file Elvis Stimme

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04 Sep 2005 18:49 #403450 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Was geht denn dann? Und: Wie (z.B. mit Kopfstimme oder wie immer dies korrekt heißen mag) würden vier Oktaven denn gehen? Habe dies eben wieder über einen Sänger gelesen.  :null:

Nun, aus Erfahrungen meiner eigenen Gesangsausbildung und aus meiner Arbeit als Musikproduzent mit unzähligen Sängerinnen und Sängern seit über nunmehr 15 Jahren und laut Aussage meines Gesangslehrers (Diplom-Gesangspädagoge und Lehrer für Fachdidaktik Pop/Jazz-Gesang an der Musikhochschule Rheinland-Pfalz), den ich sehr schätze, hat ein ungeübter Sänger eine Oktave, die meisten Sänger anderthalb, wenige Sänger zwei, und die ganz großen Cracks zweieinhalb. Von letzterem habe ich selber noch nie einen getroffen. Die meisten Profi-Sänger, mit denen ich gearbeitet habe, brachten es auf anderthalb Oktaven, zwei Oktaven war schon eine Ausnahmeerscheinung. Gleiches gilt für Sängerinnen. Das betrifft die Bruststimme. Kopfstimme zählt nicht dazu.
Ich selber schaffe mit Anstrengung zwei Oktaven, aber richtig gut klinge ich nur über anderthalb. Ganz normaler Durchschnitt.
Zum Vergleich: Das Absingen der amerikanischen Nationalhymne, wofür ja immer die besten Sänger/innen der USA engagiert werden und dabei unheimlich angestrengt klingen, erfordert auch "nur" anderthalb Oktaven. Ebenso die deutsche, aber erfahrungsgemäß liegen da ja die Schwierigkeiten noch mehr bei der Textfestigkeit... :clown:

Soviel zu den berüchtigten Oktaven (wobei die meisten, die das Wort benutzen, noch nicht einmal wissen, was eine Oktave ist). Alles andere gehört ins Reich der Legenden. Die Journalisten, die in "Fachmagazinen" wie "Bravo" oder "Blitz!" über Frau Carey und Kolleginnen einen solchen Bullshit verbreiten, haben schlicht und ergreifend keine Ahnung von Musik. Dummschwätzen mit Halbwissen (und das noch möglichst lauter und reißerischer als die "WIssenden") ist ja hierzulande erlaubt - leider.

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04 Sep 2005 19:03 #403453 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Elvis Stimme

Nun, aus meiner eigenen Gesangsausbildung und meiner Arbeit als Musikproduzent mit unzähligen Sängerinnen und Sängern über nunmehr 15 Jahre und laut Aussage meines Gesangslehrers (Diplom-Gesangspädagoge und Lehrer für Fachdidaktik Pop/Jazz-Gesang an der Musikhochschule Rheinland-Pfalz), den ich sehr schätze, hat ein ungeübter Sänger eine Oktave, die meisten Sänger anderthalb, wenige Sänger zwei, und die ganz großen Cracks zweieinhalb. Von letzterem habe ich selber noch nie einen getroffen. Die meisten Profi-Sänger, mit denen ich gearbeitet habe, brachten es auf anderthalb Oktaven, zwei Oktaven war schon eine Ausnahmeerscheinung. Gleiches gilt für Sängerinnen. Das betrifft die Bruststimme. Kopfstimme zählt nicht dazu.

Und mit Kopfstimme? :huh:

Ich selber schaffe mit Anstrengung zwei Oktaven, aber richtig gut klinge ich nur über anderthalb.

"Richtig gut" jetzt im Sinne von "technisch gut", oder? Nicht Äpfel mit Birnen verwechseln. :adeal:

:devil: :grin: :rose:

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04 Sep 2005 19:09 #403454 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Elvis Stimme
(Vielleicht habe ich es überlesen, aber:) Was sind denn jetzt die höchsten bzw. tiefsten "dokumentierten" Töne von Elvis?

Edit: Sorry, Carsten hat es auf der ersten Seite schon geschrieben. :rose:

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04 Sep 2005 19:19 #403456 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Und mit Kopfstimme?  :huh:

Keine Ahnung, da würde ich jetzt weitere Legenden stricken. Ich kann gerne bei Gelegenheit einen Fachmann fragen.
In der Populärmusik ist das bei der Auswahl eines Interpreten oder dem Komponieren nach Maß auch nicht erheblich, da entweder nur Bruststimme gesungen wird oder nur Kopfstimme (Bee Gees). Klar gibt es auch Ausnahmen, wo beides vorkommt oder - häufiger - die Mischstimme zum Einsatz kommt. Diese aber auch eher nur aus Gründen des "Sounds", weniger aufgrund der Erreichbarkeit der Töne in der Bruststimme. So hat Elvis in den 60ern die Mischstimme häufig eingesetzt, aber meistens da, wo er die Töne auch in der Bruststimme locker gekriegt hätte, aber einen sanfteren Sound erreichen wollte. Interessant nachzuhören bei "I met her today" an der Stelle "....but when the last bit of PRIDE IN ME was gone...", wo er im Mastertake Mischstimme singt, aber beim einen oder anderen vorherigen Take Bruststimme eingesetzt hat, was ihm wohl zu hart klang - obwohl ich die Bruststimme bevorzugt hätte. Doch ist das letztendlich eine reine Geschmacksfrage.

"Richtig gut" jetzt im Sinne von "technisch gut", oder? Nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.  :adeal:


Das wird jetzt langsam zur Dialektik! <_<
Richtig gut im Sinne von technisch gut und auch noch wohlklingend!

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04 Sep 2005 19:53 #403468 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Zum Thema "Vibrato": Hier muss erst einmal differenziert werden zwischen Vibrato und Tremolo. Laien werfen das in einen Topf, zumal sie die Unterschiede gar nicht hören. Ein Vibrato ist eine Variation der Tonhöhe, die im Kehlpof erzeugt wird, und ein Tremolo ist eine Variation der Lautstärke des gesungenen Tons, die mit dem Zwerchfell erzeugt wird - ich habe das jetzt extra sehr einfach ausgedrückt, weil ich jeden Leser hier erreichen möchte, ungeachtet seiner Vorbildung.

Okay, dann sag dem wenig vorgebildeten Leser doch vielleicht einfach, wo du das her hast, womit es sich belegen ließe und ggf. nachzulesen wäre. Ich teile nämlich deine Definition so nicht und mich persönlich würde interessieren, worauf sie zurück geht.

Bei beiden Vorgängen handelt es sich um eine Modulation von Frequenzen, und nicht der Lautstärke. Und beides hat seinen Ursprung in der mehr oder weniger koordinierten Zwerchfellarbeit und wird nicht im Kehlkopf erzeugt. Auf jeden Fall nicht unmittelbar. Es wirkt zwar etwas auf den Kehlkopf bzw. die Muskulatur, aber das ist das Ergebnis eines anderen Vorgangs, nicht der Vorgang selbst.

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04 Sep 2005 20:45 #403478 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Okay, dann sag dem wenig vorgebildeten Leser doch vielleicht einfach, wo du das her hast, womit es sich belegen ließe und ggf. nachzulesen wäre. Ich teile nämlich deine Definition so nicht und mich persönlich würde interessieren, worauf sie zurück geht.

Nun, hier erlaube ich mir erstmailg, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten: Woher nimmst Du Deine "Gegenmeinung"?
Was ich hier aufgegriffen habe, sind die Definitionen der Musik, wie sie seit Jahrhunderten unwidersprochen gelten, wonach das Vibrato eine Alterierung der Frequenz ist und das Tremolo eine Alterierung der Amplitude. Das abzustreiten käme der Behauptung gleich, die Sonne drehe sich um die Erde. Das passt nicht zu Deinen ansonsten sehr fundierten Aussagen.

Bei beiden Vorgängen handelt es sich um eine Modulation von Frequenzen, und nicht der Lautstärke.


Eben nicht! Und zwar absolut unbestritten! Allein schon ein Blick in die gängigen Online-Nachschlagewerke im Internet hätte Dich vor dieser sehr angreifbaren Aussage bewahrt...

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04 Sep 2005 22:44 #403560 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Nun, hier erlaube ich mir erstmailg, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten: Woher nimmst Du Deine "Gegenmeinung"?
Was ich hier aufgegriffen habe, sind die Definitionen der Musik, wie sie seit Jahrhunderten unwidersprochen gelten, wonach das Vibrato eine Alterierung der Frequenz ist und das Tremolo eine Alterierung der Amplitude. Das abzustreiten käme der Behauptung gleich, die Sonne drehe sich um die Erde. Das passt nicht zu Deinen ansonsten sehr fundierten Aussagen.



Eben nicht! Und zwar absolut unbestritten! Allein schon ein Blick in die gängigen Online-Nachschlagewerke im Internet hätte Dich vor dieser sehr angreifbaren Aussage bewahrt...

Schön und gut. Ich bin immer sehr gerne bereit, dazu zu lernen. Und wie du selbst schon so treffend - zumindest unterschwellig - feststelltest, ist die Beantwortung einer Frage mit einer Gegenfrage keine wirklich befriedigende Lösung für weder den Fragenden noch die Diskussion an sich. Insofern können wir das getrost unter den Tisch fallen lassen.

Du hast eine fachliche Äußerung getan, die ich nicht nachvollziehen kann. Das alleine ist doch wohl Grund genug dafür, nach der Quelle für deine Behauptung zu fragen, oder? Würdest du behaupten, die Sonne drehe sich um die Erde und ich (oder irgendwer anders) zöge das in Zweifel, könntest du doch auch nicht mit einer Gegenfrage "Woher hast du denn deine Behauptung, das sei umgekehrt? Es ist doch allgemein bekannt ... usw." antworten, oder?

Also, nenn doch bitte einfach entsprechende Literatur (ich bin nämlich immer auf der Suche nach guter Literatur zum Thema, konnte bisher aber noch kaum welche finden) oder sag einfach, dass dir dein Gesangslehrer das so erklärt hat. Wäre doch auch in Ordnung. Nur wüsste ich gerne, wo genau die beiden Begriffe so definiert sind. Ist doch nicht zuviel verlangt, oder? :rose:

Edit: Komplizierten Satz vervollständigt. :D

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04 Sep 2005 23:02 #403567 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme
Die erste Definition, die ich finden konnte (ich gehöre nicht zu denen, die meinen, Wikipedia würde in der Zukunft alle Probleme dieser Welt lösen, aber diese Erklärung war einfach schnell zur Hand, jeder kann sie finden und nachlesen):

Das Vibrato ist in der Musik das leichte Zittern oder Beben eines Tons, das mit der Stimme, sowie auf Saiten- und Blasinstrumenten durch bestimmte Techniken erzeugt wird. Das Vibrato ist ein Stilmittel, das meist bei langen Tönen eingesetzt wird.

Die Terminologie des Vibrato wird nicht einheitlich gehandhabt. Die Abgrenzung zum Tremolo ist in der Literatur nicht einheitlich.

Das Gesangsvibrato besteht in der Regel aus Schwankungen von Tonhöhe und Lautstärke. Zu starke Tonhöhenschwankungen werden kritisch beurteilt.

Beim Gesang entsteht das Vibrato durch das Schwingen des Zwerchfells und der Stimmlippen (auch Stimmbänder genannt) im Kehlkopf. Durch die Koppelung beider Systeme entsteht ein sogenanntes "Komplexes Vibrato" ( nach Fischer). Die Instrumentalisten bemühen sich um eine Imitation des Sängervibratos.

Auf der Blockflöte gibt es verschiedene Methoden: a. Zwerchfellvibrato b. Kehlvibrato ("Meckern") c. Schlagen mit dem Finger auf den Rand eines bestimmten Loches.

Beim Saiteninstrument entsteht das Vibrato durch Hin- und Herschwingen des Fingers auf einer Saite. Dadurch ist der Ton nicht ganz "geradlinig" oder klar, wodurch er meist schöner klingt.

Ein stärkerer Vibratoeffekt kann bei der E-Gitarre durch den eigens dafür vorgesehenen Tremolo oder das Ziehen der Saite erzeugt werden.


Quelle: <a href=' de.wikipedia.org/wiki/Vibrato ' target='_blank'>Wikipedia.de

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05 Sep 2005 04:46 #403580 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Du hast eine fachliche Äußerung getan, die ich nicht nachvollziehen kann. Das alleine ist doch wohl Grund genug dafür, nach der Quelle für deine Behauptung zu fragen, oder? Würdest du behaupten, die Sonne drehe sich um die Erde und ich (oder irgendwer anders) zöge das in Zweifel, könntest du doch auch nicht mit einer Gegenfrage "Woher hast du denn deine Behauptung, das sei umgekehrt? Es ist doch allgemein bekannt ... usw." antworten, oder?

Also, nenn doch bitte einfach entsprechende Literatur (ich bin nämlich immer auf der Suche nach guter Literatur zum Thema, konnte bisher aber noch kaum welche finden) oder sag einfach, dass dir dein Gesangslehrer das so erklärt hat. Wäre doch auch in Ordnung. Nur wüsste ich gerne, wo genau die beiden Begriffe so definiert sind. Ist doch nicht zuviel verlangt, oder? :rose:

Mit Verlaub - es ist wirklich allgemein bekannt und in der Musikwelt unumstritten, worin der Unterschied zwischen Vibrato und Tremolo liegt. Das ist seit Jahrhunderten so klar definiert wie die Tatsache, dass der Kammerton A mit 440 Hz schwingt.

Ich spiele seit 1973 verschiedenste Instrumente, seit 1982 bin ich Sänger, und ich habe seitdem eine ganze Menge Lehrer "verschlissen", sowohl für Instrumente wie auch für Gesang. Außerdem hatte ich, wie wohl jeder hier, Musikunterricht in der Schule, wo ich aufgrund meiner persönlichen Neigungen immer besser aufgepasst habe als in allen anderen Fächern. Von Anbeginn an habe ich diese Begriffe lernen müssen, und nie hat sich da irgendwer widersprochen. Seit 1990 arbeite ich beruflich als Musikschaffender, und seitdem hatte ich es mit zahllosen Berufsmusikern vom Alleinunterhalter bis hin zum Weltstar zu tun. Auch da gab es nie einen Zweifel an den Begrifflichkeiten.

1978 habe ich meine erste elektronische Orgel bekommen. Bei dieser gab es einen Regler, der "Vibrato" hieß, und dieser erzeugte eine Modulation der Tonhöhe. Ein weiterer Regler hieß "Tremolo", und dieser erzeugte Lautstärkenschwankungen.

Dann gibt es das Buch "Die Sängerstimme" von Wolfram Seidner und Jürgen Wendler, das als Standardwerk der Lehre gilt, wie ich mir aus berufenem Mund habe bestätigen lassen - ich selber besitze das Buch auch (jedoch nicht die akutelle Ausgabe von 2004, sondern eine ältere aus den 90ern), habe es nur leider momentan verliehen und kann daher jetzt gerade nicht daraus zitieren. Im Jahre 2000 erschien eine (sich auch auf das Buch von Seidner/Wendler beziehende) Diplomarbeit mit dem Titel "Das Vibrato im Soulgesang", die sich explizit nur mit diesem Thema beschäftigt. Dieses Werk, das mir vorliegt, stieß in Fachkreisen auf hohe Anerkennung und bescherte dem Verfasser einen lukrativen und prestigeträchtigen Lehrauftrag. Es beschreibt die drei im Popgesang auftretenden Formen des Vibratos in den Kapiteln 3.21 (Tonhöhen-Kopfvibrato), 3.2.2 (Mecker-Kehlkopfvibrato) und 3.2.3 (Zwerchfellvibrato, genauer gesagt Amplitudenmodulation). Der Rest der besagten Diplomarbeit befasst sich übrigens mit der Bedeutung des Microtimings beim Zwerchfellvibrato - ein Thema, mit dem ich mich intensiv beschäftigt habe, weshalb ich auch im Besitz der Veröffentlichung bin und darüber mit dem Verfasser selber schon eingehend diskutiert habe. Daher habe ich mich auch berufen gefühlt, mich zu diesem Punkt in Bezug auf Elvis' Gesang zu äußern - aber das nur am Rande.

Es ist richtig, dass die dritte Form, die tatsächlich ein Tremolo ist, auch unter den Oberbegriff "Vibrato" gepackt wird, wie der Begriff "Zwerchfellvibrato" ja schon sagt. Das ist der Punkt, in dem Wikipedia durchaus Recht hat. Jedoch muss man bei "Literatur" immer unterscheiden zwischen klassischem Kunst-Gesang, wo das "Vibrato" gar nicht genau klassifiziert wird und eher von dem "komplexen Vibrato" ausgegangen wird, und der Populärmusik, wo es sehr wohl eine Rolle spielt, welche Art von "Vibrato" eingesetzt wird.

So, mehr kann ich im Moment nicht an "Beweisen" vorlegen, denke aber auch, dass ich hier meine Schuldigkeit getan habe. Ich wüsste nicht, dass hier im Forum jemals jemand zu einem Punkt so umfangreich Beweis geführt hätte. Du hast mich auch etwas kalt erwischt, da ich bisher noch nie eine allgemein bekannte und unumstrittene Tatsache beweisen musste. Vielleicht können ja auch andere hier im Board zu dem Thema etwas beitragen...?

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05 Sep 2005 08:16 #403662 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Mit Verlaub - es ist wirklich allgemein bekannt und in der Musikwelt unumstritten, worin der Unterschied zwischen Vibrato und Tremolo liegt. Das ist seit Jahrhunderten so klar definiert wie die Tatsache, dass der Kammerton A mit 440 Hz schwingt.

Ich spiele seit 1973 verschiedenste Instrumente, seit 1982 bin ich Sänger, und ich habe seitdem eine ganze Menge Lehrer "verschlissen", sowohl für Instrumente wie auch für Gesang. Außerdem hatte ich, wie wohl jeder hier, Musikunterricht in der Schule, wo ich aufgrund meiner persönlichen Neigungen immer besser aufgepasst habe als in allen anderen Fächern. Von Anbeginn an habe ich diese Begriffe lernen müssen, und nie hat sich da irgendwer widersprochen. Seit 1990 arbeite ich beruflich als Musikschaffender, und seitdem hatte ich es mit zahllosen Berufsmusikern vom Alleinunterhalter bis hin zum Weltstar zu tun. Auch da gab es nie einen Zweifel an den Begrifflichkeiten.

1978 habe ich meine erste elektronische Orgel bekommen. Bei dieser gab es einen Regler, der "Vibrato" hieß, und dieser erzeugte eine Modulation der Tonhöhe. Ein weiterer Regler hieß "Tremolo", und dieser erzeugte Lautstärkenschwankungen.

Abgesehen davon, dass das Gesangsvibrato/-tremolo nicht gleichzusetzen ist mit dem instrumenalen: Versteh mich nicht falsch, aber das ist doch alles mehr oder minder bedeutungslos, oder? Jemand, der seit 1973 einen Führerschein hat, seit 1978 als Kraftfahrer beruflich tätig ist, ziwschendrin ein Sicherheitstrainig absolviert hat, 1988 seine eigene kleine Speditionsfirma gegründet und seit 1993 auch drei Angestellte hat und meinetwegen auch ausbildet, weiß deshalb doch noch nicht unbedingt, wie ein Katalysator unter chemisch-physischen Gesichtspunkten funktioniert. Und du kannst hundertmal wiederholen, das sei eine allgemein anerkannte Tatsache. Für mich ist eine allgemein anerkannte und unumstrittene Tatsache, dass ein Großteil der Elvis-Fans allgemein als Idioten gilt ... Was heißt das schon?

Dann gibt es das Buch "Die Sängerstimme" von Wolfram Seidner und Jürgen Wendler, das als Standardwerk der Lehre gilt, wie ich mir aus berufenem Mund habe bestätigen lassen - ich selber besitze das Buch auch (jedoch nicht die akutelle Ausgabe von 2004, sondern eine ältere aus den 90ern), habe es nur leider momentan verliehen und kann daher jetzt gerade nicht daraus zitieren. Im Jahre 2000 erschien eine (sich auch auf das Buch von Seidner/Wendler beziehende) Diplomarbeit mit dem Titel "Das Vibrato im Soulgesang", die sich explizit nur mit diesem Thema beschäftigt. Dieses Werk, das mir vorliegt, stieß in Fachkreisen auf hohe Anerkennung und bescherte dem Verfasser einen lukrativen und prestigeträchtigen Lehrauftrag. Es beschreibt die drei im Popgesang auftretenden Formen des Vibratos in den Kapiteln 3.21 (Tonhöhen-Kopfvibrato), 3.2.2 (Mecker-Kehlkopfvibrato) und 3.2.3 (Zwerchfellvibrato, genauer gesagt Amplitudenmodulation). Der Rest der besagten Diplomarbeit befasst sich übrigens mit der Bedeutung des Microtimings beim Zwerchfellvibrato - ein Thema, mit dem ich mich intensiv beschäftigt habe, weshalb ich auch im Besitz der Veröffentlichung bin und darüber mit dem Verfasser selber schon eingehend diskutiert habe. Daher habe ich mich auch berufen gefühlt, mich zu diesem Punkt in Bezug auf Elvis' Gesang zu äußern - aber das nur am Rande.

Ja, deshalb wirst du ab jetzt auch bald als Mr Microtiming

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05 Sep 2005 09:07 #403675 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Elvis Stimme
@
MichaelWerner:

Schön das du wieder da bist. Die letzten Tage habe ich diesen Thread hier kaum noch gelesen. Gibt ein paar Dinge, zu denen ich auch noch Stellung beziehen will und muss.

<span style='color:yellow'>Auch muss es nicht sein, dass Leute, die hier klar und deutlich zu ihren wirklich differenzierten Ausführungen stehen, persönlich beleidigt werden auf der Ebene der Schwanzlänge. Das gehört nicht in eine Diskussion unter zivilisierten Menschen und macht im Übrigen auch den eigenen Standpunkt nicht glaubwürdiger. Ebenso finde ich den Angriff, dass Timothy nicht gut singen könne, unangemessen und überflüssig. Ich weiß nicht, wie er singt, aber es tut auch nichts zur Sache bei der Bewertung seiner Postings.</span>

Du hast wirklich Humor. Wenn du Timothys Eingangsposing zu diesem Thema gelesen hast, dann kannst du doch nicht ernsthaft von "differenzierten Ausführungen" reden. Wer hereinkommt, und stunk macht, muss mit entsprechenden Reaktionen rechnen. Punkt! 2. war meine Äußerung bezüglich Timothys Schwanzlänge nicht beleidigend gemeint. Ich nehme sie aber zurück, das es mir nicht gelang, denn sinn dieser Äußerung richtig rüberzubringen. Ich bin schwul, und unter schwulen ist schwanzlänge und alles was sich damit befasst kein Thema, wo man beleidigt sein muss. Das sind erfahrungsgemäß nur Heterojungs/männer, da diese erfahrungsgemäß überhaupt kein verhältnis zu ihrem brsten stück haben, und verklemmt und sofort alles als persönlichen Angriff sehen. Glaub mir, ich kenne mich da bestens aus. Meine Äußerung sollte nichts weiter bedeuten, als mit dem völlig themenfremden Beitrag Timothy etwas von seiner Aufgeregtheit herunter zu bringen, und 2. in dieser Metapher auszudrücken, das sexuell frustrierte ihre agression auf andere Themenbereiche verlagern. Das hatte also REIn GAR NICHTS mit seiner Schwanzlänge zu tun. Wie auch immer, es ist nicht verstanden worden, ich nehms zurück und entschuldige mich dafür.

2. Angriff bezüglich nicht singen können. Das ist kein Angriff. Wer große Töne spuckt, selbst nicht singen kann und das auch nicht beweist, soll gefälligst nicht so tun, als sei er Experte. Auch eine Erfahrung von mir. Etwas theoretisch zu wissen, und etwas praktisch zu erleben oder zu können (oder nicht zu können), ist ein gewaltiger Unterschied. Ich komme gleich nochmal darauf. Ich nehme das auch nicht zurück. Timothy kann nicht singen. Aus dem wie er schreibt weiß ich das ungehört. Er kann gern das Gengenteil beweisen, wenn er will.

<span style='color:yellow'>Ich selber z.B. habe inzwischen 3 Jahre klassischen Gesang und 4 Jahre Pop-Gesang als Ausbildung genossen, trotzdem singt der "ungeschulte" Elvis um Längen besser als ich. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ich noch 100 Jahre Unterricht über mich ergehen lasse. Wer hier also realistisch über Elvis' kleine Mängel beim Gesang schreibt, muss deswegen nicht selber der bessere Sänger sein, um sich zu solchen Äußerungen zu legitimieren.</span>

Dann bist du kein besonders guter Sänger, oder deine Ausbildung war so schlecht? Ich beziehe mich da mal jetzt schon auch auf spätere Abschnite wo du Elvis die Fähigkeit absprichst, ein Vibrato zu kontrollieren. Ich komme da noch drauf. Aber du meintest eben sicher nicht das technische Können, sondern die Schönheit der Elvischen Stimme insgesamt.

Ein<span style='color:yellow'> Vibrato ist eine Variation der Tonhöhe, die im Kehlpof erzeugt wird, und ein Tremolo ist eine Variation der Lautstärke des gesungenen Tons, die mit dem Zwerchfell erzeugt wird - ich habe das jetzt extra sehr einfach ausgedrückt, weil ich jeden Leser hier erreichen möchte, ungeachtet seiner Vorbildung.</span>

Sehr richtig. Ich hoffe, du kannst das auch praktisch singen, wenn du so lange Gesangsausbildung hattest. Denn, ob du es glaubst oder nicht: Wenn man das selber macht und kann, hört man ganz anders, als wenn man es nur theoretisch gelehrt bekam, oder nur Hörvergleiche hat. Außerdem lässt sich beides nicht trennen. Man kann beide Formen zusammen anwenden, und diese Mischform ist sehr oft nicht hörbar. Ein gutes Tremolo ist "gehört" manchmal nämlich auch nicht von einem Vibrato zu unterscheiden. Das lässt sich dann nur messen.

<span style='color:yellow'>Tremolo hört man meistens bei schwarzen Sängern, insbesondere bei Soul und Gospel.</span>

Falsch, völlig falsch. Wer hat dir das denn erzählt? Du hast doch den Unterschied eben richtig beschrieben. Schwarze singen fast ausnahmslos alle mit Vibrato.

<span style='color:yellow'>Um mit Legenden und Spekulationen aufzuräumen: Sowohl Vibrato wie auch Tremolo sind erlernbar und kontrollierbar! </span>

Richtig. Aber nicht jeder kann es erlernen. Biologisch sind die Vorraussetzungen zwar bei jedem gegeben, aber nicht jeder kann es lernen. Genauso, wie nicht jeder das Fahrrad fahrenerlernen kann, oder das schwimmen erlernen kann. Das hat auch etwas mit Talent für eine bestimmte Sache zu tun.

<span style='color:yellow'>um Kontrollieren gehören insbesondere zwei Fähigkeiten: Erstens die Kunst, einen Ton erst "gerade" zu singen und dann an einer bestimmten Stelle mit Tremolo/Vibrato einzusetzen - danke an Hunk für das Beispiel Tom Jones. Zweitens die Fähigkeit, die Frequenz des Vibratos/Tremolos dem Micro-Timing des Songs anzupassen. Was ich damit sagen will, fällt mir sehr schwer, für jeden verständlich zu machen. Das kann man eigentlich nur verstehen, wenn man selber ein versierter Musiker ist. </span>

Ebenfalls sehr richtig lieber Michael. Danke das du dich herabläßt, uns dein großartiges Wissen so einfach zu vermitteln. Wieso du dann gleich im folgenden wieder eine grundfalsche Behauptung aufstellst, ist mir schleierhaft.

<span style='color:yellow'>Die Unkenntnis dieser Problematik bzw. die Unfähigkeit, die zu verstehen, führt oft zu der Behauptung, Elvis habe ein großartiges Vibrato gehabt und sehr gut damit umgehen können.
Nein, liebe Freunde, leider ist es nicht so. Technisch gesehen hat Elvis kein gutes Vibrato gehabt, und kontrollieren konnte er es auch nicht. Der Beweis ist, dass er sein Vibrato bei jedem Take (oder jeder Live-Version) ein und desselben Liedes jedes Man anders einsetzt. </span>

Also Michael, ab hier hast du leider die große Achtung, die ich vor dir hatte, völlig verspielt. Wie kann man so einen Unsinn schreiben? Wir haben nun alle wirklich unzählige Beispiels vor allem an Studio Takes mit ein und derselben Version, wo mehr als deutlich hörbar ist, das Elvis immer wieder genau das gleiche Vibrato benutzt. Die Variation die es hier und da gibt, ist ein Ausdruck von Elvis' künstlerischer Freiheit der Interpretation eines Songs, und nicht etwa seiner Unfähigkeit, ein konstantes Vibrato zu singen. Elvis legte auch gar keinen Wert darauf. Elvis hatte immer eine sehr lebhafte Phantasie, einen Song immer wieder anders zu singen. Das machte seine Größe aus. Diese "Verspieltheit" bei Proben als Unfähigkeit hinzustellen wenn Interpretationen bezüglich des Vibratos betrieben wurden, oder Elvis einfach gar nicht darauf achtete, halte ich für eine schlechterdings sehr gewagte These, die nach meinem Empfinden mehr von Unkenntnis des Sachverhalts zeugt, als von wirklichem Wissen.

<span style='color:yellow'>Tremolo singen konnte er gar nicht</span>

Da fehlen mir fast die Worte. Elvis hat in den 50 er Jahren sehr oft Tremolo benutzt. Wenn du wirklich eine so lange Gesangsausbildung hattest wüsstest du, das in den allermeisten Fällen ein Etagenwechsel des "vibrierens" in der Stimme vollzogen wird, und das Erlernen des Vibratos meist das Können des Tremolos vorraussetzt. Erzähle deine "Fachmeinung" bitte ja nicht unter Fachkollegen.


<span style='color:yellow'>Das hat mich z.B. zu der Bemerkung veranlasst, dass Elvis zwar gerne Gospel sang, aber sein Stil nichts mit Gospel zu tun hat. Deswegen wäre er auch nie in ein Gospel-Quartett aufgenommen worden.</span>

Kannst du mir mal bitte erklären, wieso dann ein bis zum Erbrechen, Millionen mal gesagter Satz in unzähligen Biografien war, das Elvis singe wie ein Schwarzer? Wieso sind dann all seine Interpretationen, vor allem seine Gospels, von schwarzen hochgelobte Interpretationen? Also wie jemand soviel Unsinn wie du mit einem Hauch Professionalität versehen kann, begreife ich nicht.

<span style='color:yellow'>Wenn man sich einmal eingehend damit beschäftigen will, muss man sich sehr intensiv z.B. das Album "He touched me" anhören und darauf achten, wie unterschiedlich alleine schon beim Titelsong der Gesangsstil von Elvis verglichen mit dem der Imperials ist. Aufgrund der guten Aufnahme ist das sehr genau hörbar!</span>

Hier verwechselst du schon wieder interpretatorische Freiheit mit fachlichem Können. Ersteinmal der Vergleich mit den Imperials schon stört mich. Was haben denn beide miteinander zu tun? Sie hat sich Elvis ja bewusst als Kontrast geholt. Vergleichst du schwarze Gospelsänger, die zum teil unterscheidlich wie Tag und Nacht singen, auch auf dieser Ebene? Man kann doch nicht persönlichen Stil INNERHALB einer Gospelinterpretation zu vergelichen heranziehen und daraus eine Aussage über einen Sänger und eine Gesangsrichtung bzw. Können schlechthin kreieren. Außerdem straft dich deine eigene Aussage lügen. Amazing Grace oder Lead Me beispielsweise klingt zum teil schwärzer als manche schwarze Gospelinterpretation. Vergleich mal elvis' Amazing Grace mit der von Mahalia Jackson. Elvis hielt sich nie an stilistische Vorgaben, sondern er interpretierte Songs so, wie sie seiner Meinung nach am besten zu interpretieren waren. Nochmal: Daraus Können oder Nichtkönnen ableiten zu wollen ist äußerst kurzsichtig.

<span style='color:yellow'>Nun zur Frage, ob und wie Elvis trainiert hat oder nicht: Das Üben im klassischen - oder sagen wir mal akademischen - Sinne hat Elvis nie betrieben. Dass sich seine Stimme und sein Gesangsstil im Laufe der Jahre immer wieder stark veränderten, war das Produkt mehrerer Umstände, aber nicht das Ergebnis eines zielgerichteten Trainings. Er setzte sich nicht hin und sagte sich: "Jetzt übe ich mal das Microtiming beim Tremolo!", sondern er übte einfach drauflos und freute sich über das, was dabei rauskam. </span>

Wenn du jetzt bei mir wärst, Herr M ichael Werner, könntest du sehen wie ich hier vor Unfassbarkeit auf dem Stuhl hin und her rutsche. Du hast nichts, aber auch gar nichts begriffen. 1. Elvis trainierte Zielgerichtet. nicht technisch, nicht mit dem Hintergrundwissen, das ist wahr. Er trainierte aber trotzdem bewusst, wenn er z.B. wusste, wohin er mit seiner Stimme wollte, und das übte. Elvis hatte tausende Platten zu Hause, trainierte nach Vorbild, und wenn das saß, also das Grundkönnen für ein ganz bestimmtes Lied stimmte, begann er, es nach seiner Vorstellung zu interpretieren.

<span style='color:yellow'>Soviel ich weiß, hat er sich auch nie warmgesungen, bevor er auf die Bühne ging.</span>

Richtig erfasst, aber falsch geschlussfolgert. Ich komm gleich drauf.

<span style='color:yellow'>Die Stimme jedoch ist ein Muskel, und jeder Sportler weiß, dass man einen solchen vor einer Extrembelastung aufwärmen muss, da man sich sonst schwere Verletzungen zuziehen kann.</span>

Gleich in doppelter Hinsicht falsch. Sportmedizinisch und Gesangstechnisch. Sportmedizinisch: Es ist nichts weiter als eine Legende, als das man einen muskjel aufwärmen muss. Das ist seit langem widerlegt. Ein Muskel hat wie der Rest des Körpers, immer 37 Grad. Da muss ich nichts "aufwärmen". Wie selbst vermeintlich gebildete Leute einfach Blödsinn nachplappern, ist mir rätselhaft. Zweitens ist erwiesen, das gerade beim "Aufwärmen" die meisten Unfälle, wie Bänderzerrung oder Museklfaserriss auftreten. Eben weil man nämlich dem Muskel im Glauben, etwas richtiges zu tun, zuviel zumutet. Umgekehrt: Ein Muskel kann darf und soll erst NACH der Beanspruchung gedehnt werden solange sein Antagonist nicht auch trainiert wird, da durch eine ständige Kontraktion ohne anschliessende Dehnung eine Muskelverkürzung eintreten kann. Zu allem kannst du gern mal Jürgen Hartmann und Harold Tünnemann zum sportbiologischem, und vor allem Werner Kieser zum praktischen Muskeltraining lesen.
Nun zu den Stimmbandmuskeln. Dort können gar keine Verletzungen auftreten. jedenfalls nicht bei technischer Beanspruchung. Verletzungen können auftreten im Sinne er Überanspruchung, das kennen wir alle: Stimme bleibt weg, Hals tut weh. Diese Überanspruchung ist aber unabhängig davon, ob ich mich vorher warm singe oder nicht. Ich kann 100 mal warmgesungen sein, überanspruche ich die Stimme, vor allem bezüglich der Geschwindigkeit mit der die Luft durch die Stimmritze gepresst wird, kann es zu Entzündungen kommen.

<span style='color:yellow'>Elvis ging "kalt" auf die Bühne und mutete seiner Stimme gleich die Extrembelastung "C.C. Rider" in A-Dur zu, wo der erste Ton ein hohes F# war, das schon fast die Grenze seines "Vocal Range" war. Dass ihn seine Stimme nie verlassen hat, kann man eigentlich nur mit einer Fügung Gottes erklären...</span>

Also du redest einen Blödsinn auf einem Pseudointellektuellem Niveau zusammen, das einem fast die Worte fehlen. C.C. Rider WAR JA GERADE sin Aufwärmsong. Er mutete da seiner über Jahrzehnte TRAINIERTEN Stimme gar nicht viel zu. Der Song hatte einzig das Ziel, die Stimme vorzubereiten auf hohe Tonlagen, und die Stimmbänder einer gewissen Vorspannung auszusetzen. Darüberhinaus stimmte er damit zugleich das Publikum auf sich ein, sich auf das Publikum, er verband hervorragend locker das Einsingen mit Showeinlagen fürs Publukum. Besser kann man nicht starten. Wenn du wirklich jahrelange Gesangsausbildung hattest, wüsstest du, das man schwierige, hohe Tonlagen nicht sofort singen kann, dazu braucht es, je nachdem wie man in Form kommt, 10 bis 30 Minuten. Vor allem das berühmte Falsett ist äußerst Fehleranfällig im untrainierten Zustand, da aufgrund der fehlender Vorspannung der Muskeln die Stimme in den jeweils kritischen Bereichen sonst unkontrolliert umschlagen kann. Nochmal: Die Höhe eines Tones hat nur bedingt mit der Belastung der Stimmbänder zu tun, es gibt auch Techniken, ganz locker in hohe Tonlagen zu kommen. die Verkrampfung der Muskeln, bzw. deren Überanspruchung kommt häufig bei Laien vor, die meinen, wenn dann den Kopf nur noch so hoch hebt und die Stimmbänder noch soweit zusammenpresst, einen bestimmten Ton noch erzwingen zu wollen. Dir dürfte auch aufgefallen sein, das Elvis bei C.C.Rider so gut wie nie Vibrato benutzte in den ersten Minuten, sondern das immer erst später hinzufügte. Zuerst "ölte" er mit dem "Aufwärmsong" die hohen Tonlagen, am Ende in der spielerischen Phase mit der Band die tiefen Tonlagen, um dann beim Übergang zu "Amen" auch das Vibrato hinzuzufügen. Somit hat er alles relevante komplett abgedeckt. Das war immer der gleiche Ablauf. Nach diesen 3 bis 10 min war Elvis bereit zum Konzert und bestens vorbereitet. Auch wenn es Elvis nie sagte ist eigentlich jedem klar, das dies sein "Warm Up" war. Und nochmal: So belastend war C.C.Rider nie. Das ist kein wirklich anstrengender Song für Elvis gewesen.

<span style='color:yellow'>Hauptsache das Lied als Gesamtes reißt einen mit! Unser Elvis war wenigstens menschlich und ehrlich, und hat nicht nachher gepfuscht mit unzähligen "Puch Ins", wie das im Studio heißt, um den Eindruck zu erwecken, er sei perfekt.</span>

Auch wieder richtig und falsch. Deine Einstellung zu Elvis kann ich natürlich teilen, sonst wäre ich nicht Elvis Fan. Was du zum "pfuschen" sagst, ist wieder schlicht falsch. Es gibt zig Songs von Elvis, die nicht aus einem Guss sind, sondern der Mastertake aus mehreren Takes zusammengeschnitten wurde. So z.B. auch bei Surrender, wo Elvis viele Takes aufnahm, um den Schluss des Liedes hinzubekommen. Was einmal mehr die These, Elvis hätte nicht trainiert, widerlegt. Die Frage, was mopralisch verwerflicher ist, die nachträgliche Korrektur am PC, oder ein Song mehrmals aufzunehmen und "the best of" zusammenzuschippeln und das als "ein Guß" zu verkaufen, möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Außerdem hat sich Elvis auch auf der Bühne bei tiefen Tönen (Amen) unmd bei hohen Tönen (Unchained Melody Ende) unterstützen lassen. Auch die Mikrofone, die Elvis so sehr liebte und die seine Bässe unterstützten, waren nichts weiter als simple Pushes.

<span style='color:yellow'>Dann hätte ich von Bimbambino mal gerne gewusst, was am Arrangement von "Let's forget about the stars" den laienhaft ist. Das Arrangement ist großartig, nur liegt uns die Aufnahme in einer so schlechten Qualität vor, dass der Shaker im Mittelteil klingt, als würde jemand Papier zerreißen. In einer guten Aufnahme wäre das ganz anders! Man muss differenzieren zwischen schlechten Arrangements und schlechter Tonqualität! Als Gegenbeispiel: Die Produktionen von Dieter Bohlen liegen uns in hervorragender Tonqualität vor...</span>

Verstehe ich nicht. Die Tonqualität der DoubleFeature CD ist hervorragend. (Gemessen am RCA Standard) Dieses eigentlich sehr schöne, flüssige und leicht verträumt-melancholisch daherkommende Lied wird durch das zähe Arrangement und den unerträglichen Intonationsübergängen völlig verdorben. Elvis interpretiert es auch völlig nachässig und für meine Begriffe auch falsch. Aber das ist, wie alles diesbezüglich Geschmackssache. Man hätte ganz anderes aus dem lied herausholen können. Ich kann es ja mal singen. Ich setze mich gern Meinungen und Kritik aus. Im Gegensatz zu Anderen, MichaelWerner und TimothySideburns, bin ich mir nämlich nicht zu fein mein theoretisches Geplapper nicht praktisch hörbar zu untermauern.

<span style='color:yellow'>Ebenso verstehe ich die Bemerkung nicht, das Arrangement von "For ol' times sake" sei altmodisch. Es war 1973 absolut zeitgemäß und ist von den beteiligten Musikern so stil- und geschmackvoll gespielt worden, dass man es heute noch als zeitlos bezeichnen kann. Es passt so gut zum Song und zu Elvis' Vortragweise, dass man es einfach nicht besser machen könnte. Jede Veränderung wäre eine Verschlechterung. Elvis' musikalisches Urteilsvermögen und sein Gefühl für das einzig Passende hier in Abrede zu stellen, dazu sollte sich wirklich niemand erdreisten.</span>

Sehr richtig Michael. Du hast mich da völlig missverstanden. Ich halte das auch für eine rundherum gelungene Interpretation und ein sehr gut durchdachtes Arrangement. Ich stimme dir auch zu, das es in gewissem Sinne zeitlos ist. Aber trotzdem hört man das es "alt" ist. Ich wollte aber darauf gar nicht hinaus und das werten. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, das man Elvis wunderbare Stimme in dem Song mit einem neuen Arrangement remixen könnte, der zeitgemäß ist, und DADURCH die EMOTIONALE WIRKUNG, die Elvis' Stimme auslöst, einem heutigen Publikum vergegenwärtigen könnte. alte Aufnahmen hören sich ja nur die fans meist an. Oder anders formuliert: Elvis' besondere Stimme besitzt einen charakteristischen Eigenwert, der mit guten Arrangements in der heitigen Neuzeit wieder herausgestellt werden könnte. Um ein gutes Arrangement zu erstellen, braucht man natürlich ein gefühl für Elvis' einzigartige Stimme. Ich werde sowas aber nicht mehr posten. Mir ist schon mehrfach aufgefallen, das alte Fans nur an altem festhalten wollen und sich da verbarrickadieren, anstatt auch experimentell neues zuzulassen. Ich beraube mich dieser Erfhrung nicht. Ich beispielsweise höre mir sehr gern die Remixes von ALLC und Rubberneckin' an und finde sie beide gelungen.

Ach nochwas, weil ich grad die oben erwähnte DoubleFeatures CD drin hab: hör die mal Song 13. an, die LÖove Me Tender adaptierte Version "Violet". Obwohl nur eine 52 sec Version kann man sehr schön hören, wie wunderbar Elvis in der Lage ist, Vibrato in seiner Geschwindigkeit und Stärke zu steuern.

<span style='color:yellow'>Das Oktaven-Märchen muss auch einmal aus der Welt! Über niemand ist dahingehend mehr Bullshit verbreitet worden als über Mariah Carey. Die astronomischen Oktavenzahlen, die ihr von fachunkundigen Wald- und Wiesenjournalisten zugetraut werden, sind anatomisch nicht möglich. 4, 5 oder gar 6 Oktaven GEHT NICHT - schon zu behaupten, jemand schaffe 3 Oktaven, ist grenzwertig</span>

Danke! Endlich einer der es ausspricht! Bedauerlich nur, das du dich bei ihr offenbar besser auskennst, als bei Elvis. :(

<span style='color:yellow'>Die Qualität eines Sängers hängt auch nur sehr peripher mit der Anzahl der von ihm bewältigten Oktaven zusammen. Das ist so eine Pseudo-Maßeinheit, entwickelt von Halbwissenden, so ähnlich wie den Klang einer Stereoanlage nur an der Größe der Lautsprecherboxen festzumachen.</span>

Ebenfalls sehr richtig, da kann ich mich nur anschliessen. das ist das, was ich weiter vorn mal als "lediglich Basiskönnen" bezeichnet habe, denn ohne einen Gewissen Stimmumfang kann ich auch alles andere nicht, aber er ist ist eben bei weitem nicht alles, andererseits bei bestimmten Songs jedoch Grundvorraussetzung, wie z.B. bei Hurt oder I'LL Never Fal In Love oder der Studio Vrsion von Fairytale.

<span style='color:yellow'>Nun, aus Erfahrungen meiner eigenen Gesangsausbildung und aus meiner Arbeit als Musikproduzent mit unzähligen Sängerinnen und Sängern seit über nunmehr 15 Jahren und laut Aussage meines Gesangslehrers (Diplom-Gesangspädagoge und Lehrer für Fachdidaktik Pop/Jazz-Gesang an der Musikhochschule Rheinland-Pfalz), den ich sehr schätze, hat ein ungeübter Sänger eine Oktave, die meisten Sänger anderthalb, wenige Sänger zwei, und die ganz großen Cracks zweieinhalb</span>

So so, wo und mit wem hast du denn studiert gesungen und gearbeitet? Gibts da im Netz ne Seite? Oder irgendeine Referenz? Du scheinst ja demnach keine so kleine Nummer zu sein, muss man doch irgendwas dazu lesen können, oder?


<span style='color:yellow'>Ich selber schaffe mit Anstrengung zwei Oktaven, aber richtig gut klinge ich nur über anderthalb. Ganz normaler Durchschnitt.</span>

Ja lasses uns oder mich dochmal hören. Reden kann man viel. Wir bilden uns schon unser eigenes Urteil. Das hast du ja hier zur Genüge kennengelernt.

<span style='color:yellow'>Dummschwätzen mit Halbwissen (und das noch möglichst lauter und reißerischer als die "WIssenden") ist ja hierzulande erlaubt - leider. </span>

Säufz.

<span style='color:yellow'>Keine Ahnung, da würde ich jetzt weitere Legenden stricken. Ich kann gerne bei Gelegenheit einen Fachmann fragen.</span>

Na ich denke du bist das? Du hast dich doch herabgelassen, deine ach so komplizierten Zusammenhänge auf unser so pimiitives Niveau zu bringen, natürlich ohne das du jemand beleidigen wolltest. Du hattest 3 jahre klassische, 4 Jahre Popgesangausbildung und inn deiner "Arbeit als Musikproduzent mit unzähligen Sängerinnen und Sängern seit über nunmehr 15 Jahren" doch wohl genug Erfahrung und Wissen, hm, und "Ich spiele seit 1973 verschiedenste Instrumente, seit 1982 bin ich Sänger". Also das verstehe ich nun aber gar nicht, mein lieber hochgebildeter Michael.

@ timothy, bezüglich Vibrato und Tremolo von Michael:

<span style='color:yellow'>Bei beiden Vorgängen handelt es sich um eine Modulation von Frequenzen, und nicht der Lautstärke. Und beides hat seinen Ursprung in der mehr oder weniger koordinierten Zwerchfellarbeit und wird nicht im Kehlkopf erzeugt. Auf jeden Fall nicht unmittelbar. Es wirkt zwar etwas auf den Kehlkopf bzw. die Muskulatur, aber das ist das Ergebnis eines anderen Vorgangs, nicht der Vorgang selbst. </span>

Gleich zweifach falsch. Michael hat das richtig beschrieben. Mit einer Ausnahme: Tremolo ist eine reine Frequenzmodulation über Zwerchfell und führt somit zu Lautstärkeveränderungen. Beim Vibrato über den Kehlkopf ist es vorwiegend eine Tonhöhenänderung aufgrund der Frequenzänderung. Laustärkeänderung kann ich nur mit Zwerchfell machen, denn ich muss die Luft ja durch die Stimmritzen pressen, das geht ohne Luftdruck nicht. Die Lautsärke aber kann ich zweifach regeln, über den Luftdruck durch den Anpressdruck den ich mit dem Zwerchfell erzeuge, und somit der Geschwindigkeit, mit der die Luft an den stimmbändern vorbeizieht und so in schwingung versetzt, aber auch mit dem Öffnen und Schliessen des Luftspaltes selbst zwischen den Stimmbändern, was ich mit dem Kelhkopf selbst und den Stimmband-, Kehlkopf-, und Halmuskeln in Verbindung mit Lunge, Bauchmukeln, und Zwerchfell steuere. Und ob mans glaubt oder nicht: sogar die Aftermuskulatur spielt eine Rolle. (da wird sicher wieder SOOOOOOOOOO ein Geschrei gleich losgehen). LOOOOOOOOOOOOOOOOL


Wenn Timothy aber deine Quellen nachfragt, Michael, dann hat er Recht. Die würden mich auch mal interessieren.


@Michael:

<span style='color:yellow'>Mit Verlaub - es ist wirklich allgemein bekannt und in der Musikwelt unumstritten, worin der Unterschied zwischen Vibrato und Tremolo liegt. Das ist seit Jahrhunderten so klar definiert wie die Tatsache, dass der Kammerton A mit 440 Hz schwingt.</span>

Ist eben nicht klar definiert, weil das alles biologische Vörgänge sind, die sich gar nicht klar gegeneinander abgrenzen lassen. Metapher: Ein 100 Meter Sprint ist ein 100 Meter Sprint, aber jeder der Sprinter hat seine ganz eigene Art, zu laufen.

<span style='color:yellow'>Ich spiele seit 1973 verschiedenste Instrumente, seit 1982 bin ich Sänger, und ich habe seitdem eine ganze Menge Lehrer "verschlissen", sowohl für Instrumente wie auch für Gesang. </span>

Ahnte ich es doch: du bist völlig untaleniert. Aber erklär mir mal, wie man "instrumente für den Gesang" verschleissen kann. Was sind denn Gesangsinstrumente? Eine Art Penisstütze für die Stimmbänder? Hantelbank für die Stimmbänder? Erklär mir das mal bitte.

<span style='color:yellow'>ich selber besitze das Buch auch (jedoch nicht die akutelle Ausgabe von 2004, sondern eine ältere aus den 90ern), habe es nur leider momentan verliehen und kann daher jetzt gerade nicht daraus zitieren</span>

Klar doch....So ein Pech aber auch.


<span style='color:yellow'>Dieses Werk, das mir vorliegt, stieß in Fachkreisen auf hohe Anerkennung und bescherte dem Verfasser einen lukrativen und prestigeträchtigen Lehrauftrag. </span>

Woher hast du sie denn? ich würde die gern auch bestellen. Zu Diplomarbeiten gibt es nämlich unzählige seiten im Netz. Aber ich vermute, du hast sie privat bekommen, oder? Weisst du was ich vermute? Du bist Student der musikwissenschaften, und zitierst die ganze Zeit aus deiner eigenen Diplomarbeit.

<span style='color:yellow'>Es ist richtig, dass die dritte Form, die tatsächlich ein Tremolo ist, auch unter den Oberbegriff "Vibrato" gepackt wird, wie der Begriff "Zwerchfellvibrato" ja schon sagt. Das ist der Punkt, in dem Wikipedia durchaus Recht hat. Jedoch muss man bei "Literatur" immer unterscheiden zwischen klassischem Kunst-Gesang, wo das "Vibrato" gar nicht genau klassifiziert wird und eher von dem "komplexen Vibrato" ausgegangen wird, und der Populärmusik, wo es sehr wohl eine Rolle spielt, welche Art von "Vibrato" eingesetzt wird.</span>

Ja was denn nun?`also so ein hin und her. Da wird mir ja ganz schwindelig. Was es alles so für Vibratos gibt.....Meines Wissens nach ist ein vibrato ein Vibrato, obs nun ausm Arsch oder aus dem Kehlkopf kommt. Weiß du woher die Begriffe "Frequenz" und "Amplitudenmodulation" eigentlich kommen? Frequenz kann man ja beim thema Gesang noch gelten lassen, aber "Amplitudenmodulation" hat da nun rein gar nichts mehr zu suchen. Ich verrate dir mal was: Diese Begriffe benutzen nutzen Fachidioten, die einen biologischen vorgang in ein wort pressen wollen, um ihn abzugrenzen und zu definieren, was aber nicht geht, weil es diesen Vorgang in der Isoliertheit gar nicht gibt.


Nochmal, obs euch passt oder nicht:Ich wette, das ihr beide nicht singen könnt, und weder Vibrato, noch Tremolo noch Falsett beherrscht. Nichts als theoretisches Gerede. So, als unterhielten sich zwei Präadoleszente über die Schönheit des sexuellen Aktes.

Huh, jetzt wird sicher gleich das Gebrüll wieder losgehen, oder? :lach2:

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05 Sep 2005 09:14 #403680 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Elvis Stimme
Übrigens, Michael, nur mal als Tipp: wenn du aus einer Diplomarbeit zitierst, dir die, wie du sagst, vorliegt, dann verstehe ich nicht, wieso du dich so schwer tust, Timothy die Quellenangaben zu liefern. Jede Diplomarbeit hat ein Literaturverzeichnis, und wenn diese Arbeit angeblich so einen hohe Achtung selbst in Fachkreisen geniesst, dann muss er da ja verdammt gute Literatur verwedent haben. Aber darüber brauchen wir ja gar nicht zu diskutieren. Stell einfach mal die Literaurangaben dieser Arbeit hier rein, und wir kucken danns elber mal im Internet oder im Fachhandel nach. :up:

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05 Sep 2005 09:39 #403683 von Gelöschter Nick
Gelöschter Nick antwortete auf Elvis Stimme

Huh, jetzt wird sicher gleich das Gebrüll wieder losgehen, oder? :lach2:

Glaube ich persönlich nicht. Abgesehen davon, dass ein Großteil deines Postings überhaupt nicht nachvollziebar ist, da in gelber(!) Schrift verfasst und daher unlesebar, muss man sich zu deinen Ausführungen nicht weiter äußern. Dass du Argumenten fachlich meist nichts entgegenzusetzen hast außer vielleicht dem ein oder anderen unpassenden Vergleich aus dem Bereich des Genital- und Intimbereichs, hast du nun bereits mehrfach bewiesen - und tust es auch hier. :sick: Wohl kaum jemand wird sich noch ernsthaft mit dir und deinen halbgaren Theorien auseinander setzen.

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05 Sep 2005 09:54 #403686 von Anonymous
Anonymous antwortete auf Elvis Stimme
Die gelbe "unleserliche" Schrift, lieber hochverehrter ach so schlauer Timothy sollen Zitate symbolisieren. Darüberhinaus empfehle ich dir, entweder deinen Monitor zu kalibrieren wenn du die gelbe Schrift schon nicht lesen kannst, oder mal schleunigst deine Augen untersuchen lässt. Interessant das ich so langsam einen Einblick davon bekomme, wer hier so alles schreibt. Im übrigen ist es nichts neues, das man Dinge als "unwürdig" herabklassifiziert, bei denen man spürt, man kann argumentativ nicht mehr mithalten. Ich mache das nicht. Ich beziehe zu allem Stellung, selbst zu eurem Pseudointellektuellem Gerede, bei dem sehr deutlich zum Ausdruck kommt, das ihr beide gar nicht wisst, wovon ihr redet. Das hab ich grade gern das mir jemand erklären will, wie Stimmbildung funktioniert, der selber gar nicht singen kann. Und ihr könnt es beide nicht. Michael hat es wenigstens angedeutet. Ich kaufe euch beiden eure "Ausbildung" nicht ab. Um das ganz deutlich zu sagen. Wobei ich dir noch mehr wissen zutraue als Michael. Aber mit deinem Eingangsposting in diesem Thread hast du dich bei mir jedenfalls gleich als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert. Und ja, ich bringe das dann auch zum Ausdruck. Es gibt andere mit denen ich hervorragend schreiben kann Timothy, da würde ich nie auf diese Vergleiche kommen, wie sie mir bei dir einfallen.

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05 Sep 2005 10:50 #403710 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf Elvis Stimme
Mein lieber Herr Scholli, war wurde hier nur losgetreten? :null:

Ich weiß gar nicht, ob ich hierzu überhaupt was schreiben soll/te bzw. darf. Bekanntlich (und hörbar) habe ich nie Gesangsunterricht genommen und mich auch nicht theoretisch anhand von Büchern mit dem Thema beschäftigt.
Daher habe ich in diesem Thread einige Worte erstmals in meinem Leben gelesen.

Somit würde ich mich - getreu dem Motto: Wenn man von etwas keine Ahnung hat, hält man besser sein... also sich raus - eigentlich gerne raushalten.

Aber es juckt mir natürlich auch in den Fingern, denn andererseits habe ich nämlich auch den Eindruck, Herr Bimbambino hat ebenfalls keine Gesangsausbildung genossen, ist somit scheinbar auch nur Praktiker, und auch der hält sich ja in diesem fast schon wissenschaftlich anmutenden Thread nicht zurück.

Ich singe ja nun auch schon seit einigen Jahren, und tat dies auch schon desöfteren öffentlich - sicherlich nicht so gut, wie ausgebildete Sänger, aber auch nicht so, daß man mich ausgebuht hätte.

Daher werde ich nun nach und nach - und das dauert bei der Menge - einige Aussagen meinerseits kommentieren. Dafür setzte ich mir schonmal selbst einen :up: und noch einen :beifall: . Nicht zu vergessen die hier: :rose:

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