray Charles. Eine Menge Schwarze haben Elvis dafür gehasst, dass er ihre Musik mit seinem Stil angeblich "weichgespült" hat. Aber wie konnte er sie "weichspülen", wenn er angeblich doch genauso sang wie ein Schwarzer?

Hier verwechselst du schon wieder interpretatorische Freiheit mit fachlichem Können.


Mich nervt dieser ewige Versuch von verblendeten Laien, Fehler oder fehlende Fähigkeiten als interpretatorische Freiheit umzudichten.

Ersteinmal der Vergleich mit den Imperials schon stört mich. Was haben denn beide miteinander zu tun? Sie hat sich Elvis ja bewusst als Kontrast geholt.


Eben nicht. Elvis hätte es gerne so singen gekonnt wie die Imperials oder die Stamps, daher bewunderte er diese Leute so endlos. Oder glaubt jemand, er hätte Leute bewundert, die weniger können als er? Elvis beherrschte z.B. die Technik, sein Vibrato im Microtiming anzupassen. Das ist aber die Grundvoraussetzung, um Mitglied in einer Gospelgruppe zu werden, denn die müssen ja alle an der gleichen Stelle das gleiche Vibrato mit der gleichen Frequenz singen, und dafür muss man sein Vibrato bis ins kleinste Detail kontrollieren können. Und das konnte Elvis nicht. Ich bin mir sicher, er hätte es erlernen können, tat er aber nicht. Warum sei dahingestellt.

Vergleichst du schwarze Gospelsänger, die zum teil unterscheidlich wie Tag und Nacht singen, auch auf dieser Ebene?


Die singen eben nicht unterschiedlich, sie haben nur unterschiedliche Stimmen. Gospel ist ein eigener Gesangsstil mit sehr spezifischen Merkmalen, und die trifft man bei Gospelsängern im großen Ganzen immer wieder an. Unterscheiden kann man zwischen "weißen" und "schwarzen" Stilistiken, aber ansonsten tut man sich da nicht viel.

Man kann doch nicht persönlichen Stil INNERHALB einer Gospelinterpretation zu vergelichen heranziehen und daraus eine Aussage über einen Sänger und eine Gesangsrichtung bzw. Können schlechthin kreieren.


Richtig. Und genau das habe ich auch so gemacht. Ich habe ja eben NICHT von persönlichem Stil gesprochen, wenn ich von Gospel rede.

Außerdem straft dich deine eigene Aussage lügen. Amazing Grace oder Lead Me beispielsweise klingt zum teil schwärzer als manche schwarze Gospelinterpretation.


Sorry, wenn ich jetzt polemisch werde, aber kauf Dir einfach mal'n paar neue Ohren! Elvis hat gewisse Stilelemente eingebracht, die er von Schwarzen abgeguckt hat. Aber dass er sie damit auf ihrem eigenen Feld schlägt, ist absolut unhaltbarer Quatsch.

Der Unterschied zwischen Elvis und Dir liegt im Speziellen darin, dass Elvis immens viel Ahnung von Gospelmusik hatte und deswegen die Großen dieses Genres bewunderte. Er selber kannte seine Grenzen und wusste, dass er an deren Können nicht heranreicht. Würde er hören, dass Du ihm attestiert, mehr nach Gospel zu klingen als die Gospel-Cracks selber, würde er sich vor Scham im Grab herumdrehen. Nur die Arroganz des typischen Halb- oder Pseudowissens ermöglicht es Dir, so etwas zu sagen. Elvis selber hätte das nie gesagt oder auch nur zugelassen, dass wer anders es sagt.

Vergleich mal elvis' Amazing Grace mit der von Mahalia Jackson.


Hab ich. Und nun? Es bestätigt all das, was ich bisher gesagt habe!

Elvis hielt sich nie an stilistische Vorgaben, sondern er interpretierte Songs so, wie sie seiner Meinung nach am besten zu interpretieren waren. Nochmal: Daraus Können oder Nichtkönnen ableiten zu wollen ist äußerst kurzsichtig.


Du behauptest also, Elvis hätte es genauso singen können wie Mahalia Jackson, wollte es aber nicht, hat es daher extra mit ein paar Fehlern gesungen, um sich künstlerisch abzugrenzen?
Ich lach mich tot...

Wie schon gesagt: Immer dieses Laien-Gequatsche von "künstlerischer Freiheit"... Das nervt!
Künstlerische Freiheit ist, wenn man bewusst und mit einem konkreten Ziel gegen geltende Normen verstößt. Das war bei Elvis aber nicht der Fall, deswegen kann der Begriff "künstlerische Freiheit" hier nicht angewandt werden!
Leider wird er - gerade in der Musik - nur zu oft missbraucht, um Unvermögen zu legitimieren. Daniel Küblböck sieht sein Gekreische auch als künstlerische Freiheit an. Fakt ist, er kann einfach nicht singen, Punkt. Wenn Pavarotti hingegen statt des hohen C ein D singen würde, um damit einen Nonen-Akkord zu erzeugen und dem Werk einen neuen Ausdruck zu verleihen, dann wäre das vielleicht künstlerische Freiheit. Aber er würde das sicher nie tun.

Wenn du jetzt bei mir wärst, Herr M ichael Werner, könntest du sehen wie ich hier vor Unfassbarkeit auf dem Stuhl hin und her rutsche.


Sei mir nicht böse, aber das möchte ich gar nicht sehen...

Du hast nichts, aber auch gar nichts begriffen.


Das ist ein interessanter Aspekt, den so in der Form bisher noch niemand an mich herangetragen hat...

Elvis trainierte Zielgerichtet. nicht technisch, nicht mit dem Hintergrundwissen, das ist wahr. Er trainierte aber trotzdem bewusst, wenn er z.B. wusste, wohin er mit seiner Stimme wollte, und das übte. Elvis hatte tausende Platten zu Hause, trainierte nach Vorbild, und wenn das saß, also das Grundkönnen für ein ganz bestimmtes Lied stimmte, begann er, es nach seiner Vorstellung zu interpretieren.


Halten wir mal fest: Wir waren beide nicht dabei, wenn er zuhause übte, oder?
Aber wir hören beide die Resultate. Leider nur hören wir sehr unterschiedlich...

Gleich in doppelter Hinsicht falsch. Sportmedizinisch und Gesangstechnisch. Sportmedizinisch: Es ist nichts weiter als eine Legende, als das man einen muskjel aufwärmen muss. Das ist seit langem widerlegt. Ein Muskel hat wie der Rest des Körpers, immer 37 Grad. Da muss ich nichts "aufwärmen". Wie selbst vermeintlich gebildete Leute einfach Blödsinn nachplappern, ist mir rätselhaft. Zweitens ist erwiesen, das gerade beim "Aufwärmen" die meisten Unfälle, wie Bänderzerrung oder Museklfaserriss auftreten. Eben weil man nämlich dem Muskel im Glauben, etwas richtiges zu tun, zuviel zumutet. Umgekehrt: Ein Muskel kann darf und soll erst NACH der Beanspruchung gedehnt werden solange sein Antagonist nicht auch trainiert wird, da durch eine ständige Kontraktion ohne anschliessende Dehnung eine Muskelverkürzung eintreten kann. Zu allem kannst du gern mal Jürgen Hartmann und Harold Tünnemann zum sportbiologischem, und vor allem Werner Kieser zum praktischen Muskeltraining lesen.


Dazu kann ich nichts sagen, ich bin kein Sportmediziner. Ich habe das nur so im Sportunterricht von diplomierten Sportlehrern gelernt und sehe, dass selbst die Fußballnationalmannschaft sich aufwärmt. Ich werde also jetzt meinen Sportlehrer und Herrn Klinsmann verklagen mit der Forderung, dass sie wegen Unfähigkeit ihres Amtes enthoben werden.

Gut, dass ich Dich endlich kennengelernt habe. Wann trifft man schon einen Menschen, der nicht nur alles über Gesang und Musik, sondern auch über Sportmedizin und Anatomie weiß? Seit heute hat mein Leben einen neuen Sinn.

Nun zu den Stimmbandmuskeln. Dort können gar keine Verletzungen auftreten. jedenfalls nicht bei technischer Beanspruchung. Verletzungen können auftreten im Sinne er Überanspruchung, das kennen wir alle: Stimme bleibt weg, Hals tut weh. Diese Überanspruchung ist aber unabhängig davon, ob ich mich vorher warm singe oder nicht. Ich kann 100 mal warmgesungen sein, überanspruche ich die Stimme, vor allem bezüglich der Geschwindigkeit mit der die Luft durch die Stimmritze gepresst wird, kann es zu Entzündungen kommen.


Ich werde auch alle meine Gesangslehrer verklagen, die mir zu diesen Punkten etwas ganz anderes gesagt haben. Ich werde auch mein Gedächtnis löschen, in dem die Erinnerung an unzählige Konzerte gespeichert sind, in denen ich besser gesungen habe, weil ich mich vorher eingesungen habe, als in denen, wo ich "kalt" auf die Bühne gegangen bin.

Also du redest einen Blödsinn auf einem Pseudointellektuellem Niveau zusammen, das einem fast die Worte fehlen.


Danke. Ein sehr interessanter Aspekt, der mir bisher fremd war. Allerdings schreibt man "pseudointellektuellen" klein und aus grammatischen Gründen hier mit einem "n" am Ende, nicht mit "m".

C.C. Rider WAR JA GERADE sin Aufwärmsong.


Nein, es WAR nicht der Aufwärmsong, sondern Elvis hat ihn einfach dazu gemacht. Dennoch wäre dieses Lied dafür alles andere als geeignet. Das Ergebnis war ja, dass der Song von dem Moment an, wo er Opener war, wie eingeschlafene Füße klang. Vergleich das mal mit der Version von 1970, wo er den Song - bereits eingesungen - mitten im Konzert gespielt hat.

Er mutete da seiner über Jahrzehnte TRAINIERTEN Stimme gar nicht viel zu. Der Song hatte einzig das Ziel, die Stimme vorzubereiten auf hohe Tonlagen, und die Stimmbänder einer gewissen Vorspannung auszusetzen. Darüberhinaus stimmte er damit zugleich das Publikum auf sich ein, sich auf das Publikum, er verband hervorragend locker das Einsingen mit Showeinlagen fürs Publukum. Besser kann man nicht starten. Wenn du wirklich jahrelange Gesangsausbildung hattest, wüsstest du, das man schwierige, hohe Tonlagen nicht sofort singen kann, dazu braucht es, je nachdem wie man in Form kommt, 10 bis 30 Minuten.


Man kann es schon. Es tut nur weh und klingt scheiße. Und wie gesagt, enthielt C.C.Rider mit dem F# bereits so ziemlich den höchsten Ton, den Elvis überhaupt sauber erreichen konnte.

Vor allem das berühmte Falsett ist äußerst Fehleranfällig im untrainierten Zustand, da aufgrund der fehlender Vorspannung der Muskeln die Stimme in den jeweils kritischen Bereichen sonst unkontrolliert umschlagen kann.


Danke für den Hinweis, aber wo außer beim letzten Ton von "Unchained Melody" und dem "lalala" von "Little Darlin'" sang Elvis denn bitte Falsett auf der Bühne?

Nochmal: Die Höhe eines Tones hat nur bedingt mit der Belastung der Stimmbänder zu tun, es gibt auch Techniken, ganz locker in hohe Tonlagen zu kommen.


Das ist, als würdest Du sagen, das Gewicht einer Hantel hat nur bedingt etwas mit der Belastung der Muskeln zu tun. So ein Unfug!
Es gibt Techniken (die Elvis übrigens allesamt nicht kannte oder beherrschte), um hohe Töne LOCKERER zu erreichen - aber niemals LOCKER! Einen hohen Ton singen ist immer harte Arbeit!

die Verkrampfung der Muskeln, bzw. deren Überanspruchung kommt häufig bei Laien vor, die meinen, wenn dann den Kopf nur noch so hoch hebt und die Stimmbänder noch soweit zusammenpresst, einen bestimmten Ton noch erzwingen zu wollen.


Nicht nur bei Laien, auch bei Profis. Liam Gallagher ist so ein Fall, der im übrigen neulich behauptet hat, er und Elvis seien die einzigen in der Musikgeschichte, die überhaupt singen könnten. Nett, dass er Elvis überhaupt erwähnt hat, so besoffen von sich selbst, wie er da war... Aber das nur am Rande.

Dir dürfte auch aufgefallen sein, das Elvis bei C.C.Rider so gut wie nie Vibrato benutzte in den ersten Minuten, sondern das immer erst später hinzufügte.


Ich wüsste nicht, wo Elvis bei C.C.Rider überhaupt jemals Vobrato eingesetzt hätte, zumal es da auch gar nicht hingehört. Aber ich lerne gerne etwas dazu von Dir!

Zuerst "ölte" er mit dem "Aufwärmsong" die hohen Tonlagen, am Ende in der spielerischen Phase mit der Band die tiefen Tonlagen, um dann beim Übergang zu "Amen" auch das Vibrato hinzuzufügen. Somit hat er alles relevante komplett abgedeckt.


Das ist eine interessante Betrachtungsweise, die ich einfach mal so stehen lasse. Ich teile diese Ansicht zwar nicht, aber im Gegensatz zu dem, was Du bisher gesagt hast, kann man das hier zumindest als begründet und nachvollziehbar werten. Auch wenn es richtiger wäre, zuerst die tiefen Töne "aufzwärmen" und dann langsam nach oben zu gehen, statt mit dem höchsten Ton überhaupt anzufangen...

Das war immer der gleiche Ablauf. Nach diesen 3 bis 10 min war Elvis bereit zum Konzert und bestens vorbereitet. Auch wenn es Elvis nie sagte ist eigentlich jedem klar, das dies sein "Warm Up" war.


Und was hat er vor 1973 zum "Warm Up" gemacht?
Außerdem widersprichst Du Dir selber: Erst sagst Du mir, es wäre Unsinn oder sogar schädlich, seine Stimme aufzuwärmen, und jetzt erklärst Du mir in epischer Länge, dass Elvis sich die ersten zwei Lieder seiner Show extra unter dem Aspekt ausgesucht hat, dass er damit alle von ihm gesungenen Tonlagen zum Einsingen abdeckt. Was denn nun?

Und nochmal: So belastend war C.C.Rider nie. Das ist kein wirklich anstrengender Song für Elvis gewesen.


Wann ist er Dir denn im Traum erschienen, um Dir das zu sagen?

Was du zum "pfuschen" sagst, ist wieder schlicht falsch. Es gibt zig Songs von Elvis, die nicht aus einem Guss sind, sondern der Mastertake aus mehreren Takes zusammengeschnitten wurde. So z.B. auch bei Surrender, wo Elvis viele Takes aufnahm, um den Schluss des Liedes hinzubekommen.


Wir reden hier von verschiedenen Dingen, da wir offenbar nicht die gleiche Sprache benutzen.
Mit den "Punch Ins" meinte ich aber etwas ganz anderes als das Splitten von Mastertakes. Der einzig mir bekannte "Punch In" ist das "kiss" bei "Rags to riches".

Die Frage, was mopralisch verwerflicher ist, die nachträgliche Korrektur am PC, oder ein Song mehrmals aufzunehmen und "the best of" zusammenzuschippeln und das als "ein Guß" zu verkaufen, möchte ich hier nicht weiter vertiefen.


Das ist keine Frage der Moral, sondern meistens der beschränkten künstlerischen Möglichkeiten der "Stars" heutzutage (eine Frage, die sich bei Elvis nie stellte) und des Budgets.

Außerdem hat sich Elvis auch auf der Bühne bei tiefen Tönen (Amen) unmd bei hohen Tönen (Unchained Melody Ende) unterstützen lassen.


Manchmal hat er sich ebi den hohen Tönen auch "vertreten" lassen...

Auch die Mikrofone, die Elvis so sehr liebte und die seine Bässe unterstützten, waren nichts weiter als simple Pushes.


Das mag auf das CS15 von ElectroVoice zutreffen, aber das benutzte er ja erst ab 1972. Davor benutzte er das RE15 von ElectroVoice, und das ist alles andere als ein bassbetontes Mikro.

Verstehe ich nicht. Die Tonqualität der DoubleFeature CD ist hervorragend. (Gemessen am RCA Standard)


Nochmals die Empfehlung, ein paar neue Ohren anzuschaffen.
Das Thema Qualität bei RCA wurde an anderen Stellen schon eingehend durchgekaut.

Dieses eigentlich sehr schöne, flüssige und leicht verträumt-melancholisch daherkommende Lied wird durch das zähe Arrangement


Was ist daran zäh?

und den unerträglichen Intonationsübergängen


Das Wort "Intonationsübergang" habe ich noch nie gehört, aber ich lerne gerne was dazu. Also: Definition bitte!

völlig verdorben. Elvis interpretiert es auch völlig nachässig und für meine Begriffe auch falsch. Aber das ist, wie alles diesbezüglich Geschmackssache. Man hätte ganz anderes aus dem lied herausholen können. Ich kann es ja mal singen. Ich setze mich gern Meinungen und Kritik aus.


Beim Lesen dieser Stelle war ich gerade mal fünf Minuten bewusstlos. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Die Art und Weise, wo Du Dich zu der Bemerkung erdreistest, dieses Lied besser singen zu können als Elvis, erklärt allerdings auch so manche Deiner bisherigen Entgleisungen.

<span style='font-size:14pt;line-height:100%'>Aber bitte, jetzt möchte ich es auch gerne einmal hören, also her mit dem Song!</span>

Im Gegensatz zu Anderen, MichaelWerner und TimothySideburns, bin ich mir nämlich nicht zu fein mein theoretisches Geplapper nicht praktisch hörbar zu untermauern.


Entschuldige bitte, dass ich kein Elvis-Imitator bin. Im Gegenteil ich lehne sie alle grundweg ab. Ich habe meinen eigenen Stil beim Singen, und wenn ich zu Elvis' Zeit ein großer Star gewesen wäre, hätte Elvis mich sicherlich auch nicht imitiert, denn das hätte er nicht nötig gehabt. Warum sollte ich ihn imitieren?
Im Gegensatz zu Dir besitze ich nicht die Dreistigkeit und die Realitätsferne, anzunehmen, eine Elvis-Interpretation verbessern zu können. Jeder, der hier so etwas ernsthaft von sich behauptet, ist für mich kein echter Elvis-Fan, sondern er benutzt Elvis nur, um sich selbst zu profilieren. Es fehlt einem einfach an Respekt, wenn man sowas auch nur denkt.
Ich kann "Let's forget about the stars" nicht besser singen als Elvis, und auch sonst kein einziges Lied. Daher versuche ich es auch erst gar nicht.

Und selbst WENN Du besser singen könntest als Elvis, würde das nichts daran ändern, dass ich hier fundierte Aussagen über Elvis poste.

Sehr richtig Michael. Du hast mich da völlig missverstanden. Ich halte das auch für eine rundherum gelungene Interpretation und ein sehr gut durchdachtes Arrangement. Ich stimme dir auch zu, das es in gewissem Sinne zeitlos ist. Aber trotzdem hört man das es "alt" ist. Ich wollte aber darauf gar nicht hinaus und das werten. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, das man Elvis wunderbare Stimme in dem Song mit einem neuen Arrangement remixen könnte, der zeitgemäß ist, und DADURCH die EMOTIONALE WIRKUNG, die Elvis' Stimme auslöst, einem heutigen Publikum vergegenwärtigen könnte.


Ein Publikum, dass das nicht schon bei der Original-Aufnahme versteht, kapiert das auch nicht, wenn Du da ein angeblich "modernes" Arrangement unterlegst.
Modern heißt ja auch nicht gleich gut - oder gar besser.
Diese Aussage ist genauso ein Frevel wie Deine Bemerkung, LFATS besser zu singen als Elvis.
Ich halte jede Art von neuen Arrangements zu alten Elvis-Vocal-Tracks für "Gotteslästerung". Elvis hat sich selber immer massiv aufgeregt, wenn an seiner Musik herumgeschraubt wurde - und da ging es "nur" um die Präsenz der Gesangsstimme. Ich lehne alle Neuaufnahmen von Musikarrangements grundweg ab. Ein Song ist nur so ein echter Elvis-Song, wie Elvis ihn abgenickt hat.

Aber ich gebe zu, dass das hier eine Frage von Meinungen ist und keine Auseinandersetzung mit Fakten, deswegen halte ich jetzt einfach die Klappe, denn das gehört hier nicht hin.

alte Aufnahmen hören sich ja nur die fans meist an. Oder anders formuliert: Elvis' besondere Stimme besitzt einen charakteristischen Eigenwert, der mit guten Arrangements in der heitigen Neuzeit wieder herausgestellt werden könnte. Um ein gutes Arrangement zu erstellen, braucht man natürlich ein gefühl für Elvis' einzigartige Stimme. Ich werde sowas aber nicht mehr posten. Mir ist schon mehrfach aufgefallen, das alte Fans nur an altem festhalten wollen und sich da verbarrickadieren, anstatt auch experimentell neues zuzulassen. Ich beraube mich dieser Erfhrung nicht. Ich beispielsweise höre mir sehr gern die Remixes von ALLC und Rubberneckin' an und finde sie beide gelungen.


Und ich finde sie scheusslich, sie verursachen mir körperliche Schmerzen. Das hat mit Musik nichts zu tun, vor allem nicht mit Elvis' Vorstellung von Musik. Aber gut, das ist meine persönliche Meinung.

Nenn mich altmodisch und verbrettert, das bin ich in dem Fall gerne. Ich habe so viel Respekt vor Elvis, dass ich ihm die Wahl überlasse, welche Musiker und Sounds auf seinen Platten zu hören sein sollen.

Außerdem machen diese "Neufassungen" ja gerade das kaputt, was Elvis so einzigartig gemacht hat: Das Zusammenspiel mit seiner Band, live im Studio! Also kann ich behaupten, dass Du NICHTS verstanden hast von Elvis!

Ach nochwas, weil ich grad die oben erwähnte DoubleFeatures CD drin hab: hör die mal Song 13. an, die LÖove Me Tender adaptierte Version "Violet". Obwohl nur eine 52 sec Version kann man sehr schön hören, wie wunderbar Elvis in der Lage ist, Vibrato in seiner Geschwindigkeit und Stärke zu steuern.


Ich habe mir die Mühe gemacht und den Song gerade noch einmal aufmerksam gehört. Irgendwie leben wir in anderen Welten. Ich höre genau das Gegenteil.

Danke! Endlich einer der es ausspricht! Bedauerlich nur, das du dich bei ihr offenbar besser auskennst, als bei Elvis.  :(


Eben nicht. Ich habe nur ein funktionierendes Ohr und weiß Grundlegendes über Gesangsstimmen.

Ebenfalls sehr richtig, da kann ich mich nur anschliessen. das ist das, was ich weiter vorn mal als "lediglich Basiskönnen" bezeichnet habe, denn ohne einen Gewissen Stimmumfang kann ich auch alles andere nicht, aber er ist ist eben bei weitem nicht alles, andererseits bei bestimmten Songs jedoch Grundvorraussetzung, wie z.B. bei Hurt oder I'LL Never Fal In Love oder der Studio Vrsion von Fairytale.

So so, wo und mit wem hast du denn studiert gesungen und gearbeitet? Gibts da im Netz ne Seite? Oder irgendeine Referenz? Du scheinst ja demnach keine so kleine Nummer zu sein, muss man doch irgendwas dazu lesen können, oder?

Gibt es, aber das gehört hier nicht hin und hat nichts mit dem Thema zu tun. Es geht hier um Elvis, nicht um mich.

Wenn Timothy aber deine Quellen nachfragt, Michael, dann hat er Recht. Die würden mich auch mal interessieren.


Habe ich ja nun zur Genüge belegt, sowohl mit eigenen Erfahrungen wie auch mit Literatur.

Ist eben nicht klar definiert, weil das alles biologische Vörgänge sind, die sich gar nicht klar gegeneinander abgrenzen lassen. Metapher: Ein 100 Meter Sprint ist ein 100 Meter Sprint, aber jeder der Sprinter hat seine ganz eigene Art, zu laufen.


Der Vergleich hinkt.

Ahnte ich es doch: du bist völlig untaleniert.


Ich habe nie behauptet, talentiert zu sein. In diesem Thread geht es nicht um mein Talent, sondern um Elvis' Gesangsstimme. Du versuchst nur die ganze Zeit, mir und anderen mangelndes eigenes Gesangstalent zu unterstellen (obwohl das völlig irrelevant ist), nur um Dir ein Forum zu schaffen, in dem Du Dich auf Kosten von Elvis profilieren kannst mit der Bemerkung, Du seiest besser als er. Geh doch in den Imi-Thread und tob Dich da unter Deinesgleichen aus!

Aber erklär mir mal, wie man "instrumente für den Gesang" verschleissen kann.


Was kann ich dafür, wenn Du kein Deutsch kannst? Ich meinte Lehrer!

Ich habe Lehrer "verschlissen", und das war eine spaßige Formulierung. Das sagt man doch immer, wenn man zum Ausdruck bringen will, dass man mehrere Lehrer hatte, oder? So wie man immer gleich sagt, jemand hat einen zu kurzen Penis, wenn er sich mal über etwas aufregt, gelle?

Was sind denn Gesangsinstrumente? Eine Art Penisstütze für die Stimmbänder? Hantelbank für die Stimmbänder? Erklär mir das mal bitte.


Ich habe sagen wollen, dass ich sowohl Gesang gelernt habe wie auch mehrere MUSIKinstrumente! Ist mein Deutsch so schlecht?
Und kannst Du uns nicht einfach mit Deiner Affinität zu phallischen Bezügen verschonen? Das nervt!

Klar doch....So ein Pech aber auch.


Bestell Dir das Buch doch selber dei Amazon! Die 20 Euro sind gut angelegt! Vielleicht lernst Du so mal Deine Grenzen kennen...

Woher hast du sie denn? ich würde die gern auch bestellen. Zu Diplomarbeiten gibt es nämlich unzählige seiten im Netz. Aber ich vermute, du hast sie privat bekommen, oder?


Ja, habe ich. Diplomarbeiten werden - anders als Doktorarbeiten - nicht im Buchhandel verkauft.

Weisst du was ich vermute? Du bist Student der musikwissenschaften, und zitierst die ganze Zeit aus deiner eigenen Diplomarbeit.


Falsch. Ich habe nie eine Musikhochschule von innen gesehen. Ich habe Jura studiert. Aber auch das gehört hier nicht hin.
Aber auch hier wieder ein interessanter Widerspruch: Erst erzählst Du mir, ich hätte von REIN GAR NICHTS eine Ahnung, und dann traust Du mir zu, eine Diplomarbeit zum Thema Gesang veröffentlicht zu haben. Was denn nun?

Ja was denn nun?`also so ein hin  und her. Da wird mir ja ganz schwindelig. Was es alles so für Vibratos gibt.....Meines Wissens nach ist ein vibrato ein Vibrato, obs nun ausm Arsch
oder aus dem Kehlkopf kommt.


Ja richtig, Deines Wissens nach. Und Dein Wissen ist - um bei Deiner Wortwahl zu bleiben - leider für'n Arsch.

Weiß du woher die Begriffe "Frequenz" und "Amplitudenmodulation" eigentlich kommen?


Ja. Aus der Physik. Und das Erzeugen und Modulieren von Tönen ist letztendlich ein physikalischer Vorgang, nichts anderes.

Frequenz kann man ja beim thema Gesang noch gelten lassen, aber "Amplitudenmodulation" hat da nun rein gar nichts mehr zu suchen.


Diese Bemerkung outet Dich endgültig als Nichtswisser. Ebenso könnte man behaupten, der Begriff "Farbintensität" habe in der Malerei nichts zu suchen.

Ich verrate dir mal was: Diese Begriffe benutzen nutzen Fachidioten, die einen biologischen vorgang in ein wort pressen wollen, um ihn abzugrenzen und zu definieren, was aber nicht geht, weil es diesen Vorgang in der Isoliertheit gar nicht gibt.


"Amplitudenmodulation" ist kein biologischer Vorgang, sondern ein physikalischer, und er beschreibt Lautstärkeveränderungen eines Tons. Und den gibt es sehr wohl in einer äußerst reinen Form.
Ja richtig, diesen Begriff benutzen nur "Fachidioten" - das sind die Leute, die von einer Sache WIRKLICH Ahnung haben, statt nur irgendwelches Halbwissen mit einer unerträglichen Fäkalsprache zu verbinden und damit auf Leute einzuprügeln, die sich hier gepflegt austauschen wollen.

Nochmal, obs euch passt oder nicht:Ich wette, das ihr beide nicht singen könnt, und weder Vibrato, noch  Tremolo noch Falsett beherrscht.


Ich beherrsche Zwerchfellvibrato (also Tremolo), Mischstimme und Falsett, Kehlkopfvibrato allerdings nur mäßig. Aber das ist doch völlig uninteressant und gehört hier nicht hin! Selbst wenn ich aufgrund von Kehlkopfkrebs gar keinen Ton mehr herausbekäme, ändert das nichts an den Fakten, über die ich hier schreibe. Es ist für meine Ausführungen unerheblich, ob ich selber singen kann oder nicht - oder ob ich sogar besser singen kann als Elvis, so wie Du.

Nichts als theoretisches Gerede. So, als unterhielten sich zwei Präadoleszente über die Schönheit des sexuellen Aktes.


Nun, davon scheinst Du ja auch keine Ahnung zu haben, sonst wärst Du ja nicht schwul.

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05 Sep 2005 15:49 #404016 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Ich würde ja ZU GERN mal live mit Timothy und Michael Gesangsproben für exakt diese Unterschiede machen.

Du bist herzlich eingeladen, in mein Tonstudio zu kommen und dort mal live vorzusingen. Aber nicht zum Halbplayback, sondern zu Live-Begleitung mit Klavier oder Gitarre - in der Hoffnung, Du spielst auch in Instrument. Wenn nicht, musst Du mit meiner Begleitung leben.

Übrigens: Elvis hat das Tremolo für alle hörbar in seiner unverwechselbaren Art in Bild und Ton dokumentiert: Als er bei TTWII im Rehearsal beim singen ein Schaf mimt. Mit dieser Selbspersiflage hat er sich selbst übetroffen.


Deine einzige wirklich qualifizierte Aussage. Beim Wort "back" in der Probe vom "20 days & 20 nights" hat Elvis tatsächlich bewiesen, dass er das Zwerchfellvibrato kann. Nur hat er es in seinen Liedern nicht eingesetzt.

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05 Sep 2005 16:00 #404035 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Wir wissen dch alle, das elvis konnte, wenn er wollte. Er hat doch genügend diesbezügliche Tondokumente hinterlassen. Er war schon in den 50ern Perfekt. Eine große Interpretation ist für mich beispielsweise "Dixieland Rock", in dem Elvis -Tremolo und Vibrato nutzt, und das Vibrato für sein Alter sehr beachtenswert weit treibt. Da lief Gefahr, das es außer Kontrolle gerät. Tats aber nicht.

Mein Lieber, Du willst uns doch wohl alle hier nur verarschen und uns die Zeit stehlen, oder?

Ich habe mir die Mühe gemacht und "Dixieland Rock" gerade noch einmal aufmerksam gehört. Da ist keine einzige Stelle, wo Elvis auch nur ansatzweise ein Vibrato oder Tremolo benutzt! Geht auch gar nicht, denn kein Ton wird - kompositionsbedingt - lang genug dafür gehalten. Selbst den Schlusston auf "me", wo es möglich gewesen wäre, ein Endvibrato einzubauen, hat er so schnell abgewürgt, dass nichts mehr ging. Wir hören in dem Song nur ein einziges Tremolo, und das kommt von der Trompete bei dem bemerkenswerten Solo.

<span style='color:red'>Wo bitte hörst Du bei "Dixieland Rock" ein Vibrato bei Elvis?</span>

Also bitte, sei ehrlich: Verarschst Du uns hier nur, oder hast Du wirklich gar keine Ahnung und obendrein noch Tomaten auf den Ohren?

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05 Sep 2005 16:08 #404040 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme
Das artet hier schon wieder alles aus. Könnte man das Thema Vibrato/Tremolo nicht mal engültig ad acta legen bzw. in einen anderen Thread zum Thema verfrachten und dort dann ggf. weiter diskutieren? Abgesehen davon, dass es sowohl hier unter den Diskutanten als auch in der Fachliteratur ganz offensichtlich keine einheitliche Bezeichnung und/oder Lehrmeinung gibt, hat es doch nur ganz am Rande mit dem eigentlichen Thema zu tun. Momentan hat es eher den Anschein, als wollten sich bestimme Leute mit ihren Ausführungen zum Thema lieber selbst schmücken und profilieren als alles andere, weil sie nun einmal gerade das besonders interessiert und sie womöglich meinen, dort punkten zu können. Dabei ist Vibrato - ebenso wie die Tonumfang-Poserei - so ziemlich das Letzte, womit man sich beschäftigen muss, wenn es um die Qualität von Gesang geht.

Und wie Michael schon treffend feststellte: Der ein oder andere scheint es noch nicht gemerkt zu haben, aber es geht hier allenfalls um Elvis' Stimme und gesangliche Fähigkeiten (die meines Erachtens vielfach völlig falsch eingeschätzt werden, aber das ist ein anderes bzw. gerade das ist ja das Thema), aber nicht um die Sangeskünste einzelner Userinnen und User. Wenn man sich die anderen einmal anhören möchte, muss man sich am ehesten einmal verabreden und treffen und das dann machen, aber ein Internet-Forum ist dafür ganz gewiss nicht der richtige Platz und als Medium nicht sonderlich geeignet. Also, das Projekt gab's bereits, eine Wiederholung, seit Monaten "angekündigt", gibt es ganz offensichtlich nicht und zwar zu Recht, weil sich das Ganze als nicht handhabbar und wenig überzeugend herausgestellt hat.

Also: Könnte man beide Themenkomplexe (Vibrato und Gesangsproben anderer) bitte einfach einmal wieder auf das Nötigste reduzieren? :rose:

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05 Sep 2005 16:11 #404044 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme
@ Timothy:
Haste Recht - ist ja auch wirklich inzwischen alles zu gesagt worden... Alle Lehrmeinungen und Leermeinungen... :up:

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05 Sep 2005 16:18 #404052 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Elvis Stimme

@Copper:

<span style='color:yellow'>Wichtiger wäre eine Kinderstube gewesen. </span>

Die ist schon da, wenns drauf ankommt. Keine Sorge.

@Harty:

<span style='color:yellow'>aber eine gute.... </span>


auch das. selbstverständlich. Außerdem liebe ich meine Mutti :rose: :devil:

Ein guter Elvis-Fan. :up:

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05 Sep 2005 16:49 #404070 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Elvis Stimme

Beim Wort "back" in der Probe vom "20 days & 20 nights" hat Elvis tatsächlich bewiesen, dass er das Zwerchfellvibrato kann. Nur hat er es in seinen Liedern nicht eingesetzt.

Nochmals für die ganz Doofen - "back" in der dritten Strophe ist also Zwerchfellvibrato. Und warum? Wegen des leichten Geeiere in der Stimme? :huh:

Tschuldige Rider :rose:

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05 Sep 2005 16:59 #404082 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Ich habe nie behauptet, talentiert zu sein. In diesem Thread geht es nicht um mein Talent, sondern um Elvis' Gesangsstimme. Du versuchst nur die ganze Zeit, mir und anderen mangelndes eigenes Gesangstalent zu unterstellen (obwohl das völlig irrelevant ist), nur um Dir ein Forum zu schaffen, in dem Du Dich auf Kosten von Elvis profilieren kannst mit der Bemerkung, Du seiest besser als er. Geh doch in den Imi-Thread und tob Dich da unter Deinesgleichen aus!

Also, hier glaube ich tust du den Imis unrecht.

Sie wollen nur ein bisschen so klingen wie Elvis, aber besser sein wie Elvis????? Neeee.


Ich finde auch nicht das Elvis wie ein schwarzer klingt (wie auch immer das klingen mag????)
sondern nach Elvis.


Als junger Mann wünschte sich Elvis immer Mitglied in einem Gospel Chor zu sein, die haben ihn aber immer abgelehnt angeblich weil er nicht harmonisch singen konnte.
Ich denke das Elvis die Art wie schwarze zu seiner Zeit gesungen haben stark beeinflusst haben . Wenn man die frühen Aufnahmen des golden Gate Quartet mit Elvis Aufnahmen vergleicht hört man das er sie eins zu eins übernommen hat. ( sehr stark bei Joshua fit the battle, Swing down sweet chariot)

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05 Sep 2005 17:13 #404099 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Also, hier glaube ich tust du den Imis unrecht.

Falsch - die Imis tun Elvis unendliches Unrecht an.
Aber meine zugegeben krasse Einstellung zu Imis - "wenn die Welt gerecht wäre, dann würde Elvis noch leben, und alle Imis wären tot" - gehört hier nicht hin.

Sie wollen nur ein bisschen so klingen wie Elvis.


Da habe ich nicht dagegen - aber müssen sie es unbedingt in der Öffentlichkeit tun? Müssen sie Elvis vor aller Welt so degradieren, blamieren und zum Gespött machen? Und dafür teilweise sogar noch Geld nehmen? Reicht es nicht, wenn sie es zuhause heimlich vor dem Spiegel tun, so wie manche Jungs heimlich die Kleider ihrer Schwester tragen?

aber besser sein wie Elvis????? Neeee.


Das sind halt die Auswüchse... Man sieht ja, wohin das führt!

Ich finde auch nicht das Elvis wie ein schwarzer klingt (wie auch immer das klingen mag????)
sondern nach Elvis.


Ein wahrer Satz! :up: :up: :up:

Wenn man die frühen Aufnahmen des golden Gate Quartet mit Elvis Aufnahmen vergleicht hört man das er sie eins zu eins übernommen hat. ( sehr stark bei Joshua fit the battle, Swing down sweet chariot)


Bist Du denn bereit, die Möglichkeit einzuräumen, dass da sehr wohl Unterschiede zwischen Elvis und dem Original bestehen, Du sie aber vielleicht nicht genau hörst?

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05 Sep 2005 17:14 #404101 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Elvis Stimme

Reicht es nicht, wenn sie es zuhause heimlich vor dem Spiegel tun, so wie manche Jungs heimlich die Kleider ihrer Schwester tragen?

:lach2:

Nein, ich habe keine Schwester. :naughty:

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05 Sep 2005 17:28 #404105 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Elvis Stimme

"back" in der dritten Strophe [von 20 days & nights] ist also Zwerchfellvibrato. Und warum? Wegen des leichten Geeiere in der Stimme? :huh:

Könnte sich mal jemand zu einem "ja" oder einem "nein" erbarmen. :adeal: :angry:

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